Familie Krebs und Eckart spendeten Säulensteine

von Dr. Heinz-Walter Knackmuß 25. Juli 2012 14:48


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(von links: Ursula Krebs, Wolf-Dieter Krebs, Dr. Jutta Eckart und Prof. Dr. Joachim Eckart)

Die Berliner Ursula Krebs und Wolf-Dieter Krebs waren mit Dr. Jutta Eckart und Prof. Dr. Joachim Eckart aus Augsburg auf Fahrradtour durch´s Havelland und machten am 25.07.2012  in der Sankt-Marien-Andreas-Kirche in Rathenow Rast. Sie ließen sich durch die Kirche führen und vom Wiederaufbau des Gotteshauses erzählen. Ein bisschen kam auch die Stadt der Optik und die Bischöfin Rosemarie Köhn aus Hamar in Norwegen zur Sprache. Dann setzten sie ihre Fahrt in Richtung Stechow fort, um bei Thoms Mittag zu essen. Sie spendeten die Säulensteine Nr. 4240 – 4243 für den Wiederaufbau der Kreuzgewölbe im Chorraum. Der Förderkreis bedankt sich für die Spende.

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Förderkreis | zum Wiederaufbau der Sankt-Marien-Andreas-Kirche in Rathenow e.V.

Gästebucheintrag des Landrates Roger Lewandowski 23.05.2017

von Dr. Heinz-Walter Knackmuß 23. Mai 2017 22:05


"Es gibt nichts Gutes, außer man tut es" hat Erich Kästner einmal gesagt, und genau in diesem Sinne ist es dem Förderkreis gelungen, der Stadt Rathenow ein wichtiges Teil ihrer Identität zurückzugeben. Mit dem Wiederaufbau der Kirche konnte eine offene Wunde der Stadt geschlossen werden. Herzlichen Dank für dieses Geschenk und höchste Anerkennung all jenen Helfern, die daran beteiligt waren.

Roger Lewandowski  23.05.2017

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Mitgliederversammlung am 17. Juni 2017 um 11:00 Uhr

von Dr. Heinz-Walter Knackmuß 23. Mai 2017 12:05



Am Samstag, den 17.Juni 2017

findet um 11:00 Uhr

die ordentliche Mitgliederversammlung

des Förderkreises zum Wiederaufbau

der Sankt-Marien-Andreas-Kirche in Rathenow e. V.

in der Kirche statt.

Alle Mitglieder sind herzlich eingeladen.



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Touristen aus Sachsen-Anhalt spendete Säulensteine

von Dr. Heinz-Walter Knackmuß 21. Mai 2017 12:05

Ein Gruppe von Touristen aus Schleswig-Holstein und Sachsen-Anhalt waren am 21.05.2017 mit der Königsstein auf einer Flussrundfahrt durch das Havelland und besuchten die Sankt-Marien-Andreas-Kirche in Rathenow. Die Kirche ist im Zweiten Weltkrieg schwer zerstört worden und seit 1996 bemüht sich ein Förderkreis, die Kirche zum Lobe Gottes wiederaufzubauen. Bisher konnte der Turm und die Kreuzgewölbe im Mittelschiff wieder errichtet werden. Es ist noch geplant die drei Kreuzgewölbe im Chorraum neu zu mauern. Die Kosten dafür belaufen sich auf 1,3 Mio €. Nach einer Führung durch das Gotteshaus spendeten die Besucher die Säulensteine Nr. 10781 -10783 für den Wiederaufbau des Chors. Der Förderkreis bedankt sich für die Spende.

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Touristen aus Schleswig-Holstein spendeten Säulensteine

von Dr. Heinz-Walter Knackmuß 21. Mai 2017 12:05

Am Sonntag, den 21.05.2017, besuchten Touristen aus Schleswig-Holstein und Sachsenanhalt, die auf dem Motorschiff Königsstein bei ihrer Flußfahrt durch das Havelland auch in Rathenow hielten, die Sankt-Marien-Andreas-Kirche und ließen sich etwas über die Geschichte der Stadt der Optik erzählen. Gegenüber von der Kirche steht ja noch das Geburtshaus des Begründers der optischen Industrie in Rathenow, Pfarrer Johann Heinrich-August Duncker. Dann bestaunten sie den Marienaltar und die Fenster im Chorraum und spendeten die Säulensteine Nr. 10772 -10780 für den Wiederaufbau der drei Kreuzgewölbe im Chorraum. Der Förderkreis bedankt sich für die Spende.

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Besucher aus Jena und Stuttgart spendeten Säulensteine

von Dr. Heinz-Walter Knackmuß 16. Mai 2017 21:05

Touristen aus Jena und Stuttgart, die mit der MS Königsstein auf einer Flusskreuzfahrt durch das Havelland waren, besuchten am 15.05.2017 die Sankt-Marien-Andreas-Kirche in Rathenow. Sie ließen sich etwas über den Wiederaufbau des Turms, die neu errichten Kreuzgewölbe im Kirchenschiff und gotischen Fenster im Chorraum erzählen. Als nächstes Bauvorhaben ist der Wiederaufbau der drei Kreuzgewölbe im Chorraum geplant. Die Kosten belaufen sich auf 1,3 Mio €. Die Besucher spendeten die Säulensteine Nr. 10769 -10771 für diesen Wiederaufbau. Der Förderkreis bedankt sich für  die Spende.

© Zertifizierte Kirchenführerin Gabriele Scharein im Auftrag des Förderkreises

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Besucher der MS Königsstein spendeten Säulensteine

von Dr. Heinz-Walter Knackmuß 16. Mai 2017 21:05

Am 15.05.2017 besuchten Gäste von der MS Königsstein aus Köln und Bonn auf ihrer Flusskreuzfahrt durchs Havelland die Sankt-Marien-Andreas-Kirche in Rathenow. Sie beschauten die Fenster im Chorraum, den gotischen Marienaltar und die neu errichteten Kreuzgewölbe im Kirchenschiff. Die Besucher waren sehr beeindruckt vom Willen zum Wiederaufbau der im Zweiten Weltkrieg schwer zerstörten Kirche. Am Schluss ihres Besuches spendeten sie die Säulensteine Nr. 10767 -10768    für den Wiederaufbau der Kreuzgewölbe im Chorraum. Der Förderkreis bedankt sich für die Spende.

© Zertifizierte Kirchenführerin Gabriele Scharein im Auftrag des Förderkreises

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Religionskinder spendeten Säulensteine

von Dr. Heinz-Walter Knackmuß 13. Mai 2017 16:05

Von links: Pfarrer Gerhard Ernst, Katechetin Hildegard Richter, Cornelia Pietsch, Vikar Markus Hartung
Die Religionskinder der Katholischen Gemeinde Rathenow-St. Georg kamen mit ihrer Katechetin Hildegard Richter am Fatimatag (13.05.2017) in Begleitung von Cornelia Pietsch, Pfarrer Gerhard Ernst und Vikar Markus Hartung in die Sankt-Marien-Andreas-Kirche. Sie pilgerten von der St. Georgkirche zur Sankt-Marien-Andreas-Kirche, wo es gleich zum Dunckerhaus ging. Das Dunckerhaus ist das Geburtshaus des Begründers  der Optischen Industrie in Rathenow. Dort wurde der Pfarrer Johann Heinrich August Duncker am  14.01.1767  geboren. Die Kinder  ließen sich etwas über die Kunstschätze der Kirche und den Wiederaufbau des im Zweiten Weltkrieg schwer zerstörten Gotteshauses erzählen. Sie mussten nach der Führung einen von der Katechetin entworfenen Fragebogen ausfüllen und waren eifrig bei der Sache. Zum Abschluss hielt Pfarrer Gerhard Ernst eine kleine Andacht in der Marienkapelle und betete und sang mit den Kindern. Vikar Markus Hartung spendete nach der Führung für die Gruppe die Säulensteine Nr. 10763 -10766 für den Wiederaufbau der Kreuzgewölbe im Chorraum. Der Förderkreis bedankt sich für die Spende.

© Copyright : Dr. Heinz-Walter Knackmuß 13.05.2017

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Helga Tressel spendete Säulensteine

von Dr. Heinz-Walter Knackmuß 12. Mai 2017 13:05
Am 23.05.2017 feiert Helga Tressel aus Rathenow ihren 82.Geburtstag. Aus diesem Anlass spendete sie die Säulensteine Nr. 10743 -10762 (100,00 €) für den Wiederaufbau der Kreuzgewölbe im Chorraum der Kirche. Ihr Mann, Hermann Tressel, und sie selbst haben sich immer für den Wiederaufbau der Kreuzgewölbe im Chorraum eingesetzt. Hermann Tressel war oft mit seiner Frau und dem Rathenower Frauenchor in der Sankt-Marien-Andreas-Kirche und gab viele schöne Konzerte zum Lobe Gottes. Die drei Kreuzgewölbe stellen die Heilige Dreifaltigkeit dar und symbolisieren damit ein Glaubensfundament in der Kirche, denn die Christen glauben an Gott-Vater, an Gott-Sohn (Jesus Christus) und an den Heiligen Geist. Deshalb ist es für  die Gemeinde wichtig, dass die Kreuzgewölbe wieder in altem Glanz erstrahlen. Die Kosten sind erheblich, denn der Architekt hat sie auf 1,3 Mio € veranschlagt. Ohne kräftige staatliche Unterstützung wird es dabei nicht gehen. Aber der Ministerpräsident des Landes Brandenburg, Dr. Dietmar Woidke, hat sich für den 10.07.2017 um 12:15 Uhr zu einem halbstündigen Besuch in der Sankt-Marien-Andreas-Kirche angesagt. Der Förderkreis freut sich natürlich über den Besuch und will dem Ministerpräsidenten bei der Gelegenheit die Innenraumkonzeption für die Sankt-Marien-Andreas-Kirche überreichen, deren Erstellung er mit 5000,00 € unterstützt hat. Helga Tressel hat 20 Säulensteine für den Wiederaufbau der Kreuzgewölbe gespendet und der Förderkreis bedankt sich bei der Jubilarin und wünscht ihr für das neue Lebensjahr stabile Gesundheit und Gottes Segen.

© Copyright : Dr. Heinz-Walter Knackmuß 12.05.2017

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Dr. Antje Köhler spendete Säulensteine

von Dr. Heinz-Walter Knackmuß 10. Mai 2017 17:05
Am 03.05.2017 trafen sich Friesacker, die 1953, 1954 und 1955 ihr Abitur an der Goethe-Oberschule Nauen abgelegt hatten, in Rathenow. Nur zwei von den Schülern sind im Osten geblieben. Die anderen sind vor 1961 in den westliche Teil Deutschlands gegangen. Die Abiturienten treffen sich jedes Jahr seit 1990 mit den Ehepartnern zum  so genannten "Luchtreffen", wie es jetzt heißt. Dieses Jahr trafen sich die Klassenmitglieder und ihre Ehepartner in Rathenow und besuchten die Sankt-Marien-Andreas-Kirche, wo sie eine Führung durch das Gotteshaus erhielten. Die am weitesten angereisten ehemaligen Schüler  kamen aus Hannover und Lübeck.  Es wurde natürlich auch über die Geschichte der Stadt der Optik gesprochen und über die schwere Zerstörung der Kirche am 27.04.1945, von der sie sich immer noch  nicht wieder erholt hat. Es wurde der Wiederaufbau des Turms, der Kreuzgewölbe im Mittelschiff erläutert und auf zukünftige Bauvorhaben, wie den Wiederaufbau der drei Kreuzgewölbe im Chorraum hingewiesen. Auch wurde den Besuchern der Gotische Marienaltar und die Fenster im Chorraum erklärt. Der Angestellte der Stadtverwaltung Rathenow Maik Stampel war  auch in die Kirche und das war Anlass für ihn, auf die geplante Bebauung des Kirchbergs einzugehen. Nach der Führung spendete Dr. Antje Köhler aus Berlin, die auch das Treffen vorbereitet hatte, die Säulensteine Nr. 10731 - 10742 für den Wiederaufbau der Kreuzgewölbe im Chorraum. Der Förderkreis bedankt sich für die Spende.

 ©  Im Auftrag des Förderkreises Zertifizierte Kirchenführerin Gabriele Scharein 03.05.2017

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Biografie von Prof. Dr. Erardo Cristoforo Rautenberg

von Dr. Heinz-Walter Knackmuß 2. Mai 2017 18:02



Prof. Dr. Erardo Cristoforo Rautenberg wurde am 10.03.1953 in Comodoro Rivadavia/Argentinien geboren; er ist evangelisch-lutherischen Bekenntisses. Sein Vater Wilfried Karl Christophorus Rautenberg verwaltete in Patagonien zunächst die Estancia La Rosa seines 1945 verstorbenen Onkels und war dann Farmer auf der Estancia Bajo Grande (Las Heras). Er stammte wie seine Ehefrau Ingeborg Anna Minna Engel Marie Rautenberg, geborene Ahrens, aus dem Dorf Hohnstedt in Südniedersachsen. Beide hatten 1951 in Buenos Aires geheiratet. Ihr einziges Kind hat aufgrund seiner Abstammung die deutsche Staatsangehörigkeit (ius sanguinis) und aufgrund seines Geburtsortes die argentische (ius soli). Verwandtschaft lebt noch heute in Argentinien. Dabei handelt es sich um Nachkommen der Schwester seines Großvaters väterlicherseits, die vor dem Ersten Weltkrieg mit ihrem Mann nach Argentinien auswanderte. Es folgte nach dem Ersten Weltkrieg der Bruder seiner Großmutter väterlicherseits.


Comodoro Rivadavia (über 170.000 Einwohner)
Hafenstadt am Atlantik im südlichen Argentinien

Wir kommt man nun zu den Vornamen, die für deutsche Ohren doch  recht fremdländisch klingen. Erardo Cristoforo Rautenberg schreibt zu seiner Geburtsanzeige folgenden kleinen Kommentar.

Geburtsanzeige
 




"Bei dem Namen Erhard-Christoph ist es nicht geblieben: Da ich mit der Geburt in Argentinien auch die argentinische Staatsangehörigkeit erlangt hatte, musste mein Vorname nach der damaligen gesetzlichen Regelung ein inländischer sein. Aus Erhard ( nach meinem im April 1945 mit 17 als Luftwaffenhelfer gefallenen Bruder meines Vaters) wurde somit  in der Geburtsurkunde Erardo, aus Christoph aber nicht Cristobal, denn meine Mutter mochte den Namen nicht und meinem Vater gelang es, den Standesbeamten mit italienischen Wurzeln zu der italienischen Version zu überreden:Cristoforo. Doch wurde ich weiterhin Erhard-Christoph genannt, bis ich meine ersten Personalausweis beantragte, für  den der Name aus der Geburtsurkunde übernommern werden musste. Seitdem steht dieser Name in allen folgenden Ausweisen und Urkunden."
Die Taufe erfolgte am 7. März 1954 auf der Estancia Bajo Grande durch Pfarrer Wilhelm Mirus der Deutschen Evangelischen Gemeinde. Das Wort der Ansprache lautete: "Jesus spricht: Lasst uns hinüberfahren" (Markus 4,35). Der Taufspruch war das Geleitwort für das Jahr 1954: "Jesus spricht: Ich bin das Brot des Lebens" (Johannes 6,35).


Ingeborg und Wilfried Rautenberg mit Erhard-Christoph in Argentinien


Patagonien

1954 kehrten die Eltern mit ihrem Sohn nach Deutschland zurück, und zwar zunächst in das  Heimatdorf seiner Eltern: Hohnstedt bei Northeim (Niedersachsen).

Mutter und Sohn
auf der Schiffspassage
von Argentinien nach Deutschland