Kirchen der Welt

von Dr. Heinz-Walter Knackmuß 30. August 2011 12:56


Fotoausstellung

der Rathenower Fotofreunde

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Kapelle bei Santa Sabina
(Sardinien)

 

In der Sankt-Marien-Andreas-Kirche wird die Ausstellung „ Kirchen der Welt“ der Rathenower Fotofreunde gezeigt. Horst Guddat, Torsten Lemke, Ulrich Nickel und Axel Teckemeyer stellen 35 Fotos von europäischen Kirchen vor. Die Geschichte der Rathenower Fotofreunde geht auf das Jahr 1956 zurück, wo Georg Braun Fotobegeisterte in der Arbeitsgemeinschaft „Fotografie der Natur– und Heimatfreunde Rathenow“ im damaligen Kulturbund der DDR um sich versammelte. Nach der Einheit Deutschlands im Jahre 1990 nannte sich die Arbeitsgemeinschaft „ Rathenower Fotofreunde“ und trat der Gesellschaft für Fotografie im Kulturbund e.V. bei. Seit 2004 gibt es aber nur noch eine lockere Runde von acht bis zwölf Fotofreunden, die jeden zweiten Sonntag im Monat um 10:00 Uhr ihre Erfahrungen in der Gaststätte „ Märkische Bierstuben“ in Rathenow austauschen. Dabei werden Fotos besprochen und Hinweise zur Verbesserung der Fototechniken gegeben. Die Rathenower Fotofreunde haben auch eine Internetplattform: www.fotofreunde-rathenow.de und wer Lust hat, bei der Gruppe mitzumachen, kann sich an Torsten Lemke wenden (Tel.:0174-1861039).
Die Ausstellung „ Kirchen der Welt“ wird in der Sankt-Marien-Andreas-Kirche bis zum 31.10.2011 Mo-Fr von 11-17 Uhr und Sa/So von 13-16 Uhr gezeigt. Der Eintritt ist frei.

 

Die Eröffnung

am  Sonntag den 04.09.2011

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Dr. Heinz-Walter Knackmuß und Axel Teckemeyer

Am Sonntag, den 04.09.2011 hatte sich um 15:00 Uhr eine kleine Gruppe von Menschen im Chorraum der Sankt-Marien-Andreas-Kapelle eingefunden, um der Eröffnung der Ausstellung der Rathenower Fotofreunde „ Kirchen der Welt“ beizuwohnen. Nach der Andacht gab Axel Teckemeyer einige Erläuterungen zu den Fotos, die zum Teil auch von ihm stammen. Gott ist natürlich nicht nur in den Kirchen, Synagogen und Moscheen zu finden, nein, Gott ist überall. Die Ordnung unserer Kirche hat es aber so gewollt, dass die Menschen in den Gotteshäusern Gott danken, loben und anbeten. Die Kirche soll ein Abglanz des Paradieses sein, wo Gott wohnt. Deshalb mühen sich die Menschen, die Kirchen schön und nach dem Geschmack der Zeit kostbar zu gestalten. Es soll ein Zuhause für die Menschen sein. Die Juden haben im Psalm 84 gedichtet: Wie lieb sind mir deine Wohnungen Herr Zebaoth. Meine Seele verlangt und sehnt sich nach den Vorhöfen des Herrn; mein Leib und meine Seele freuen sich in dem lebendigen Gott.

Rundkirke Österlars  (Bornholm)

Rundkirke Osterlars (Bornholm)

Video bei der Eröffnung

Die Kirche ist bis zum 31.10.2011 
Mo-Fr von 11-17:00 Uhr und
Sa/So von 13-16:00 Uhr  für Besucher geöffnet

Ab 01.11.2011
Mo-Fr von  12 – 15:00 Uhr
Sa/So von  14 – 15:00 Uhr

Fassadenbaustelle am 30.08.2011

von Dr. Heinz-Walter Knackmuß 30. August 2011 12:39


Erster Rippenstein

für die Kreuzgewölbe

in der Marienkapelle

vermauert

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(von links: Jutta Storch, Andreas Bucholz, Stefan Winkler)

Der Architekt Stefan Winkler von der Dr. Krekeler Generalplaner GmbH in Brandenburg, Pfarrer Andreas Buchholz und Jutta Storch vom Brandenburgischen Landesamt für Denkmalpflege gaben heute den Start für das neue Gewölbe der Marienkapelle frei. Der Maurer Volkmar Schulze von der Roland Schulze Baudenkmalpflege GmbH in Potsdam mauerte am 30.08.2011 um 15:00 Uhr den ersten Rippenstein für den Wiederaufbau des Kreuzgewölbes in der Marienkapelle. 66 Jahre nach der Zerstörung wird damit wieder eine durch Kriegsschäden entstandene Lücke in der Sankt-Marien-Andreas-Kirche geschlossen.
Der Förderkreis ist glücklich und hofft, dass durch Gottes Segen auch die anderen Teile der Sankt-Marien-Andreas-Kirche wieder aufgebaut werden können. Die Glaskunstwerkstatt Tanja Schölzel aus Berlin hat am 30.08.2011 begonnen, die alten Gläser aus den Fenstern des nördlichen Seitenschiffs zu entfernen, sodass auch hier eine zügige Erneuerung der Fassade erfolgen kann.

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Volkmar Schulze mauert den ersten Rippenstein für die Kreuzgewölbe in der
Marienkapelle

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Geschichte

“Geh`aus mein Herz u. suche Freud” Konzert am 28.08.2011

von Dr. Heinz-Walter Knackmuß 29. August 2011 14:33


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Am 28.08.2011 fand ein großes Konzert in der Sankt-Marien-Andreas-Kirche unter dem Titel: ”Geh´aus mein Herz und suche Freud” statt. Die Sankt-Marien-Andreas-Kantorei sang mit den Chören Nennhausen und Rhinow sowie mit den Singekreisen Großwudicke und Rathenow-West unter Leitung der Kantorin Hanna Seefeld. Die Posaunenchöre Rathenow und Premnitz waren unter dem Dirigat von Kantorin Elisabeth Hendrich in das Konzert eingebunden. An der  Orgel wurde der Chor von Elisabeth Brunnemann-Rademacher begleitet und der Flötenkreis der Sankt-Marien-Andreas-Gemeinde brachte ein Ständchen zum Lobe Gottes dar. Diese Konzert sollte auch eine nachträglich Hommage zum 60. Geburtstag der Rathenower  Kantorin Hanna Seefeld sein, den sie am 18.07.2011 feierte.

 

1. Eingangschor”Auf Seele Gott zu loben”

2. Erd´und Himmel sollen singen

3. Lobe den Herrn meine Seele

4. Exsultate Deo  (Nun frohlockt dem Herrn) von Allessandro Scarlatti (1659 – 1725)

5. Geh aus mein Herz und suche Freud

6. Kommt herbei, singt dem Herrn

7. Wir lieben sehr im Herzen von Daniel Friderici (1584 – 1638)

8. Du bist heilig (Text und Melodie von Per Harling, übersetzt aus dem Schwedischen
    ins Deutsche von Günter Balders)

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Konzerte

20 Jahre Naturschutzbund Westhavelland

von Dr. Heinz-Walter Knackmuß 29. August 2011 11:35


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René Riep (Mitte) eröffnet die Ausstellung

 

Am 13.04.2010 um 15:00 Uhr eröffnete René Riep vom Naturschutzbund Deutschland, Regionalverband Westhavelland e.V. eine Ausstellung zum 20jährigen Bestehen des NABU RV Westhavelland. Auf großen farbigen Postern wird über die Arbeit des Naturschutzbundes (NABU) berichtet. Zahlreiche Flyer werden zu Spezialthemen den Besuchern angeboten wie auch eine kleine Festschrift von Gudrun und Günter Hübner und René Riep mit dem Titel 20 Jahre NABU RV Westhavelland. Die Sonderausgabe der Verbandszeitschrift gibt einen guten Rückblick auf die Aktivitäten des NABU in den vergangenen 20 Jahren. Die Fotos und Texte zeugen von dem Naturparadies im Westhavelland mit seiner Flora und Fauna, die noch relativ intakt ist. Die Ausstellung ist Montag –Freitag von 12 – 15:00 Uhr und an den Wochenenden von 14 -15:00 Uhr für Besucher geöffnet. Sie wird bis zum 30.04.2010 im Chorraum gezeigt.

Ruder-Union Arkona in Berlin spendete Säulensteine

von Dr. Heinz-Walter Knackmuß 29. August 2011 11:14


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Die Ruder-Union Arkona Berlin – 1879 – e.V. besuchte am 28.08.2011 die Sankt-Marien-Andreas-Kirche in Rathenow und ließ sich etwas zur Geschichte der Stadt Rathenow und zum Wiederaufbau der Sankt-Marien-Andreas-Kirche berichten. Die Besucher zeigten sich beeindruckt von den 2010 wieder errichten Sterngewölben im Chorraum. Es war sonnig während des Besuches in der Kirche. Die Besucher wurden doch sehr geblendet von der Lichtfülle im Chorraum und spendeten deshalb die Säulensteine Nr. 1603 -1610, damit so schnell wie möglich, die drei Kreuzgewölbe im Chorraum wieder errichtet werden können. Anschließend stiegen sie zur Aussichtsplattform des Kirchturms und genossen den Rundblick über das schöne Havelland.

Dr. Heinz-Walter Knackmuß

Fritz Jurk spendete Säulensteine

von Dr. Heinz-Walter Knackmuß 27. August 2011 07:19


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Fritz Jurk aus Rathenow feierte am 24.08.2011 seinen 60. Geburtstag. Als Geschenk erhielt er zehn Säulensteine (Nr. 1593 -1602) zum Wiederaufbau der drei Kreuzgewölbe im Chorraum der Sankt-Marien-Andreas-Kirche. Wenn 2011 die Gewölbe in der Marienkapelle fertig gestellt sein werden und die Andreaskapelle ein komplett saniertes Dach mit dem alten Kreuz wieder erhalten hat und die neuen Fenster im gesamten Schiff der Kirche ihr die Helligkeit und Anmut wieder zurückgegeben haben werden, ist das nächste große Projekt der Wiederaufbau der Kreuzgewölbe im Chorraum. Die Kosten dafür betragen eine halbe Million Euro. Der Besuch des Ministerpräsidenten des Landes Brandenburg, Matthias Platzeck, am 23.08.2011 in der Kirche hat aber verdeutlicht, dass der Wiederaufbau der Sankt-Marien-Andreas-Kirche zum Lobe Gottes auch vom Landesvater unterstützt wird. Seit 1990 hat es noch nie so einen großen Touristenstrom in die Kirche gegeben. Die Kirche ist damit auch eine Zeichen von Wachstum und Prosperität im Havelland.

Biografie von Johannes Reichmuth

von Dr. Heinz-Walter Knackmuß 25. August 2011 07:48


 

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Superintendent in Rathenow von 1952 -1967

Johannes Karl Gottfried Hermann Reichmuth wurde am 27.04.1898 in Zerrenthin Kreis Prenzlau in der Uckermark geboren. Er war der zweite Sohn von sieben Geschwistern. Er wuchs mit seinem älteren Bruder Martin und seinen jüngeren Geschwistern Annemarie, Elisabeth, Hermann, Dorothea und Johanna auf. 1904 zogen die Eltern nach Potsdam, wo sein Vater Johannes Reichmuth Oberpfarrer und Superintendent an der St. Nikolaikirche wurde. Seine Mutter Anna Reichmuth war eine geborene Büchsel. Johannes Reichmuth wurde in Potsdam eingeschult und legte am Viktoria-Gymnasium sein Abitur ab (heute Helmholtz-Gymnasium). Er wurde in der St. Nikolai-Kirche in Potsdam vom Vater konfirmiert. Sein Konfirmationsspruch lautete: „ Herr, wohin sollen wir gehen? Du hast Worte des ewigen Lebens; und wir haben geglaubt und erkannt, dass du bist Christus, der Sohn des lebendigen Gottes“ (Johannes 6, 68-69). Vom Militärdienst blieb er wegen eines Herzklappenfehlers verschont. Er studierte nach dem Abitur in Leipzig, Berlin, Erlangen und Greifswald Theologie und wurde 1923 zum Pfarrer ordiniert. Am 29.07.1923 heiratete er Christine Frieda Lucie Margarete Hennicke. Sie war die zweite Tochter des Provinzialpfarrers Ludwig Hennicke und seiner Ehefrau Elise Hennicke, geborene Mahn. Die Trauung erfolgte in Mohrin durch Pfarrer Karl Albert Gustav Benn. Der Trauspruch lautete: „Lasset uns ihn lieben; denn er hat uns zuerst geliebt“ (1. Brief des Johannes 4,19). Seine erste Pfarrstelle bekleidete er als Hilfsprediger in Klein Briesen, Kreis Lübben. Von 1925 – 1932 war er als Pfarrer in Potzlow, Kreis Gramzow in der Uckermark tätig. Am 28.07.1929 wurde dem Ehepaar Reichmuth die Tochter Ursula Renate geboren. Von 1932 – 1952 war Johannes Reichmuth Pfarrer in der Friedensgemeinde in Eberswalde-Westend. Am 15.02.1933 wurde dem Ehepaar Reichmuth die zweite Tochter Christa geschenkt. Johannes Reichmuth war Mitglied der Bekennenden Kirche, die sich gegen das Nazi-Regime wandte und in den Deutschen Christen ihre Gegner hatten. Die Deutschen Christen (DC) waren eine rassistische, antisemitische und am Führerprinzip orientierte Strömung im deutschen Protestantismus, die den Protestantismus von 1932 bis 1945 an die Ideologie des Nationalsozialismus angleichen wollte. Als er von der Kanzel eine Kollekte für die Familien von inhaftierten Pfarrern der Bekennenden Kirche erbat, wurde er von Gemeindemitgliedern denunziert und vom 21.08.1937 – 22.09.1937 inhaftiert und war zuerst in Gefängnissen in Potsdam in der Lindenstraße und in der Breiten Straße und später in der Prinz-Albrecht-Straße in Berlin, wo er von der Gestapo (Geheime Staatspolizei) wegen einer verbotenen Kanzelabkündigung verhört wurde. Am 31.10.1939 wurde dem Ehepaar Reichmuth die dritte Tochter Margarete-Elisabeth, genannt Marli, geboren. 1952 erhielt er die Berufung als Superintendent des Kirchenkreises Rathenow.

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Generalsuperintendent Walter Braun führte Pfarrer
Johannes Reichmuth am 21.12.1952 (4. Advent)
in das Amt des Superintendenten für den
Kirchenkreis Rathenow ein
(von links: Generalsuperintendent Braun und Pfarrer Reichmuth
beim Einzug in die Lutherkirche)

Über seinem Schreibtisch in der Wohnung in Rathenow, Kirchplatz 10, hing ein eingerahmter Spruch aus dem Text der Einführungspredigt als Superintendent in Rathenow durch Generalsuperintendent Walter Braun: „ Siehe, ich habe dir geboten, dass du getrost und freudig seist“ (Josua 1,9). Dieses Wort hat seine Arbeit als Superintendent in Rathenow bis zu seinem Ruhestand im Jahr 1967 begleitet.

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Bischof Otto Dibelius mit Superintendent Reichmuth
vor der Lutherkirche (im Hintergrund Superintendent Heimerdinger)

Ein Höhepunkt seiner Tätigkeit in Rathenow war der Besuch des Bischofs Otto Dibelius. Von 1952 -1967 führte er die Amtsgeschäfte des Superintendenten für den Kirchenkreis Rathenow. Er war der letzte Superintendent im Kirchenkreis Rathenow.
1968 zog er nach Potsdam in das Predigerwitwenhaus um, das sich in der Wilhelm–Külz-Str. 25 (heute Breite Straße) befand.
Am 07.02.1977 starb er im St. Josephskrankenhaus in Potsdam.

Nach Angaben der Tochter Renate Hinz, geborene Reichmuth

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Biografien

Besuch des Ministerpräsidenten Matthias Platzeck

von Dr. Heinz-Walter Knackmuß 24. August 2011 12:46


 

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Von links: Hartmut Rubach, Matthias Platzeck, Martin Gorholt

 

Besuch des Ministerpräsidenten des Landes Brandenburg Matthias Platzeck
am 23.08.2011
in der Sankt-Marien-Andreas-Kirche

Am 23.08.2011 besuchte der Ministerpräsident des Landes Brandenburg, Matthias Platzeck, in Begleitung des Kulturstaatssekretärs Martin Gorholt, des Bürgermeisters Ronald Seeger, des Pfarrers Andreas Buchholz, des SPD-Ortsvorsitzenden Hartmut Rubach und des Vorstandes des Förderkreises die Sankt-Marien-Andreas-Kirche in Rathenow. Er ließ sich durch die Kirche führen und trug sich in das Gästebuch des Förderkreises ein. Der Eintrag lautet:

Mit großem Respekt und in Dankbarkeit für die segensreiche und erfolgreiche Arbeit des Förderkreises Ihr Matthias Platzeck 23-8-2011

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Biografie von Albrecht Rademacher

von Dr. Heinz-Walter Knackmuß 23. August 2011 01:05


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Albrecht Rademacher im März 2008

Kurz nach Kriegsende wurde Albrecht Jürgen Rademacher am 9. August 1945 als viertes Kind des Technischen Kaufmanns Alfred Franz Wilhelm Rademacher (1889 – 1959) und der Krankenpflegerin Maria Magdalena Rademacher, geborene Bauer (1901 – 1980) in Brieselang, Kreis Nauen, geboren. Die Eltern haben den Sohn und seine Geschwister Wolfgang Rademacher (* 1926), Manfred Rademacher (*1931), Brigitte Rademacher, jetzt verheiratete Gräf (*1936), in politisch und wirtschaftlich schwieriger Zeit, in der Zeit des Hungers, nach bestem Vermögen und mit großer Fürsorge „durchgebracht“, wie man damals sagte.

Von 1952 bis 1960 besuchte Albrecht Rademacher die Grundschule in Brieselang, von 1960 bis 1964 die Erweiterte Oberschule in Nauen. Entsprechend dem damaligen Ausbildungskonzept erlernte er parallel zum Unterricht in einem Landmaschinenbetrieb, den Beruf des Traktorenschlossers. Hier erwarb er sich praktische Fähigkeiten, die er später auch im Kirchengemeindebereich gut anwenden konnte. Im Jahr 1964 legte Albrecht Rademacher das Abitur ab und erwarb den Facharbeiterbrief. Während der gesamten Schulzeit ermöglichten ihm die Eltern eine gründliche musikalische Ausbildung, die ihm im späteren Beruf als Mitarbeiter in der Kirchengemeinde zugute kam.

In der Zeit von 1964 bis 1969 studierte Albrecht Rademacher Theologie an der Theologischen Fakultät der Humboldt-Universität zu Berlin und legte 1969 das 1. Theologische Examen ab.

Im Jahr 1968 heiratete er die Gemeindehelferin Sieglinde Michel. Dem Ehepaar wurden drei Kinder, Mirjam (*1969), Markus (*1973) und Martin (*1983) geschenkt.

Nach der Scheidung ist Albrecht Rademacher seit 1997 in zweiter Ehe mit der Kirchenmusikerin Elisabeth Brunnemann verheiratet.

Für die Zeit des Vikariats wurde Albrecht Rademacher nach 1969 nach Groß Mehßow, Kirchenkreis Calau-Lübben entsandt, das Predigerseminar besuchte er 1970/71 in Lutherstadt Wittenberg.

Nach dem 2. Theologischen Examen wurde Albrecht Rademacher 1971 in den Pfarrsprengel Nennhausen, Kirchenkreis Rathenow, entsandt. Dort war er bis 1981 Gemeindepfarrer. Im Jahr 1981 wurde er in eine der Rathenower Pfarrstellen gewählt. In der Rathenower Gemeinde blieb er bis 1989 im Pfarrdienst.

Die Jahre in Nennhausen und in Rathenow waren von einer kreativen Teamarbeit geprägt.

In der Nennhausener Zeit ergab sich kurzfristig das Modell einer „Großparochie“ mit einer Katechetin und drei Pfarrerehepaaren, dabei einem emeritierten Pfarrerehepaar. Unterricht und Gemeindeveranstaltungen wurden gemeinsam vorbereitet und dafür einander zugearbeitet. Aus dieser gemeinsamen Arbeit sind für die späteren Jahre viele Anregungen erwachsen.

Parallel zur Gemeindearbeit war Albrecht Rademacher von 1975 bis 1989 in der „Bruderschaftlichen Leitung“ des Kirchenkreises Rathenow tätig, von 1981 bis 1989 auch als deren Vorsitzender und als Vorsitzender des Kreiskirchenrates. Auch hier hatte Teamarbeit den Vorrang vor einsamen Entscheidungen. Sehr gern erinnert er sich an die Arbeit in der „Bruderschaftlichen Leitung“, in der Korrektur und gegenseitige Vergewisserung zum Arbeitsstil gehörten.

1989 und 1990 arbeitete Albrecht Rademacher nach einer Zeit intensiven gemeinsamen Lebens mit ausländischen Arbeitnehmern in Rathenow als Gemeindereferent am Ökumenisch-Missionarischen Zentrum in Berlin.

Im Jahr 1990 wurde Albrecht Rademacher zum Superintendenten des Kirchenkreises Oranienburg berufen.

Es folgte ab 1993 eine Mitarbeit im Institut für Religionssoziologie und Gemeindeaufbau an der Kirchlichen Hochschule Berlin, dann an der Theologischen Fakultät der Humboldt-Universität zu Berlin bei Prof. Klaus-Peter Jörns.

Im Jahr 1995 wurde Albrecht Rademacher mit der Verwaltung der ehemals 2. Pfarrstelle in der Liebfrauenkirchengemeinde Jüterbog beauftragt. Von 1998 bis 2004 war er Pfarrer in der Kirchengemeinde Falkensee-Seegefeld. Seit 2004 befindet sich Albrecht Rademacher im Ruhestand und lebt in Oranienburg.
Nach Angaben von Albrecht Rademacher

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Biografien

Biografie von Ingo Werner

von Dr. Heinz-Walter Knackmuß 19. August 2011 21:48


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Ingo Manfred Werner wurde am 23.09.1963 in Jerchel, Kreis Rathenow, geboren. Sein Vater, Manfred Fred Werner, arbeitete als Metallurge im Stahl- und Walzwerk Kirchmöser. Seine Mutter, Ingrid Werner, geborene Siegel, war Gärtnerin in der Gärtnerischen Produktionsgenossenschaft (GPG) Jerchel. Ingo Werner wurde in Jerchel getauft. Er wuchs mit seinem Bruder Lothar auf, der am 07.11.1957 geboren worden war. 1970 wurde Ingo Werner in die Polytechnischen Oberschule Nitzahn eingeschult und absolvierte dort die
10. Klasse. 1972 wurde er von Pfarrer Frank Richter in Jerchel konfirmiert. Nach der Schule nahm er von 1980 -1982 eine Lehre zum Elektromonteur im Stahl- und Walzwerk Brandenburg auf. Nach der bestandenen Prüfung arbeitete er von 1982 -1991 als Elektromonteur im Chemiefaserwerk „Friedrich Engels“ in Premnitz. Von 1989 -1991 hatte Ingo Werner berufsbegleitend eine Meisterschule am Energiekombinat Brandenburg besucht und erhielt den Abschluss als Meister für Industrieanlagen. 1991 wurde er entlassen und arbeitete von 1991 – 1992 als Elektriker bei einem Opelhändler. Am 08.10.1992 gründete er das Geschäft Küchen-Werner in der Mittelstraße 30 in Rathenow und verkauft seither Küchen, Groß- und Kleingeräte und Geschirr. Seit 1996 hat Küchen-Werner eine Filiale in Genthin und seit 2006 eine Filiale in Stendal. Am 06.10.2007 heiratete er die Bankkauffrau Daniela Spitzer in Schloss Storkau. In der Familie leben die Kinder Christoph Werner, geboren am 16.11.1991, Tassja Kalm, geboren am 12.11.1998 und Nele Werner, geboren am 24.11.2009. Ingo Werner liest gern Fachbücher, er sammelt auch Briefmarken, fotografiert viel und treibt Sport. 15 Jahre lang hat er Handball gespielt. Am 18.02.2011 trat er dem Förderkreis zum Wiederaufbau der Sankt-Marien-Andreas-Kirche in Rathenow e. V. bei, weil er das Wahrzeichen der Kreisstadt wieder in voller Schönheit aufgebaut sehen möchte.

Küchen Werner im Internet: www.kuechenwerner.de

14712 Rathenow, Mittelstraße 30, Tel.:03385-513029
Öffnungszeiten: Mo-Fr 09-18 Uhr
Sa 09-13 Uhr

39307 Genthin, Geschwister-Scholl-Str. 34, Tel:03933-806301
Öffnungszeiten: Mo-Mi 10-18 Uhr
Do 10-19 Uhr
Fr 10-18 Uhr
Sa 10-14 Uhr

39576 Stendal, Winckelmannstr. 46, Tel.:03931-218836
Öffnungszeiten: Mo-Mi 10-18 Uhr
Do 10-20 Uhr
Fr 10-18 Uhr
Sa 10-14 Uhr

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