Biografie von Gabriele Steidl

von Dr. Heinz-Walter Knackmuß 26. April 2011 13:40


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Gabriele Barbara Steidl, geborene Degner, wurde am 30.01.1952 in Kloster Zinna geboren. Ihr Vater, Günter Degner, war Patentingenieur und arbeitete als Hauptabteilungsleiter für Schutzrechte im Chemiefaserwerk „ Friedrich Engels“ in Premnitz und die Mutter, Ursula Flora Degner, geborene Böttcher, arbeitete ebenfalls im Chemiefaserwerk. Gabriele Steidl wurde 1958 in die Geschwister-Scholl-Oberschule in Premnitz eingeschult und verließ die Schule 1968 nach dem Abschluss der 10. Klasse.

Steidl-2Erste Klasse der Geschwister-Scholl-Schule in Premnitz -1958
(Gabriele Steidl 1. Bankreihe 2. von links)

Durch eine Sonderregelung konnte sie in der 9. und 10. Klasse schon das erste Lehrjahr zum Chemiefaserfacharbeiter schulbegleitend absolvieren und hatte dadurch 1969 nur noch ein Lehrjahr nach der Schule, um den Facharbeiterbrief zu erhalten. Von 1969 -1973 studierte sie in Magdeburg und erhielt den Abschluss als Ingenieur-Pädagoge. Von 1973 – 1988 war sie dann als Ausbilderin für den berufspraktischen Unterricht in der Berufsausbildung des Chemiefaserwerkes „ Friedrich Engels“ in Premnitz tätig. Von 1989 – 1990 arbeitete sie im Büro für Neuererwesen des Chemiefaserwerkes „ Friedrich Engels“ in Premnitz und war dann zwei Jahre lang als Erzieherin zuerst an der der Werner-Seelenbinder-Schule und danach an der Geschwister-Scholl-Schule in Premnitz angestellt. 1992 übernahm sie die Funktion einer Psychiatriekoordinatorin im Gesundheitsamt des damaligen Landkreises Rathenow. Von 1995 -1997 arbeitete sie als Behindertenbeauftragte des Landkreise Havelland. Diese Aufgabe wurde 1998 erweitert, sodass Gabriele Steidl Behindeterten- , Gleichstellungs- und Ausländerbeauftragte des Landkreises Havelland wurde. Ab 2010 bekleidet sie das Amt der Integrationsbeauftragten für Menschen mit Behinderung und für Menschen mit Migrationshintergrund. Gabriele Steidl hat drei Kinder und eine Enkelin Lea, die sie über alles liebt. Ihre Hobbys sind Kanufahren und Radeln sowie Basteln und Gartenarbeit. Sie wollte die enorme Aufbauleistung des Förderkreises zum Wiederaufbau der Sankt-Marien-Andreas-Kirche in Rathenow unterstützen und trat deshalb am 29.03.2011 dem Förderkreis bei. Dass dieses Kleinod märkischer Backsteinkunst gegen alle Widerstände zu großen Teilen wieder aufgebaut werden konnte, erfüllt sie mit Anerkennung und Freude.

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Biografien

Prof. Dr. Dr. Horst Pichert spendet Säulensteine

von Dr. Heinz-Walter Knackmuß 23. April 2011 10:47


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Am Ostersamstag, den 23.04.2011besuchte Prof. Dr. Dr. Horst Pichert  aus München mit Gästen aus Franken und Hessen die Sankt-Marien-Andreas-Kirche. Die Gruppe ließ sich etwas zur Geschichte der Optik in Rathenow berichten und bewunderte den Marienaltar und die neu errichtete Kreuzgewölbe. Zum Schluss bestiegen alle den Kirchturm und genossen den österlichen Rundblick über das Havelland.  Die Gruppe spendete die Säulensteine Nr. 1295-1302     für den Wiederaufbau der drei Kreuzgewölbe im Chorraum der  Kirche. Der Förderkreis bedankt sich für die Spende.

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Grußwort des Bürgermeisters Ronald Seeger

von Dr. Heinz-Walter Knackmuß 23. April 2011 00:53


Grußwort des Bürgermeisters der Stadt Rathenow, Ronald Seeger,
bei der Säulensteinandacht am 12.02.2010

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Im Grußwort des Bürgermeisters, Ronald Seeger, gab er seiner Freude für den weiteren Wiederaufbau des Gotteshauses zum Ausdruck und betonte, dass er persönlich auch zehn Säulensteine Nr. 31-40 (50,00 €) sofort dazu beisteuern möchte. Er wollte keinen Wahlkampf in der Kirche führen, aber es habe schon seinen Grund, dass auf den seinen Wahlplakaten das Wahrzeichen der Stadt Rathenow, die Sankt-Marien-Andreas-Kirche abgebildet habe.

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Gisela Rosenberg spendete Säulensteine

von Dr. Heinz-Walter Knackmuß 23. April 2011 00:48


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Am 24.04.2010feierte Gisela Rosenberg mit ihren Kindern und Freunden ihren Geburtstag. Dabei erhielt sie als Geschenk die Säulensteine Nr. 204 –205 zum Wiederaufbau der drei Kreuzgewölbe im Chorraum der Sankt-Marien-Andreas-Kirche.

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Monika und Pfarrer Wolf Schöne spendeten Säulensteine

von Dr. Heinz-Walter Knackmuß 21. April 2011 13:51


Schöne-Silberhochzeit

Monika Schöne und ihr Mann Pfarrer Wolf Schöne feierten am Sonntag den 18.07.2010 ihre Silberhochzeit. Das fünfundzwanzigjährige Hochzeitsjubiläum wurde mit einem nochmaligen Eheversprechen und der Einsegnung in der Sankt-Marien-Andreas-Kirche bekräftigt. Es sollte ein ganz normaler Gottesdienst sein, so der Wunsch des Jubelpaares. Es war aber dann doch kein ganz normaler Gottesdienst, sondern ein Fest, dass durch Wolfgang Schöne musikalisch umrahmt wurde. Unter tosendem Beifall der Gemeinde zauberte der Vater von Wolf Schöne auf seiner Mundharmonika eine Eisenbahnfahrt hervor, wobei man sogar die Tunnelfahrt hören konnte. Hans-Martin Ermisch spielte die elektronische Orgel auf der Empore und die Gemeinde sang: "Nun danket alle Gott mit Herzen Mund und Händen." Nicola Stauch an einer Tischorgel vor dem Altar umrahmte mit einem kleinen Ensemble aus Oboe (Maria Treu) und Geigen (Andrea Wernicke und die neunjährige Anna-Magdalena Stauch) dieses Fest mit einem Konzert von Johann Friedrich Fasch, wobei wieder auffiel, welche erstaunliche Akustik die neuen Kreuzgewölbe mit sich bringen. Es war ein Ohrenschmaus, den Künstlern zuzuhören. Pfarrer Andreas Buchholz, der das Paar einsegnete, wies in seiner Festpredigt darauf hin, dass die 25 Jahre seit der Trauung in der der Lutherstadt-Eisleben ein erfülltes Leben mit viel Arbeit für die Rathenow Kirchengemeinde mit sich gebracht haben und viel zu schnell vergangen sind. Der Silberbräutigam griff auch selbst zur Gitarre und begleitete die Gemeinde bei einem Lied. Nach dem Gottesdienst gab es vor der Kirche einen Sektempfang und das Silberpaar lud alle Teilnehmer zu einer Dampferfahrt um den Kirchturm ein. Viele Gottesdienstbesucher folgten der Einladung zur Fahrt mit der MS Sonnenschein, wobei MS an diesem Sonntag mal Monika Schöne bedeuten sollte, meinte ihr Mann. An Bord gab es selbst gebackenen Kuchen und andere Leckereien, denn zum Essen und Trinken hatte das Silberpaar alle Gottesdienstbesucher ausdrücklich eingeladen. Die Vorsitzende des Gemeindekirchenrates, Ute Filip, machte mit dem Silberpaar ein Ratespiel, wobei erforscht werden sollte, wie gut man sich in den 25 Jahre gegenseitig kennengelernt hat. Wolfgang Schöne und Ulrich Heidl sorgten auch auf dem Dampfer für die musikalische Unterhaltung. Die Sonne schien und es wehte ein laues Lüftchen durch das Havelland und so war es einer der lustigsten Fahrten in diesem Jahr auf der Havel. Dem Ehepaar Schöne wurden natürlich auch Säulensteine geschenkt, denn der Wiederaufbau des Chorraumes der Sankt-Marien-Andreas-Kirche liegt auch dem Silberpaar am Herzen.

Dr. Heinz-Walter Knackmuß

Rautenfenster

von Dr. Heinz-Walter Knackmuß 21. April 2011 13:16

 

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Fischzug des Petrus
von Hans Zimmermann

Auftaktveranstaltung für die Rautenfenster-Spendenaktion

Am Sonntag, den 01. Mai 2011, fand um 14:00 Uhr in der Sankt-Marien-Andreas-Kirche der festliche Auftakt für die Rautenfenster statt. Im  Jahr 2011sollen die Fenster im Kirchenschiff erneuert werden und durch bleiverglaste Rautenfenster ersetzt werden. Der Förderkreis hat eine Unterstützung der Fassadensanierung mit 80.000,00 € zugesagt. Wir hoffen, dass damit eine Finanzierung der Fenster möglich wird und langfristig auch die Finanzierung der Farbfenster im Kirchenschiff erfolgen kann. Wer 10,00 € spendet, erhält eine Urkunde über die Stiftung eines Rautenfensters. Das erstes farbige Fenster wurde von Hans Zimmermann geschaffen und heißt “Fischzug des Petrus”. Die Fenster, die 2011 im Schiff erneuert werden, sollen nicht farbig sein, sondern aus 5 mm dickem Goetheglas, das als Raute geschnitten wird, bestehen.

Spenden an:

Empfänger: Förderkreis SMA e.V.
Konto-Nr.:1070100      IBAN: DE07160919940001070100
BLZ:16091994             BIC (SWIFT): GENODEF 1 RN 1 
bei der Volksbank Rathenow
Kennwort: Rautenfenster

Für eine Spende

von 10 € erhält der Spender

eine
Urkunde über das gestiftete Fenster. 

clip_image004_thumb5 mm dickes Goetheglas
als Raute geschnitten


Es hatte sich eine illustre Gesellschaft in der Sankt-Marien-Andreas-Kirche eingefunden. Der Kulturstaatssekretär des Landes Brandenburg, Martin Gorholt, der Amtsgerichtsdirektor von Rathenow, Matthias Deller und der Vorsitzende des SPD-Ortsvereins Rathenow, Hartmut Rubach, waren gekommen. Es ging um die neue Spendenaktion des Förderkreises zum Wiederaufbau der Sankt-Marien-Andreas-Kirche in Rathenow e.V., nämlich die Finanzierung der Fenster im Kirchenschiff. 13 Fenster befinden sich im Kirchenschiff, die nach dem Zweiten Weltkrieg nur teilweise erneuert wurden und nach 66 Jahren nun durchlöchert und verrostet nur noch lose zusammen gehalten werden. Mit der Fassadensanierung, die 2011 für 200.000,00 € erfolgen soll, werden auch die Fenstern erneuert. Das Baugeschehen begann 2011 mit der Ausschreibung.

 

Gesamtkosten der Fassadensanierung

200.000,00 €

Staats-Kirchenvertrag Land Brandenburg

80.000,00 €

Förderkreiszum Wiederaufbau der Sankt-Marien-Andreas-Kirche

80.000,00 €

Landeskirche Berlin-Brandenburg-schlesische Oberlausitz

20.000,00 €

Kirchenkreis Nauen-Rathenow

20.000,00 €

 

Dazu hat der Denkmalschutz in seinen Archiven gefunden, dass früher Rautenfenster vorhanden waren. Nun werden wieder Rautenfenster, bleiverglast, eingesetzt und zwar mit Verbundsicherheitsglas. Der Förderkreis startet mit der heutigen Rautenfensteraktion ein neues Spendenportal für die Kirche. Wer 10,00 € spendet erhält ein Urkunde über ein gestiftetes Rautenfenster. Der Förderkreis konnte an die erste Spenderin, Annett Falkenthal aus Rathenow, die Urkunde über die gestifteten Rautenfenster Nr. 1-5 übergeben. Jörg Rowe aus Hamburg 50,00 € (Nr.31-35), Marcella und Hartmut Rubach aus Rathenow 50,00 € (Nr. 36-40), Britta und Sylvio Jörn aus Rathenow 20,00 € (Nr. 41-42) und Herbert Nehls aus Rathenow 35,00 € (Nr. 43-45) waren die nächsten Spender. Pfarrer Andreas Buchholz nahm bei seiner Andacht Bezug auf das erste farbige Fenster für das Kirchenschiff von Hans Zimmermann „ Der Fischzug des Petrus“. Petrus hatte die ganze Nacht gefischt und keinen Fisch gefangen. Als Jesus ihn auffordert, noch einmal auf den See zu fahren, fängt er so viele Fische, dass das Netz sie kaum halten kann. Viele Netzwerke gibt es in der Kirche, meinte Pfarrer Andreas Buchholz und eines ist eben auch für die Fenster gedacht. Gleichzeitig eröffnete Axel Teckemeyer seine Fotoausstellung „Natur pur“ im Chorraum, umrahmt von der neu gegründeten `Lujah-Band, die damit auch ihr Debüt gab. Ein schöner Dreiklang in der alten Sankt-Marien-Andreas-Kirche.

 

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Annett Falkenthal spendete die
Rautenfenster Nr. 1-5

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Marcella und Hartmut Rubach spendeten
die Rautenfenster Nr. 36 -40

IMG_0037                                 Britta und Sylvio Jörn spendeten die
                                           Rautenfenster Nr. 41-42

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Doris Torno aus Rathenow
spendete die Rautenfenster
Nr. 47 –49

 

IMG_0008Erna Fuhrmann spendete
die Rautenfenster Nr. 51-55

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Herbert Nehls spendete
die Rautenfenster Nr. 61 –65

 

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Hildegard Lange spendete
die Rautenfenster Nr. 67 – 76

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Manfred Langner spendete
die Rautenfenster Nr. 77-86

 

clip_image002[1]Anneliese Graf spendete die
Rautenfenster Nr. 107-111

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Med.-Rat Dr. Rolf Bauer spendete die
Rautenfenster Nr. 112-116

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‘Waldtraut Ribitzki spendete die
Rautenfenster Nr. 327- 328

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Klasse 3c der Jahngrundschule Rathenow
spendete die Rautenfenster Nr. 493-494



http://www.rathenow-fks.org/image.axd?picture=clip_image002_629.jpg
Zarah-Maureen Zimmermann aus
Rathenow spendete die Rautenfenster
Nr. 635 -636

 

 

Spenderliste

Nr.       1-5 Annett Falkenthal, Rathenow
Nr.   6 – 30 Anonym
Nr. 31 – 35 Jörg Rowe, Hamburg
Nr. 36 – 40 Marcella und Hartmut Rubach, Rathenow
Nr. 41 – 42 Britta und Sylvio Jörn, Rathenow
Nr. 43 – 45 Heidemarie und Helmut Solf, Kleinmachnow
Nr. 46        Monika Unger, Schwedt (Oder)
Nr. 47 – 49 Doris Torno, Rathenow
Nr. 50        Anonym
Nr. 51 – 55 Erna Fuhrmann, Rathenow
Nr. 56 – 60 Dieter Dröse, Rathenow
Nr. 61 – 65 Herbert Nehls, Rathenow
Nr. 66        Dr. med. Gabriele Ellsäßer, Berlin
Nr. 67 – 76 Hildegard Lange, Rathenow
Nr. 77 – 86 Manfred Langner, Berlin
Nr. 87 – 91 Anneliese Graf, Premnitz
Nr. 92  – 101 Anneliese Graf, Premnitz
Nr. 102 - 106 Ursula Petri Berlin
Nr. 107 – 111 Anneliese Graf, Premnitz
Nr. 112 – 116 Med.-Rat Dr. Rolf Bauer, Rathenow
Nr. 117 – 126 Anneliese Graf, Premnitz
Nr. 127 – 193 Erna Schaefer, zum Gedenken
Nr. 194 –196 Hans-Georg Naumann, Rathenow
Nr. 197 – 201 Horst Petznick, Premnitz OT Döberitz
Nr. 202 – 211 Anneliese Graf, Premnitz
Nr. 212 – 221 Anneliese Graf, Premnitz
Nr. 222 – 321 Pfarrerin Charlotte Kopp, Berlin
Nr. 322 – 326 Elke Rieschel und Ralf Paul, Rathenow
Nr. 327 – 328 Waldtraut Ribitzki, Berlin
Nr. 329 – 338 Dr. med. dent. Marlene Schulz, Rathenow
Nr. 339 – 348 Anonym, Rathenow
Nr. 349 – 353 Erna Fuhrmann, Rathenow
Nr. 354 – 363 Dr. Margit Semmler, Premnitz OT Mögelin
Nr. 364 – 388 Anonym
Nr. 389 - 488 Pfarrerin Charlotte Kopp, Berlin
Nr. 489 – 492 Edeltraud Werner, Unterföhring 
Nr. 493 - 494 Klasse 3 c der Grundschule “ Friedrich Ludwig Jahn”, Rathenow
Nr. 495 – 594 Pfarrerin Charlotte Kopp, Berlin
Nr. 595 – 634 Dr. Horst Pastuszek, Hamburg
Nr. 635 – 636 Zarah-Maureen Zimmermann, Rathenow
Nr. 637 – 639 Dr.theol. Paul-Gerhard Meuß, Herford
Nr. 640 – 664 Dr. med. Wolf Friedrich Wilhelm Sensse, Magdeburg
Nr. 665 – 666 Gisela und Wilfried Fahlenberg, Rathenow
Nr. 667 – 676 Edith Zink, Rathenow (im Gedenken)
Nr. 677 –716 Dr. Horst Pastuszek, Hamburg
Nr. 717 – 721 Hannelore und Helmut Domann, Rathenow
Nr. 722          Dr. med. Helmut Hoffmann, Berlin
Nr. 723 – 728 Klasse 4 A , Jg. 2015, Jahngrundschule, Rathenow
Nr. 729 – 732 Im Gedenken an Bodo Klembt, Premnitz OT Mögelin
Nr. 733 - 737 Hannelore und Gerhard Doman, Rathenow
Nr. 770 – 771 Christine Ermisch, Rathenow
Nr. 772 - 776 Hannelore und Gerhard Doman, Rathenow
Nr. 738- 742 Im Gedenken an Bodo Klembt, Premnitz             
Nr. 743 -747
Hannelore und Gerhard Doman, Rathenow



Säulensteinspende

von Dr. Heinz-Walter Knackmuß 21. April 2011 12:57


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Das Steuerbüro Matthias Goetze und Thomas Brunow spendeten am 22.12.2010 die Säulensteine 902-941 (200,00 €) für den Wiederaufbau der Kreuzgewölbe im Chorraum der Sankt-Marien-Andreas-Kirche in Rathenow. Der Förderkreis bedankt sich für die Spende.

Biografie von Pfarrer Heinrich Meyer

von Dr. Heinz-Walter Knackmuß 21. April 2011 06:57

 

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Vortrag im Torhaus von Rathenow
2008

Pfarrer Heinrich Meyer wurde am 06. Mai 1936 als Sohn des kaufmännischen Angestellten Karl Hermann Heinrich Meyer und seiner Ehefrau Gertrud Katharina Meyer, geborene Meyer in Rathenow geboren. Da war die auf dem alten von der Havel umflossenen Burgberg in Rathenow gelegenen Sankt-Marien-Andreas-Kirche, ein gotischer Backsteinbau mit seinem ursprünglich 75 m hohen Turm, seine Taufkirche. Er wurde als zweites Kind geboren und wuchs mit vier Schwestern auf. Von 1942 -1945 besuchte er zuerst die Bauschule in der Baustraße, ab dem 2. Schuljahr die Neustädter Schule in der Schleusenstraße. Unvergessen sind ihm die Kindergottesdienste, die während des Krieges wegen der ständig zu befürchtenden Tieffliegerangriffe in die vom Wald versteckte Friedhofskapelle auf dem Weinberg verlegt worden waren. Neben der Sankt-Marien-Andreas-Kirche gab es noch die in den 30iger Jahren entstandene Lutherkirche. In der Lutherkirche wurden jährlich in der Adventszeit unter großem technischen Aufwand an Kostümen und Bühnenbeleuchtung Weihnachtsspiele aufgeführt. Szenen aus diesen Krippenspielen blieben dem jungen Heinrich bis ins hohe Alter plastisch vor Augen.

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Krippenspiel in der Lutherkirche

Im April 1945 machte sich die Mutter mit den fünf Kindern auf den Weg in den Westen. Die Familie wurde vom endlos dahin ziehenden Flüchtlingstreck mitgewirbelt durch Hunger und Angst, Beraubung und mancherlei enttäuschtes Vertrauen, das die Flüchtlinge in Menschen gesetzt hatten. Doch Gott hat die Familie Meyer ein anderes Vertrauen gelehrt: Sein für sie Sorgen, seine bergende Nähe, sein Mit-ihnen-Gehen durften sie immer wieder neu und auf wunderbare Weise erfahren. So lernten sie den von Ihm geschickten Menschen wieder zu vertrauen, und im Nachhinein wussten sie, dass manch ein Engel in Menschengestalt sie auf ihren Wegen geleitete. Und noch eines lernte die Familie. Nicht immer führt der kürzeste und geradeste Weg zum Ziel. Oft erwies sich gerade der Umweg als einzig richtiger Weg, und da war dann zur rechten Zeit für alles gesorgt. Die Familie gelangte auf ihrem Fluchtweg bei etwa 240 km Fußmarsch auf dem Umweg über Rheda bei Bielefeld in Westfalen nach Achim bei Wolfenbüttel. Heinrich Meyer besuchte von 1945 – 1950 die Volksschule in Achim und die Große Schule in Wolfenbüttel. Die kleine Achimer Dorfkirche bescherte der Familie in den fünf Jahren ihres Dortseins immer wieder höchst eindrückliche Weihnachtsgottesdienste, bei denen sie manchmal vor Kälte bibberten. Die Fußzehen arbeiteten ständig in den Holzpantinen, um nicht zu erstarren. Wenn dann aber der Chor in der zum Bersten gefüllten Kirche unter Herrn Schraders Leitung den Choral „ Brich an du schönes Morgenlicht“ anstimmte und zum Schluss der hochmusikalische Pastor Wandersleb zur Orgelbank hinaufstürmte, um mit vollen Registern beim stehend gesungenen Weihnachtschoral „ O du fröhliche“ alle Kräfte des Himmels in den engen Kirchenraum herabzuziehen versuchte, dann wurden alle Herzen warm; da sprangen die Funken über, die Funken des Heiligen Geistes sprangen in die Herzen der Menschen und auch der junge Heinrich ahnte, dass er bei aller äußerlichen Entbehrung, allem äußeren Mangel viel tiefgreifender gerettet und geborgen war, als ihm dies in den Notlagen des harten Alltags oft bewusst gewesen. Die Achimer Kirche sah ihn noch als Vorkonfirmanden in der ersten Bank unter dem dreigliedrigen Aaronitischen Segen seine Verbeugung machen. (Aaronitischer Segen: 1. Der HERR segne dich und behüte dich! ‏2. Der HERR lasse sein Angesicht leuchten über dir und sei dir gnädig! 3. Der HERR hebe sein Angesicht über dich und gebe dir Frieden!) - In der St. Marien Kirche zu Wolfenbüttel und der dortigen Trinitatiskirche erlebte er in den späten 40iger Jahren einige unvergessliche und höchst beeindruckende Reformations-Gottesdienste. Im Jahr 1950 trat die behäbige, aus Feldsteinen erbaute gotische St. Vinzenzkirche in seinen jugendlichen Lebenskreis. Es war die Stadtkirche der Salzstadt Schöningen am Elm, wo er durch Probst Hobohm konfirmiert wurde. Sein Konfirmationsspruch lautete: Christus spricht: Ich bin der Weg und die Wahrheit und das Leben. Niemand kommt zum Vater, denn durch mich ( Johannes 14,6). In Schöningen, Kreis Helmstedt, besuchte er von 1950 -1951 die Knabenvolksschule und schloss die Schule mit der 8. Klasse ab. Von 1951 -1954 absolvierte Heinrich Meyer eine Bäckerlehre in Schöningen und besuchte die Kreisberufsschule in Helmstedt. 1954 erhielt er den Gesellenbrief und begann eine Gesellen – und Wanderzeit, die bis 1957 nach Osterode/Südharz, nach Baden-Baden und bis Füssen im Allgäu führte. Hatten in Schöningen Laien- und Verkündigungsspiele, ein von ihm  mit einem Freund zusammen gegründeter Posaunenchor und die von der Jungmannschaft gestalteten Wochenschlussandachten den Kirchenraum mit Leben erfüllt, so lernte er 1954 in der Schlosskirche in Osterode im Harz einen geisterfüllten Prediger kennen, der durch seine Predigten fesseln und begeistern konnte. Sonntäglich bestieg er als Turmbläser den Turm der dortigen Marktkirche und erfreute die Menschen mit seiner Musik. Die Gesellenwanderzeit führte ihn weiter nach Baden-Baden in den Schoß des dortigen CVJM (Christlichen Verein junger Männer) und in die Mitarbeit in der dortigen evangelischen Stadtkirche, eine vierwöchige Wanderung schließlich nach Füssen im Allgäu, wo er selbstständig Jungschar- und Jugendarbeit betrieb und der Wunsch entstand, Theologie zu studieren.
So führte ihn sein Weg 1957 folgerichtig nach Frankfurt am Main zurück in den Kreis seiner Familie, wo er mit der Umschulung zum Pfarrer begann.  1957 – 1958 besuchte er den Auslesekurs am Goethe-Gymnasium, dem sich der dreijährige Hauptkursus von 1958 -1961 am Abendgymnasium für Berufstätige im Goethe-Gymnasium mit dem abschließenden Abitur anschloss. Während der ersten beiden Jahre musste eine Halbtagsbeschäftigung nachgewiesen werden. In dieser Zeit arbeitete Heinrich Meyer bei Neckermann im Katalogversand, in der Lagerverwaltung der Hessischen Gummiwarenfabrik „Peter“ und in der optischen Großhandlung „ASRA“. In der Frankfurter Matthäuskirche war er beeindruckt von dem kollegial-brüderlichen Zusammenwirken der äußerlich und wesensmäßig so verschiedenen Pfarrer Seesemann und Zeiss bei ihren monatlichen Dialogpredigten. Als Heinrich Meyer am Abendgymnasium die Reifeprüfung abgelegt hatte, studierte er von 1961 -1962 am Reformierten Sprachenkonvikt Frankfurt am Main als Externer und gleichzeitig immatrikulierter Student an der Johann Wolfgang Goethe-Universität in Frankfurt am Main evangelische Theologie und schloss 1962 die Studien mit dem Graecum (Griechisch), dem Hebraicum (Hebräisch) und dem Biblicum (Bibelkunde) erfolgreich ab. Nebenher wurden Vorlesungen in Philosophie, Pädagogik und Kirchengeschichte belegt.

In dieser Zeit wurde Heinrich Meyer besonders durch die als Notkirche ausgebaute Ruine der Christuskirche auf dem Beethovenplatz und die Alte St. Nikolaikirche auf dem Römerberg geprägt, wo er die Predigten von Pfarrer Trepte und Probst Göbels hörte und im Kindergottesdienst und in der Jugendarbeit mitwirkte.
Von 1962 - 1963 studierte er in Mainz, von 1963 - 1964 in Tübingen und 1964 - 1965 in Göttingen evangelische Theologie. Zur Examensvorbereitung nahm Heinrich Meyer im Wintersemester 1965/66 ein Freisemester, das er bei seinen inzwischen nach Schötmar bei Salzuflen umgezogenen Eltern erlebte. Während des Freisemesters hatte er engen Kontakt zur Christuskirche in Bad Salzuflen, wo er am Passionssonntag Judika 1966  erstmals im Gottesdienst die Predigt halten durfte. Pastor Krohn-Grimberghe sagte ihm nach dem Gottesdienst: „ Da haben Sie uns eine sehr ernste, zum Nachdenken bewegende Predigt gehalten.“ - Auch zur Erlöserkirche in Bad Salzuflen mit ihrem Prediger Pastor Schendel pflegte er während der Examensvorbereitung eine prägende Beziehung. Kurz vor Weihnachten 1966 - zum so genannten „ Pfefferkuchentermin“ - erfolgte das Erste Theologische Examen in Darmstadt.
Im Frühjahr 1967 folgte das Schulpraktikum bei Lehrer Demmer an der Mittelpunktschule in Laubach (Wetterau). Ab Mai 1967 begann das so genannte „ Rollkursseminar II“ im Pendelverfahren zwischen theoretischer Ausbildung im Friedberger Prediger-Seminar und die praktische Ausbildung in der Praktikumsgemeinde Frohnhausen bei Dillenburg.
In Frohnhausen wurde Heinrich Meyer 1967 – 1968 von seinem Mentor und Lehrpfarrer Friedrich Hickel für den Pfarrdienst ausgebildet und vorbereitet. 1968 legte er das Zweite Theologische Examen vor dem landeskirchlichen Prüfungsausschuss in Darmstadt ab und wurde ab 01. November 1968 Pfarrvikar in Oberau (Dekanat Büdingen) mit 300 Gemeindegliedern mit dem Filial in Rommelhausen mit 1000 Gemeindegliedern.

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Am 15.12.1968 (3. Advent) wurde Pfarrer Heinrich Meyer von Propst Horst Schubring aus Gießen gemeinsam mit Pfarrer Hickel,  Dekan Metz aus Altenstadt, Kirchenvorsteherin Mina Pöttgens aus Rommelhausen und Kirchenvorsteher Helmut Wenzel aus Oberau in der Oberauer Kirche für seinen Pfarrdienst ordiniert.

Gretelotte und Heinrich

Pfarrer Heinrich Meyer mit seiner Frau Gretelotte
1997

 

In Frohnhausen hatte er seine Braut Gretelotte Guth kennengelernt, die er am 17. Januar 1969 heiratete. Pfarrer Hickel gab dem Paar in der kirchlichen Trauung am 18. Januar 1969 den Trauspruch aus Phil.4,4: „ Freuet euch in dem Herrn allewege, und abermals sage ich: Freuet euch! Eure Lindigkeit lasset kund sein allen Menschen, der Herr ist nahe!“
Nach der Trauung wurde im Gemeindesaal in Frohnhausen gefeiert und die Hochzeitsreise führte direkt nach Oberau, wo jede Menge Arbeit auf das frisch vermählte Paar wartete. Das Pfarrhaus musste innen und außen renoviert werden. Die falsch eingebaute Kirchenheizung bewirkte ein Orgelsterben, und erst in den 80iger Jahren wurde der angerichtete Schaden behoben. Das Pfarrerehepaar Meyer war nun 12 Jahre lang in Oberau, Rommelhausen und in der Waldsiedlung vielseitig tätig. Er hatte während zweier Vakanzen als Spezialvikar auch den gesamten Pfarrdienst für die Nachbarpfarrei in Höchst (Nidder) zu leisten und bekleidete ab 1969 zusätzlich noch das Amt des Jugendpfarrers im Evangelischen Dekanat Büdingen. Seine Frau Gretelotte unterstützte ihn bei der Frauen- und Kinderarbeit, in der Diakonie und Seelsorge. Auch  bei dern Kindergottesdiensten und in den verschieden Freizeiten war sie ihm eine wesentliche Hilfe. Sie hat Lektorengottesdienste gehalten und Bereichsdienste durchgeführt und ihn in der Partnerschaftsarbeit begleitet.
Am 24. Juni 1970 wurde dem Ehepaar Meyer von Gott der Sohn Matthias Hermann geschenkt.
Am 01. August 1971 erfolgte die Ernennung von Heinrich Meyer zum Pfarrer der Evangelischen Kirche in Hessen und Nassau auf Lebenszeit.
Dem Ehepaar Meyer wurde am 01. Januar 1976 der Sohn Christoph Friedrich Johannes durch Gottes Güte geschenkt.
Neben den vielen Aufgaben als Pfarrer in der Gemeinde gab es auch reichlich Arbeit an den Pfarrgehöften und Pfarrgärten mit Umbauten, Renovierungen und endlose Grundstücksverhandlungen in Rommelhausen zur Errichtung eines höchst notwendigen Gemeindehauses. -
Am 01. August 1980 nahm Pfarrer Heinrich Meyer die Tätigkeit in seiner zweiten Pfarrstelle in Lauterbach (Oberhessen) auf, wo er am 10. August 1980 von Propst Helmut Grün aus Gießen in seinen Pfarrdienst und in die Gemeinde eingeführt wurde.

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                          Stadtkirche in Lauterbach

21 Jahre wirkte er hier als Pfarrer im Paulusbezirk mit zahlreichen pfarramtlichen Diensten in Verkündigung, Unterricht und Seelsorge. Neben den Gemeindekreisen, den Aufgaben im Altenheim und Krankenhaus wurden zahlreiche Familien- und Gemeindefreizeiten bis hin nach Kärnten und Südtirol durchgeführt.

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Pfarrer Heinrich Meyer
bei einer Wanderung am Matterhorn
1984

Die Gemeinde unterhielt eine Partnerschaft zu Bad Liebenwerda im heutigen südlichen Brandenburg mit Zugehörigkeit zur Evangelischen Kirche Mitteldeutschlands in Sachsen-Anhalt (Bischofssitz: Magdeburg).
Weiterhin nahm Pfarrer Heinrich Meyer Kontakte seiner Kirche zur Südindischen Partnerkirche in der Diözese Krishna Godavari und zur United Methodist Church of America (UMC) wahr.
Nicht vergessen sein soll auch die Bläserarbeit, wo er sich in seinen drei Oberhessischen Gemeinden mit Gründungen von drei Posaunenchören eingebracht hat. –

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10 Jahre Posaunenchor - 1990

Dem 10jähriger Heinrich Meyer fiel einst ein kleines Büchlein von Ottilie Wildermuth in die Hände mit dem Titel: „Heb auf, was Gott dir vor die Türe legt!“ - Es ging dabei um ein Findelkind, das bei fremden Menschen Heimat und Geborgenheit fand. Dieses Buch hat ihn als Flüchtlingskind besonders berüht - der Titel wurde für ihn zu einem Lebensmotto.
Daneben wurde ihm ein anders Wort von Gerhard Tersteegen wichtig: „Denkt nicht voraus und sehet nicht zurück! Beides bringt Unruh. Der gegenwärtige Augenblick muss eure Wohnung werden; darin findet man allein Gott und seinen Willen.“ -
Zu seinem 25jährigen Dienst- und Ordinations-Jubiläum wurde am 12. Dezember 1993 ein schönes Fest in Lauterbach gefeiert, wo Pfarrer Heinrich Meyer ganz herzlich auch seiner Frau Gretelotte Dank sagte für die Weisheit und den Rat und die Tatkraft, womit sie ihn bei seiner Arbeit unterstützt und in schweren Zeiten hindurch getragen habe. Seine Festrede schloss er mit einem Vers aus Psalm 92: „ Es ist ein köstlich Ding, dem HERRN danken und lobsingen deinem Namen, Du Höchster, des Morgens deine Gnade und des Nachts deine Wahrheit zu verkündigen.“ -
Am 31. Mai 2001 beendete er seinen Dienst in Lauterbach und wurde am 01. Juni 2001 in den Ruhestand versetzt.

clip_image009 Dienst- und Ordinationsjubiläum von Pfarrer Heinrich Meyer
10.12.1993
Pfarrer Heinrich Meyer mit seiner Frau Gretelotte und den Söhnen
Matthias (links) und Christoph (rechts)

Am 22. Juni 2008 trat er dem Förderkreis zum Wiederaufbau der Sankt-Marien-Andreas-Kirche in Rathenow e.V. bei. Er malt und dichtet und hält Vorträge. Seine Gedichtinterpretationen sind bei Jung und Alt gefragt. Er unterrichtet im kaiserlichen Klassenzimmer und organisiert Museumsfahrten, denn die Geschichte ist ein weiteres Steckenpferd des Pfarrers im „Unruhestand.“ 2008 hat er seine Bilder sogar in Rathenow in einer Ausstellung präsentiert.


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Weihnachten 2006
Pfarrer Heinrich Meyer und seine Frau Gretelotte
mit Kindern und Enkelkindern

 

Am 06.05.2011 feierte Pfarrer Heinrich Meyer seinen 75. Geburtstag. Viele Freunde und Gäste waren der Einladung in den Rokokosaal im Hohhaus-Museum gefolgt und feierten den Jubilar, denn er ist Präsident des Lauterbacher Museumsvereins. Suchet der Stadt Bestes – ist sein Motto und damit ist er unermütlich tätig als Maler und Zeichner, als Stadtführer im historischen Kostüm, als Musikfreund und als Initiator einer Laienspielgruppe.

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Studiendirektor Gert Henkel überbrachte im Namen der Schulleitung des Alexander-von-Humboldt-Gymnasiums eine Urkunde des Kultusministerium und dankte dem Geburtstagskind für seine Tätigkeit als Religionslehrer.

 


Tübinger Pfelghof

Henrich Meyer – Tübinger Pfleghof (erbaut 1435)

Die Sage vom Rattenfänger von Hameln
Die Sage vom Rattenfänger von Hameln bildete sich im Hochmittelalter, in der Zeit der Kreuzzüge aus. Unter den sieben Kreuzzügen gab es auch einen Kinderkreuzzug, bei dem unzählige Kinder umkamen. Die Rattenfängersage erzählt nun, wie die Kinder 1284 aus der Stadt zum Osttor hinaus in einen Berg entführt wurden, während die Eltern in der Kirche saßen. Der Kinderzug ging nach Osten durch die Gebirge, die man vielleicht als sieben Berge oder Siebenbürgen verstehen kann, also über den Balkan, wo er durch Hunger, Krankheiten und Seuchen aufgerieben wurde. Und so waren die Kinder verloren und mussten von ihren Eltern beklagt werden, die kirchlichen Führern blind vertraut hatten. Die kirchlichen Führer bis hin zum Papst, der zu diesem Kinderkreuzzug aufgerufen hatte, soll wohl in der Figur des Rattenfängers versteckt sein. So enthüllt diese Sage auch ihren eigentlichen historischen Kern.

 

Ausstellungen 2014 im Rokokosaal des Hohhaus-Palais in Lauterbach

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Biografien

Bernd Möller spendete den Stifterbrief in Bronze Nr. 36

von Dr. Heinz-Walter Knackmuß 17. April 2011 09:57


 

Moeller-Bronze-17.04.2011

Bernd Möller hatte am 05.04.2011 seinen 60. Geburtstag. Zur Geburtstagsfeier am 09.04.2011 hatte er zu einer Dampferfahrt eingeladen und verbrachte den Tag mit seinen Gästen in der Pension Paasche mit Tanz allerlei Unterhaltung. Er wünschte sich von seinen Gratulanten als gebürtiger Rathenower keine Geschenke, sondern eine Spende für den Wiederaufbau der Sankt-Marien-Andreas-Kirche. Dabei kamen 633,50 € zusammen. Der Förderkreis überreichte ihm am 17.04.2011 den Stifterbrief in Bronze Nr. 36, eine Urkunde über die gespendeten Säulensteine Nr.1243 – 1262 für den Wiederaufbau der Kreuzgewölbe im Chorraum sowie eine kleine Keramikplatte mit den aufgezeichneten Kreuzgewölben der Kirche. Der Förderkreis bedankt sich für die Spende und wünscht Bernd Möller ein gesegnetes neues Lebensjahrzehnt.

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Bernd Möller spendete Säulensteine

von Dr. Heinz-Walter Knackmuß 17. April 2011 09:47


 

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Bernd Möller hatte am 05.04.2011 seinen 60. Geburtstag. Zur Geburtstagsfeier am 09.04.2011 hatte er zu einer Dampferfahrt eingeladen und verbrachte den Tag mit seinen Gästen in der Pension Paasche mit Tanz allerlei Unterhaltung. Er wünschte sich von seinen Gratulanten als gebürtiger Rathenower keine Geschenke, sondern eine Spende für den Wiederaufbau der Sankt-Marien-Andreas-Kirche. Dabei kamen 633,50 € zusammen. Der Förderkreis überreichte ihm am 17.04.2011 den Stifterbrief in Bronze Nr. 36, eine Urkunde über die gespendeten Säulensteine Nr.1243 – 1262 für den Wiederaufbau der Kreuzgewölbe im Chorraum sowie eine kleine Keramikplatte mit den aufgezeichneten Kreuzgewölben der Kirche. Der Förderkreis bedankt sich für die Spende und wünscht Bernd Möller ein gesegnetes neues Lebensjahrzehnt.

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