Die Linde

von Dr. Heinz-Walter Knackmuß 27. Februar 2011 13:51


von Max Hobrecht

1.

Bei meinem Hause steht ein Lindenbaum,
Es ist der letzte Baum in unserer Straße -
Vor Zeiten war’s wohl Brauch, dass jedermann
Vor seiner Türe solchen Hausgeist pflanzte,
Als Wetterdach, als luft’gen Sonnenschirm,
Darunter man zur Feierstunde saß,
Als Sommerhaus für Spaß und Meisenvolk,
Als grünes Freundschaftszeichen für den Fremdling,
Als - Gott weiß was? Genug, es war ein Band,
Dass dieses Haus mit Gott und Welt verknüpfte.
Als ich in dieser Straße Anker warf,
Gab’s nur mehr vier dergleichen Ueberständer.
Birnbäume waren drei - da weiß man doch,
Wozu die da sind: kam der Herbst herbei
Und färbten gelblich sich die ersten Früchte,
Begann der Kampf ums Recht, der Kampf ums Dasein:
Als Wurfgeschoss aus böser Buben Hand
Flog Stein und Knittel in die grüne Krone,
Mit dem herabgeschlag’nen Blätterschmuck
Fiel manche Frucht vorzeitig in den Sand.
Nicht um zu feiern, saß der Hausherr da -
Als grimmer Wächter ging er seine Runden,
Allnächtlich fuhr er auf aus tiefem Schlaf:
War es der Wind, der an den Zweigen zerrte,
War’s Diebesband? Verdammt die Finsternis!
Es kann der Beste nicht in Frieden leben –!
Der Best doch vielleicht, ein Birnbaum nicht,
Zumal nicht an der Straße - so geschah’s,
Dass ihrer drei mit eins der Art erlag
Und in den Ofen kroch - die Linde blieb.

2.

Die Linde blieb - bald zählt sie hundert Jahr;
Dass alte Haus, daran man sie gepflanzt,
Ward abgebrochen, an die Stelle dann
Ein neues Haus gebaut - die Linde blieb.
Man hat ihr manchen guten Ast genommen,
Auch an der Wurzel hat man sie gerührt,
Die Sauger mussten sich dem Grundbau fügen,
Der Stamm ward aus dem rechten Lot gedrängt,
Sie krankte wohl, allein sie überwand,
Und ihre Krone, seitwärts nun geneigt,
Wirft wieder breiten Schatten auf die Straße,
Webt meinen Saal in einen grünen Dämmer
Und streift das Fenster meines Schlafgemachs
Mit Blütenzweigen, wenn der Sommer kommt.
Das Haus, wie einst das alte, steht am Tor;
Der inn’re Winkel, draus die Linde steigt,
Ist so ein rechter Platz für müß’ge Leute,
Für trauliches Geschwätz und stilles Sinnen.
Wie einst der Weibel mit dem Torwart hier,
Kann jetzt der Nachbar mit dem Nachbarn sitzen
Und Ueberlief’rung pflegen ohne Müh -
So dacht’ ich und, wie man der Windenblume
Ein Stäbchen, dass sie dran sich ranke, steckt,
Wie man dem Kürbis leichte Fäden zieht,
Dass er dran klettert in Gelehrigkeit,
So ließ ich einen Feldstein, der, vom Bau
Zurückgeblieben, noch im Hof mir lag,
Weil sich kein Ort, ihn zu verwenden, fand,
Zur Linde wälzen, an den Stamm ihn lehnen,
Als wollt’ ich sagen: Freunde, setzt euch drauf!

3.

Im Plaudereck am Tor die alte Linde,
Der Feldstein drunter, wie zum Sitz gemacht,
Ein rechtes Bild - und nun noch Leben drauf:
Die Botenfrau mit abgesetztem Korb,
Die Magd, die barfuß hier zum Jahrmarkt kam
Und erst mit Strumpf und Schuh sich städtisch putzt,
Der Nachbar Schuster mit dem Rausch von gestern,
Der gerne Vortrag hält vor müß’gem Volk,
Und was sich sonst vor diesen Fenstern zeigt -
Man bleibt doch jung, gottlob, trotz grauem Haar!
Zwar, wenn ich gestern einen Kern mit legte,
Geh ich nicht heut schon nach dem Pflänzchen sehn -
Nach jenem Stein hab’ ich doch oft geschielt
Und immer öfter, ward gar ungeduldig,
Dann ließ ich’s sein - kein Mensch saß jemals drauf!
Unheimlich blieb er - selbst der Affenpintscher
Des Nachbars drüben kam voll Misstraun nur
Und gab dem Misstraun den geläuf’gen Ausdruck:
Auch seine Freunde fanden dann sich ein -
Mein eigner Köter fehlte nicht darunter -
Dem Griechenchor gleich kreisten ernsthaft sie
Um den Altarstein, blieben wieder stehn
Zu glücht’gem Opfer und verzogen sich.
Am Ende ward das Wesen gar zum Spuk:
Die aus dem nächsten Wirtshaus vor dem Tor
Nach Hause trollten um den Hahnenschrei,
Bierfrohe Jugend, hatten was gebraucht,
Die Kraft zu üben, uns so ward, den Stein
Herumzurollen gleich dem Sisyphus,
Ein Fest für jetzt und blieb’s für lange Zeit.
In mancher Nacht, wenn mir der Schlaf nicht kam,
hört’ ich das polternde Geräusch des Steins -
Und früh am Morgen war er auf dem Platz.
Die Nachbarn haben endlich sich beklagt -
Da ließ ich stille meinen Stein verschwinden.

4.

So schlug mein Plan, der Welt zu dienen, fehl,
Wie fein er auch erdacht und ausgeführt.
Und wo ich, nach des Dänenprinzen Art,
Vor lauter Ueberlegen nicht getan,
Geriet mein Nichttun wunderbar zum Guten.
Ein starker Ast, der mich bei Bau gestört,
War meiner guten Linde weggenommen;
Das weiche Holz mit grober, bast’ger Rinde
Gab keinen glatten, saubern Schnitt am Stamm,
Voll Runzeln blieb die Narbe, drin das Nass
sich sammelte von Regen oder Schnee;
Allmählich nahm die Fäulnis ihren Weg
Ins Innere, und weit und weiter gähnte
Der schwarze Mund des ganz gemeinen Astlochs.
Hier ist ein Fall, so sprach ich zu mir selbst,
Wo man durch einen Pflock die Höhle schließt
Mit guter Wirkung - besser ist es noch,
Man füllt sie ganz mit einem derben Teig
Aus Lehm und Schlacke, oder - Kohlenstaub?
Darüber ein geteerter Leinwandfleck -
Auch wohl ein Blech mit Rinnen für die Nässe?
Kurz, immer weiter griff die Phantasie
Und - tiefer ward und dunkler nur das Loch
Und immer stärker Zweifel und Bedenken.
Im Frühling war’s, erst halb entwickelt nur
Das junge Laub, die Krone meines Baums
Durchsichtig noch, vom Sonnenlicht durchflossen;
So nahm ich leicht der neuen Gästen wahr,
Die im Gezweige dort ihr Wesen trieben,
Nicht Spatz, nicht Meis’, noch Fink - von größrer Art
Und voller Leben und Beweglichkeit:
Ein Starenpaar! Die hatten bald bemerkt,
Was ihnen dienlich, und die Kreuz und Quer
Durchforschten sie das Loch und fuhren aus
Moder und faules Holz recht wie die Stärrner.
Schon andern Tags ward mir die Wirtschaft klar:
Er saß in luft’ger Höh’ auf schwankem Zweig
Und sang und pfiff, ein ganzer Kavalier;
Sie steckte tief im Loch in Hausstandssorgen,
Strohhalme, Federn sah man sich bewegen,
Sie selbst blieb unsichtbar für lange Zeit.
Und wie von Tag zu Tag das Laub sich mehr
Ins Breite legte und zusammenschloss,
So schob sich eine Wand von grünen Schirmen
Zwischen die Welt und diese Wochenstube.
- Ob ich das Astloch wohl im nächsten Jahr
Verstopfen werde? Nun - man wird ja sehn! -

5.

Zur Zeit der Heuaust, wenn die duft’ge Fracht
In schweren Fudern durch die Straßen fährt,
Ist meine Linde wie ein rechter Schlecker:
Sie streicht mit ihren langen grünen Fingern
Von jedem Wagen sich das Beste ab
Und nimmt den Zehnten sicher wie ein Pfaff.
Die heuer, die es angeht, lachen drob:
„Soviel muss übrig sein!“ ist Bauernsinn,
- Dem Leben fremd, Verschwenden eigen ist -
In Städten herrscht, sei Trojas Banner flog,
Der Ordnung strenger Geist und Bürgersinn,
Der ängstlich sorgt, dass jeder gleich Maß
Und keiner was erhält, das andre missen.
- Ließ sich der Sonnenstrahl in Stücke schneiden,
Es kriegte jeder seinen Viertelzoll -
Und allen ist’s das halbe Tagewerk,
Dem Nachbarn fleißig auf die Finger sehn.
´s ist nicht mehr Brauch, vorm Hause Bäume pflanzen,
Und viele - weiß ich - fühlen sich beengt
Von meinem Baum, der keinen doch im Wege.
Wenn auf den Steinen heiß die Sonne brennt,
Steht mancher gern im Lindenschatten still -
Die Röcke überm Kopf, und suchen Schutz -
Aufatmend stehn sie wohl und schwatzen dann,
- Von meinem Zimmer hör’ ich das Gemurmel -
Was reden sie? - „Wie’s doch nur kommen mag,
Dass hier der einz’ge Lindenbaum noch steht
Und ob’s wohl in der Ordnung? -„ aber halt!
Einsamer Grübler, wie verirrst du dich!
Nicht Bauern oder Bürger - Menschen sind’s,
Und mit den Maßen ihrer Zeit zu messen.
Einstmals wird Lindenpflanzen wieder Brauch
Und - Sitt’ und Brauch sind mächt’ger als die Liebe.

 

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Kai vorm Haveltor mit der Linde dahinter
und dem Hobrechtschen Haus Havelstrasse Nr.17
1895
(Archiv Günter Thonke)

 

clip_image004 Hinterm Haveltor vor der Langen Brücke
mit der alten Linde am Hobrechtschen Haus
(Archiv Günter Thonke)

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Biografie von Max Hobrecht

von Dr. Heinz-Walter Knackmuß 27. Februar 2011 12:14


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Maximilian Hobrecht wurde am 13.12.1827 in Königsberg (Ostpreußen) geboren. Sein Vater Ludoph Hobrecht war Gutsbesitzer in Ostpreußen und seine Mutter, Isabella Hobrecht, geborene Johnson, war Hausfrau. Nach der Schule studierte er an der Königlichen Albertus-Universität in Königsberg und später an der Schlesischen Friedrich-Wilhelms-Universität in Breslau und arbeitete danach als Journalist beim Grenzboten in Dresden.

 

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Universität in Königsberg um 1862      Universität in Breslau um 1900

Mit 21 Jahren fühlte er sich durch die Revolution in Deutschland verunsichert und ging für zwei Jahre in die Vereinigten Staaten von Amerika. Nach der Rückkehr aus den USA suchte er eine neue Aufgabe für sich in Deutschland und wurde in Rathenow ansässig, wo er Anteile an einer Dampfmühle erwarb. Er war Mitglied der Nationalliberalen Partei in Rathenow und war im Rathenower Stadtparlament 32 Jahre Stadtverordneter. Die Abgeordneten wählten ihn wegen seiner rhetorischen Begabung auch zum Vorsteher der Stadtverordnetenversammlung. Dieses Amt hatte er 22 Jahre inne, was für sein großes Ansehen in der Stadt spricht. Vom 12.11.1873 – 30.06.1876 war er auch als Abgeordneter im preußischen Abgeordnetenhaus tätig, wo er für seine Partei den Wahlbezirk Westhavelland-Zauch-Belzig vertrat. Am 13.12.1897 wurde er vom Rathenower Stadtparlament anlässlich seines 70. Geburtstages zum Ehrenbürger der Stadt Rathenow ernannt. Zwei Jahre später starb er im Alter von 71 Jahren am 01.09.1899 in Rathenow und wurde auf dem Weinbergfriedhof begraben. Der Grabstein wurde im Laufe der Zeit entfernt und die Grabstätte neu belegt. Früher gab es zu Ehren des Maximilian Hobrecht eine Hobrechtstraße in Rathenow, die den letzten Abschnitt des Friedrich-Ebert-Ringes bis zur Berliner Straße umfasste. Er nannte sich Oekonomierat und war auch schriftstellerisch begabt. Seine Werke erschienen im Rathenower Verlag von Max Babenzien. Max Hobrecht wohnte in der Steinstraße 17 (früher Havelstr. 17). Vor seinem Hause stand eine uralte Linde, der er mit dem Gedicht „ Die Linde“ ein Denkmal gesetzt hat. Das Gedicht „Die Linde“ ist unten mit Doppelklick zu öffnen. Im Babenzien-Verlag wurden 1885 drei Novellen unter dem Titel „Von der Ostgrenze“ und eine Novellensammlung „Zwischen Judica und Palmarum“ veröffentlicht. 1986 erschienen seine Erzählungen „ Luther auf der Koburg“ und „Hutten in Rostock“. Max Hobrecht hatte sich im Alter mit der Biografie von Ulrich von Hutten beschäftige und forschte über ihn. Dabei gelang es ihm ein wesentliches Bindeglied der Biografie, nämlich den Aufenthalt in Rostock, zu finden und in den Archiven das verloren geglaubte Detail zu entdecken. Die Erzählung „Der Triumpf“ befasst sich mit dem Abriss des Jederitzer Tors. In der Novelle „Untertor in Archenau“ beschreibt er das Leben der Rathenower um 1886. 1890 hat Max Hobrecht unter dem Titel „ Neue Novellen“ ein neues Werk seiner schriftstellerischen Tätigkeit herausgegeben. Er scheint ein vielseitig begabte Mann gewesen zu sein, denn er betätigte sich als Dichter, Schriftsteller, Abgeordneter, Politiker und als Unternehmer. Es ist gut, dass die Rathenower sich wieder seiner erinnern.

 

Die  Linde eine realistische Dichtung von Max Hobrecht

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Biografien

Biografie von Fürst Otto von Bismarck

von Dr. Heinz-Walter Knackmuß 26. Februar 2011 15:25

von Peter Kurth und Dr. Heinz-Walter Knackmuß

 

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Er ist vielleicht der berühmteste deutsche Politiker aus vergangener Zeit. Otto von Bismarck wurde unweit unserer Stadt Rathenow in Schönhausen an der Elbe am 1. April 1815 geboren. Seine Familie gehörte schon seit dem 13. Jahrhundert zum altmärkischen Landadel. In einem Rest der ursprünglichen Schlossanlage ist heute dort ein sehenswertes Bismarck – Museum untergebracht.

Otto, der junge Adlige, wurde „bürgerlich“ ausgebildet: Er besuchte ein Berliner Gymnasium und studierte nach dem Abitur Rechtswissenschaften. Nach dem anschließenden Militärdienst kam er nach Schönhausen zurück. Sein erstes öffentliches Amt, Deichgraf von Jerichow, übernahm er 1846.

Als die revolutionären Unruhen 1848 ausbrachen, die die preußische Monarchie ins Wanken brachten, bekannte sich Bismarck lautstark zum preußischen König. Dabei sah er aber auch schon, dass künftige konservative Politik kein blindes Beharren auf Althergebrachtem sein darf. Er wollte die Herrschaft des Adels reformieren, um sie zu festigen.

In diesem Sinne hielt er in Rathenow Wahlreden und wurde dafür von Rathenower Wahlmännern in den Preußischen Landtag gewählt. (Das damalige „Dreiklassenwahlrecht“ war natürlich noch nicht demokratisch!) Dennoch, Bismarcks einzigartige politische Karriere begann in unserer Stadt! 1862 wurde er preußischer Ministerpräsident, 1871 Reichskanzler des „mit Blut und Eisen zusammengeschweißten“ deutschen Kaiserreiches. Die Einigung Deutschlands war sein Werk, er hatte sie skrupellos durch mehrere Kriege erzwungen.

In der Biografie des Ehrenbürgers von Rathenow, Johann Friedrich Meuß (1813 –1878) schrieb dessen Sohn, Johann Friedrich Meuß (1852 –1930), Kapitän zur See,  in seinen Aufzeichnungen: „Einiges ist noch zu sagen in Bezug auf die öffentliche Tätigkeit des Vaters. In dem Sturmjahr 1848, als alles drohend sich erhob gegen den angestammten Herrscher, da hielt er treu zu denen, deren Wahlspruch war „ mit Gott für König und Vaterland.“ Er war einer der Hauptführer der Conservativen in Rathenow, er war ein Mittel zur Wahl des Herrn von Bismarck-Schönhausen in den Preußischen Landtag, ins Erfurter Parlament; viel und oft haben beide conferiert, verschiedene Briefe von des Reichskanzlers Hand zeigen, dass er durch Vater seine Wähler stets auf dem Laufenden der politischen Ereignisse und seines Anteils daran erhalten hat. Durch Bismarcks Unterstützung und Verwendung gelang es Vater auch später, der Stadt wieder zu einer Garnison, die im öffentlichen Verkehr schmerzlichst vermisst wurde, zu verhelfen.“ Dies war das Brandenburgische Husarenregiment Nr. 3, die berühmten roten Zietenhusaren, die schon 1851 anstelle der zwei Schwadronen der Brandenburger Kürassiere nach Rathenow verlegt wurden. Als diese am 14.11.1848 ausrücken sollten, um den Oberbefehlshaber in den Marken ernannten General Graf von Wrangel bei der Wiederherstellung der Ordnung zu unterstützen, wurden sie daran am Berliner Tor durch Teile der aufgehetzten Einwohner gehindert und mussten sich mühsam einen Ausweg durch das Brandenburger Tor bahnen. Über diesen Vorfall war der König mit Recht empört, dass er die Stadt durch Verlegung der Garnison nach Brandenburg bestrafte. Die Kürassiere wollten auch nach diesen Vorfällen nicht mehr nach Rathenow zurück und wurden dabei durch den General von Wrangel unterstützt. Davon ist in den noch erhaltenen Bismarck-Briefen an Johann Friedrich Meuß (1813 -1878) mehrfach die Rede, aber auch von anderen Dingen. So schrieb Bismarck am 04.10.1849: „ Unser Unglück in der Kammer ist und bleibt der Ehrgeiz der Parteiführer. Wer über ein Dutzend Stimmen disponiert, betrachtet sich als rechtmäßiger Erbe eines Portefeuilles (Geschäftsbereich eines Ministers), und findet, dass sein Vorgänger, der jetzige Minister, schon viel zu lange im Amte ist. An diesen Führern hängt eine große Menge von Leuten, die glauben, bei einem Wechsel der Minister wenigstens mit einer Präsidentenstelle bedacht zu werden.“ Ob das in parlamentarisch regierten Staaten nicht auch noch heute so sei, wird vom Enkel des Ehrenbürgers Joachim Andreas Meuß (1901-1985) angemerkt. Über die Wahl selbst steht in der 1904 erschienen Monografie über Bismarck von Eduard Heyck auf Seite 58: „ In Rathenow hatte er sich persönlich vorgestellt und nach einer Kandidatenrede sagten die dortigen Urwähler: „Das ist unser Mann.“ Ihre Wahlmänner gaben dem Gegner eine, Bismarck 31 Stimmen und das reichte gerade hin, letzteren durchzubringen. Die Stadt Rathenow hat so vielleicht das Verdienst, dass er damals nicht von der politischen Bildfläche wieder verschwunden ist, jedenfalls den Ruhm, ihm in den Sattel des neuen konstitutionellen Preußen gesetzt zu haben.“ Johann Friedrich Meuß dürfte ihm dabei den Steigbügel gehalten haben. Im dem Jahr 1939 erschien ein Buch von Fritz Linde mit dem Titel: „ Bismarck – Größe und Grenzen seines Reiches“ , in dem sogar die am 02.02.1849 in dem Bölckischen Wirtshaus gehaltene Wahlrede des Kandidaten abgedruckt ist. Darin heißt es: „ Sie würden vielleicht besser tun, wenn Sie einen aus Ihrer Mitte wählten, etwa einen von den Herrn Fabrikanten oder Kaufleuten, der Ihre Verhältnisse kennt und das Interesse seiner Vaterstadt besser vertreten würde, als ich es vermag. Wenn Sie einen solche finden, der zugleich unabhängig und unparteiisch genug ist, um die Sache des Landes über jedes Interesse zu stellen und dem seine Privatverhältnisse erlauben, ihm in diesem Augenblick seine ganze Tätigkeit zu widmen, dann trete ich zurück. Wenn Sie aber in der Kammer einen Vertreter wünschen, der fest entschlossen ist, die Sache des Vaterlandes zu seiner eignen zu machen, ihr mit redlichem Willen aus vollem Herzen und ganzen Kräften zu dienen, und dessen nächstes Streben darauf gerichtet sein wird, die alten Bande des Vertrauens zwischen Krone und dem Volke wieder fester zu knüpfen, damit Gesetz und Ordnung walte, damit der Wohlstand und das gemeinsame Interesse aller friedlichen Bürger gefördert werde; dann richten Sie Ihre Augen auf mich. Das sind meine Ansichten; wenn Sie dahin mit mir einverstanden sind, dann bitte ich um Ihre Stimme.“ Ob sich bei dieser Gelegenheit der von Kürenberg in seinem 1952 erschienen Buch über Johanna von Bismarck erwähne Vorgang abgespielt hat, bezweifelt Joachim Andreas Meuß (1901 -1985), Pfarrer in Rathenow, denn davon hat sich in der Meußschen Familientradition nichts erhalten. Danach hätte der Rittergutsbesitzer von Stechow seiner Frau berichtet, dass nach einer Wahlrede Bismarcks, als er vor dem Schützenhaus seinen Wagen besteigen wollte, ein Pflasterstein gegen ihn geworfen wurde, der ihn verletzte. Geistesgegenwärtig habe Bismarck den Stein zurückgeworfen, während Johanna neben ihm stand „ mit flammenden Augen einer Teutonin ( Deutschen) .“ Eine Narbe hätte ihn bis an sein Lebensende an diesen Vorfall erinnert

Nach der Wahl bemühte sich Bismarck mit einer geduldigen und klugen Politik um Ausgleich mit den Nachbarstaaten, um seinem Vaterland den Frieden zu erhalten. 1875 ernannte ihn unsere Stadt Rathenow zum Ehrenbürger. Zu Recht, dürfen wir urteilen, seine damalige Bündnispolitik hält auch heutigen Maßstäben stand.

Er sagte einmal: „Die Politik hat nicht zu rächen, was geschehen ist, sondern zu sorgen, dass es nicht wieder geschehe.“

Nach vielen Regierungsjahren bezog er im Sachsenwald bei Hamburg seinen Alterssitz. Da starb er 1898. Auch dort gibt es eine sehenswerte Gedenkstätte.

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Noch vor seinem 100. Geburtstag errichteten die Rathenower Bürger ihm zu Ehren einen  Bismarck – Turm. Er ist einer von 150 noch erhaltenen Türmen, die seinen Namen tragen.

© Copyright : Dr. Heinz-Walter Knackmuß

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Biografien

Biografie von Dr. med. Detlef Krause

von Dr. Heinz-Walter Knackmuß 25. Februar 2011 23:24


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Dr.med. Detlef Joachim Krause wurde am 13.10.1940 in Wittenberge geboren. Sein Vater, Walter Gustav Krause, war Pfarrer in Göttlin, Kreis Rathenow. Seine Mutter, Maria Krause, geborene Pudenz, war Pfarrfrau. Dr. Detlef Krause absolvierte die erste bis vierte Klasse in der Dorfschule Göttlin,  wo alle vier Klassen in einem Raum unterrichtet wurden. Danach kam er zur Zentralschule in Rathenow-Neue Schleuse, in der er die fünfte bis achte Klasse besuchte.
Sein Abitur legte er 1959 an der Erweiterten Oberschule „ Karl Marx“ in Rathenow ab, wo er von der neunten bis zur zwölften Klasse unterrichtet wurde. Nach dem Abitur begann er von 1959 bis 1960 ein Studium der Humanmedizin an der Humboldt-Universität zu Berlin, wechselte aber dann zur Freien Universität nach Westberlin, wo er 1966 sein Studium abschloss. Nach dem Studium begann er eine Facharztausbildung zum Chirurgen in Koblenz (1968 -1975) und ließ sich 1977 als Chirurg in Koblenz nieder. Er war dort bis zu seinem Eintritt ins Rentenalter am 01.06. 2008 als Chirurg mit Belegbetten im Krankenhaus tätig. 1967 hatte er in Göttlin Christine Behrmann geheiratet. Aus der Ehe gingen zwei Töchter hervor: Ann Kristin, geboren am 25.10.1967 in Berlin und Juliane, geboren am 06.10.1971 i n Koblenz. Am 11.02.1997 trat er dem Förderkreis zum Wiederaufbau der Sankt-Marien-Andreas-Kirche in Rathenow e.V. bei.

© Copyright : Dr. Heinz-Walter  Knackmuß

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Biografien

Jahresbericht 2002

von Dr. Heinz-Walter Knackmuß 25. Februar 2011 14:03
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Der Turm der Sankt-Marien-Andreas-Kirche,
als Wahrzeichen der Stadt Rathenow
und als städtebauliche Dominate
ist seit 2002 wieder aufgebaut

 

Bericht des Vorsitzenden des Förderkreises über das Jahr 2002 in der Mitgliederversammlung am 14. 06.2003 in der Sankt-Marien-Andreas-Kirche in Rathenow

Begrüßung

1. Bundesverkehrsminister Dr. Manfred Stolpe (entschuldigt)

2. Bundestagsabgeordnete Andrea Vosshoff und Dr. Margit Spielmann (entschuldigt)

3. Ministerpräsident des Landes Brandenburg Matthias Platzeck

4. Landtagsabgeordnete Dieter Dombrowski und Manfred Lenz

5. Landrat Dr. Burkhard Schröder

6. Kreistagspräsident Peter Weisner

7. Mitglieder des Kuratoriums

Ronald Seeger, Bürgermeister der Stadt Rathenow

Siegfried Mertin, Vorstandsvorsitzender der Volksbank Rathenow e G

Erika Guthjahr, Ehrenbürgerin der Stadt Rathenow

Andreas Buchholz, Geschäftsführender Pfarrer (entschuldigt)
Dipl.-Ing. Wolfram Bleis, Architekt

Herbert Bauer

Ganz besonders herzlich begrüße ich das Förderkreismitglied Toes Pluijter aus unserer Partnergemeinde in den Niederlanden.

Ebenso herzlich begrüße ich die sehr aktiven Mitglieder Inge und Wolfgang Schröder aus Wetter.

Der Förderkreis zum Wiederaufbau der Sankt-Marien-Andreas-Kirche in Rathenow e.V. feierte am 15. September 2002 sein sechsjähriges Bestehen.

177 –180 Mitglieder gehören dem Förderkreis an. Es sind natürlich viele alte Menschen und so müssen wir auch für das Jahr 2002 vier Todesfälle beklagen. Ich bitte Sie, sich zum Totengedenken der Mitglieder von Ihren Plätzen zu erheben.

1. Wolfgang Gruner, Berlin

2. Werner Kegler, Steinen

3. Joachim-Friedrich Weyrauch, Bad Harzburg

4. Elfriede Müller,Henningsdorf

Grußwort Ministerpräsident Matthias Platzeck

Grußwort Toes Pluijter

Grußwort des Bundesverkehrsministers (Teckemeyer)

Das ganze letzte Jahr 2002 war immer noch geprägt von der Vollendung des Turms. Die Hubschrauberaktionen mit dem spektakulären Aufsetzen der Turmspitze war der Höhepunkt der äußeren Vollendung des Turmwiederaufbaus. Danach ging es sofort mit den Innenarbeiten weiter. Die Elektrik musste installiert werden. Gleichzeitig Treppen und Treppengeländer zur Aussichtsplattform errichtet werden usw. Die letzten Arbeiten am Turm sind erst im Frühjahr 2003 vollendet worden. Die erste Freigabe für die Öffentlichkeit mit Ausnahmeregelung am Tag der Deutschen Einheit 2002 bescherte Besucherrekorde und lange Warteschlangen. Alle Rathenower wollten ihren Turm wieder in Besitz nehmen und die wunderbare Rundsicht über das schöne Havelland genießen. Es ist en herrlicher Anblick der Stadt und man sieht von oben erst, wie viel Wasser die Stadt umgibt.

Am 26.April 2002 feiert Essilor-Rathenow sein zehnjähriges Bestehen in der Stadt. Aus diesem Anlass überreichte die Firma dem Förderkreis zum Wiederaufbau der Sankt-Marien-Andreas-Kirche in Rathenow e.V. eine Spende von 2000,00 €. Rathenow als Stadt der Optik hat sich natürlich sehr gefreut, dass gerade dieser internationale optische Konzern ein Unternehmen in Rathenow eröffnete und damit für 150 Menschen eine Beschäftigung schuf. Mineralische Brillengläser von Essilor-International werden hauptsächlich in Kanada, den USA und Westeuropa vertrieben. Damit steht dieser Betriebsteil auch in guter Rathenower Tradition, denn bis 1945 reichten die Handelsbeziehungen der optischen Industrie Rathenows weit über Europa hinaus.

Johann Heinrich August Duncker, Pfarrer an der Sankt-Marien-Andreas-Kirche und Begründer der optischen Industrie in Rathenow, hat mit seiner physikalischen Begabung und der Erfindung der Vielschleifmaschine vor über 200 Jahren den Menschen eine bessere Existenz ermöglicht und sie in Lohn und Brot gebracht. Er konnte nicht ahnen, dass er damit den Grundstein für den Reichtum der Stadt über viele Jahre legte. Mit der Spende von Essilor-Rathenow für den Wiederaufbau der Sankt-Marien-Andreas-Kirche schließt sich der Kreis wieder zum Pfarrer Johann Heinrich August Duncker, der in dieser Kirche gewirkt hat.

Am 25.06.2002 Türkenglocke wurde repariert in Rathenow feierlich in Empfang genommen

Sie ist die älteste Glocke aus Bronze und stammt aus dem 14. Jahrhundert. Sie wird Türkenglocke genannt, wie alle Glocken, die aus dem Jahre 1400 stammen. Die Benennung verdanken sie den Eroberungskriegen der Türken um 1400. Die Türken schickten sich damals an über den Balkan Europa zu erobern. Der Sultan Bajazeth, den man mit Beinamen, Jildirim, (Blitz), nannte, zog mit 20.000 Janitscharen (bekehrte Christen) als Kerntruppe und 100.000 Soldaten nach Europa. Die vereinten europäischen Christenheere unterlagen in einer Schlacht im Jahre 1396. Der Sultan ließ 10.000 Gefangene umbringen. Nach der Schlacht waren die europäischen Christen dem Heer des Sultans schutzlos ausgeliefert. Da erkrankte Sultan Bajazeth an Gicht, die seine Arme und Beine unbeweglich machten. Er befahl den Rückzug seines Heers und die europäische Christenheit feierte die Rettung des christlichen Abendlandes als ein Wunder Gottes. Alle Glocken die im Jahre 1400 zur Errettung vor den türkischen Eroberern aus Dankbarkeit in Deutschland gestiftet wurden, nannte man deshalb Türkenglocken. Die Inschrift dieser Glocke lautet:

AVE MARIA. O REX GLORIAE, VENI CUM PACE. (Gegrüßet seist du Maria. O König der Herrlichkeit, komme mit Frieden.) Zwischen den Worten sind auf der Umschrift immer Lilien als Zeichen der Reinheit der Gottesmutter zu sehen. Hinter dem AVE MARIA ist die Kreuzigung Jesu dargestellt. Am 20. Februar 1944 wurde sie aus Rathenow abgeholt und sollte zu Kanonen eingeschmolzen werden. Aber die Kriegsereignisse waren so dramatisch, dass es zu ihrer Einschmelzung nicht mehr kam. Pfarrer Detert fand sie in einem Glockensammellager in Hamburg wieder. Am 29. Juni 1952 konnte die Gemeinde sie bei einem feierlichen Gottesdienst in der alten noch voller Trümmer liegenden Kirche wieder in Empfang nehmen. Am 18. Oktober 2001 wurde die inzwischen schadhaft gewordenen Glocke zur Reparatur nach Nördlingen (Bayern) gebracht und wurde in einem Festgottesdienst am 29. Juni 2002 wieder mit den zwei neuen Bronzeglocken der Sankt-Marien-Andreas-Kirche feierlich ein. An dem Festgottesdienst zur Einweihung des neuen Glockengeläuts mit den Bronzeglocken nahm der Ministerpräsidenten des Landes Brandenburg Matthias Platzeck teil.

50 Jahre nach der notdürftigen Inbetriebnahme der zerstörten Kirche tönt der Ton der alten Türkenglocke nun wieder über der Stadt und ruft die Gläubigen zum Gebet und zum Gottesdienst.

Inge Schröder hat für die Marienkapelle 400,00 Euro gespendet.

Inge Schröder hatte die Idee, neben der Marien-Skulptur, die ihr Mann dem Förderkreis gestiftet hat auch einen Heiligen Andreas für die Andreas-Kapelle dem Förderkreis zu schenken. Der Holzschnitzer Heinz Mühl aus Rathenow war bei dem Vorhaben behilflich und ich bitte Inge Schröder aus Witten die Andreas-Skulptur zu übergeben und ein paar Worte zu ihren Beweggründen zu sprechen.

 

19.04.2002 Grundsatzgespräch des Vorsitzenden des Förderkreises Dr. Heinz-Walter Knackmuß mit dem geschäftsführenden Pfarrer Andreas Buchholz über den weiteren Aufbau der Sankt-Marien-Andreas-Kirche

Vom 1. August bis Ende September 2002 wurde vom Förderkreis in der Rathenower Filiale der Mittelbrandenburgischen Sparkasse eine Bibelausstellung zum Wiederaufbau der Sankt-Marien-Andreas-Kirche in Rathenow präsentiert. Es wurden überwiegend christliche Bibeln präsentiert aber auch eine Thora-Rolle und ein Koran. Die Ausstellung wurde sehr gut angenommen. Vor allen Dingen die lokale Presse hat wochenlang über die Bibelausstellung berichtet.

Am 13.10.2002 wurde die Erstsendung des ORB-Films „Rathenow ganz oben“ über den Wiederaufbau des Turms der Sankt-Marien-Andreas-Kirche als Neuproduktion ausgestrahlt. Lothar Keil hatte das Drehbuch dazu geschrieben und die Pfarrer Kübler und Buchholz, die Ehrenbürgerin der Stadt Rathenow und Zeitzeugin der Zerstörung und des Wiederaufbaus, Erika Guthjahr, den Architekten Wolfram Bleis und viele andere Rathenower oder Besucher der Stadt, wie Gundis Friege, die eine Ausstellung im Chorraum mit Kreuzzeichen hatte, vor die Kamera gelockt und eine künstlerisch sehr wertvolle Filmsendung geschaffen. Das digitale Masterband wurde dem Förderkreis übergeben und seither dürfen wir die Kopien des Bandes gegen eine Mindestspende von 20,00 Euro abgeben. Es wird besonders gern als Geschenk für alte Rathenower, die nicht mehr in der Stadt wohnen, mitgenommen und hat sich als echter Renner erwiesen. Das Faszinierende an dem Videoband ist die Darstellung des Charmes einer brandenburgischen Kleinstadt - im Grün gelegen und von reichlich Wasser umgeben, mit der alten Kirche als Mittelpunkt. Erst durch den Film ist vielen Rathenowern bewusst geworden, wie schön ihre Heimatstadt ist. Eine sehr persönliche Erfahrung habe ich bei den Dreharbeiten zu diesem Film auch gemacht. Als Schauspieler wäre ich nicht geeignet. 10 x die selbe Szene, bis alles richtig ist und alle Versprecher raus sind und dann ruft der Regisseur an, wir müssen alles noch einmal machen, der Ton war gestört. Das ist nichts für mich, aber was tut man nicht alles für einen guten Zweck.

Am 13. Mai 2003 wurde diese Sendung im neu gegründeten RBB (Rundfunk Berlin Brandenburg) wiederholt. Viele konnten sich die schöne Sendung noch einmal ansehen.

Wem ist noch zu danken. Natürlich den Förderkreismitgliedern und ganz vielen Menschen, die durch ihre kleinen Spenden dazu beigetragen haben, dass der Kredit von 100.000,00 Euro so schnell getilgt werden kann. Es sind bisher 70.000,00 € gesammelt worden und zur Kredittilgung verwendet worden. Ich hätte nie gedacht, dass das so schnell gehen würde. Wir haben nichts gegen große Spenden, aber die waren im letzten Jahr nicht so reichlich, dafür aber viele Menschen, die die Freude am Wiederaufbau der Kirche zum Lobe Gottes und insbesondere das Wiedererstellen des Wahrzeichens der Stadt, den Kirchturm, mitgetragen und begleitet haben.

Ich möchte hier auch dem Vorstand und insbesondere Wolfgang Krüger dem neuen Schatzmeister für seinen Fleiß und sein Engagement danken und auch Gisela Rosenberg, die ihm im Anfang sehr bei der Einarbeitung in die Buchführung sehr geholfen hat und bis zum heutigen Tag mit Rat und Tat und wirklicher aktiver Hilfe zur Seite steht. Ich habe es sehr angenehm empfunden, dass der Übergang der erprobten umsichtigen Schatzmeisterin auf eine jüngere Generation so nahtlos verlief. Es war ja auch eine Umstellung von eine echten Buchführung auf Papier auf ein elektronisches System mit Computer und Homebanking. Alles ist reibungslos und einvernehmlich gelaufen, wobei ich es auch gut fand, dass Frau Rosenberg im Vorstand an den Geschicken des Förderkreises weiterhin aktiv teilnimmt.

Aber auch Axel Teckemeyer möchte ich für seine Arbeit herzlich danken. Ich weiß aus eigener Erfahrung, wie viel Zeit und Kraft es kostet, Mitglieder für die Aufsicht während der Öffnungszeiten der Kirche zu gewinnen und Monat für Monat den Dienstplan dafür zu erstellen. Frau Christine Ermisch hat uns besonders mit ihrer engen Bindung zum Bürgermeister und vielen unkomplizierten und unbürokratischen Wegvereinfachung bei vielen Dingen, die den Förderkreis betrafen, geholfen. Auch ihr ein herzliches Dankeschön.

Den Mitgliedern des Kuratoriums danke ich für die Hilfe im Jahr 2002 und natürlich noch einmal Siegfried Mertin, dem Vorstandsvorsitzenden der Volksbank Rathenow, ohne dessen Unterstützung der Turm heute nicht vollendet dastände. Ich möchte aber auch dem Landrat, dem Bürgermeister Ronald Seeger, Herbert Bauer und Erika Guthjahr, der Ehrenbürgerin der Stadt Rathenow, für den unermüdlichen Einsatz danken.

An erster Stelle will ich aber Gott Dank sagen für seinen Segen und die Begleitung des Wiederaufbaus und hoffen, dass wir auch den Innenausbau des Schiffs mit seiner Unterstützung vollenden können.

Biografie von Christian Eißer

von Dr. Heinz-Walter Knackmuß 25. Februar 2011 11:56

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Christian Eißer wurde am 29.01.1962 in Rathenow geboren. Sein Vater, Rudolf Eißer, war Bauingenieur und seine Mutter, Christa Eißer, georene Neils, war Steinmetzmeisterin. Er wurde am 01.09.1968 in die Neue Schule (jetzt Grundschule am Weinberg) eingeschult und absolvierte bis 1978 an dieser Schule zehn Klassen. Christian Eißer wurde durch die Pastorin Irmela Winde und den Pastor Möller konfirmiert. Nach der Schule begann er von 1978 -1980 eine Lehre zum Steinmetz in dem VEB Elbe Naturstein Dresden. In dieser Zeit durfte er beim Wiederaufbau der Semperoper in Dresden mitwirken.

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Semperoper in Dresden

Nach der Lehre blieb er in dem Betrieb und arbeitete von 1980 -1981 bsonders an der Wiederherstellung von Fassadenelementen und Gesimsen am Berliner Dom. Am 03.09.1981 heiratete er Marion Hoffmann in der Sankt-Marien-Andreas-Kirche in Rathenow. Pastorin Irmela Winde traute die Brautleute. Dem jungen Paar wurden zwei Kinder geschenkt, Annett, geboren am 06.01.1982 und Claudia, geboren am 27.02.1986. 1981 wurde er als Soldat zur Nationalen Volksarmee (NVA) einberufen und war bis 1982 in Geltow. Nachdem sein Großvater, der Steinmetzmeister Oskar Neils, 1982 gestorben war, begann er am 01.11.1982 als Steinmetz im elterlichen Betrieb in Rathenow zu arbeiten. Von 1983 – 1985 absolvierte er die Ausbildung zum Steinmetzmeister in Brandenburg und Demitz-Tumitz (Sachsen). Sein Meisterstück war der Taufstein in der Lutherkirche in Rathenow.

IMG_0020Taufe in der Lutherkirche am Taufstein von Christian Eißer

 

clip_image005Meisterbrief des Christian Eißer

Seit 1997 spezialisierte er sich auf Natursteinarbeiten in und an Bauwerken und hat seinen betriebsteil nach Rathenow-Heidefeld, Milower Landstr. 14 A verlegt.

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Meister Christian Eißer bei Maßarbeiten in der Werkstatt

Am 01.01.2010 trat er dem Förderkreis zum Wiederaufbau der Sankt-Marien-Andreas-Kirche in Rathenow e.V. bei, weil er den Wiederaufbau der Kirche seiner Geburtsstadt befördern wollte. Für die jährliche Krippenausstellung in der Sankt-Marien-Andreas-Kirche stellte er eine Miniaturkrippe aus Marmor zur Verfügung.

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Miniaturkrippe aus Marmor für die
Krippenausstellung
in der Sankt-Marien-Andreas-Kirche

Seine Hobbys sind Lesen, Reisen, Fotografieren, rudern, Motorrad fahren und Segeln

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© Copyright : Dr. Heinz-Walter Knackmuß

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Biografien

Biografie von Dr. Frank-Walter Steinmeier

von Dr. Heinz-Walter Knackmuß 25. Februar 2011 03:54


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Dr. Frank-Walter Steinmeier wurde am 05.01.1956 in Detmold, Kreis Lippe, geboren. Sein Vater, Walter Gustav Reinhold Steinmeier war Tischler und seine Mutter, Ursula Steinmeier, geborene Broy, arbeitete in einer Fabrik. Dr. Frank-Walter Steinmeier ist in der Friedrich-Wienke- Volksschule in Brkelsiek eingeschult worden. Er sit in Schwalenberg getauft  und 1970 konfirmiert worden. Von 1966 -1974 besuchte er das Neusprachliche Gymnasium in Blomberg und legte dort das Abitur ab. Von 1974 -1976 leistete er seinen Wehrdienst bei der Bundeswehr ab. 1976 trat er in die SPD ein und studierte von 1976 -1982 Jura und seit 1980 auch Politikwissenschaft an der Justus-Liebig-Universität Gießen. 1982 legte er die erste Juristische Staatsprüfung ab und arbeitete dann in Frankfurt am Main und Gießen im Juristischen Vorbereitungsdienst. 1986 legte er die zweite Juristische Staatsprüfung ab und arbeitete danach als Wissenschaftlicher Mitarbeiter an der Universität Gießen. Ab 1991 wird er zum Referenten für Medienrecht und Medienpolitik in der Niedersächsischen Staatskanzlei berufen. Von 1993 -1994 war er Leiter des persönlichen Büros des niedersächsischen Ministerpräsidenten, Gerhard Schröder. 1994 bekleidete er das Amt des Leiters der Abteilung für Richtlinien der Politik, Ressortkoordinierung und –planung in der niedersächsischen Regierung. 1998 wurde er zum Staatssekretär und Leiter der Niedersächsischen Staatskanzlei ernannt. Von 1999 – 2005 war er Leiter des Bundeskanzleramtes unter dem Bundekanzler Gerhard Schröder. Vom 22.11.2005 – 2009 war er Bundesaußenminister und Vizekanzler unter der Bundeskanzlerin Angela Merkel. Am 22.11.2007 wurde er zum stellvertretenden Bundesvorsitzenden der SPD gewählt und ab 29.09.2009 ist er Fraktionsvorsitzender der SPD im Bundestag. Seit dem 17.12.2013 ist er erneut Bundesminister des Auswärtigen.  Am 12.02.2017 wurde er zum Bundespräsidenten gewählt.
Am 27.12.1995 heiratete er in Hannover die Verwaltungsrichterin Elke Büdenbender. Dem Ehepaar wurde am 08.03.1996 die Tochter Merit geboren.
Am 12.07.2007 trat er dem Förderkreis zum Wiederaufbau der Sankt-Marien-Andreas-Kirche in Rathenow e.V. bei. An seinem Ministeriumssitz in Berlin signierte der Vizekanzler und SPD-Bundestagskandidat für den Wahlkreis 61 am 19.05.2009 zwei Steine für den Wiederaufbau der Gewölbe im Mittelschiff. Dazu waren aus Rathenow Pfarrer Andreas Buchholz, der Vorsitzende des Förderkreises Dr. Heinz-Walter Knackmuß und Roland Schulze von der Baudenkmalpflege Potsdam angereist.

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Roland Schulze von der der Baudenkmalpflege Potsdam (links), Pfarrer Andreas Buchholz (Mitte) und Dr. Frank-Walter Steinmeier (rechts) mit zwei signierten Bausteinen

Dr. Frank-Walter Steinmeier sagte: „Ich bin sehr gerne bei dieser Aktion dabei; ich schätze das große bürgerschaftliche Engagement, das sich für Rathenow und die Kirche einsetzt. Ich hoffe, dass noch möglichst viele Menschen Dachsteine spenden, damit die Kirche weiter aufgebaut werden kann.“

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Dr. Frank-Walter Steinmeier mit
Keramikdachstein und Dachsteinurkunde

Die Sankt-Marien-Andreas-Kirche ist das Wahrzeichen der Stadt Rathenow und wurde in den letzten Tagen des zweiten Weltkrieges von Granaten getroffen und brannte völlig aus. Nur notdürftig wurde in den 50iger Jahren das Dach des Kirchenschiffes repariert. Der Bundeaußenminister und Vizekanzler Dr. Frank-Walter Steinmeier spendete am 19.05.2009 zehn Dachsteine (Nr. 3069 –3078)  für den Wiederaufbau des maroden Daches des Kirchenschiffes und den Wiederaufbau der vier Sterngewölbe im Schiff.

 

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SPD-Bundestagsfraktionsvorsitzender Dr. Frank-Walter Steinmeier
mit Säulensteinurkunde und Gewölbegrundrissstein
in seinem Büro im Jakob-Kaiser-Haus in Berlin

Der Vorsitzende der Sozialdemokratischen Bundestagsfraktion, Dr. Frank-Walter Steinmeier, besuchte am 13.09.2011 zwei Stunden lang die Sankt-Marien-Andreas-Kirche in Rathenow und ließ sich über die Baufortschritte und die Geschichte des Gotteshauses berichten. Anlässlich seines Besuches wurde der Film der Roland Schulze Baudenkmalpflege GmbH aus Potsdam über den Wiederaufbau der Kreuzgewölbe im Kirchenschiff uraufgeführt, wobei der Juniorchef der Firma, Christoph Schulze, anwesend war. Dr. Frank-Walter Steinmeier spendete bei seinem Besuch die Säulensteine Nr. 1729 -1748 (100,00 €) für den Wiederaufbau der Kreuzgewölbe im Chorraum der Sankt-Marien-Andreas-Kirche. Am 04.01.2012 überreichte ihm der Förderkreis in seinem Büro im Jakob-Kaiser-Haus des Bundestages in Berlin die Säulensteinurkunde und einen Gewölbegrundrissstein.

 

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Dr. Frank-Walter Steinmeier mit der DVD  über den Wiederaufbau der Kreuzgewölbe
überreicht durch Christoph Schulze
von der Roland Schulze Baudenkmalpflege GmbH in Potsdam

Der Juniorchef der Baudenkmalpflege, Christoph Schulze, überreichte Dr. Frank-Walter Steinmeier gleichzeitig eine Kopie des Films vom Wiederaufbau der Kreuzgewölbe. Der 15 Minuten lange Film über den Wiederaufbau der Kreuzgewölbe ist in der Sankt-Marien-Andreas-Kirche auf DVD gegen eine Mindestspende von 5,00 € erhältlich. Der Erlös wird für den Wiederaufbau der Kirche verwendet.
Der Förderkreis bedankt sich für die Spende und das Engagement des SPD-Bundestagsfraktionsvorsitzenden Dr. Frank-Walter Steinmeier für die Sankt-Marien-Andreas-Kirche.

image_thumb[1]_thumb[1]
Predigt am Reformationstag 2011 
in der Auenkirche in Berlin

image_thumb[1]_thumb[1][5]
Rede gegen Neonazis
am 22.11.2011 im Bundestag

Seit 2008 wohnt er in Saaringen bei Brandenburg.

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Biografien

Stifterbrief in Bronze

von Dr. Heinz-Walter Knackmuß 24. Februar 2011 11:37

Stifterbrief-Bronze

Spender von Stifterbriefen in Bronze (500,00 €)

Spenden

für den Wiederaufbau der Sankt-Marien-Andreas-Kirche erbeten:
Empfänger: Förderkreis SMA e.V.
Konto-Nr.:1070100 BLZ:16091994  bei der Volksbank Rathenow
Kennwort: Stifterbrief-Bronze

 

clip_image002_thumb2[1]

Michael Schmidt  spendete den
Bronze-Stifterbrief Nr. 11

clip_image002_thumb2Klaus Schwigon mit 
Bronze-Stifterbrief Nr. 12

 

clip_image002

Rathenower Wärmeversorgung spendete den
Bronze-Stifterbrief Nr. 13

 

clip_image004_thumb2Rudolph Gutsche
überreicht die Spendenbox
für den  Bronze-Stifterbrief Nr. 16

 

clip_image004_thumb[2]
Anja Friedrich von der Pension
”Zur Alten Stadtmauer”
mit Stifterbrief Nr. 19

 

clip_image004_thumb[2]
Jürgen Vogeler spendete
den Stifterbrief Nr. 31

 

 

Moeller-Bronze-17.04.2011

Bernd Möller
spendete
den Stifterbrief Nr. 36

clip_image001Martin Schorr mit seiner Mutter Dr. med. Sabine Schorr
nach der Konfirmation in der Steckelsdorfer Dorfkirche
spendeten Stifterbrief Nr. 42

clip_image0026

Stifterbrief Nr. 43 im Gedenken
an Hildegard Neubauer
(*22.06.1922 -  † 23.05.2014)

clip_image002Dr. Heinz-Walter Knackmuß
spendete den Stifterbrief in Bronze Nr. 45

 

 

Spenderliste

  1. Eva und Gerhard Honig, Wolfsburg
  2. Dipl.-Stom. Jörn Wolter, Rathenow
  3. Prof. Dipl.-Ing. Hans Müller, Berlin
  4. Andrea Voßhoff (M.d.B.) und Peter Michael Voßhoff, Rathenow
  5. Kurt Schatz, Rathenow
  6. Manfred Langner, Berlin
  7. Manfred Langner, Berlin
  8. Dr. med. Heinz-Walter Knackmuß, Rathenow
  9. Norbert Hennig, Rathenow
  10. Anonym 
  11. Familie Michael Schmidt, Rathenow
  12. Klaus Schwigon, Rathenow
  13. Rathenower Wärmeversorgung GmbH
  14. Marion und Mathias Hohmann, Rathenow
  15. Dr. Hans-Hermann Schultze, Rathenow
  16. Rudolph Gutsche, Rathenow
  17. Karl Burges, Rathenow
  18. VR-Stiftung der Volksbanken und Raiffeisenbanken in Norddeutschland
  19. Pension&Restaurant „Zur alten Stadtmauer“ 
  20. Werner Vogel, Bonn
  21. Dipl.-Ing. (FH) Johannes Kuschel, Rathenow
  22. Dr. med. Rüdiger Thurm Rathenow
  23. Christa Hildebrand, Rathenow
  24. Luise Freitag, Rathenow
  25. Dr. Heinz-Walter Knackmuß, Rathenow
  26. Erna und Med.-Rat Dr. Heinz Schaefer, Rathenow
  27. Dorothea und Manfred Langner, Berlin
  28. Haus- und Grund Rathenow und Umgebung e.V., Rathenow
  29. Anonym 
  30. Dr. Heinz-Walter Knackmuß, Rathenow 
  31. Jürgen Vogeler, Rathenow
  32. Margarete und Wolfgang Frech sowie Tochter Sylvia Marks, Schorndorf 
  33. Pfarrer Andreas Buchholz, Rathenow
  34. Dr. Horst Otto Herman Pastuszek, Hamburg
  35. Anonym ( Premnitz OT Mögelin)
  36. Bernd Möller, Premnitz
  37. Rathenower Wohnungsbaugenossenschaft e.G., Rathenow
  38. Martin Bange, Rathenow (im Gedenken)
  39. Anonym
  40. Anonym
  41. Anonym
  42. Martin Schorr und Dr. Sabine Schorr, Rathenow 
  43. Hildegard Neubauer(*22.06.1922 – † 23.05.2014), Rathenow (im Gedenken)
  44. Edith Zink (*25.01.1939 – † 04.5.2014), Rathenow (im Gedenken)
  45. Dr. Heinz-Walter Knackmuß, Rathenow
  46. Petra Jordan, Rathenow
  47. Im Gedenken an Werner Hille (* 05.06.1922 -† 16.11.2014), Rathenow
  48. Chor Intermezzo im Havelland e. V., Rathenow
  49. Anonym (Hagen)
  50. Wolfgang Wiecher, Premnitz Ortsteil Möglein

  51. Inge und Wolfgang Schröder, Wetter (Ruhr)
  52. Rolf Wallmann, Berlin
  53.  Dr. Heinz-Walter Knackmuß, Rathenow
  54. Manuela Nagel, Berlin
  55. Wolfgang Wiecher, Premnitz OT Mögelin
  56. Anonym (Rathenow)
  57. Dr. med. Gisela Stiba, Premnitz
  58. Anonym  2017

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Spenden

Stifterbrief in Silber

von Dr. Heinz-Walter Knackmuß 24. Februar 2011 11:34

Stifterbrief-Silber

Für 1.000,00 € zum Wiederaufbau

der Sankt-Marien-Andreas-Kirche in Rathenow erhält

die Spenderin/der Spender einen Stifterbrief in Silber.

Spenden

für den Wiederaufbau der Sankt-Marien-Andreas-Kirche erbeten:
Empfänger: Förderkreis SMA e.V.
Konto-Nr.:1070100 BLZ:16091994  bei der Volksbank Rathenow
Kennwort: Stifterbrief-Silber

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Erna und  Medizinalrat Dr. med. Heinz Schaefer spendeten
den Silber-Stifterbrief Nr. 1

clip_image001_thumb2

Inge Schröder mit dem
Silber-Stifterbrief Nr. 5

IMG_Schoenberg

Michael Schönberg spendete den
Silber-Stifterbrief Nr. 9

 

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Kreistagsvorsitzender Holger Schiebold spendete die
Silber-Stifterbriefe Nr. 10-11

 

clip_image002
Bäckermeister Günter Thonke(links) spendete den
Silber-Stifterbrief Nr. 14

 

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Pfarrer Andreas Buchholz spendete den
Silber-Stifterbrief  Nr. 29
Die Kulturministerin des Landes Brandenburg
gratuliert ihm zum 50. Geburtstag vor der Kirche

 

clip_image002[1]
Kammersänger Jochen Kowalski
spendete Stifterbrief in Silber Nr. 34

clip_image002[1]
Michael Schmidt aus Rathenow
spendete den Stifterbrief in Silber Nr. 35

 

 

Spenderliste

Nr. 1.    Erna und Med.-Rat Dr. med. Heinz Schaefer, Rathenow
Nr. 2-3  Essilor GmbH, Rathenow
Nr. 4     Rita Hummel, Rathenow
Nr. 5     Inge und Wolfgang Schröder, Wetter
Nr. 6     Dr. med. dent. Carsten Holland-Moritz, Rathenow
Nr. 7     Anonym, Premnitz 
Nr. 8     Anonym, Rathenow
Nr. 9     Michael Schönberg, Premnitz  
Nr. 10- 11 Kreistagsvorsitzender Holger Schiebold, Milower Land
Nr. 12      Annemarie Schütz, Rathenow
Nr. 13     Dr. Hans-Hermann Schultze, Rathenow
Nr. 14     Bäckermeister Günter Thonke, Rathenow
Nr. 15-16 Volksbank Rathenow e.G.
Nr. 17-18 VR-Stiftung der Volksbanken und Raiffeisenbanken in Norddeutschland
Nr. 19 –20  Charlotte Kopp, Berlin 
Nr. 21      Werner Galys, Rathenow
Nr. 22     Anonym 
Nr. 23     Med.-Rat Dr. med. Heinz Schaefer, Rathenow
Nr. 24     Dr. Heinz-Walter Knackmuß, Rathenow
Nr. 25     Wolfgang Schröder, Wetter
Nr. 26     Klaus-Detlef Wischer, Wietow
Nr. 27     Inge Schröder, Wetter
Nr. 28     Musikschule der Stadt Rathenow
Nr. 29     Pfarrer Andreas Buchholz, Rathenow
Nr. 30     Dr. Heinz-Walter Knackmuß, Rathenow
Nr. 31     Charlotte Kopp, Berlin
Nr. 32     Anonym, Premnitz
Nr. 33     Anonym, Hagen 
Nr. 34     Kammersänger,  Jochen Kowalski, Berlin
Nr. 35     Michael Schmidt, Rathenow
Nr. 36     Im Gedenken an Werner Hille (* 05.06.1922 -† 16.11.2014), Rathenow
Nr. 37 – 38 Anonym, Rathenow
Nr. 39     Charlotte Kopp, Berlin
Nr. 40     Anonym, Rathenow
Nr. 41    Im Gedenken an Siegfried Bartel (*18.03.1924 -†23.06.2016), Rathenow
Nr. 42   Anonym, Bad Kreuznach
Nr. 43   Pfarrerin Charlotte  Kopp, Berlin

Nr. 60 Bürgermeister Ronald Seeger, Rathenow

Tags:

Spenden

Stifterbrief in Gold

von Dr. Heinz-Walter Knackmuß 24. Februar 2011 11:29

Stifterbrief-Gold

Bei einer Spende von 2.500,00 €

für den Wiederaufbau der Sankt-Marien-Andreas-Kirche in Rathenow
erhält die Spenderin /der Spender einen Stifterbrief in Gold

Spenden

für den Wiederaufbau der Sankt-Marien-Andreas-Kirche erbeten:
Empfänger: Förderkreis SMA e.V.

IBAN:DE 07160919940001070100 
BIC (auch SWIFT):GENODEF 1 RN 1

Konto (Konto-Nr.:1070100 BLZ:16091994 )


bei der Volksbank Rathenow

Kennwort: Stifterbrief-Gold

clip_image002_thumb[1]Kammersänger Jochen Kowalski
spendete den
Stifterbrief Nr. 9 in Gold

 

clip_image002Dr. Heinz-Walter Knackmuß
spendete den
Stifterbrief in Gold Nr. 11

 

Spenderliste

Nr. 1-2 Anonym
Nr. 3 VR-Stiftung der Volksbanken und Raiffeisenbanken in Norddeutschland
Nr. 4 Edith und Dr. rer. pol. Horst Pastuszek, Hamburg
Nr. 5 Gerd Ostermann, Milower Land OT Großwudicke
Nr. 6 Anonym
Nr. 7 Dr. Heinz-Walter Knackmuß, Rathenow
Nr. 8 Anonym
Nr. 9 Kammersänger Jochen Kowalski, Berlin
Nr. 10 Anonym
Nr. 11 Dr. Heinz-Walter Knackmuß, Rathenow

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