BrotZEIT-Gruppe Berlin spendete Säulensteine

von Dr. Heinz-Walter Knackmuß 30. Juni 2011 04:46


image(von links: Hans Stapperfenne, Susanne Stapperfenne, Martin Meyer, Dr. Martin Conradi)

Dr. Martin Conradi besuchte am 30. 06. 2011 mit der BrotZEIT-Gruppe Berlin die Sankt-Marien-Andreas-Kirche in Rathenow. Diese Ehrenamtler im Evangelischen Seniorenwerk sind jeder auf vielen Feldern des kirchlichen Lebens aktiv, und gemeinsam verfolgen sie Projekte für unsere Eine Welt. Zum jährlichen Sommerausflug ließen sich die Berliner den Wiederaufbau des Gotteshauses erläutern. Mit Gehstützen und künstlichem Fußgelenk wagten es die Senioren, den Kirchturm zu besteigen und konnten nur eine ungefähre Vorstellung von der Schönheit des Havellandes erahnen, denn es hatte ein heftiger Regen eingesetzt, der die Sicht versperrte. Die kleine Gruppe war aber von der Führung durch die Kirche so begeistert, dass sie die Säulensteine Nr. 1481 -1485 für den Wiederaufbau der Kreuzgewölbe im Chorraum spendeten. Der Förderkreis bedankt sich für die Spende.

 

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(von links: Martin Meyer, Ursula Meyer, Ruth Gröne, Susanne Stapperfenne, Hans Stapperfenne, Dr. Martin Conradi)

Gemeinde Blumberg spendete Säulensteine

von Dr. Heinz-Walter Knackmuß 28. Juni 2011 10:06


 

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Pfarrerin Dr. Anne-Kathrin Finke aus Blumberg besuchte mit 30 Mitglieder ihrer Gemeinde am 28.06.2011 die Sankt-Marien-Andreas-Kirche in Rathenow. Blumberg gehört zur Gemeinde Ahrensfelde im Landkreis Barnim. Die Besucher ließen sich den 2010 erfolgten Wiederaufbau der vier Sterngewölbe im Kirchenschiff erläutern und bestaunten den Marienaltar der Markgräfin Katharina von Brandenburg (1342-1395). Dann bestieg die Gruppe den Turm und hatte bei strahlendem Sommerwetter einen weiten Blick über das wunderschöne Havelland. Das blaue Band der Havel umfließt den Kirchberg mit der Sankt-Marien-Andreas-Kirche und von weitem sah man den Wolzensee wie einen Smaragd funkeln.
Die Gruppe war sich einig, dass die fertiggestellten Sterngewölbe im Kirchenschiff ohne die drei Kreuzgewölbe im Chorraum recht unvollständig wirken und spendete die Säulensteine Nr.1475 -1480 für den Wiederaufbau der Kreuzgewölbe im Chorraum. Der Förderkreis bedankt sich für die Spende.

Alte Rathenower Stadtansichten

von Dr. Heinz-Walter Knackmuß 23. Juni 2011 12:47

 

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Der Seitenbeutel

 

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Kirchplatz mit Neuaufbau des
Kirchendaches 1957

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Der Hauptbahnhof (1980)

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Blick von der Schleusenbrücke zur Berliner Str.
(1980)

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Der Turmtorso (1981)

 

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Ruine der Sankt-Marien-Andreas-Kirche (1980)

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Sankt-Marien-Andreas-Kirche Kirche um 1980

 

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Dresdner Bank  (2000)

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Rathenow  Am Wolzensee

 

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Restaurant Wolzensee (1970) wurde abgerissen

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Restaurant Wolzensee wurde abgerissen

 

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Neue Schule am Weinberg (1982)

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Ausflugslokal Vogelgesang (wurde abgerissen)

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Auferstehungskirche auf dem Weinbergfriedhof (1980)

 

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Stadtansicht  von Rathenow vor 1945

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Portal des Kreishauses mit den Statuen Friedrich 
Wilhelm I. und Friedrich II.

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Kreishaus mit Kaiser Wilhelm Denkmal

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Sankt-Marien-Andreas-Kirche

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Denkmal für die im Ersten Weltkrieg
(1914 – 1918) gefallenen
Zietenhusaren im Garten
des Offizierscasinos

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Denkmal für die Zietenhusaren

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Rathenow – Berliner Straße

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Ausritt der Zietenhusaren

 

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Rathenow

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Bismarck-Denkmal in Rathenow

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Rathenow Schleusenbrücke

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Rathenow Jederitzer Tor

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Rathenow  Markt mit Altem Rathaus
vor der Sankt-Marien-Andreas-Kirche

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Rathenow Altstadt

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Rathenow Steinstraße mit Blick auf Rathaus und Kirche

 

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Rathaus Paradeplatz (heute Schleusenplatz)

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Rathenower Optische Industrieanstalt von Emil Busch

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Rathenow Apollo-Theater

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Rathenow Jägerstraße (heute Goethestraße)

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Dr. Mohr´s Schülerheim in Rathenow – Villa Waldrand

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Rathenow Hotel der Optik (jetzt Fürstenhof)

1913 10 23
Rathenow Prinzenvilla
Am 24.05.1913 heiratete  Prinz Ernst August von Hannover,
Herzog von Braunschweig und Lüneburg die einzige Tochter des
Deutschen Kaisers Wilhelm II. Prinzessin Viktoria Luise.
Nach der Hochzeit übersiedelte das Paar nach Rathenow und
wohnte in der Prinzenvilla. Herzog Ernst August war in Rathenow
als Schwadronchef der Zieten-Husaren stationiert. Im November
1913 zog das Paar nach Braunschweig.

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Prinzenvilla  (Ulrich Nickel – Rathenower Fotofreunde)
Rathenow - Heim des Prinzen Ernst August und der Prinzessin Viktoria Luise

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Prinzenvilla (Ulrich Nickel – Rathenower Fotofreunde)
Rathenow - Heim des Prinzen Ernst August und der Prinzessin Viktoria Luise

 

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Prinzenvilla (Ulrich Nickel – Rathenower Fotofreunde)
Zur Erinnerung an die Vermählungsfeier am 24. Mai 1913
Links –Oval:Unser Kaiserpaar                   Rechts-Oval:Herzogspaar von Cumberland
Links: Das prinzliche Heim in Rathenow   Rechts: Schloss Gmunden

In der Prinzenvilla in Rathenow, Dunckerstr. 10, lebten vom 30.07.1913 -18.09.1913, um seine Dienstzeit als Rittmeister beim Husaren-Regiment von Zieten, Brandenburg Nr.3,  zu absolvieren, Seine Königliche Hoheit Prinz Ernst August von Cumberland, Herzog von Braunschweig und Lüneburg mit seiner Gemahlin, Ihre Königliche Hoheit Prinzessin Victoria Luise von Preußen, Herzogin von Braunschwig und Lüneburg.

Am 22.08.1913  besuchten Seine Königliche Hoheit Großherzog Friedrich Franz IV: von Mecklenburg-Schwerin und seine Gemahlin Ihre Königliche Hoheit Großherzogin Alexandra von Meckelenburg-Schwerin das junge Paar in der Prinzenvilla in Rathenow.

Am 08.09.1913 besuchte  Ihre Majestät die Deutsche Kaiserin Auguste Viktoria ihre Tochter und ihren Schwiegersohn in Rathenow in der Dunckerstr. 10

 

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Prinzenvilla (Ulrich Nickel – Rathenower Fotofreunde)

 

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Prinzenvilla  (Ulrich Nickel – Rathenower Fotofreunde)
Gruss aus Rathenow – Derfflingerstraße (heute Friedrich-Engels-Str.)

 

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Prinzenvilla (Ulrich Nickel – Rathenower Fotofreunde)
Rathenow – Ehemaliges Heim des Herzogspaares von Braunschweig

 

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Prinzenvilla  (Ulrich Nickel – Rathenower Fotofreunde)

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Prinzenvilla (Ulrich Nickel – Rathenower Fotofreunde)
Oben: Heim des Prinzlichen Paares Ernst August u. Viktoria Luise
Rathenow
Unten: Prinz Ernst August an der Spitze seiner Schwadron

 

 

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Bismarckturm (Ulrich Nickel – Rathenower Fotofreunde)

 

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Bismarckturm (Ulrich Nickel – Rathenower Fotofreunde)

 

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Bismarckturm (Ulrich Nickel – Rathenower Fotofreunde)

 

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Bismarckturm (Ulrich Nickel – Rathenower Fotofreunde)

 

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Bismarckturm (Ulrich Nickel – Rathenower Fotofreunde)

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Bismarckturm (Ulrich Nickel – Rathenower Fotofreunde)

 

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Bismarckturm (Ulrich Nickel – Rathenower Fotofreunde)
Das Bismarckzimmer mit dem goldenen Buch
(im Bismarckturm auf dem Weinberg)

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Kraftfahrerkaserne in Rathenow  (Ulrich Nickel – Rathenower Fotofreunde)

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Douaumont-Kaserne in Rathenow  (Ulrich Nickel – Rathenower Fotofreunde)


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Garde Füsilier-Kaserne in Rathenow  (Ulrich Nickel – Rathenower Fotofreunde)

 

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Garde Füsilier-Kaserne in Rathenow  (Ulrich Nickel – Rathenower Fotofreunde)

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Rathenow zur Zeit des Schwedeneinfalls  (Ulrich Nickel – Rathenower Fotofreunde)

 

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Vor dem Haveltor  (Ulrich Nickel – Rathenower Fotofreunde)

 

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Vor dem Haveltor  (Ulrich Nickel – Rathenower Fotofreunde)

 

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Rathenow am Haveltor (Ulrich Nickel – Rathenower Fotofreunde)

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Rathenow am Haveltor (Ulrich Nickel – Rathenower Fotofreunde)

 

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Rathenow am Haveltor  (Ulrich Nickel – Rathenower Fotofreunde)

 

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Rathenow Haveltor (Ulrich Nickel – Rathenower Fotofreunde)

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Rathenow Haveltor  (Ulrich Nickel – Rathenower Fotofreunde)

 

 

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Rathenow Haveltor (Ulrich Nickel – Rathenower Fotofreunde)

 

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Rathenow Haveltor  (Ulrich Nickel – Rathenower Fotofreunde)

 

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Rathenow Haveltor (Ulrich Nickel – Rathenower Fotofreunde)

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Rathenow Haveltor  (Ulrich Nickel – Rathenower Fotofreunde)

 

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Rathenow Haveltor (Ulrich Nickel – Rathenower Fotofreunde)

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Rathenow Haveltor  (Ulrich Nickel – Rathenower Fotofreunde)

 

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Sankt-Marien-Andreas-Kirche 1935  (Ulrich Nickel – Rathenower Fotofreunde)

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Willi Cohn mit Studebaker auf dem Hof der 
Engelhardt-Brauerei in Rathenow, Große Hagenstraße 23 
(vom Enkel Norbert Cohn, Wilhelm-von Leibniz-Str. 40, 14712 Rathenow)

 

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Rathenow Friedrich Ebert-Ring (Ulrich Nickel – Rathenower Fotofreunde)

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Rathenow am Haveltor (Ulrich Nickel – Rathenower Fotofreunde)

 

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Rathenow Sankt-Marien-Andreas-Kirche und Mühle 
(Ulrich Nickel – Rathenower Fotofreunde)

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(Ulrich Nickel – Rathenower Fotofreunde)

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Rathenow Kirche und Mühle  (Ulrich Nickel – Rathenower Fotofreunde)

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Rathenow Kirche und Wassermühle  (Ulrich Nickel – Rathenower Fotofreunde)

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Rathenow Kirche und  Mühle  (Ulrich Nickel – Rathenower Fotofreunde)

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Rathenow Mühle  (Ulrich Nickel – Rathenower Fotofreunde)

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Rathenow Mühle  (Ulrich Nickel – Rathenower Fotofreunde)

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Rathenow Kirche und Wassermühle (Ulrich Nickel – Rathenower Fotofreunde)

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Rathenow Gaststätte zum  Curland  (Ulrich Nickel – Rathenower Fotofreunde)

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Rathenow Haveltor  (Ulrich Nickel – Rathenower Fotofreunde)

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Rathenow  Luftbild (Ulrich Nickel – Rathenower Fotofreunde)

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Rathenow Haveltor  (Ulrich Nickel – Rathenower Fotofreunde)

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Rathenow  Mühle (Ulrich Nickel – Rathenower Fotofreunde)

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Rathenow Havel  (Ulrich Nickel – Rathenower Fotofreunde)

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Rathenow Mühle  (Ulrich Nickel – Rathenower Fotofreunde)

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Rathenow Mühle  (Ulrich Nickel – Rathenower Fotofreunde)

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Rathenow Haveltor  (Ulrich Nickel – Rathenower Fotofreunde)

 

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Rathenow Mühle  (Ulrich Nickel – Rathenower Fotofreunde)

 

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Rathenow Haveltor  (Ulrich Nickel – Rathenower Fotofreunde)

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Rathenow Kirche  (Ulrich Nickel – Rathenower Fotofreunde)

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Rathenow Kirche (Ulrich Nickel – Rathenower Fotofreunde)

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Rathenow  Am Haveleck  (Ulrich Nickel – Rathenower Fotofreunde)

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Rathenow Kirche  (Ulrich Nickel – Rathenower Fotofreunde)

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Rathenow am Schwedendamm (Ulrich Nickel – Rathenower Fotofreunde)

 

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Rathenow mit Kirche (Ulrich Nickel – Rathenower Fotofreunde)

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Rathenow Blick auf die Kirche (Ulrich Nickel – Rathenower Fotofreunde)

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Rathenow – Havelblick auf die Kirche (Ulrich Nickel – Rathenower Fotofreunde)

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Rathenow – Havelpartie mit Kirche (Ulrich Nickel – Rathenower Fotofreunde)

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Rathenow – Havelpartie mit Kirche (Ulrich Nickel – Rathenower Fotofreunde)

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Rathenow – Havelpartie mit Kirche (Ulrich Nickel – Rathenower Fotofreunde)

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Rathenow – Havelblick auf die Kirche (Ulrich Nickel – Rathenower Fotofreunde)

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Rathenow – Havelpartie mit Mühlen (Ulrich Nickel – Rathenower Fotofreunde)

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Rathenow – Kirche mit Havel (Ulrich Nickel – Rathenower Fotofreunde)

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Rathenow – Kirche mit Havel  (Ulrich Nickel – Rathenower Fotofreunde)

 

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Rathenow – Havelpartie  (Ulrich Nickel – Rathenower Fotofreunde)

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Rathenow – die Petersburg Blick zur  Kirche (Ulrich Nickel – Rathenower Fotofreunde)

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Rathenow  (Ulrich Nickel – Rathenower Fotofreunde)

 

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Rathenow – Blick vom Paradeplatz auf die Kirche
(Ulrich Nickel – Rathenower Fotofreunde)

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Rathenow – Alter Hafen  (Ulrich Nickel – Rathenower Fotofreunde)


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Rathenow – Alter Hafen (Ulrich Nickel – Rathenower Fotofreunde)

PK075-Kirche Alter Hafen
Rathenow  (Ulrich Nickel – Rathenower Fotofreunde)

 

 

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Foto im Besitz von Karl-Heinz Thober
Stadthof 1b, 14712 Rathenow
Übergabe an den Förderkreis
am 15.07.2012

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Stahlstich Rathenow  um 1850
von Poppel und Kurz
(in Besitz von Dr. Wolf-Dieter Berger) 28.03.2015

 

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Auferstehungskirche (Erbaut 1914 – 1917 von Curt Steinberg)
(Friedhofskapelle auf dem Weinberg in Rathenow)
Zerstörung des Turms im Zweiten Weltkrieg
Neue Turmspitze wurde 2015 wieder aufgebaut

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Geschichte

Bürgerpreis der Stadt Rathenow erstmals vergeben

von Dr. Heinz-Walter Knackmuß 23. Juni 2011 12:04


Buchholz

Laudatio für den Träger des Ersten Bürgerpreises 2010 der Stadt Rathenow
Dr. Heinz-Walter Knackmuß

Sehr geehrte Stadtverordnetenvorsteherin Golze,
sehr geehrte Stadtverordnete , sehr geehrter Herr Bürgermeister Seeger,
sehr geehrte Damen und Herren,
lieber Dr. Knackmuß

zunächst ganz herzlichen Dank, dass ich heute hier sprechen darf. Ich bin sehr glücklich, dass dieses Preis für bürgerschaftliches Engagement heute an Dr. Knackmuß gegeben wird. Denn es ist ein Zeichen, das wir brauchen, immer wieder: Stadt und Kirche, Kirche und Stadt, Kirchengemeinde und Bürgergemeinde. Und ich freue mich heute gleich vierfach. Zum einen als Freund, lieber Heinz-Walter, als Freundeskreismitglied, wie so viele, als Pfarrer der ev. Sankt-Marien-Andreas Rathenow und nicht zuletzt als Bürger der Stadt Rathenow. Die Sankt-Marien-Andreas Kirche ist ein Wahrzeichen der Stadt unübersehbar und eigentlich auch unüberhörbar. Sie ist es äußerlich, aber auch innerlich. Ältestes Gebäude der Stadt, wesentlicher Teil der Geschichte. Und sie durch die Aktivitäten insbesondere des Förderkreises unübersehbar und unüberhörbar. Dank sei hier den Zeitungen, dem Gemeinde Brief und der Internetseite gesagt. Die Kirche, der Wiederaufbau ist ein großes Gemeinschaftswerk über viele Jahre hinweg, nicht nur für die Bürger, die Christen dieser Stadt, sondern ganz viele Menschen aus nah und fern nehmen regen Anteil. Ganz viele stehen hinter diesem Vorhaben. Nicht zuletzt der Gemeindekirchenrat, der Kirchenkreis, die Landeskirche. Es braucht vieles es braucht viele Menschen, die mittun. Und es macht unheimlich viel Arbeit, die zu erreichen, die mittun möchten. Der Förderkreis und insbesondere der Vorstand machen sich ganz viel Mühe und Arbeit. Unter den vielen waren immer zwei besonders zu nennen: Frau Guthjahr und Dr. Knackmuß. An Frau Guthjahr wurden wir kürzlich durch die Ausstellung wieder in guter Weise erinnert. Dr. Knackmuß ist seit Jahren, von Anfang an dabei und es sind so viele Stunden, die er für diese Kirche aufwendet. Ohne alle, aber ohne ihn wäre es wohl nicht so vorangegangen. Immer wäre es auch ohne die Stadt Rathenow nicht gegangen. Herzlichen Dank dafür. Ohne alle würde es nicht gehen, aber ohne den einen wäre alles nichts. Noch vor wenigen Jahren hätte niemand geglaubt, dass wir die Gewölbe im Mittelschiff rekonstruieren könnten. Das Dach den Dachstuhl schon, aber nicht die Gewölbe. Und es ist schon wieder Monate her, dass wir die Einweihung feiern konnten. Weitere Planungen für 2011 laufen, Gewölbe der Marienkapelle. Und Sanierung der Fassade des Hauptschiffes. Ohne Förderkreis völlig undenkbar. Ganz, ganz herzlichen Dank an alle, den Vorstand und besonders an den Vorsitzenden Dr. Knackmuß. Weiteres ist geplant, allerdings zeitlich noch nicht absehbar. Wann werden wir fertig sein? Dr. Knackmuß sagt, er wird es nicht mehr erleben. (Ich wohl auch nicht …). Es sind einfach andere Zeiträume als die, mit denen wir sonst umgehen. Und wir hoffen auf das Gegenteil und sind ja immer wieder positiv überrascht worden. Was zeichnet den Doktor aus? Sein Dranbleiben, seien Beharrlichkeit, manchmal auch sein Sturheit. Aber auch seine Hoffnung. Wenn schon jetzt für die Gewölbe im Chorraum oder für die große mechanische Orgel gesammelt wird, ist das Musik von Morgen. Es wird noch dauern und doch sind wir immer wieder überrascht worden. Dr. Knackmuß hat in vielen wichtigen Gesprächen immer wieder mit seiner Beharrlichkeit, mit seinem riesigen Optimismus überrascht. Und er hat damit immer wieder recht behalten. Genau diese Glaubenshaltung ist es, die einen Christen auszeichnet. Von Gott alles erhoffen, von den Menschen alles erbitten. Dann ist mehr möglich als wir im jeweiligen Moment sehen können.

So ist diese Vergabe des Preises durch die Stadt Rathenow ein gutes Zeichen für unsere Kirche und für alle Bürger. Weiter zu blicken, weiter zu glauben. Wozu das Ganze? Die Formel hat uns der Dr. auch eingeprägt: Zum Lobe Gottes, dazu dient der Wiederaufbau. Zum Lobe Gottes. Dieser Preis erkennt Mühe und Erfolg an. Ich wünsche der Stadt, dem Förderkreis immer weitere gute Entscheidungen. Und Dr. Knackmuß, und natürlich seiner Frau, hinter jedem wichtigen Mann steht eine wichtige Frau, dem Förderkreis weiterhin viel Kraft und Erfolg, alles in allem Gottes Segen. Und schließe mit dem, was Hans Zimmermann neulich bei den Fenstern gesagt hat: Früher hatten wir den Sozialismus, jetzt haben wir den Knackmuß. Und hoffentlich noch lange . Vielen Dank, alles Gute.

Andreas Buchholz
Geschäftsführender Pfarrer der Sankt-Marien-Andreas-Gemeinde in Rathenow und
stellvertretender Superintendent des Kirchenkreises Nauen-Rathenow

Rathenow, den 20.10.2010

 

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Antwort auf Auszeichnung  am 20.10.2010

Sehr geehrter Herr Bürgermeister, liebe Abgeordnete,
meine Damen und Herren,

ich bedanke mich für die Auszeichnung. Ich kann sie nur annehmen im Bewusstsein, dass ich diesen Bürgerpreis stellvertretend für alle Mitglieder des Förderkreises bekommen habe, denn nur mit Hilfe der jetzt 222 Mitglieder ist es gelungen, die Kirche zum Lobe Gottes wieder aufzubauen. Die 1000,00 € stifte ich für den Wiederaufbau der Kreuzgewölbe im Chorraum.

Vielen Dank

Dr. Heinz-Walter Knackmuß

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Biografien

Grußwort des Staatssekretärs Martin Gorholt am 18.06.2011

von Dr. Heinz-Walter Knackmuß 23. Juni 2011 08:31


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Der Staatssekretär im Ministerium für Wissenschaft, Forschung und Kultur, Martin Gorholt (SPD) sprach ein Grußwort zur Mitgliederversammlung des Förderkreises.

Andacht von Pfarrer Buchholz am 18.06.2011

von Dr. Heinz-Walter Knackmuß 23. Juni 2011 08:16


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Pfarrer Andreas Buchholz ging in seiner Andacht noch einmal auf den Zweiten Weltkrieg und die Nachkriegsgeschichte mit dem 17. Juni 1953 in Rathenow ein. Es war alles schlimm, was bei diesen Auseinandersetzungen Menschen anderen Menschen angetan haben. Den Wiederaufbau der Sankt-Marien-Andreas-Kirche sieht er deshalb auch als tätige Reue an. Sicher soll man nicht vergessen, was Krieg und kriegerische Auseinandersetzungen bedeuten. Aber es muss auch eine Vergebung unter den Menschen stattfinden. 15 Jahre Förderkreis zum Wiederaufbau der Sankt-Marien-Andreas-Kirche sind ein deutlich sichtbarer Weg der Versöhnung und ein Weg zum Frieden zwischen den Menschen und den Völkern.

Schuljahresabschlusskonzert der Musikschule Rathenow

von Dr. Heinz-Walter Knackmuß 23. Juni 2011 01:44


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Schuljahresabschlusskonzert der Musikschule Rathenow in der
Sankt-Marien-Andreas-Kirche
am 23.06.2011

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Anke Heinsdorff
Direktorin der Musikschule Rathenow

1. Von der Empore wurde das Konzert durch ein Bläserensemble eröffnet. Die Musikschule Rathenow gab am 23.06.2011 um 19:00 Uhr ihr Schuljahresabschlusskonzert in der Sankt-Marien-Andreas-Kirche. Dann begrüßte die Direktorin der Musikschule Rathenow, Anke Heinsdorff, die Schüler, Eltern und Gäste. Der Ehrenbürger der Stadt Rathenow Klaus Eichler war zu dem Konzert in die Kirche gekommen.

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Klaus Eichler
Ehrenbürger der Stadt Rathenow

Anke Heinsdorff berichtete von den Höhepunkten des vergangenen Schuljahres und bedankte sich bei den politisch Verantwortlichen, dass sie die Möglichkeiten geschaffen und erhalten haben, um die Musikschule auf diesem hohen Niveau arbeiten zu lassen. Die Musikschule Rathenow ist ein unverzichtbarer Bestandteil des Rathenower Kulturlebens. Durch ihre internationalen Kontakte und die Konzerte in China und in der Türkei ist sie zugleich ein Botschafter für Rathenow in der Welt. Anke Heinsdorff überreichte der Vorsitzenden des Fördervereins der Musikschule Beate Kämmerling einen Blumenstrauß als kleines Dankeschön für ihr Engagement.

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Beate Kämmerling

Dann nahm das Konzert seinen Fortgang.

2. Fantasie fis-moll op.28 von Felix Mendelssohn Bartholdy (Ethel Friede Belinski/Klavier)

3. Che fiero costume von Giovanni Legrenzi (Clara Kunzke/Gesang und Christina Raute/Klavier)

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Clara Kunzke

Zwischen den Musikstücken erfolgten die Zeugnisausgaben an die Schüler der Musikschule.

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Zeugnisausgabe

4. Indian War Dance aus „Indian Concerto“ von George Perlman (Max Heinrich/Violine und Johannes Kölbel/Klavier)

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Max Heinrich

5. Sarabande von Arcangelo Corelli (Charlotte Wilke/Blockflöte und Christina Raute/Klavier)

6. Englischer Volkstanz (Trad./M. Klaschka) (Hannes Kladivo und Johannes Kölbel/Trompete)

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Johannes Kölbel und Hannes Kladivo

7. Marsch aus dem Notenbüchlein für Anna Magdalena von Johann Sebastian Bach (Christina Schulze/Blockflöte und Christina Raute/Klavier)

8. The Irish Washerwoman (Erik Karle/Violine und Johannes Kölbel/Klavier)

9. Walzer As-Dur von Frederic Chopin (Patrick Albrecht/Klavier)

10. Morgen von Richard Strauß (Juliane Bookhagen/Gesang und Christina Raute/Klavier)

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Christina Raute am klavier begleitet Juliane Bookhagen

Der Musikvortrag war eine reife Leistung, die durch die wunderbare Akustik in der Kirche noch einen zusätzlichen Reiz erhielt.

11.Novelette von Dmitri Kabalewski (Juliane Otto/Violoncello und Johannes Kölbel/Klavier)

12. Zigeuner-Romanze von Seress Rezsö (Johannes Kiss/Klavier)

13. Time For Bossa von Horst Großnick (Jannik Karle/Gitarre)

14. Aloah Oe von Queen Liliuokalani (Waltraut Laade und Erik Dohn/Akkordeon)

15. Smoke Get´s In Your Eyes von jerme Kern (Friederike Kunke/Viola und Irina Lawrinowitsch/Klavier)

16. Cruz von Chritina Aguilera (Annemarie Möhring/Gesang, Sebastian Werner/Gitarre und Carmen Dahlke/Klavier und Gesang)

17. Ade nun zur guten Nacht Volkslied (Juliana Otto, Josephine Jesse und Simon Klaus/Violoncello)

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Josephine Jesse, Simon Klaus und Juliana Otto

Das Abendlied „ Ade nun zur guten Nacht“ bildete den gelungenen Abschluss des Konzertes und entließ die Schüler und Lehrer in die Sommerferien.

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Konzerte

Grußwort des Bürgermeisters Ronald Seeger

von Dr. Heinz-Walter Knackmuß 22. Juni 2011 13:51


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Grußwort zur Mitgliederversammlung des Förderkreises in der Sankt-Marien-Andreas-Kirche 18. Juni 2011

 

Sehr geehrter Herr Dr. Knackmuß, verehrte Ehrengäste, meine sehr geehrten Damen und Herren!

Es ist für mich eine große Ehre und eine besondere Freude, an der heutigen ordentlichen Mitgliederversammlung teilnehmen zu können.

Die Sankt-Marien-Andreas-Kirche ist mit ihrem Kirchturm für viele Rathenower Bürger das eindrucksvolle Symbol für ihre Heimatstadt.

Mit dem Wiederaufbau des Kirchturms ist damals etwas gelungen, was nur wenige von uns für möglich gehalten haben.

Und, die Sanierung und ständige Erneuerung geht weiter. Sei es das Kreuzgewölbe, die Rautenfenster oder die Säulensteine, es gibt immer wieder Dinge, denen unsere volle Aufmerksamkeit gewidmet werden muss.

Ich kann mich noch daran erinnern, wie am Reformationstag am 31. Oktober 2001 die Glocken zum ersten Mal im neuen Turm läuteten. Für mich war das damals ein sehr bewegender Moment in der neueren Stadtgeschichte. Vieles ist seit diesem Tag passiert und die Entwicklung geht weiter – nicht nur an der Kirche, sondern in der gesamten Stadt.

Man könnte auch glauben, dass der wieder aufgebaute Turm als Symbol für den weiteren Fortschritt in Rathenow steht. Vieles ist seit 2001 vorangetrieben worden: sei es die Landesgartenschau im Jahr 2006 und die damit verbundene Stadtentwicklung oder die Bundesgartenschau 2015 und die bereits aktuell laufenden Baumaßnahmen.

Wir verändern uns, und auch die Stadt in der wir leben verändert sich.

Ich hoffe, dass, so wie wir uns jetzt seit einigen Jahren am Wiederaufbau der Kirche erfreuen, es auch den nachfolgenden Generationen ergeht und sie die Sankt-Marien-Andreas-Kirche als Wahrzeichen der Stadt Rathenow betrachten.

Vielen Dank.

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Dorothea Langner spendete die Orgelpfeife 105

von Dr. Heinz-Walter Knackmuß 22. Juni 2011 13:36


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Dorothea Langner aus Berlin liebt die Musik. Sie singt selbst mit im Kirchenchor ihrer Gemeinde. Als Mitglied des Förderkreises möchte sie daher den Wiederaufbau der Schuke-Orgel unterstützen. Deshalb spendete sie die Orgelpfeife Nr. 105. Am 18.06.2011 bedankte sich der Förderkreis bei ihr und überreichte ihr die Orgelpfeifenurkunde.

Anneliese Graf spendete die Rautenfenster Nr. 107-111

von Dr. Heinz-Walter Knackmuß 22. Juni 2011 13:24


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Anneliese Graf spendete die Rautenfenster  Nr. 107 -111 für die Sanierung der Fassade der Sankt-Marien-Andreas-Kirche. Der Förderkreis bedankte sich bei Frau Graf und überreichte ihr die Spenderurkunde.

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