Film über Kreuzgewölbe und Buch über die Kirche -9

von Dr. Heinz-Walter Knackmuß 29. März 2012 04:02

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über den Wiederaufbau der Kreuzgewölbe
Wir danken der
Roland Schulze
Baudenkmalpflege
Potsdam für die Genehmigung zur
Veröffentlichung des Films.

Der Film wird in der
Sankt-Marien-Andreas-Kirche auf DVD angeboten.

clip_image002Es können Bestellungen für das Buch über die Sankt-Marien-Andreas-Kirche (14,00 €) + 1,40 € Versandkosten aufgegeben werden. Das Buch hat 230 Seiten und ist am 22.11.2011 erschienen. Richten Sie Ihre Bestellungen bitte an folgende
E-Mail-Adressen:drknack@gmx.de oder viola.knackmuss@gmx.de oder Tel:03385-5200224 oder in der Kirche.

Im Buchhandel ist das

Buch nicht erhältlich.

Das Buch beschreibt die Orgel, den Marienaltar, die Glocken, den romanischen und Meußschen Kelch, das Altarbild, die Kreuzgewölbe, die barocke Kanzel, die Chorfenster der Kirche und enthält ein Verzeichnis aller Superintendenten seit der Reformation, der Förderkreismitglieder und Schmunzelgeschichten, die sich mit der Kirche begeben haben.

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Vogels Vermächtnis

von Dr. Heinz-Walter Knackmuß 28. März 2012 08:58


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Werner Vogel mit seiner Frau Irmgard in Bonn

Werner Vogel wurde am 28.09.1918 in der Kleinen Hagenstraße 8 in Rathenow geboren. Seine Mutter starb nach der Entbindung. Sein Vater heiratete bald darauf und die Familie zog nach Neue Schleuse. 1930 wurde Werner Vogel in die Hagenschule (heutige Feuerwehr) eingeschult. Er hatte noch Unterricht bei dem berühmten Lehrer und Heimatdichter Walther Specht. Werner Vogel hätte auch gern das Abitur abgelegt, aber der Vater konnte das Schulgeld dafür nicht aufbringen. So blieb ihm nur auf Anraten seines Onkels, eine Lehre als Elektriker bei Walter Steffin in der Rhinower Straße, obwohl er lieber Gärtner gelernt hätte. Nach der Lehre kam er zu der Firma Wulschke in der Goethestraße, bis die Wehrmacht ihn in ihren Bann schlug. Er musste nach Norwegen und Finnland. Nach einer Kriegsverletzung kam er auf Umwegen wieder nach Rathenow und heiratete am 03.02.1945 im Dunckergymnasium Irmgard Voigt aus Ebelgünde. Die kirchliche Trauung musste wegen Bombenalarms im Keller des Hauses Forststr. 56 durchgeführt werden. Der berühmte Superintendent Georg Heimerdinger vollzog die Trauung. 1949 legte er erfolgreich die Prüfung zum Elektromeister ab, ging aber aus Furcht vor dem SED-Regime nach Beuel am Rhein, wo er zuletzt bei der Bundesbaudirektion als Elektromeister arbeitete. Das war für ihn eine sehr interessante Arbeit, weil er auch Einblicke in die Intimsphäre des damaligen Bundeskanzlers Willy Brandt bekam. Als er 1982 in Pension ging, engagierte er sich ehrenamtlich im Heimatverein in Bonn-Beuel, im Seniorenkreis im Sozialwerk der Bundesfinanzverwaltung und der evangelischen Kirche in Beuel. Sein ehrenamtliches Engagement wurde auf Vorschlag des Seniorenkreises im Sozialwerk der Bundesfinanzverwaltung mit dem Bundesverdienstkreuz gewürdigt. Der damalige Bundespräsident Roman Herzog verlieh ihm das Bundesverdienstkreuz am Bande. Sein Herz hing aber immer an seiner alten Heimat Rathenow. Er war einer der wenigen Zeitzeugen, die minutiös beschreiben konnten, wer wo im Vorkriegsrathenow gewohnt hatte. So war es denn kein Wunder, dass er am 26.10.1999 dem Förderkreis zum Wiederaufbau der Sankt-Marien-Andreas-Kirche in Rathenow e. V. beitrat. Er war immer stolz, ein Preuße zu sein und hielt auch an den preußischen Tugenden fest. Jedes Jahr zu Weihnachten beschenkte er seine Freunde mit einem Weihnachtsstern von der Gärtnerei Hinske. Als seine Frau gestorben war, musste er schweren Herzens in eine Seniorenheim in Bonn-Beul umziehen. Aber auch hier bastelte kleine Weihnachtsgeschenke für seine Mitbewohner. Er war überaus sparsam und rechnete alles auf den Cent genau aus, um nicht betrogen zu werden. Einer seiner Sprüche lautete: Die Menschen in der Welt fragen nur: „Wie komme ich an anderer Leute ihr Geld?“ Auch bezeichnete er seine Wohnung immer als Nest, denn ein Vogel habe eben immer ein Nest. Als er im Januar zu einer Operation ins Krankenhaus musste, war sein 93jähriger Körper doch nicht mehr in der Lage diese Krankheit zu überwinden und so starb er am 21.01.2012. Obwohl ich oft mit ihm telefoniert habe, hatte er nie angedeutet, dass er den Förderkreis mit Geld bedenken wollte. Deshalb war die Überraschung umso größer, als das Amtsgericht in Bonn mir am 22.03.2012 mitteilte, dass Werner Vogel in einem Vermächtnis verfügt habe, dem Förderkreis zum Wiederaufbau der Sankt-Marien-Andreas-Kirche in Rathenow e. V. 50.000,00 € zukommen zu lassen. Er brannte darauf den Wiederaufbau der Kreuzgewölbe im Chorraum noch mit einen Augen zu erleben. Nun soll das Geld auch zu Werner Vogels Gedenken dafür verwendetet werden.

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Matthias Platzeck spendete Säulensteine

von Dr. Heinz-Walter Knackmuß 27. März 2012 11:31


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Am 27.03.2012 traf sich eine kleine Gruppe des Förderkreises in der Staatskanzlei in Potsdam, um dem Ministerpräsidenten des Landes Brandenburg, Matthias Platzeck, einen Gewölbegrundrissstein und die Urkunde über die Spende der Säulensteine Nr. 3837- 3876 zu überreichen. Am 11.01.2012 hatte der Ministerpräsident Matthias Platzeck 200,00 € für den Wiederaufbau der Sankt-Marien-Andreas-Kirche gespendet. Er ist am 01.07.2002 dem Förderkreis beigetreten und verfolgt den Wiederaufbau des Gotteshauses mit regem Interesse. Am 17.09.2008 hatte er für das marode Dach und die Sterngewölbe des Kirchenschiffs 10 Dachsteine gespendet und nun, da die vier wunderbaren Kreuzgewölbe im Kirchenschiff 2010 fertig gestellt werden konnten, fehlen noch die drei Kreuzgewölbe im Chorraum, wofür der Förderkreis Säulensteinurkunden vergibt. Der Wiederaufbau der drei Kreuzgewölbe im Chor ist mit 500.000,00 € veranschlagt. Die drei Kreuzgewölbe im Chor stellen das Allerheiligste in der Kirche dar und symbolisieren Gott-Vater, Gott-Sohn und den Heiligen Geist. Bisher hat der Förderkreis über 50.0000,00 € an Spenden dafür erhalten. Der Ministerpräsident besuchte schon wiederholt die Sankt-Marien-Andreas-Kirche, um sich vom Fortgang des Wiederaufbaus unterrichten zu lassen – das letzte Mal am 23.08.2011. Er trug sich dabei auch in das Gästebuch des Förderkreises ein. Der Förderkreis bedankt sich für die Spende beim Ministerpräsidenten, Matthias Platzeck. Es freut die Rathenower, dass auch der Landesvater den weiteren Wiederaufbau des Gotteshauses unterstützt.

Waldtraut Ribitzki spendete Rautenfenster

von Dr. Heinz-Walter Knackmuß 27. März 2012 10:07


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Waldtraut Ribitzki aus Berlin ist eine begeisterte Förderin des Wiederaufbaus der Sankt-Marien-Andreas-Kirche. Dass 2011 neue Rautenfenster dem Kirchenraum einen strahlenden Glanz gegeben haben, hat sie und ihren Mann sehr erfreut. Sie spendete die Rautenfenster Nr. 327-328. Wenn einmal mehr Geld da sein wird, können die Goetheglasrautenfenster, die ja eine Art Panzerglas darstellen, vielleicht mit Vorsetzung von farbigen Fenstern geschmückt werden. Sujets gäbe es reichlich wie den Begründer der optischen Industrie, den Pfarrer Johann Heinrich August Duncker, die Bischöfin Rosemarie Köhn aus Hamar in Norwegen oder den Bischof Stephan Bodecker aus Brandenburg an der Havel. Beide Bischöfe sind in Rathenow geboren. Falls der Denkmalschutz zustimmt, könnte der Fischzug des Petrus von Hans Zimmermann als Anfang dienen, ohne dass man sich auf eine später Konzeption festlegen müsste. Die Farbfenster können auch provisorisch vor die Rautenfenster montiert werden.

Frederik Langner spendete Säulensteine

von Dr. Heinz-Walter Knackmuß 25. März 2012 11:59


 

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Der gebürtige Rathenower Manfred Langner ist seit dem 28.04.1999 Mitglied des Förderkreises zum Wiederaufbau der Sankt-Marien-Andreas-Kirche in Rathenow e.V. und freut sich sehr, dass die Kirche seiner Geburtsstadt wieder zu m Lobe Gottes aufgebaut wird.
Als seine Tochter Annika am 05.03.2012 ihr viertes Kind gesund zur Welt brachte, spendete er für seinen Enkel Frederik die Säulensteine Nr. 4500 – 4559 (300,00 €), damit auch die drei Kreuzgewölbe im Chorraum recht bald wieder errichtet werden können. Der Förderkreis bedankt sich beim Großvater und wünscht dem neuen Erdenbürger Frederik Glück und Segen auf all seinen Wegen.

Ausstellungen 2012

von Dr. Heinz-Walter Knackmuß 24. März 2012 07:47


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1. Rathenow im Wandel der Zeiten (09.04.2012 –24.06.2012)

 

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2. Kinder-Kirche-Kirchturmspitze (01.07.2012 – 30.08.2012)

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3. Nähe und Ferne   (01.09.2012 – 14.10.2012)

4. Gesangbuchausstellung

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5. Krippenausstellung 2012 (01.12.2012 –12.02.2013)

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Rathenow im Wandel der Zeiten

von Dr. Heinz-Walter Knackmuß 24. März 2012 07:43


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Die Rathenower Fotofreunde präsentierten unter Federführung von Ulrich Nickel seit Ostermontag (09.04.2012) die Fotoausstellung „ Rathenow im Wandel der Zeiten“ im Chorraum der Sankt-Marien-Andreas-Kirche in Rathenow.

 

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Pfarrer Wolf Schöne und Ulrich Nickel bei der Eröffnung

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Pfarrer Wolf Schöne eröffnete mit einer musikalischen Umrahmung und einer kleinen Andacht die Ausstellung. Ulrich Nickel von den Rathenower Fotofreunden erläuterte die Fotos und beantwortete auch die Frage einer skeptischen Besucherin, die meinte, das Torhaus im Jahr 2000 wäre falsch beschriftet, es müsste heißen 1945. Ulrich Nickel brachte die Erinnerung an das marode Torhaus aus dem Jahre 2000 wieder allen Besuchern nahe und erklärte, dass die Sanierung erst zur Landesgartenschau 2006 erfolgte. Viele Schwarzweißfotos und ein paar farbige Fotos der Fotofreunde zeigen, wie sich die Kreisstadt Rathenow immer wieder verändert hat. Die Ausstellung zeigt eine Vielzahl von Fotos aus Vergangenheit und Gegenwart der Kreisstadt des Havellandes. Rathenow war vor der Zerstörung im Zweiten Weltkrieg eine kuschelige Kleinstadt mit einer Garnison und der Optik, die die Stadt bis heute prägt. Die Optik brachte der Stadt Wohlstand und die Garnison den Glamour, denn Prinz Ernst August von Hannover, Herzog von Braunschweig und Lüneburg, wohnte nach der Hochzeit am 24.05.1913 mit der einzigen Tochter des deutschen Kaisers Wilhelm II. , Prinzessin Viktoria Luise, bis zum November 1913 in der Prinzenvilla in Rathenow. Ernst August von Hannover war Schwadronchef der Zieten-Husaren in Rathenow.

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Die Rathenower Fotofreunde haben eine große Zahl von alten Fotos gesammelt und selbst aktuelle Impressionen eingefügt, denn die Stadt verändert sich ja stetig, wie die umfangreichen Baumaßnahmen im Zentrum allen Menschen deutlich vor Augen führen. Die wenigen alten Bauten geben aber einer Stadt das Image und der Wiederaufbau der Sankt-Marien-Andreas-Kirche, deren Turm alle Besucher der Stadt schon aus weiter Ferne begrüßt, zeigt, dass die Kirche die städtebauliche Dominante darstellt und auch noch heute viele Menschen in ihren Bann zieht. Die Ausstellung wird bis zum 31.05.2012 gezeigt und ist von Montag –Freitag von 10-16:00 Uhr und Sonnabend und Sonntag sowie an Feiertagen von 14-16:00 Uhr geöffnet.

 

001-01Kirche-2005Sankt-Marien-Andreas-Kirche
(2005)

 

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Sankt-Marien-Andreas-Kirche
Fotomontage
(2007)

 

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Sankt-Marien-Andreas-Kirche
Fotomontage
(2007)

001-03-Kirche-Montage-2007Sankt-Marien-Andreas-Kirche
Fotomontage
(2007)

 

002-01-Coloriert-Kirche vor 1945Sankt-Marien-Andreas-Kirche vor 1945

 

002-00-Org-GP-Kirche vor 1945Sankt-Marien-Andreas-Kirche vor 1945

002-03-Zeichnung-Kirche vor 1945Zeichnung der Sankt-Marien-Andreas-Kirche vor 1945

 

002-01-Kirche vor 1945Sankt-Marien-Andreas-Kirche vor 1945

 

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Blick von der Mühle vor 1945

 

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Luftbild von Rathenow vor 1945

 

019-Blick von Kirche-1959-von KircheBlick vom Kirchturm der Sankt-Marien-Andreas-Kirche
1959

 

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Blick vom Kirchturm der Sankt-Marien-Andreas-Kirche
auf  die Warmbadeanstalt 1959

 

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Blick vom Kirchturm der Sankt-Marien-Andreas-Kirche 2006

 

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Blick vom Kirchturm der Sankt-Marien-Andreas-Kirche 2006

 

 

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004-Wasserpforte  2008

 

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006-Alte Feuerwache-2009

 

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Torhaus vor 1945

 

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Auferstehungskirche vor 1945

 

 

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Bismarckturm 2011

Bismarckturm 2009

 

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007-Kaiserbahnhof 2010

Biografie von Juliane Scheede

von Dr. Heinz-Walter Knackmuß 22. März 2012 12:16


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Juliane Scheede, geborenen Pollähne, wurde am 23.10.1943 in Rathenow geboren. 1950 wurde Juliane Scheede in der Friedrich-Engels-Schule (Jahnschule) in Rathenow eingeschult, wo sie die 1.- 4. Klasse bis 1954 absolvierte. Juliane Scheede wohnte in der Gaußstr. 23. Mit vier Jahre erhielt sie Klavierstunde in der Gaußstraße 27 in Rathenow und später bei Hella Keine auf dem Friedrich-Ebert-Ring.

1954 gingen die Mutter mit der Tochter nach Göttingen. In Göttingen besuchte sie das Gymnasium für Mädchen und verließ es nach der 10. Klasse und begann eine Kaufmännische Lehre bei der Firma Musterschmidt. Sie arbeitete nach dem Abschluss als Industriekaufmann bei der Firma Musterschmidt. Am 26.11.1966 heiratete sie in der Marienkirche in Göttingen den Elektriker Eckard Scheede und wurde Hausfrau. Der Trauspruch lautete: Es ist umsonst, dass ihr früh aufsteht und euch spät erst niedersetzt, um das Brot der Mühsal zu essen; denn der Herr gibt es den Seinen im Schlaf (Psalm 127,2).

Am 21.03.1967 wurde dem Ehepaar die Tochter Martina geschenkt.

1970 zog das Ehepaar in ein neu gebautes Haus nach Klein-Lengden um und Juliane Scheede trat in den Kirchenchor ein. Das Haus liegt am Westerberg.

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Nachdem Ausscheiden des Kantors wurde sie gebeten, weil ihr ausgezeichnetes Klavierspiel sich herumgesprochen hatte, die Orgel zu spielen. Sie sagte zu und nahm Orgelunterricht bei dem Kantor Heinz Hohnstädt in Göttingen. Der Unterricht war so erfolgreich, dass sie den C- Schein erhielt. Ab 1973 wurde sie als Kantorin in der Gemeinde Klein-Lengden angestellt und leitete auch den Kirchenchor.

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Während der Ausbildung zum B-Schein erkrankte ihr Mann schwer und starb am 31.04.1983. Da sie keinen Führerschein hatte, wurde der Unterricht nicht fortgesetzt. Beruf und Berufung blieb für Juliane Scheede immer die Musik. Sie findet es aber auch interessant, sich mit Geschichte zu befassen.

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Daneben liebt sie ihren Garten sehr und das Häuschen mit dem Garten daran ist ja auch eine kleine Idylle, in der sie manchmal lieben Besuch von vierbeinigen Nachbarn bekommt. In ihrem Haus und im Garten am Westerberg kann sie neue Kräfte für den Beruf und die vielen Verpflichtungen sammeln. Am liebsten befasst sie sich mit ihren zwei Enkelkindern und wenn es die Zeit erlaubt, liest sie auch gern geschichtliche Bücher.

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Am 21.09.2010 trat sie dem Förderkreis zum Wiederaufbau der Sankt-Marien-Andreas-Kirche in Rathenow e. v. bei. Sie wollte mithelfen, dass das schwer zerstört Gotteshaus ihrer Geburtsstadt wieder aufgebaut werden kann.

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Biografien

Kammersänger Jochen Kowalski spendete Silber-Stifterbrief

von Dr. Heinz-Walter Knackmuß 19. März 2012 02:07


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Kammersänger Jochen Kowalski, wurde an der Metropolitan Opera in New York gefeiert wie vor ihm keiner. Das Publikum war verzaubert von seiner Stimme. Seine Paraderolle ist ja bis heute der Prinz Orlofsky in der Operette „Die Fledermaus“ von Johann Strauss (Sohn) und das war auch sein Debüt an der MET. Abergläubisch wie fast alle großen Künstler ist er in New York erst dreimal um die Metropolitan Opera herumgelaufen. Wenn man unbedingt in einem Haus auftreten will, soll das helfen. Vor den Auftritten muss er eine kleine leichte Mahlzeit zu sich nehmen, sonst hält er die Vorstellungen nicht durch und da gibt es regelmäßig Nudeln mit Tomatensoße. Auch werden wegen der Stimme nur zimmerwarme Getränke bereit gestellt. Jochen Kowalski hat seine Wurzeln in Rathenow nie vergessen und so spendete er 1000,00 € für den Wiederaufbau der Sankt-Marien-Andreas-Kirche in Rathenow, wo sich seine Eltern einst das Jawort gaben. Der Förderkreis bedankte sich für die Spende und überreichte ihm den Stifterbrief in Silber Nr. 34. Wer den Weltstar persönlich erleben möchte, kann Karten für sein Konzert im Kulturzentrum in Rathenow am 21.10.2012 um 17:00 Uhr an der Kasse des Kulturzentrums bekommen. Der Vorverkauf läuft auf vollen Touren. Wer sich nicht beeilt, kann natürlich nicht auf besonders gute Plätze hoffen.

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Spenden

Dorothea Langner spendete einen Dachstein

von Dr. Heinz-Walter Knackmuß 16. März 2012 13:25


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Dorothea Langner aus Berlin spendete den Dachstein Nr. 5605 für den Wiederaufbau des Daches und der Kreuzgewölbe im Kirchenschiff. Dorothea Langner und ihr Ehemann Manfred begleiten seit vielen Jahren den Wiederaufbau des Gotteshauses, denn Manfred Langner ist in Rathenow geboren. Der Förderkreis bedankt e sich für die Spende-