Dankgottesdienst

von Dr. Heinz-Walter Knackmuß 26. Oktober 2011 04:59


Am Samstag, den 29.10.2011, fand in der Sankt-Marien-Andreas-Kirche

in Rathenow im Rahmen eines Bikergottesdienstes ein Dankgottesdienst für die bisher erbrachten Bauarbeiten an der Fassade der Kirche statt. Im Gottesdienst wurde den Bauarbeitern für die Sanierung der Fassade und für das neuen Dach der Andreaskapelle, für den Wiederaufbau der Kreuzgewölbe in der Marienkapelle und für die neuen Fenster gedankt werden. Die Andreaskapelle hat ein erneuertes Dach bekommen, was nun hoffentlich dem Regen dauerhaft trotzen kann. Dabei wurde auch das von Rolf Eißer neu geschaffene Kreuz auf der Andreaskapelle enthüllt.

clip_image001Steinmetzmeister Rolf Eißer mit dem
fertigen Templerkreuz
für die Andreaskapelle
Video

 

Die Fenster auf der Südseite der Kirche sind fertig und begeisterten alle Besucher. Die Fenster auf der Nordseite sollen noch im November eingesetzt werden.

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Foto Andreas Buchholz


Ein Bikergottesdienst hat natürlich seine eigenen Rituale. Die Helme wurden nach dem Korso durch die Stadt in Kreuzform in der Kirche abgelegt und es fand ein Totengedenken statt. Auch die Musikfreunde kamen auf ihre Kosten kommen.
Wir wollen vor allen Dingen Gott Dank sagen, dass wir die Sankt-Marien-Andreas-Kirche wieder ein Stück weiter aufbauen durften.

 

Dr. Heinz-Walter Knackmuß

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Annett Falkenthal spendete Rautenfenster

von Dr. Heinz-Walter Knackmuß 25. Oktober 2011 00:23



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Malte Schulze ist Meister und arbeitete in Halle. Seine Freundin, Eleonore, ist auch Meisterin und arbeitete in Magdeburg. Wie es so geht, wird die Eleonore schwanger und meine Nachbarin, Annett Falkenthal, sagt über den Gartenzaun zu mir:“ Ich freue mich so, dass Eleonore ein Baby bekommt. Wissen Sie schon den Namen?“ „ Ja, ich glaube, sie wird Brunhilde heißen, denn es ist ein kleines Mädchen.“ „Nein“, sagte meine Nachbarin daraufhin, „ ich weiß es ganz genau von der Eleonore. Sie wird Gretelotte heißen.“ „ Das kann ich mir nicht vorstellen. Wir können ja um 50,00 € wetten.“ „Top, die Wette gilt, wenn das Kind Brunhilde heißt, spende ich 50,00 € für den Förderkreis. Ich habe ja erst mit der Mutter gesprochen.“ Am 07.09.2010 wurde das kleine Mädchen in Rathenow geboren. „Wissen Sie schon, wie die kleine Tochter heißt?“, fragte mich Annett Falkenthal am Gartenzaun. „Ich glaube Brunhilde.“ „Wirklich, das hätte ich nicht gedacht. Na gut, dann kriegen Sie die 50,00 €. Aber wir möchten natürlich mit den Eltern des Babys mal auf die Gesundheit anstoßen mit Kirchensekt, vielleicht dürfen wir mal rüberkommen?“ Die Einladung zum Bekucken des Babys blieb aus. Ende April sagte meine Nachbarin zu mir:„ Ich glaube nicht, dass wir noch mal rüber kommen dürfen. Ich gebe Ihnen jetzt die 50,00 € und dann ist die Sache aus der Welt.“ „Frau Falkenthal“, sagte ich, „ am 1. Mai 2011 starten wir eine Rautenfensterspendenaktion für die neuen später auch mal bunten Fenster in der Sankt-Marien-Andreas-Kirche. Ich möchte Ihnen bei der Auftaktveranstaltung gern die Urkunde für die ersten gespendeten Rautenfenster für die 50,00 € geben. Können Sie am 1. Mai in die Kirche kommen?“ „ Nein, das möchte ich nicht und dann vielleicht noch in die Zeitung. Höchstens, wenn Gunnar, mein Mann, mitkommt und auf das Foto mit rauf darf.“ Gunnar kam gleich dazu und winkte ab: “Nee, nee, Du hast Dir das eingebrockt, nun musst Du auch die Suppe allein auslöffeln.“ „Frau Falkenthal, wir brauche auch mal junge Menschen als Spenderinnen, wissen Sie, so eine schöne Frau als Werbung, das wäre was.“ „Na gut, Dr. Knackmuß, ich komme.“ Am 01.Mai 2011 erhielt Annett Falkenthal die erste Urkunde über fünf gespendete Rautenfenster für die Sankt-Marien-Andreas-Kirche.

Ehepaare Spiller und Stege spendeten Säulensteine

von Dr. Heinz-Walter Knackmuß 4. Oktober 2011 00:13



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(von links:Evelin und Herbert Stege und Jutta und Horst Spiller)

Am 03.10.2011 (Tag der Deutschen Einheit) besuchten Jutta und Horst Spiller mit Evelin und Herbert Stege aus Berlin die Sankt-Marien-Andreas-Kirche in Rathenow. Die beiden Ehepaare ließen sich über die Geschichte der Kirche und über ihre Kunstschätze berichten und spendeten die Säulensteine Nr. 1925 – 1927 für den Wiederaufbau der Kreuzgewölbe im Chorraum der Kirche. Der Förderkreis bedankt sich für die Spende.

Horst Schwitzkowski spendete Säulensteine

von Dr. Heinz-Walter Knackmuß 3. Oktober 2011 14:57


 

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Horst Schwitzkowski aus Döberitz wohnt in einem Eulenhaus. Zwei Eulen sitzen auf seinem Dach und in seinem Hause finden sich Hunderte von Eulen, denn er sammelt sie in allen Variationen, wie viele andere Menschen auch. Als er am 04.10.2007 seinen 71. Geburtstag feierte, spendete er die Dachsteine Nr. 920 – 934 (150,00 €) für den Wiederaufbau der Kreuzgewölbe im Kirchenschiff. Dieses Jahr feiert er seinen 75. Geburtstag und möchte aus diesem Anlass die Säulensteine Nr.1860 -1909 (250,00 €) für den Wiederaufbau der Kreuzgewölbe im Chorraum spenden. Die Kreuzgewölbe im Chorraum sind ihm wichtig, weil sie dem Chor die notwendige statische Stabilität des Bauwerkes geben, sodass keine Risse in den Wänden entstehen können. Die mittelalterlichen Baumeister wussten sehr wohl dass die Kreuzgewölbe im Schiff und im Chorraum eine in sich ausgewogene Statik mit sich bringen, die dem Bau seine eigene Stabilität geben. Im Kirchenschiff hatten wir vor der Einwölbung in den Seiten schon deutlich Rissbildungen zu verzeichnen. Horst Schwitzkowski ist dankbar, dass er diesen Geburtstag mit seiner Familie feiern darf und möchte seine Dankbarkeit in eine Spende einfließen lassen. Der Förderkreis wünscht dem Jubilar Glück und Segen.

clip_image003Horst Schwitzkowski mit Keramikstein

 clip_image005Horst Schwitzkowski
mit seinem Bruder Helmut
im Chorraum
der Sankt-Marien-Andreas-Kirche

Eva und Günter Göttling spendeten Säulensteine

von Dr. Heinz-Walter Knackmuß 3. Oktober 2011 14:44


 

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Eva und Günter Göttling aus Rhinow besuchten am Tag der Deutschen Einheit 2011 die Sankt-Marien-Andreas-Kirche in Rathenow und ließen sich etwas über den geplanten Wiederaufbau des Gotteshauses erzählen. Das Ehepaar spendete für den Wiederaufbau der Kreuzgewölbe im Chorraum die Säulensteine Nr. 1923 -1924. Außerdem erklärte Günter Göttling seine Mitgliedschaft im Förderkreis zum Wiederaufbau der Sankt-Marien-Andreas-Kirche in Rathenow e. V. Der Förderkreis bedankt sich für die Spende und hofft, dass er genauso viel Freude beim Wiederaufbau hat, wie die anderen 230 Mitglieder des Förderkreises.

Michael Schönberg spendete Säulensteine

von Dr. Heinz-Walter Knackmuß 1. Oktober 2011 01:34


 

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Michael Schönberg, der Gründer der Havelländischen Zinkdruckguss GmbH & Co. KG in Premnitz, hatte Geschäftspartner aus Sachsen zu Gast und zeigte ihnen das schöne Havelland.
Vor der Sankt-Marien-Andreas-Kirche ließen die Gäste sich vor dem Geburtshaus von Pfarrer Johann Heinrich August Duncker über die Anfänge der Optik und die weitere Entwicklung der Optischen Industrie in der Stadt Rathenow berichten. Als der Kirchturm 2002 wieder aufgebaut worden war, sagte der damalige Ministerpräsident des Landes Brandenburg, Dr. Manfred Stolpe, dass damit ein deutliches Zeichen von Hoffnung und Prosperität wieder in Rathenow gesetzt wurde. Inzwischen gibt es ca. 1.500 Arbeitsplätze in der Optischen Industrie in Rathenow. Dann ging die kleine Gruppe in die Kirche und ließ sich vom Wiederaufbau der vier Sterngewölbe erzählen und die Bedeutung der drei noch zu bauenden Kreuzgewölbe im Chorraum. Die Statik des Chorraums, wie auch des Kirchenschiffes ist so im Mittelalter konstruiert worden, dass die Kreuzgewölbe dem Ganzen die innere Stabilität geben. Im Kirchenschiff war es vor dem Einbau der vier Sterngewölbe schon zu Rissen in den Seitenwänden gekommen. Bei der Sanierung der Fassaden 2011 konnten die Maurer feststellen, dass die im Mittelalter gebauten Teile noch heute von besonders guter Qualität sind, während die später angebauten Teile doch schon erhebliche Schäden aufweisen. Dann bestiegen die Gäste den Kirchturm und waren begeistert von dem Anblick über das Havelland, denn der Altweibersommer brachte den Besuchern eine seltene Fernsicht bis nach Tangermünde und Brandenburg. Michael Schönberg spendete die Säulensteine Nr. 1942 -1981 (200,00 €) für den Wiederaufbau der drei Kreuzgewölbe im Chorraum der Sankt-Marien-Andreas-Kirche. Der Förderkreis bedankt sich für die Spende.

Bernd Voigtländer spendet Säulensteine

von Dr. Heinz-Walter Knackmuß 1. Oktober 2011 00:52


 

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Michael Schönberg, der Gründer der Havelländischen Zinkdruckguss GmbH & Co. KG in Premnitz, hatte Geschäftspartner aus Sachsen zu Gast und zeigte ihnen das schöne Havelland.
Nach der Führung durch die Kirche und der Turmbesteigung spendete Bernd Voigtländer aus Großerkmannsdorf die Säulensteine Nr.1921 -1922 für den Wiederaufbau der Kreuzgewölbe im Chorraum. Der Förderkreis bedankt sich für die Spende.