Harald Felske spendete Säulensteine

von Dr. Heinz-Walter Knackmuß 21. Juli 2011 04:47


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Harald Felske aus Solingen besuchte am 21.07.2011 die Sankt-Marien-Andreas-Kirche in Rathenow. Er war fasziniert vom Wiederaufbau des Gotteshauses und spendete die Säulensteine Nr. 1532 -1535 für den Wiederaufbau der Kreuzgewölbe im Chorraum der Kirche. Der Förderkreis dankt herzlich für die Spende.

Ralf Franke spendete Dachsteine

von Dr. Heinz-Walter Knackmuß 20. Juli 2011 13:58


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Der Fußballtrainer und Fußbodenleger Ralf Franke aus Mögelin feierte am 01.03.2008 sein vierjähriges Firmenjubiläum. Aus diesem Anlass spendete er vier Dachsteine (Nr.1711 -1714) für das Dach der Sankt-Marien-Andreas-Kirche in Rathenow. Der Förderkreis bedankt sich bei dem Fußball- und Fußbodenprofi herzlich für die Spende

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Biografie von Gerhard Honig

von Dr. Heinz-Walter Knackmuß 20. Juli 2011 03:45


 

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von Angelika Rösler, Braunschweig

Gerhard Honig wurde am 17.02.1929 in Apollensdorf, jetzt Wittenberg/Elbe geboren. Der Vater war Landarbeiter, später Arbeiter und Oberwerkmeister in der Pulverindustrie, die Mutter starb früh. Volksschulbesuch, vorübergehend Nationalpolitische Erziehungsanstalt Schulpforta, bis 1944 Humanistisches Gymnasium Stendal. Gerhard Honig schrieb selbst über seine Ferien, die er als 15jähriger in Neue Schleuse (heute Rathenow-West) bei Verwandten verbrachte.“ Neue Schleuse war ein anderes Ziel. Tante Agnes und Onkel Otto Mangelsdorf, Genthiner Str. 8, nahmen mich ebenfalls in den Ferienwochen auf und ließen mir viele Freiheiten. So lernte ich die Innenstadt einigermaßen kennen. Weil in den Wohnungen auch zu dieser Zeit kaum Badeeinrichtungen vorhanden waren, gab es die gute alte Wannenbadeanstalt am Hafen. Dorthin wurde ich hin komplimentiert – es musste wohl nötig sein. Natürlich ging ich auch hoch zum Bismarckturm, während mich die Kirche nur als Aquarellmotiv interessiert hat.

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Von links: Eduard Honig (Vater von Gerhard Honig), Otto Mangelsdorf und Erich Damm
an den Archen in Neue Schleuse 1941           

 

In dieser Zeit fielen auch meine Erkundungsgänge, die mich zu dem Holzschnitzer führten. Bei Mangelsdorfs hatte ich meinen Sitz- und Arbeitsplatz in der verglasten Veranda vor der Außentreppe. Mit Lupe und Landkarte ging ich dort um. Tante Hedwig hatte ein Haushälterin, eine recht wunderliche alte Dame namens Anna. Die sagte:“ Ick kieke eenmal, ick kieke zweemal, ick kieke dreimal un denke – Nanu.“ Hier machte ich auch mit der alten und sehr leidenden Frau Borchert Bekanntschaft. Sie trauerte immer noch ihrer früh an Tuberkulose erkrankten und dann gestorbenen Tochter nach.“

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Aquarell der Sankt-Marien-Andreas-Kirche
von Gerhard Honig vom 06.08.1944

Danach besuchte er die Lehrerbildungsanstalt in Eilenburg/Mulde und Neulehrerkurs. Mit 17 Jahren Eintritt in den Schuldienst in Lietzow bei Nauen, danach in Berge bei Nauen, Rathenow und Ludwigsfelde. 1951 Direktor der Zentralschule Neue Schleuse. Am 23.05.1953 heiratete Gerhard Honig Eva Lehmann aus Rathenow. Sie war Sekretärin des Landrats des Kreises Westhavelland.

clip_image005Hochzeit von Gerhard Honig mit Eva Lehmann

Zur Hochzeit gab es praktische Dinge als Geschenke wie Geschirr und Haushaltsgeräte. Auf dem Foto erkennt man ein Bügeleisen und eine Kaffeemühle.

clip_image006Die Hochzeitsgeschenke

Eva Lehmann war mit ihrem Bruder Hans in Rathenow aufgewachsen. Sie ist am 16.05.1929 in Rathenow geboren worden und wurde am 14.07.1929 in der Sankt-Marien-Andreas-Kirche getauft und am 28.02.1943 von Superintendent Georg Heimerdinger in der Sankt-Marien-Andreas-Kirche konfirmiert. Ihr Konfirmationsspruch lautete: Halte, was du hast, dass niemand deine Krone nehme ( Offenbarung des Johannes 3,11).

clip_image007Konfirmationsurkunde von Eva Lehmann

clip_image008Eva Lehmann nach
der Konfirmation

Ihre Eltern Lina und Hermann Lehmann bewohnten das Haus in der Keplerstr. 5 in Rathenow.

 

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Familie Lehmann 1929
(von links: Eva Lehmann, Hermann Lehmann, Lina Lehmann, Hans Lehmann)

clip_image010Elternhaus von Eva Lehmann Keplerstr. 5

Die Mutter von Eva Lehmann, Lina Lehmann war am 16.05.1899 geboren worden und hatte mit ihrer Tochter am gleichen Tag Geburtstag.

clip_image011von links: Lina Lehmann, Hans Lehmann, Eva Lehmann, Hermann Lehmann

Als Folge des 17. Juni 1953 wurde Gerhard Honig fristlos aus dem Schuldienst der DDR entlassen. Er ging in den Westen und versuchte den Neustart mit Studium an der Pädagogischen Hochschule Braunschweig und kam ab 1955 in den Schuldienst nach Soltau und ab 1956 nach Wolfsburg. Im November 1953 war dem Ehepaar Honig ihr erster Sohn Reinhard geboren worden. 1958 wurde die Tochter Angelika geboren. 1960 wurde das eigene Haus in Wolfsburg bezogen. In mehreren Volks- und Realschulen standen Deutsch, Geographie und vor allem Werken und Kunsterziehung im Vordergrund. 1968 gründete Gerhard Honig die Schuldruckerei Kreuzheide, die er in 13jähriger Tätigkeit zur größten Schuldruckerei der Bundesrepublik führte. Engagierte Tätigkeit im Schul- und Weiterbildungsbereich, ab 1973 als Studienrat und später als Oberstudienrat an Wolfsburger Gymnasien. 2. Vorsitzender des bundesweiten Arbeitskreises Schuldruckerei, Mitglied des Beirats der Gesellschaft zur Förderung der Druckkunst zu Leipzig. Der IMMEN-Verlag Eva Honig wurde 1984 gegründet. Herausgabe des Handbuches „Drucken in der Schule“und vieler weiterer Titel. Auch nach der Pensionierung 1991 gönnte er sich keine Ruhe, hatte aber mehr Zeit für seine Frau Eva, für die beiden Enkelkinder und viele Reisen. Nach der Wende war es ihm endlich wieder möglich, die Stätten seiner Kindheit und Jugend wiederzusehen und der Kontakt zu seinem Bruder Günter in Magdeburg lebte wieder auf. Es folgten viele Reisen nach Todtmoos in den Hochschwarzwald in die eigene Ferienwohnung, und immer wieder besuchten Eva und Gerhard Honig die alte Heimat Rathenow und unterstützten auch den Aufbau der Kirche. Kurz nach der Goldenen Hochzeit 2003 verstarb Ehefrau Eva nach schwerer Krankheit. In den folgenden Jahren unternahm Gerhard Honig viele Reisen, freute sich an der Blütenpracht in seinem Garten, unternahm viel im Kreis der Familie und begann, eine Doktorarbeit zum Thema Elbe-Seitenkanal zu schreiben. Am 24.08.1998 trat er dem Förderkreis zum Wiederaufbau der Sankt-Marien-Andreas-Kirche in Rathenow e. V. bei. Seine Frau und er erhielten für  eine Spende von 500,00 € den Stifterbrief Nr. 1 in Bronze. Der immen-Verlag seiner Frau Eva Honig brachte 1994 eine Reprintausgabe der Geschichte der Sankt-Marien-Andreas-Kirche in Rathenow von Superintendent Georg Heimerdinger aus dem Jahr 1957 heraus. Am 23.09.2006 starb er völlig überraschend - obwohl er noch so viel vorhatte.

Die Biografie wurde von der Tochter Angelika Rösler, geborene Honig, Braunschweig, aufgeschrieben.

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Biografien

Hartmut Fellenberg spendete Dachsteine

von Dr. Heinz-Walter Knackmuß 19. Juli 2011 13:22


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Hartmut Fellenberg war früher in Brandenburg tätig und weiß um die Schwierigkeiten des Aufbaus von alten Gemäuern wie das dortige Paulikloster. Als er Geschäftsführer der Kommunalen Wohnungsbaugesellschaft mbH in Rathenow wurde, besichtigte er auch die Sankt-Marien-Andreas-Kirche und fühlte sich sehr an seine ehemalige Arbeit mit dem Paulikloster erinnert. Um die Sanierung des löcherigen Daches der Kirche und die Wiederherstellung der Kreuzgewölbe im Kirchenschiff zu unterstützen, spendete er zehn Dachsteine (Nr.2627-2636). Der Förderkreis dankt Hartmut Fellenberg für die Spende.

Klasse spendete Säulensteine für den Chorraum

von Dr. Heinz-Walter Knackmuß 16. Juli 2011 09:14


 

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Etienne Zygowski betreut eine Klasse im Internationalen Sprachencamp in der Jugendherberge Milow und besuchte mit 11 Schülern am 16.07.2011 die Sankt-Marien-Andreas-Kirche. Die Kinder ließen sich durch die Kirche führen. Besonders beeindruckt waren sie von den neu errichteten Kreuzgewölbe. Anschließend bestiegen sie den Turm. Alle durften dreimal mit einem Hammer an die alte Glocke im Turm schlagen, die die Zeit angibt und brachten so die Anwohner am Kirchplatz etwas aus dem Tagesrhythmus. Am besten gefiel der Klasse die Aussicht über das Havelland und den Optikpark, den sie anschließend besuchen wollten. Sie spendeten die Säulensteine Nr. 1510 -1511 für den Wiederaufbau der Kreuzgewölbe im Chorraum. Der Förderkreis bedankt sich für die Spende.

Fassadensanierung beginnt

von Dr. Heinz-Walter Knackmuß 13. Juli 2011 06:32


 

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Am Mittwoch, den 13.07.2011, begannen die Gerüstbauer der Firma Gerüstbau Wegner –Osterburg mit dem Aufbau der Gerüste für die Fassadensanierung. Die Fenster sollen erneuert werden und durch 5 mm dickes Goetheglas in Rautenform ersetzt werden. Außerdem sollen schadhafte Steine ausgetauscht werden und die Verfugung erneuert werden. Es ist auch vorsehen die zurzeit zugemauerten Türen im Querhaus wieder zu öffnen. Und die Gewölbe in der Marienkapelle werden wieder errichtet. Der Kostenumfang für die Bauarbeiten beträgt 240.000,00 €.

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Technische Universität Berlin spendete Säulensteine

von Dr. Heinz-Walter Knackmuß 13. Juli 2011 06:07


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Bis zum Institut für Architektur der Technischen Universität Berlin war die Kunde gedrungen, dass in der Sankt-Marien-Andrea-Kirche in Rathenow 2010 ein neues Kreuzgewölbe im Kirchenschiff wieder errichtet worden ist. Dorothée Sack, Professorin im Fachgebiet „ Historische Bauforschung“ kam mit 35 Studenten und mehreren Assistenten am 13.07.2011 in die Sankt-Marien-Andreas-Kirche, um sich vom Wiederaufbau der vier Sterngewölbe berichten zu lassen und sie selbst zu besehen. Es ist eben heute nicht alltäglich, dass Kreuzgewölbe wieder aufgebaut werden und wenige Firmen beherrschen noch diese Kunst. Aber es war ein sehr illustres und fachkundiges Publikum, dem theoretisch alles bekannt war. Es fehlte nur an einem praktischen Beispiel, aber das fanden die Studenten in Rathenow. Natürlich wollten alle auch die Gewölbe von oben sehen und so kletterte die ganze Gesellschaft auf den Dachboden und konnte die Kreuzgewölbe aus einer ganz anderen Perspektive betrachten. Die Studenten fragten, warum denn die Gewölbe verputzt worden sind? Prof. Dorothée Sack hatte natürlich sofort die Antwort parat, dass das auch dem Schutz der Gewölbesteine diene, denn in den vielen Jahrhunderten, die so ein Gewölbe halten muss, bröselt doch der Putz aus den Fugen und wenn das Gemäuer verputzt ist, geht das nicht so schnell. Außerdem wies die Professorin auf die ungewöhnlich Höhe des Dachstuhls hin, die eigentlich für die Gewölbe nicht nötig wäre, aber wieder mit der Gotik zusammenhängt, die das Hohe und Schlanke liebt. Am Ende der Besichtigung spendete die Gruppe die Säulensteine Nr.1496 -1505 für den Wiederaufbau der drei Kreuzgewölbe im Chorraum. Der Förderkreis bedankt sich für die Spende. Es wäre natürlich am besten, wenn die Studenten während der Bauphase zu einer Besichtigung kämen, aber das kann noch dauern, denn die Kreuzgewölbe im Chorraum sind mit einer Baukostensumme von einer halben Million Euro veranschlagt

Rautenfenster zum Gedenken an Erna Schaefer

von Dr. Heinz-Walter Knackmuß 11. Juli 2011 07:06


clip_image001Erna Schaefer feierte am 27.03.2011 ihren 90. Geburtstag und wünschte sich statt Blumen und Geschenke eine Geldspende für den Wiederaufbau der neuen Schuke-Orgel in der Sankt-Marien-Andreas-Kirche. Nun hat sie Gott am 17.06.2011 zu sich gerufen und die Familie wollte, dass in ihrem Sinne für die neuen Rautenfenster in der Sankt-Marien-Andreas-Kirche gesammelt wird. Dabei sind 675,00 € zusammen gekommen. Am 04.07.2011 wurde sie zu Grabe getragen. Es war eine würdige Trauerfeier in der Auferstehungskirche in Rathenow. Pfarrer Andreas Buchholz zeichnete in seiner Trauerrede ein Lebensbild von Erna Schaefer nach, wie es von vielen Angehörigen und Freunden ebenso wahrgenommen wurde. Sie war eine fröhliche Frau, die auf die Menschen in freudiger Erwartung zugehen konnte. Pfarrer Buchholz begann seine Trauerfeier mit einem Wort von Dietrich Bonhoeffer, das sie geliebt hat:
Von guten Mächten wunderbar geborgen,
erwarten wir getrost, was kommen mag.
Gott ist bei uns am Abend und am Morgen
Und ganz gewiss an jedem neuen Tag.

Da war es neulich doch noch so schön, beim 90. Geburtstag. 90 Jahre, heute nicht ungewöhnlich. Und doch: Was für eine große Lebensspanne, was für eine große Lebenserfahrung, wie viele Wege gegangen, wie viele Straßen gefahren, wie viele Wind und wie viele Wellen erlebt. Weit spannt sich ihr Lebensbogen. Von der schönen Wohnung; nahe bei den Turmfalken bis nach Semlin zum Häuschen. Von der Ostsee bis zu den Alpen. Die schönste Frau am Strand, sagte der Strandkorbvermieter, die höchste Frau auf dem Berg im Schnee. Ihrem Mann ist sie gefolgt, hat für ihn gesorgt, hat die Familie versorgt, Kindern und Enkeln geholfen, Russisch gelernt für die Kinder damit sie bei den Hausaufgaben helfen konnte, Vorschootfrau auf den schnellen Segelboot, Teamkämpferin, Vorbereiterin, Nachbereiterin. Klagen, das war für sie wohl ein Fremdwort, auch wenn es schwer wurde, sie war aufrecht und stark. 90. Geburtstag gefeiert, den wollte sie noch erleben. Den hat sie noch erlebt und genossen und dann aber kein langes Krankenlager, keine Pflege rund um die Uhr. Abschied genommen und schließlich eingeschlafen, ruhig eingeschlafen. Nun auch ihrem Mann gefolgt. Diamantene Hochzeit hatten sie noch gefeiert. Wir sind beeindruckt, wir sind dankbar. Und wir sind beeindruckt vom liebevollen Einsatz der Kinder und Enkel. Ohne die Tochter, aber auch besonders ohne den Sohn wäre dies alles nicht möglich gewesen. Sie hätte mit Sicherheit nicht in der Wohnung bleiben können. Sie hätte vieles nicht so tun und erleben können, wie sie getan und erlebt hat.

Von guten Mächten wunderbar geborgen

Wie schön, wenn die guten Mächte in Form von lieben Menschen zu uns kommen und uns helfen. Sie selber war eine Helferin. Sie selber wollte eigentlich ihr Leben in den Dienst der Nächstenliebe stellen. Nachdem sie eine Lehre im Textilbereich abgeschlossen hatte, wandte sie sich der Medizin zu. Sie wurde Krankenschwester, aber nicht nur um eine Beruf zu erbgreifen, sondern um den Bedürftigen zu dienen. Irgendwie ganz anders als es heute so ist. Die jungen Leute müssen immer herausfinden, was zu ihnen passt. Machen Praktika und so weiter. Sie wollte helfen, für andere da sein. Kranken helfen. Und diesen Weg ist sie dann gegangen. Die Patienten haben sie geliebt und verehrt. Die Ärzte auch. Besonders der Eine. Aber sie hatte doch eigentlich ihre Lebensaufgabe gefunden. Aber der eine war hartnäckig und es entwickelt sich die große Liebe. Die große romantische Liebe. Aber zur großen Liebe des Lebens gehört mehr als Romantik. Dazu gehören der Neubeginn in der Lungenheilstätte Carolagrün und dann später der Neubeginn hier in Rathenow. Zur großen Liebe gehören Kinderschreien und Windeln wechseln und Koffer packen und überhaupt alles unter einen Hut bekommen. Und so waren sie beide, wiewohl in Unterschiedlichkeit, sich herzlich zugetan bis zum Lebensende.

Von guten Mächten wunderbar geborgen erwarten wir getrost, was kommen mag.

Erwarten, dieser Begriff passt glaube ich gut zu ihr. Ich glaube, sie war ein Mensch voll freudiger Erwartung.

 

Das zeichnet diese starke Persönlichkeiten, diese starke Persönlichkeit aus. Sie erwarten nicht alles von sich, nicht alles von den anderen. Sie erwarten alles von Gott. Weil er doch alles gibt, kann sich alles andere fügen. Deshalb kann ich auch selber vieles tun, nicht weil ich so stark und so toll bin, sondern, weil auch ich ein bisschen mittun kann bei seinem Werk. Sie hatte ein überaus aktives Leben, wiewohl sie selber nicht viel von sich reden machte.

 

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Pfarrer Andreas Buchholz

Da tut es gut, auch die letzten Strophen des Bonhoeffer-Lieder zu hören:

Doch willst du uns noch einmal Freunde schenken.

1. Von guten Mächten treu und still umgeben,
behütet und getröstet wunderbar,
so will ich diese Tage mit euch leben,
und mit euch gehen in ein neues Jahr.
Ref: Von guten Mächten wunderbar geborgen
erwarten wir getrost, was kommen mag.
Gott ist mit uns am Abend und am Morgen
und ganz gewiss an jedem neuen Tag.


2. Noch will das Alte unsre Herzen quälen,
noch drückt uns böser Tage schwere Last.
Ach, Herr, gib unsern aufgescheuchten Seelen
das Heil, für das Du uns bereitet hast.
Ref: Von guten Mächten wunderbar geborgen
erwarten wir getrost, was kommen mag.
Gott ist mit uns am Abend und am Morgen
und ganz gewiss an jedem neuen Tag


3. Und reichst Du uns den schweren Kelch, den bittern
des Leids, gefüllt bis an den höchsten Rand,
so nehmen wir ihn dankbar ohne Zittern
aus Deiner guten und geliebten Hand.
Ref. Von guten Mächten wunderbar geborgen
erwarten wir getrost, was kommen mag.
Gott ist mit uns am Abend und am Morgen
und ganz gewiss an jedem neuen Tag


4. Doch willst Du uns noch einmal Freude schenken
an dieser Welt und ihrer Sonne Glanz,
dann wolln wir des Vergangenen gedenken,
und dann gehört Dir unser Leben ganz.
Ref. Von guten Mächten wunderbar geborgen
erwarten wir getrost, was kommen mag.
Gott ist mit uns am Abend und am Morgen
und ganz gewiss an jedem neuen Tag


5. Lass warm und still die Kerze heute flammen,
die Du in unsre Dunkelheit gebracht,
führ, wenn es sein kann, wieder uns zusammen.
Wir wissen es, Dein Licht scheint in der Nacht.
Ref. Von guten Mächten wunderbar geborgen
erwarten wir getrost, was kommen mag.
Gott ist mit uns am Abend und am Morgen
und ganz gewiss an jedem neuen Tag


6. Wenn sich die Stille nun tief um uns breitet,
so lass uns hören jenen vollen Klang
der Welt, die unsichtbar sich um uns weitet,
all Deiner Kinder hohen Lobgesang.
Ref. Von guten Mächten wunderbar geborgen
erwarten wir getrost, was kommen mag.
Gott ist mit uns am Abend und am Morgen
und ganz gewiss an jedem neuen Tag

Wir sind noch auf dem Weg und haben unsere Aufgaben. Diese Aufgaben wollen wir ernst nehmen und dankbar für das Gute sein, das Gott uns erleben lässt.

Zwei Sachen zum Schluss: Einen Tag nach der Verlobungsfeier vor vielen Jahren ist sie gestorben. Vielleicht ein Zeichen der besonderen Verbindung zwischen den beiden Eheleuten. Heute an ihrem Beerdigungstag sollen die nächsten Bauarbeiten an der St. Marien-Andreas Kirche beginnen. Diese Kirche lag ihr auch sehr am Herzen und sie hat sich dafür ein eingesetzt.

Was bleibt:

Der Dank für diese Frau, für diesen wunderbaren Menschen. Amen.

Herbarium von Rathenow

von Dr. Heinz-Walter Knackmuß 6. Juli 2011 03:24


Pflanzen der Heimat
(Herbarium)

von Rathenow und Umgebung mit Angaben der Fundstellen
gesammelt und getrocknet
von
Helga Knackmuß

Die einzelnen Blätter werden  für eine Spende von 1,00 €/pro Blatt angeboten.
Tel.:03385-5200224

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Nr. 1 Schattenblume

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Nr. 2 Salomonsiegel

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Nr. 3 Mauerpfeffer

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Nr. 4 Acker-Kornkraut

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Nr. 5 Kuckucksnelke

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Nr. 6 Zottel-Wicke

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Nr. 7 Weiße Taubnessel

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Nr. 8 Wollgras

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Nr. 9 Acker-Witwenblume

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Nr. 10 Hasenklee

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Nr.11 Inkarnat-Klee

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Nr.12 Feldklee

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Nr.13 Rot-Klee

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Nr.14 Kleiner Klappertopf

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Nr. 15 Roter Fingerhut

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Nr. 16 Natterkopf

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Nr. 17 März-Veilchen

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Nr. 18 Hohe Primel

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Nr. 19 Kammfarn

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Nr. 20 Schachtelhalm

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Nr. 21 Schneeglöckchen

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Nr. 22 Wiesenfuchsschwanz

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Nr. 23 Mittlerer Wegerich

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Nr. 24 Waldmeister

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Nr. 25 Hirtentäschelkraut

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Nr. 26 Buschwindröschen

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N. 27 Scharfer Hahnenfuß

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Nr. 28 Wiesen-Küchenschelle

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Nr. 29 Sumpfdotterblume

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Nr. 30 Walderdbeere

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Nr. 31 Brombeere

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Nr. 32 Gänsefingerkraut

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Nr. 33 Bach-Nelkenwurz

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Nr. 34 Blutwurz

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Nr. 35 Wiesenglockenblume

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Nr. 36 Strohblume

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Nr. 37 Geruchlose Kamille

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Nr. 38 Scharfgarbe

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Nr. 39 Margaretenblume

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Nr. 40 Färber-Hundskamille

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Nr. 41 Huflattich

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Nr. 42 Rainfarn

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Nr. 43 Heidekraut

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Nr. 44 Hopfen

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Nr. 45 Gelbe Reseda

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Sigrid Krüger spendete Säulensteine

von Dr. Heinz-Walter Knackmuß 5. Juli 2011 08:16


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(von links: Sigrid Ziegenmeyer, Sigrid Krüger, Alfred Maier, Hildegard Maier, Hans Ziegenmeyer)

Sigrid Krüger aus Rathenow besuchte mit Gästen aus Bayern am 05.07.2011 die Sankt-Marien-Andreas-Kirche in Rathenow. Die Besucher waren angetan von dem Willen der Rathenower, das Wahrzeichen ihrer Stadt nach der Zerstörung wieder aufzubauen. Sie bewunderten die vier neuen Sterngewölbe im Kirchenschiff und bestiegen den Turm. Nach den verregneten Vortagen hatte Petrus ein Einsehen mit den bayrischen Gästen. Auf der Aussichtsplattform begrüßte die Besucher ein strahlendes Sommerwetter. Sie konnten sich gar nicht genug satt sehen an dem vielen Wasser um Rathenow und das Grün, dass in und um die Stadt leuchtet. Die Besucher spendeten die Säulensteine Nr. 1486 -1495. Anschließend fuhr die kleine Gesellschaft noch nach Lochow und schaute sich das Gutshaus der Ilse von Bredow an, das in ihrem Roman „Kartoffeln mit Stippe“ beschrieben wird. Der Förderkreis bedankt sich für die Spende.