Klasse 3 a spendete Säulensteine

von Dr. Heinz-Walter Knackmuß 31. Mai 2011 06:16


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Am 31.05.2011 besuchte die Klasse 3 a der Jahngrundschule in Rathenow mit ihrer Klassenlehrerin Angelika Witte die Sankt-Marien-Andreas-Kirche. Die Kinder ließen sich den Aufbau der Sterngewölbe im Kirchenschiff erklären und sangen ein Lied um die fantastische Akustik in der Kirche selbst auszuprobieren. Anschließend ging es auf den Turm, um einen weiten Blick über das Havelland zu genießen. Der Turm ist nach neusten Messungen 77 m hoch und hat seine Aussichtsplattform in 51 m Höhe. Die Klasse spendete fünf Säulensteine (Nr.1382 -1386) für den Wiederaufbau der Kreuzgewölbe im Chorraum.

Herbert Nehls spendete Rautenfenster

von Dr. Heinz-Walter Knackmuß 30. Mai 2011 14:09


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Herbert Nehls war am 01.05.2011 zum Auftakt der Fassadensanierung in der Sankt-Marien-Andreas-Kirche. Er betreibt einen Mobilen KFZ-Service in Rathenow und spendete spontan 50,00 € für die Erneuerung der Fenster im Kirchenschiff. Am 30.05.2011 überreichte ihm der Förderkreis die Urkunde über die gespendeten Rautenfenster Nr. 61-65 und bedankte sich bei Herbert Nehls für die Fenster.

Jochen Kowalski in der Sankt-Marien-Andreas-Kirche

von Dr. Heinz-Walter Knackmuß 30. Mai 2011 11:04


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Kammersänger Jochen Kowalski
in der
Sankt-Marien-Andreas-Kirche

Der musikalische Höhepunkt des Jahres 2011für die Stadt Rathenow

Kammersänger Jochen Kowalski war am Sonnabend, den 28.05.2011 zu einem Konzert in der Sankt-Marien-Andreas-Kirche in Rathenow. Annähernd 500 Besucher wollten den Weltstar sehen und hören. Sie kamen sogar aus Wien, Wuppertal, Wolfsburg,Radeberg und Solingen zu dem Konzert nach Rathenow angereist. Die ganze Hautevolee von Rathenow hatte sich in der Sankt-Marien-Andreas-Kirche ein Stelldichein gegeben. Jochen Kowalski hat mit Joris Bartsch-Buhle und dessen J.B.B. Jazz Quintet ein Konzert im Repertoire, dass eine Symbiose aus Jazz und Barock darstellt. Unter dem Titel „ Jazz trifft Barock“ erklangen sowohl barocke Arien als auch instrumentale Jazzstücke.

 
1. John Coltrane „ Giants Steps“ – Instrumental-

2. Johann Sebastian Bach (1685 -1750) „Esurientes im plevit bonis“ Alt Arie aus dem Magnificat D-Dur BWV 243 – Jochen Kowalski-

Die Mutter von Jochen Kowalski ist in der Sankt-Marien-Andreas-Kirche in Rathenow getauft und konfirmiert worden. Die Eltern von Jochen Kowalski sind auch 1941 in der Sankt-Marien-Andreas-Kirche getraut worden. Die 90jährige Schwester seiner Mutter, Selma Strauchmann, die damals bei der Hochzeit dabei war, saß als Ehrengast in den ersten Reihen und bewunderte ihren Neffen. Scherzhaft meinte Jochen Kowalski, er hätte eben einen Sonnenstrahl durch die Fenster der Kirche bemerkt und dabei kamen ihm die Gedanken, seine Eltern werden im Paradies sein und ihm zusehen und zuhören und denken: „ Das hat er aber fein gemacht, unser Kleiner“.

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3. Johann Sebastian Bach (1685 -1750) „ Ich will dich nicht hören“, Arie des Herkules aus der Kantate „ Lasst uns sorgen, lasst uns wachen“ BWV 213 – Jochen Kowalski-
Die Melodie dieser Arie ist allen musikalisch Interessierten bekannt, denn Johann Sebastian Bach hat sie wegen des großen Erfolges für die Arie „Bereite dich Zion“ im Weihnachtsoratorium noch einmal benutzt.

4. Charlie Parker „ Yardbird Suite“ – Instrumental-

5. Johann Sebastian Bach (1685 -1750) „Was mein Herz“, Alt Arie aus der Kantate „ Es ist gut, dass ich hingehe“ BWV 108 – Jochen Kowalski-

Jochen Kowalski ist nicht nur ein Weltstar als Countertenor und verzaubert die Menschen mit seiner schönen Altstimme, er ist auch ein charmanter Unterhalter und was er zwischen den musikalischen Leckerbissen in unnachahmlicher Art erzählt, amüsiert das Publikum und erfreut die Menschen.

6. Georg Friedrich Händel (1685 – 1759), Arie des Cäser „Va tacito e nascosto“ aus der Oper „ Giulio Cesare in Egitto“ HWV 17 – Jochen Kowalski-

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Kammersänger Jochen Kowalski

7. Herbie Hancock „Dolphin Dance“ – Instrumental-

8. Domenico Sarro (1679 – 1744) „ Sen corre I agnelletta al cenno del pastore“ – Jochen Kowalski –

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9. Johann Adolf Hasse (1699 -1783) “Pallido il sole” Arie aus der Oper “Artaserse” – Jochen Kowalski-

Jochen Kowalski schenkt den Menschen Spaß an der Musik, indem er mal kurz etwas zu den Opernfiguren erzählt, deren Arien er gerade singt oder zu den Komponisten. Seine witzigen Kommentare bringen die Menschen zum Schmunzeln. So berichtete er, dass Händel eine von den Primadonnen solange aus dem Fenster hielt, bis sie seine komponierten Noten exakt sang und nicht durch ihre eigenen Koloraturen verunstalteten. Leicht schelmisch fügte er hinzu, dass man das heute mit einigen in sich selbst verliebten Regisseuren auch machen müsste.

10. Frank Churchill „Someday My Prince Will Come“ – Instrumental-

11. Ricardo Brosch (1698 -1756) “ Mostro crudel…” Arie aus der Oper “Idaspe” – Jochen Kowalski –

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Von links: Joris Bartsch Buhle (Violine und musikalische Leitung), Jochen Kowalski (Altus) und Alexander Procop (Bass)

12. Chick Corea „ Crystal Silaence“ – Instrumental-

13. Henry Purcell (1659 -1695) Szene und Arie des Cold Genius (Frost-Geistes) „What power art thou” aus der Oprer “King Arthur” – Jochen Kowalski-

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Von links: Wolfgang Köhler (Piano), Joris Bartsch Buhle (Violine und musikalische Leitung), Jochen Kowalski (Altus), Alexander Procop (Bass), Thomas Alkier (Drums), Agnieszka Antonina Bartsch (Violoncello)

Die Rathenower und die Gäste der Stadt waren nach dem Konzert begeistert. Noch am nächsten Tag gab es in Rathenow nur ein Gespräch, das Konzert von Jochen Kowalski. Jedes Konzert ist anders meint seine Managerin Birgit Faehse. Durch die 2010 wieder erbauten Sterngewölbe im Kirchenschiff hat die Sankt-Marien-Andreas-Kirche eine wunderbare Akustik erhalten, die jedes Konzert zu einem Hörerlebnis werden lässt.

Das Konzert von Jochen Kowalski war der musikalische Höhepunkt des Jahres 2011 für die Stadt Rathenow.

Der Förderkreis überreichte den Künstlern und der Managerin Birgit Faehse als Dank eine Flasche Kirchensekt, der auch schon in der Pause und vor dem Konzert in Strömen geflossen war. Bleibt zu hoffen, dass das nicht das letzte Konzert von Jochen Kowalski in der Sankt-Marien-Andreas bleiben wird. Familiäre Wurzeln nach Rathenow sind ja da und die Menschen der Stadt würde es erfreuen.

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Nach dem  Konzert signierte Jochen Kowalski noch CD´s und Kirchensektflaschen und sprach mit den Besuchern aus Nah und Fern.

Foto-Impressionen von Angelika Schulz, Berlin:

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Konzerte

Klasse 4 b spendet Säulensteine

von Dr. Heinz-Walter Knackmuß 27. Mai 2011 13:06


Schulklasse

 

Am 24.05.2011 besuchte die Klasse 4 b der Jahngrundschule in Rathenow die Sankt-Marien-Andreas-Kirche und ließ sich durch die Kirche führen. Natürlich wurde auch der Turm bestiegen und alle wollten wissen, was die Glocke geschlagen hat? Die Kinder durften an die Glocken der Kirche mi einem kleinen Hämmerchen schlagen. Die Klassenlehrerin Annerose Meier spendete vier Säulensteine (Nr.1360 -1363) für den Wiederaufbau der Kreuzgewölbe im Chorraum. Der Förderkreis bedankt sich für die Spende.

Sonderkonzert am 21.05.2011 14:30–15:30 Uhr

von Dr. Heinz-Walter Knackmuß 23. Mai 2011 14:34


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Konzert des
Uckermärkischen Konzertchors Prenzlau mit dem
Preußischen Kammerorchester
am 21.05.2011
in der Sankt-Marien-Andreas-Kirche
in Rathenow
im Rahmen des 11. Chorfestes des Brandenburgischen Chorverbandes e.V.

Im Rahmen des 11. Chorfestes des Brandenburgischen Chorverbandes e.V. gab der Uckermärkischen Konzertchor Prenzlau unter Leitung von Jürgen Bischof mit dem Preußischen Kammerorchester mit der Konzertmeisterin Aiko Ogata am Sonnabend, den 21.05.2011, um 14:30 Uhr ein Konzert in der Sankt-Marien-Andreas-Kirche in Rathenow.

Auf dem Programm standen:
1. Prèlude
aus dem „Te Deum“ von Marc-Antoine Charpentier und
Swing the „Prèlude“
nach Marc-Antoine Charpentier in einem Arrangement von Henry O. Millsby

2. Kommt, ihr G´spielen
von Franz Schubert in einer Orchesterfassung von Eugen Moldovan und dem Text von Kolumban Schnitzer von Meerau

3. Lerchengesang
von Felix Mendelssohn Bartholdy nach einen Text von Ludwig Uhland

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Jürgen Bischof

Jürgen Bischof sang sieben Jahre bei den Dresdner Kapellknaben und absolvierte die Hochschule für Musik „Franz Liszt“ in Weimar. Er leitet seit 1990 den Uckermärkischen Konzertchor Prenzlau und den Jugendchor am Scherpf-Gymnasium in Prenzlau und seit 2004 den Kammerchor Prenzlau. Konzertreisen führten ihn nach Litauen, Frankreich, Italien, Russland, in die Schweiz, nach Österreich und Bulgarien. Alle großen chorsinfonischen Werke wie Händels Messias, Bachs Weihnachtsoratorium, Haydns Schöpfung und Beethovens IX. Sinfonie, Verdis Requiem, Mahlers Auferstehungssinfonie und Orffs Carmina Burana führte Jürgen Bischof mit dem Konzertchor auf. Jürgen Bischof ist Direktor der Kreismusikschule Uckermark und Geschäftsführender Direktor der Uckermärkischen Kulturagentur gGmbH, die seit 2004 Träger des Preußischen Kammerorchesters ist. Er ist Mitglied im künstlerischen Beirat des Internationalen Chorfestivals Stettin und des Internationalen Kinder- und Jugendfestivals Moskau. Jürgen Bischof wurde 1984 mit dem Fritz-Reuter-Kunst-Preis als Ensembleleiter und 2002 mit dem Preis der Stadt Prenzlau für Verdienste um das künstlerische und kulturelle Leben geehrt. Jürgen Bischof hat die Gabe auch mit seinem Chor Liedwerke zu gestalten und dabei richtig Geschichten zu erzählen. Am deutlichsten wurde es bei dem Konzert in der Sankt-Marien-Andreas-Kirche bei dem Lied „ Der Jäger längs dem Weiher ging“ und bei dem sehr zart und poetisch vorgetragenen Volkslied „Heidenröslein“. Interessant war auch die Interpretation von Alta Trinita, das Bischof als Echolied mit einigen Sängern von der Empore aus zum Erklingen brachte.

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Uckermärkischer Konzertchor Prenzlau mit dem
Preußischen Kammerorchester in der
Sankt-Marien-Andreas-Kirche in Rathenow

4. Festmusik zu „Il Re Psatore“ (Italienisches Schäferspiel) von Friedrich II. , herausgegeben von Gustav Erbs

5. Die Gedanken sind frei nach Flugblättertexten um 1800 in einem Satz von Ernst Hermann Meyer

6. Heidenröslein nach einem Text von Johann Wolfgang von Goethe und der Weise von Heinrich Werner in einem Satz von Engelbert Humperdinck

7. Der Jäger längs dem Weiher ging nach einer Weise und einem Text aus Westfalen und Hessen in einem Satz von Fritz Dietrich.

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Jürgen Bischof mit dem Uckermärkischen Konzertchor Prenzlau
und dem Preußischen Kammerorchester
in der Sankt-Marien-Andreas-Kirche in Rathenow

Der Uckermärkische Konzertchor Prenzlau ist hervorgegangen aus dem Männergesangsverein 1892 und dem 1972 gegründeten Frauenchor, die sich 1977 zu einem gemischten Chor zusammenschlossen. Annähernd 100 Mitglieder zählt er heute und seine künstlerischen Geschicke bestimmt seit 1990 Jürgen Bischof. Das Repertoire des Chores ist breit gefächert – Musik aller Epochen, von der Renaissance bis zur Neuzeit, vom Madrigal bis zur Chorsinfonik, Oper und Operette. Die Konzerte „Musik zur Abendstunde“ im Friedgarten des Dominikanerklosters Prenzlau sind bei den Prenzlauern und ihren Gästen sehr beliebt.

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Begeisterte Zuhörer waren aus Berlin angereist
Dorothea und Manfred Langner

8. Allegro aus dem Konzert D-Dur für drei Trompeten und Pauken von Georg Philipp Telemann

9. Alta Trinità beata nach einer Weise und einem Text aus „Laude italiana“ (15. Jahrhundert) Satz: Anonymus

10. Träumerei aus den „ Kinderszenen“ von Robert Schumann in der Orchesterfassung von F. Schmiak

11. Komm ins Reich beglückter Schatten
Chor der seligen Geister aus der Oper „ Orpheus und Eurydike“ von Christoph Willibald Gluck in der deutschen Textfassung von Alfred Dörffel und Otto Singer

12. O salutaris hostia aus der „Messe bréve“ von Léo Delibes

13. Halleluja
Komposition und Text von Leonhard Cohen
Arrangement Jonathan Wikeley
Bearbeitung für A-Capella-Quartett Jürgen Bischof
Gruppe „ FOuR MUSIC“
Cosima Bischof, Katarina Heinrich, Axewl Krumrey und Martin Märkel

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Klaus und Marinne Nonnenmacher aus Rathenow
waren fasziniert von dem Konzert in der Kirche

14. Festmusik aus der Huldigungskantate für König August III., Kurfürst von Sachsen von Johann Sebastian Bach (BWV 207a)

15. Lobt den Herrn der Welt nach „Trumpet Voluntary“ von Jeremian Clarke
Text und Chor-und Orchesterbearbeitung: Willy Trapp

16. Bring wieder Freud in alle Seelen aus der Oper „Julius Caesar“ von Georg Friedrich Händel
Text: Nicola Francesso Haym
Deutsche Textfassung:Oskar Hagen
Chorsolisten: Claudia Träger (Sopran) und Martin Märkel (Bass)

.

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Solisten des Chors

17. Freut euch alle, singt mit Schalle aus der Huldigungskantate für König August III., Kurfürst von Sachsen von Johann Sebastian Bach (BWV 207a)
Text:Ulrich Zimmer

 

Die Sankt-Marien-Andreas-Kirche in Rathenow hat sich seit der Wiedererrichtung der vier Sterngewölbe im Jahr 2010 zu einem idealen Resonanzkörper für Konzerte, sei es nun ein Chorkonzert oder ein Orchesterkonzert, entwickelt. Der Klang und die Klangfülle, die die Gewölbe dem Kirchenraum zurückgegeben haben, sind einmalig. Mögen noch oft Konzerte zum Lobe Gottes in dieser Kirche erklingen. Den Veranstaltern des 11. Chorfestes des Brandenburgischen Chorverbandes ist Dank zu sagen, für die Planung dieses festlichen Konzertes in einem wunderbaren Ambiente mit einer überwältigenden Akustik

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Konzerte

Britta und Sylvio Jörn spendeten Rautenfenster

von Dr. Heinz-Walter Knackmuß 23. Mai 2011 13:12


 

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Britta und Sylvio Jörn interessieren sich sehr für den Wiederaufbau der Sankt-Marien-Andreas-Kirche. Sylvio Jörn erinnert sich noch gut, wie er als Kind sehen konnte, als der Turm abgerissen wurde. Umso mehr war vom Wiederaufbau des Turms der Sankt-Marien-Andreas-Kirche fasziniert und hat als begnadeter Hobbyfotograf viele schöne Fotos vom Wiederaufbau des Turms geschossen. Am meisten war er von den Anflügen des Hubschraubers der Bundeswehr begeistert, bei dem die tonnenschweren Teile der Turmspitze nacheinander vom Sportplatz am Schwedendamm durch die Lüfte zum Kirchturm transportiert wurden. Auch hierüber besitzt er eine lückenlose Fotodokumentation. Am 01. Mai 2011 spendete die Familie Jörn die Rautenfenster Nr. 41-42 für die Fassaden- und Fenstersanierung in der Kirche. Der Förderkreis bedankt sich bei den Spendern und überreichte ihnen am 23.05.2011eine Rautenfenster-Urkunde.

Biografie von Sylvio Jörn

von Dr. Heinz-Walter Knackmuß 23. Mai 2011 12:06


 

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Sylvio Jörn wurde am 28.04.1964 in Rathenow geboren. Seine Mutter Hannelore Petra Jörn, geborenen Peters, war Krankenschwester im Paracelsus-Krankenhaus Rathenow. Sein Vater, Waldemar Jörn, war Betonbauer. Sylvio Jörn wurde 1970 in die Bruno-H.-Bürgel-Schule eingeschult und durchlief diese Schule bis zur 10. Klasse. Von 1980 -1982 absolvierte er die Lehre zum Baumaschinisten im Bau- und Montagekombinat-Ost Brandenburg (BMK-Ost). Nach Abschluss der Ausbildung wechselte er 1982 zum Staatlichen Forstwirtschaftsbetrieb Rathenow und arbeitete hier bis 1983 als Forstarbeiter. 1983 -1986 diente er bei der Nationalen Volksarmee (NVA) in Stahnsdorf, wobei ihm das erste halbe Jahr in einen Ausbildungslager auf Zingst gut gefiel. Die restliche Zeit in Stahnsdorf hat er nicht so gut in Erinnerung. Nach Beendigung des Wehrdienstes arbeitete er 1986 wieder als Forstarbeiter im Staatlichen Forstwirtschaftsbetrieb Rathenow, ging dann aber 1987 zum VEB Kreisbaubetrieb Rathenow, wo er als Schlosser und im Tiefbaubereich bis 1991 tätig war. Von 1991 –1993 machte er eine Umschulung zum Maurer im Umschulungs- und Ausbildungszentrum Rathenow. Von 1993 –1994 war er bei der Firma Köpke tätig. Von 1994 – 2009 arbeitete er als Fußbodenleger bei der Maler- und Gewerke GmbH in Rathenow. Als die Firma in Konkurs ging, war er 2009 kurzfristig arbeitslos und begann am 17.08.2009 als Haushandwerker bei der Besitz- und Immobilien GmbH Koch in Rathenow.
Am 28.06.1986 heiratete er die Krankenschwester Britta Petra Franke. Seine Frau arbeitet im Rathenower Krankenhaus. Am 26.03. 1986 wurde der Familie die Tochter Franziska geboren. Mit seiner Frau wandert er gern oder fährt mit dem Fahrrad. Das Ehepaar Jörn ist sehr naturverbunden. Sylvio Jörn hat tropische Pflanzen in seinem Garten und im Haus und er liebt seinen Garten und die Gartenarbeit. Ein weiteres Hobby ist die Kaninchenzucht, wo er bei der Kaninchenrasse Farbzwerge loh-schwarz schon dreimal den Titel des Landesmeisters von Berlin-Brandenburg  holen konnte (2007, 2009, 2010). Außerdem fotografiert er gern. Die Sankt-Marien-Andreas-Kirche interessierte ihn seit seiner Kindheit.

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    Sylvio und Britta Jörn spendeten 2008 
die Dachsteine Nr. 2484 -2485

Er hat mit angesehen, wie der Kirchturm abgerissen wurde und war nun fasziniert vom Wiederaufbau des Turms und des ganzen Gotteshauses. Zahlreiche schöne Fotos hat er vom Wiederaufbau des Turms geschossen und vor allen Dingen, als der Hubschrauber der Bundeswehr die drei schweren Teile der Turmspitze aufsetzte. Am 01.01.2011 trat er dem Förderkreis zum Wiederaufbau der Sankt-Marien-Andreas-Kirche in Rathenow e.V. bei.
Zur Auftaktaktion der Rautenfenster am 01.Mai 2011 spendete das Ehepaar Jörn die Rautenfenstern Nr. 41-42.

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Britta und Sylvio Jörn vor dem Fenster “ Fischzug des Petrus”

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Biografien

Laudation von Johannes Wohlmann

von Dr. Heinz-Walter Knackmuß 23. Mai 2011 03:30


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Laudatio
für Frau Vera Schmidt

anlässlich ihrer Auszeichnung mit der „Leo-Wistuba-Medaille“ des Brandenburgischen Chorverbandes

Sehr geehrte Damen und Herren,

ich habe Ihnen eine Überraschung anzukündigen, von der ich annehme, dass Sie diese positiv

aufnehmen.

Das Präsidium des Brandenburgischen Chorverbandes hat beschlossen, im Rahmen dieses

Festkonzertes zum 11. Chorfest des Brandenburgischen Chorverbandes e.V.  eine „Leo-Wistuba-Medaille“ zu vergeben.

Wie Sie wissen, ist diese Medaille die höchste Ehrung, die der Brandenburgische Chorverband für Einzelpersonen zu vergeben hat, die sich herausragende Verdienste

um die Musikerziehung der Bevölkerung allgemein, um die Förderung des Gesanges, des Chorgesanges im Besonderen erworben haben.

An mich ist die Bitte herangetragen worden, die dazu gehörige Lobrede auf die Person zu halten, die als nächste mit dieser Ehrung bedacht werden soll.

Aus zwei Gründen hatte ich Bedenken, ob ich dieser Bitte nachkommen sollte:

Nach den Regularien des Brandenburgischen Chorverbandes e.V.  soll die oder der Auszuzeichnende absolut nicht ahnen, dass sie oder er mit dieser Lobrede gemeint sein könnte.

D.h. der Name soll um Himmelswillen nicht genannt werden, wenn doch, dann nur ganz zum Schluss!

Deshalb werde ich mich im Folgenden bemühen, für die oder den Auszuzeichnenden

die zugegebenermaßen phantasielose Umschreibung „Person“ zu verwenden.

Das ist selbstverständlich und ausschließlich respektvoll zu verstehen.

Zum Anderen: Ich kenne die Person in ihrem gesamten Wirken für den brandenburgischen Chorgesang längst nicht so gut, wie wohl die meisten von Ihnen hier, meine Damen und Herren.

Ich kenne sie allerdings gut genug, um mich dennoch dieser Herausforderung mit voller Überzeugung zu stellen.

Soweit zur Vorrede.

Mit der in Rede stehenden Person verbindet mich etwas Unveränderliches, zu dem wir beide nichts aktiv beigetragen haben: Die gemeinsame Herkunft nämlich.

Wir sind beide in der Stadt Finsterwalde, die sich selbst Sängerstadt nennt, geboren worden und demzufolge sehr frühzeitig mit der inzwischen weitbekannten Hymne dieses kleinen Städtchens konfrontiert worden:

„Wir sind die Sänger von Finsterwalde…“

Das ist doch immerhin schon etwas, erklärt natürlich nicht Alles.

.

Diese zum Glück unverwüstliche Liedzeile erweckt in Jedem, der Finsterwalde nicht kennt, die Vermutung, in dieser kleinen Stadt in der Niederlausitz seien ihre Bürgerinnen und Bürger, jedenfalls die Eingeborenen, in besonderem Maße mit der Begabung des Gesanges, sozusagen genetisch, ausgestattet auf die Welt gekommen und dass sie fortan alles daran setzen, diese Begabung so oft es geht, öffentlich durch gemeinsamen Gesang auszuleben, dass sie sozusagen einen permanent verfügbaren gewaltigen gemischten Chor bilden.

Nun, meine Damen und Herren, ich fühle mich hier und gerade Ihnen gegenüber zur Aufrichtigkeit verpflichtet und muss Sie deshalb mit der Einschätzung überraschen:

Ganz so ist es nicht!

Die Talente der Finsterwalder sind auch in dieser Hinsicht sehr unterschiedlich verteilt.

Sie würden mir sofort zustimmen, wenn ich mich darauf einließe, im Vergleich mit der gemeinten Person unser Lied vorzutragen!

Aber, immerhin gelingt es der Stadt alle zwei Jahre mit einem erheblichen Kraftaufwand für zweieinhalb Tage den Eindruck zu erzeugen, es wäre so.

Das heißt dann „Finsterwalder Sängerfest“ und ist tatsächlich beeindruckend.

In der folgenden Zwischenzeit tritt dann, auch gesangsmäßig, wieder der Alltag ein, der sich nicht grundsätzlich von dem anderer Städte unterscheidet.

Wieso Finsterwalde dennoch, in den Ruf geraten konnte, DIE Sängerstadt Deutschlands zu sein, hängt unmittelbar mit der schon erwähnten volkstümlichen Liedzeile zusammen, aber eben nicht nur.

Es muss schon etwas dafür getan werden.

Glücklicherweise gab und gibt es auch in Finsterwalde immer einige Leute, die sich mit diesem Alltag nicht zufriedengeben wollen und die unermüdlich daran arbeiten, diesen werbewirksamen Beinamen für Finsterwalde irgendwann unwiderruflich zu rechtfertigen.

Wie schon angedeutet, auch mit der sehr speziellen frühkindlichen Prägung infolge häufiger Wiederholung des Liedchens „Wir sind die Sänger von Finsterwalde…können sich sehr unterschiedliche Lebensläufe entwickeln.

Die auszuzeichnende Person nun ist, zu unser aller Glück, seinerzeit in eine Familie hineingeboren worden, in der Chorgesang zum selbstverständlichen Inhalt des familiären Lebens gehörte.

Mit Begeisterung, so heißt es, hat sie bereits im Schulchor, damals noch in Finsterwalde, gesungen.

Diese Begeisterung ist seither ungebrochen geblieben.

Wahrscheinlich bestimmte ihre Freude am gemeinsamen Gesang, an der Musik, auch ihre Berufswahl und ihre weiter berufliche Entwicklung:

Spätestens jetzt dürfte die gewünschte Geheimhaltung zu bröckeln beginnen.

Aber, sei`s drum:

Unsere Person erwarb das Diplom in Musikerziehung und wirkte zunächst an der polytechnischen Oberschule in Wittichenau, einer kleinen, noch sehr durch sorbische Traditionen geprägten Stadt bei Hoyerswerda.

Die weiteren Stationen ihrer beruflichen Lehrtätigkeit belegen eine stetige Weiterentwicklung:

Institut für Lehrerweiterbildung, Bereich Musikerziehung, Berlin-Pankow,

Institut für Lehrerbildung Cottbus,

Universität Potsdam, Institut für Musikpädagogik.

Ohne Zweifel eine beeindruckende berufliche Karriere, die durchaus nicht alltäglich ist.

So etwas schafft man nur, wenn man sich mit Leib und Seele mit seinem Beruf im Einklang befindet und ihn sozusagen lebt, auch im privaten Bereich.

Und so ist es schließlich auch gekommen.

Unsere Person hat zu keinem Zeitpunkt ihrer beruflichen Entwicklung und trotz der wohl überdurchschnittlichen Herausforderungen und Belastungen, die mit ihrer Lehrtätigkeit verbunden waren, ihre Freude am Singen oder ihre ehrenamtliche Arbeit für den Chorgesang eingeschränkt hat, im Gegenteil!

Inzwischen pensioniert, leitet sie selbst drei Chöre, darunter den Chor der Chorleiter des BCV, singt nach wie vor selbst, bestreitet Chorleiterseminare, kümmert sich um „Felix“ und Caruso“, und vieles andere im Chorverband mehr.

Rückzug ins Privatleben sieht eigentlich anders aus!

Glücklicherweise scheint ihr dies alles aber immer noch Spaß zu machen; wenn nicht, merkt man ihr das nicht an.

Und so sehen wir vor uns:

Ein Leben für den Chorgesang, für das gemeinsame Singen als Bindeglied für die Menschen untereinander, zur Förderung des sozialen Friedens, möglichst von Kindesbeinen an.

Ich erinnere mich an zwei Gelegenheiten unmittelbarer Zusammenarbeit mit der betreffenden Person besonders gern.

Die eine war, die Stadt Finsterwalde zur ersten „Felix-Stadt“ Deutschlands zu entwickeln, also in allen Kindereinrichtungen der Stadt kindgerechtes Singen alltäglich werden zu lassen.

In jeder Phase dieses Vorhabens war ihr die Leidenschaft für frühzeitiges und vor allem kindgerechtes Singen förmlich anzusehen.

Es hat schließlich auch geklappt.

Gut,

so etwas ist in einer Kleinstadt wie Finsterwalde vermutlich leichter zu bewerkstelligen als in Potsdam zum Beispiel.

Aber immerhin.

Die Kinder, Erzieherinnen und Eltern waren mit Begeisterung dabei und sind es, wie ich beurteilen kann, noch immer.

Und natürlich schmeichelte der erfolgreiche Abschluss des Projektes unserem Sebstbewusstsein als Sängerstadt.

Die andere war das 9. Chorfest des Brandenburgischen Chorverbandes.

Wir waren übereingekommen, das Chorfest in unser Stadtfest zum

725. Jubiläum der Ersterwähnung Finsterwaldes im Juni 2007 einzubetten.

Viele von Ihnen, meine Damen und Herren, sind seinerzeit dabei gewesen.

Ich bin mir sicher, die Idee, alle Chöre mit ihren Auftritten auf den unterschiedlichen Plätzen und Bühnen zu Interaktionen mit dem Publikum zu ermuntern oder gar zu verdonnern, stammte ebenfalls von der Person, die heute die „Leo-Wistuba-Medaille“ erhalten soll.

Auch wenn sie, die Person, um die es hier geht, inzwischen längst nicht mehr in Finsterwalde lebt, gilt für sie noch immer die identitätsbildende frühkindliche Prägung:

„Wir sind die Sänger von Finsterwalde…,

nunmehr in einem weit größeren Rahmen.

Wir vermissen sie natürlich ,aber vielleicht hat sie so viel mehr für den Chorgesang im Land Brandenburg und darüber hinaus bewirken können, als ihr das von Finsterwalde aus möglich gewesen wäre.

Dass sie dennoch ihrer Heimatstadt nicht nur mit Worten, sondern auch mit Taten verbunden geblieben ist, freut uns Finsterwalder und wir danken ihr dafür.

Den Bürgern unserer Stadt, und sicher nicht nur denen, ist dieses heitere und stimmungsvolle Chor- und Stadtfest nachhaltig im Gedächtnis geblieben.

Eine lebendige Demonstration dessen, was Chorgesang vermag: Harmonie erzeugen, Freude vermitteln, Menschen zusammen bringen – ganz im Sinne Leo Wistubas!

Natürlich, meine Damen und Herren, wissen Sie längst, wen ich meine und außerdem kann ich mich nicht länger beherrschen.

Es ist genug gesagt und ich jedenfalls kann mir nicht vorstellen, dass jemand

die „Leo-Wistuba-Medaille“ mehr verdient haben könnte als

Frau Vera Schmidt!

Liebe Frau Schmidt, herzlichen Dank für Ihre Arbeit und herzlichen Glückwunsch!

Johannes Wohmann, Altbürgermeister der Stadt Finsterwalde,
Mitglied des Förderkreises des Brandenburgischen Chorverbandes e.V.

Rathenow, 21.05.2011

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Konzerte

Grußwort des Staatssekretärs Martin Gorholt

von Dr. Heinz-Walter Knackmuß 23. Mai 2011 03:20


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Grußwort des Staatssekretärs im Ministerium für Wissenschaft, Forschung und Kultur des Landes Brandenburg

Martin Gorholt

zum 11. Chorfest des Brandenburgischen Chorverbandes e.V.
in der Sankt-Marien-Andreas-Kirche in Rathenow
am 21.05.2011

Singet dem Herrn ein neues Lied, denn er tut Wunder. Das ist der Spruch der Losung von nächster Woche. Und morgen ist Cantate. Es passt heute alles.

Auch diese wunderbare Kirche, die Andreas Marien Kirche gibt einen wunderschönen Rahmen. Durch ehrenamtliches Engagement des Fördervereins und mit staatlicher und landeskirchlicher Unterstützung wird diese Kirche Stück für Stück saniert. Sie sieht schon wieder prachtvoll aus.

Sehr geehrter Herr Paula (Präsident des BCV),

sehr geehrte Freunde des Chorgesangs,

liebe Gäste des 11. Chorfestes in Rathenow,

wie ich der Einladung entnehmen konnte, steht das diesjährige Chorfest unter einem vierfachen „kategorischen“ Imperativ: „Kommt und singt! Hört und seht!“

Ich hoffe, sie erwarten jetzt nicht von mir, dass ich mein Grußwort singe.

Ich bin der freundlichen Einladung des Brandenburgischen Chorverbandes sehr gern gefolgt, sagt doch ein allseits gut bekanntes Sprichwort mit starkem Bezug zu ihrer gemeinsamen Leidenschaft des gemeinschaftlichen Singens: „Wo man singt, da lass dich ruhig nieder…“ – den Rest kennen Sie.

Herzliche Grüße der Landesregierung an die Sängerinnen und Sänger, die Chorleiterinnen und Chorleiter von über 45 Chören des Landes Brandenburg sowie an die zahlreichen Gäste aus Nah und Fern, die in Rathenow anwesend sind.

Zum 11. Mal treffen sich Sänger und Sängerinnen, Chorleiterinnen und Chorleiter, die einen großen Teil ihrer Freizeit mit Begeisterung der Chormusik verschrieben haben, zum Chorfest des BCV. Es ist eine gute Tradition und löbliche Sache, wenn sich Menschen regelmäßig treffen, die die Freude am gemeinsamen Singen und die Liebe zur Musik verbindet. Auf diese Weise wird auch traditionelles und neues Liedgut vermittelt und lebendig gehalten.

Die Masse der ganz jungen Generation in Deutschland ist dabei, vor allem durch passiven Konsum von Musik über MP3-Player, iPad, iPhone etc. die Fähigkeit zum und die Leidenschaft am Singen, am gemeinsamen Singen zu verlieren. Sie, liebe Teilnehmer des Chorfestes, singen dagegen kräftig an. Ich möchte Sie darin bestärken, darin nicht nachzulassen.

Ich danke für Ihr Engagement in der Jugendarbeit. Kulturelle Bildung schafft Integration und Inklusion. Es gibt die Initiative, jedem jungen Menschen ein Instrument. Die Initiative, jedem jungen Menschen seine Stimme, ist noch besser und nachhaltiger.

Ich danke von ganzem Herzen dem Präsidium des Brandenburgischen Chorverbandes insbes. Frau Vera Schmidt und Herrn Karl-Heinz Paula, und allen, die an der Organisation des Chorfestes beteiligt sind.

Ich habe die Freude im Namen des Bundespräsidenten die Zelterplakette an zwei brandenburgische Laienchöre mit einer mehr als 100-jährigen Tradition zu verleihen/zu übergeben. Diese beiden Chöre sind:

Die „Chorgemeinschaft Babelsberg 1861“ und an der „Deutsch-Sorbische Chor Sielow“ (bei Cottbus).

Der „Deutsch-Sorbische Chor Sielow“ hat 19 Mitglieder (Frauen und Männer) und setzt seinen Schwerpunkt auf die Pflege von sorbisch/wendischem Liedgut,

die „Chorgemeinschaft Babelsberg 1861“ ist ein 30 köpfiger Männerchor.

Die nach dem Komponisten Carl Friedrich Zelter benannte Plakette wurde 1956 vom damaligen Bundespräsidenten Theodor Heuss als staatliche Auszeichnung für Chorvereinigungen gestiftet, die sich im langjährigem Wirken besondere Verdienste um die Pflege der Chormusik und des deutschen Volksliedes und damit um die Förderung des kulturellen Lebens erworben haben. Laienchöre können auf Antrag für eine mindestens 100-jährige Tätigkeit ausgezeichnet werden.

Diese Chöre stehen nicht nur für gesangliche Leistung, sondern auch für gesellschaftliches Engagement, mit dem sie zum kulturellen Leben ihrer Gemeinde und Region über mehr als 100 Jahre beitragen.

Ich wünsche allen Teilnehmern des 11. Chorfestes weiterhin viel Spaß und Freude beim Singen, Mitsingen oder auch nur Zuhören.

Martin Gorholt
Staatssekretär im Ministerium für Wissenschaft, Forschung und Kultur des Landes Brandenburg

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Konzerte

Geistliches Konzert am 21.05.2011 von 11–12 Uhr

von Dr. Heinz-Walter Knackmuß 22. Mai 2011 13:57


 

Am 21.05.2011 fand das 11. Chorfest des Brandenburgischen Chorverbandes e. V.in Rathenow statt. Am Vormittag war in der Sankt-Marien-Andreas-Kirche ein “Geistliches Konzert” unter dem Motto “ Stehe auf meine Freundin“ mit der Chorgemeinschaft Schöneiche und dem Gemischten Chor Strausberg.

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Chorgemeinschaft Schöneiche
in der Sankt-Marien-Andreas-Kirche
in Rathenow

Unter Leitung von Johannes Voigt eröffnete die Chorgemeinschaft Schöneiche das Konzert mit:

1. „Verleih uns Frieden“ von Heinrich Schütz
2. „Beati quorum via“ (Selig, sind die den Weg mit dem Herrn gemeinsam gehen) von Charles V. Stanford
3. „Bogorodize djewo“ (Ave Maria) von Sergej Rachmaninoff
4. „Shestopsalmye“ (Psalm für den 6. Tag des Jahres- Weihnachten) von Sergej Rachmaninoff
5. „Blashen mush“ (Psalm Nr. 2) von Sergej Rachmaninoff

Wilfried Staufenbiel setzte dann das Konzert fort mit:
6. „ Steh auf, meine Freundin“ von Heinrich Schütz. Dieses Stück wurde von der Chorgemeinschaft Schöneiche und dem Gemischten Chor Strausberg gemeinsam gesungen.

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Chorgemeinschaft Schöneiche (rechts) und Gemischter Chor Strausberg (links)

Danach erfolgte die Verleihung der Zelterplakette an die Chorgemeinschaft Babelsberg und den Deutsch-Sorbischen Chor Sielow. Zuerst überbrachte Martin Gorholt, Staatssekretär im Ministerium für Wissenschaft, Forschung und Kultur, des Lands Brandenburg ein Grußwort.

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Martin Gorholt
Grußwort

Nach dem Grußwort des Kulturstaatssekretärs überbrachte Andreas Fleming das Grußwort des Landesmusikrates Brandenburg und begann mit dem Kinderlied „ Der Kuckuck und der Esel“, das er vorsang und wen wundert´s, erklärte, dass dieser schöne Text von Heinrich Hoffmann von Fallersleben natürlich von Carl Friedrich Zelter vertont worden ist.

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Andreas Flämig
Grußwort

Nach den Grußworten überreichte der Staatssekretär Martin Gorholt, Andreas Flämig und der Präsident des Brandenburgischen Chorverbandes Karl-Heinz Paula die Zelterplakette an die beiden seit über 100 Jahren in der Form bestehenden Chöre.

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Chorgemeinschaft Babelsberg mit Zelterplakette
(links Staatssekretär Martin Gorholt)

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Staatssekretär Martin Gorholt überreicht die Urkunde für die Zelterplakette
an die Vertreter des Deutsch-Sorbischen Chors Sielow

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Andreas Fleming, Staatssekretär Martin Gorholt
mit Vertretern des Deutsch-Sorbischen Chors Sielow
in der Sankt-Marien-Andreas-Kirche

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Vertreter des Deutsch-Sorbischen Chors Sielow in der
Sankt-Marien-Andreas-Kirche

Nach der Verleihung der Zelterplaketten erfolgte noch eine im Programm nicht angekündigte Ehrung der der Vizepräsidentin des Brandenburgischen Chorverbandes, Vera Schmidt, mit der Leo-Wistuba-Medaille. Die Laudatio hielt der Bürgermeister von Finsterwalde.

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Laudatio
des Altbürgermeisters von Finsterwalde
Johannes Wohlmann
für
Vera Schmidt

Vera Schmidt wurde in der Sankt-Marien-Andreas-Kirche in Rathenow am 21.05.2011 in Würdigung ihrer Verdienste um die Gründung des Brandenburgischen Chorverbandes und ihrer unermüdlichen Mitgestaltung des Verbandslebens als Vizepräsidentin mit der Leo-Wistuba-Medaille geehrt.

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von links: Alt-Bürgermeister von Finsterwalde, Johannes Wohlmann,
Karin Tschertowa (Tochter von Leo Wistuba), Vera Schmidt und Karl-Heinz Paula
bei der Auszeichnung in der Sankt-Marien-Andreas-Kirche

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Staatssekretär Martin Gorholt mit Vera Schmidt
vor der Sankt-Marien-Andreas-Kirche in Rathenow

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Vera Schmidt nach der Auszeichnung
vor der Sankt-Marien-Andreas-Kirche in Rathenow

Beide Chöre setzten unter dem Dirigat von Wilfried Staufenbiel nach den Ehrungen das „Geistliche Konzert“ fort mit:
7. „Ave Maria“ (Gegrüßet seist Du Maria) von Anton Bruckner

8. „ Denn er hat seinen Engeln“ von Felix Mendelssohn Bartholdy schloss sich daran an, gesungen vom Gemischten Chor Strausberg unter Wilfried Staufenbiel

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Gemischter Chor Strausberg
unter Leitung von Wilfried Staufenbiel

Der Gemischte Chor Strausberg sang dann:

9. „Hymnus Cherubim“ (Engelschor) von Pjotr Tschesnokow

10. „ Jauchzet dem Herrn alle Welt“ von Johann Pachelbel
beschloss das „Geistliche Konzert“ in der Sankt-Marien-Andreas-Kirche in Rathenow. Der letzte Satz wurde wieder von beiden Chören gesungen unter der Leitung von Johannes Voigt.

 

Die 2010 neu errichteten Sterngewölbe im Kirchenschiff der Sankt-Marien-Andreas-Kirche in Rathenow machten das „Geistlichen Konzert“ zu einem überwältigenden Klangerlebnis. Die Schönheiten der Chorsätze konnten von den Zuhörern in makelloser Reinheit bis in die letzte Reihe gehört werden. Dem Brandenburgischen Chorverband e.V. gebührt Dank dafür, dass die beiden Chöre zum Lobe Gottes in der Kirche ihre Stimmen erklingen lassen konnten.

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Teilnahmeurkunde 11. Chorfest in Rathenow
für die Chorgemeinschaft Schöneiche
2011

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Teilnehmerurkunde 11. Chorfest in Rathenow
für den Gemischten Chor Strausberg
2011

Dr. Heinz-Walter Knackmuß

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Konzerte

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