Dorothea Langner aus Berlin spendete neun Orgelpfeifen

von Dr. Heinz-Walter Knackmuß 18. Februar 2013 13:38


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Dorothea Langner aus Berlin ist seit dem 17.07.1999 Mitglied im Förderkreis zu Wiederaufbau der Sankt-Marien-Andreas-Kirche in Rathenow e. V. Sie unterstützt seitdem nach Kräften den Wiederaufbau des Gotteshauses in Rathenow. Am Sonntag, den 17.02.2013, feierte sie in Berlin ihren 70. Geburtstag. Der Tag begann mit einem Gottesdienst in der Matthias-Claudius-Kirchengemeinde in Berlin-Heiligensee, wo Dorothea Langner ihre Stimme während des Gottesdienstes im Gospelchor der Gemeinde erklingen ließ.

clip_image004Gospelchor der Matthias-Claudius-Kirchengemeinde

Nach dem Gottesdienst bat sie die 70 geladenen Gäste in die Villa Felice in Berlin-Heiligensee, wo ein rauschendes Fest zu ihrem Geburtstag gefeiert wurde. Der Gosplechor war natürlich mit von der Partie und setzte einen feierlichen Rahmen um das Fest. Dorothea Langner hatte alle Gäste statt eines Geschenkes um eine Spende für die neue Schuke-Orgel der Sankt-Marien-Andreas-Kirche in Rathenow gebeten. Dabei kamen 900,00 € zusammen.

 

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Dorothea Langner mit dem Geldsegen

 

Der Förderkreis bedankt sich für die Spende wird an Dorothea Langner die Urkunde für die Orgelpfeifen Nr. 149 – 157 überreichen.

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1. Begrüßung der Gäste-Video



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2. Wir gratulieren-Video

 

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3. Segenslied-Video
    für Dorothea Langner

Biografie von Helmut Schwitzkowski

von Dr. Heinz-Walter Knackmuß 14. Februar 2013 11:28


 

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Helmut Hans Schwitzkowski wurde am 11.12.1944 im Premnitzer Chemiewerk geboren. Seine Mutter schaffte es nicht mehr in die Klinik nach Rathenow zu kommen und so wurde er in der damaligen Sanitätsstelle des Premnitzer Chemiewerkes geboren. Sein Vater, Wilhelm Karl Schwitzkowski, arbeitete als chemischer Arbeiter im Chemiefaserwerk „Friedrich Engels“ in Premnitz. Seine Mutter, Emmi Schwitzkowski, geborene Grothe, war Hausfrau. Helmut Schwitzkowski wuchs mit drei Brüdern auf Heinz Wilhelm, geboren am 08.03.1935, Horst Günter, geboren am 04.10.1936 und Hans, geboren am 26.09.1938. In Premnitz besuchte Helmut Schwitzkowski den Kindergarten in der Heimstraße und wurde 1951 in die Geschwister-Scholl-Schule in Premnitz eingeschult.

 

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Ehemalige Geschwister-Scholl-Schule in Premnitz

 

 

Die siebenten und achte Klasse musste er dann in der Südschule in Premnitz absolvieren. Als Kind wollte er immer Traktorist werden und so freute es ihn, dass er eine Lehrstelle als Traktorist auf der MTS (Maschinen-Traktoren-Station) Milow bekam. Von 1959 – 1962 durchlief er die Lehrausbildung zum Traktoristen und Viehpfleger auf der MTS Milow und später auf der LPG (Landwirtschaftliche Produktions Genossenschaft) in Zollchow. Mit seiner Ausbildung erhielt er automatisch den Führerschein. Nach erfolgreicher Lehre besuchte Helmut Schwitzkowski von 1962 – 1965 die Fachschule für Landwirtschaft in Oranienburg-Luisenhof. Weil er noch nicht 18 Jahre alt war, musste er zuerst eine Aufnahmeprüfung ablegen, die er mit Bravur bestand. Nach dieser Ausbildung erhielt er die Anerkennung als staatlich geprüfter Landwirt (Agrar-Ingenieur). Von 1965 – 1968 arbeitete er in der LPG Pritzwalk, zuerst als Assistent und später als Lehrausbilder. Nach einem dreimonatiges Zusatzstudium in Schwerin-Paulshöhe erhielt er auch einen pädagogischen Abschluss, den er als Lehrausbilder benötigte. Von 1968 – 1976 arbeitete Helmut Schwitzkowski als Lehrausbilder und Leiter für Schweineproduktion in der LPG „ Karl Marx“ in Zollchow im Kreis Rathenow. In der Schweineproduktion wurden 1000 Sauen und 10.000 Schweine gehalten. Weil er ein kritisch denkender Mensch war und gern etwas verändern wollte, wurde der 1969 Mitglied der SED (Sozialistische Einheitspartei Deutschlands). 1976 wurde er als Mitarbeiter in der Abteilung Landwirtschaft der SED-Kreisleitung berufen. Von 1979 – 1982 studierte er an der Hochschule für Landwirtschaft in Bernburg und erhielt den Abschluss als Diplom-Agrar-Ingenieurökonom. Nach seiner Rückkehr wurde er Leiter der Abteilung Landwirtschaft in der SED-Kreisleitung in Rathenow. Diese Funktion hatte er von 1982 - 31.12.1989 inne. Ab 01.01.1990 arbeitete er als LKW-Fahrer in der ACZ (Agrochemisches Zentrum) Nennhausen und war ab 1991 zuständig für die Kundenbetreuung und –akquisition. Als im Juni 1992 das ACZ Nennhausen Insolvenz anmelden musste, ging Helmut Schwitzkowski von 1992 -1994 in eine Umschulungsmaßnahme zum Betriebswirt. 1995 meldete er ein Gewerbe als Schädlingsbekämpfer und Desinfektor an und machte sich selbstständig. Die notwenigen Lehrgänge bezahlte er selbst. Seine kleine Schädlingsbekämpfungsfirma lief so gut, dass er bis zum heutigen Tag noch gern in ihr arbeitet.

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Seine Frau Barbara Reichhardt lernte er kennen, als sie, aus Weimar kommend, in Zollchow Verwandte besuchte. Es war Liebe auf den ersten Blick, und so heiratete er die Industriekauffrau am 03.02.1973 in Premnitz. Sie bekam auch Arbeit als Sekretärin an der Wilhelm-Pieck-Oberschule in Premnitz.

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Ehefrau Barbara Schwitzkowski

Helmut Schwitzkowski liest in seiner Freizeit gern Krimis und Reiseberichte. Besonders lieben seine Frau und er die Aufführungen der Kammeroper Schloss Rheinsberg. Viele Opern und Operetten hat er dort schon gesehen. Er ist ein Ästhet. Durch seinen Beruf kam er mit dem Bauingenieur Wolfram Bleis und der Bauingenieurin Gisela Weinhold in Kontakt. Er war fasziniert vom Wiederaufbau der Sankt-Marien-Andreas-Kirche in Rathenow und trat am 03.11.1997 dem Förderkreis zum Wiederaufbau der Sankt-Marien-Andreas-Kirche in Rathenow e. V. bei. Helmut Schwitzkowski vertritt die Auffassung, dass jeder Unternehmer, dem es halbwegs gut geht, etwas für die Allgemeinheit tun müsse. Er würde gern 100 Jahre alt werden und dabei so geistig und körperlich fit, wie er sich jetzt fühlt. (13.02.2013).

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Biografien

Margit Hoffmann spendete Säulensteine

von Dr. Heinz-Walter Knackmuß 13. Februar 2013 13:42


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Margit Hoffmann aus Rathenow verfolgt den Wiederaufbau der Sankt-Marien-Andreas-Kirche seit Jahren mit großem Interesse. Sie befasst sich auch viel mit der Stadtgeschichte. Am 13.02.2013 spendete sie die Säulensteine Nr. 5594 -5595 für den Wiederaufbau der Kreuzgewölbe des Chorraums. Der Förderkreis bedankt sich für die Spende.

Michael Schönberg spendete Säulensteine

von Dr. Heinz-Walter Knackmuß 9. Februar 2013 14:09


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Michael Schönberg kam am 09.02.2013 mit einer kleinen Besuchergruppe in die Sankt-Marien-Andreas-Kirche. Eine kurze Führung durch das Gotteshaus umfasste die Kreuzgewölbe und den Marienaltar. Er schenkte seinen Besuchern das Buch über Sankt-Marien-Andreas-Kirche, damit sie in alle Ruhe noch einmal nachlesen könnten, was nur kurz bei der Führung angerissen wurde. In der Kirche war es sehr kalt. Bei +1,5 Grad Celsius wollte keiner länger verweilen als unbedingt nötig. Zum Schluss spendete Michael Schönberg die Säulensteine Nr. 6051- 6060 für den Wiederaufbau der Kreuzgewölbe im Chor. Der Förderkreis bedankt sich für die Spende und den Besuch.

Loretta Diedrich spendete Säulensteine

von Dr. Heinz-Walter Knackmuß 9. Februar 2013 13:57


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Loretta Diedrich aus Mahlow besuchte am Samstag, den 09.02. 2013 die Sankt-Marien-Andreas-Kirche. Nach einer kurzen Führung durch das Gotteshaus spendete sie die Säulensteine Nr. 5592-5593 für den Wiederaufbau der Kreuzgewölbe im Chorraum.
Der Förderkreis bedankt sich für die Spende.

Wenn du denkst du denkst von Günter Thonke

von Dr. Heinz-Walter Knackmuß 2. Februar 2013 08:38


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Wenn du denkst du denkst, kommt es so - oder kommt es nicht ?

Ich wäre beim Weltuntergang lieber daheim,

um beim Vorgange auch nicht unbedingt dabei zu sein !

Zumal es ist noch ungewiss,

wie der richtige Ablauf ist !

Die Sintflut, noch durch Religionen bekannt,

die Fama berichtete es aus jedem Land,

von des Noahs großer Arche,

die wurde nicht der Zukunft zum Sarge.

Dies war und ist schon lange her,

man weissagte, zukünftig es das Feuer wär`,

welche das Weltende würde anbahnen,

aus Spalten und Vulkanen können es die Leute ahnen.

Es schieben sich bebend die Kontinente schwer,

Tsunamie Leid kommt aus dem Meer.

Das Eis schmilzt schneller als es kann,

dafür bürgt Sternbild Wassermann !

Oder wird der Sonne Kraft, - die Gutes und Allerschlimmstes schafft ,

dem Wurme „Mensch“ ein Schnippchen schlagen,

wenn Sonnenprotuperanzen kommen, ohne zu fragen?

Danach wäre nichts mehr wie es war,

sprachlose Politiker fänden es sonderbar,

verzweifelten an der Götter Huld,

flohen in tiefe Höhlen ob ihrer Schuld

und hofften sich gerettet noch als Seele

und möchten selbst nicht einmal mehr diese sein,

denn ehe Erde, Luft und Wasser wieder rein,

wäre jede Seele längst ein Engelein,

sofern sie nicht der Teufel geholt !

Wer fragt dann noch, - wer dies gewollt ?

Wurde der Weisheit letzter Schluss erkannt

vom Ungeist Erdenwurm, der sich selbst verbannt?

Am 6.4.2011 gereimt von Günter Thonke

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Biografien

Von Liegen und Lage von Günter Thonke

von Dr. Heinz-Walter Knackmuß 2. Februar 2013 08:31


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Von Liegen und Lage

Man fragt sich „Woran liegt es nur?“,

dass von Vernunft und Logik oft keine Spur,

geschweige gar von Bildung und der Kunst,

da glaube ich, es liegt an uns !

Wir Leut` und unsere Eliten,

was lassen die sich alles bieten !

Laut rufen sie, so geht`s nicht weiter:

„Wir sind am Ende von der Leiter,

der Leiter mit den morschen Sprossen!“

Wo anders, da wird schon geschossen,

es tobt sich aus der Menschen Wahn !

Bei uns hier ist Erotik dran,

sowie beim Brüderle und Kahn!

Suffragetten auf den Barrikaden,

werden wahren Lieben und Ehen schaden !

Weltuntergänge fielen leider aus,

noch gehen alle froh nach Haus,

wo andere Sachen toben,

weil aufgehoben nur verschoben ! -

Den Kühen will man an den Kragen,

weniger am Fleische sollen wir nagen!

Auch reine Milch verträgt nicht jeder -

aus Kuhhaut macht man gutes Leder !

Zu viele wären auf großen Weiden!

Wen regt es auf ? Wer mag`s nicht leiden ?

Methan in unser aller Darm,

wir sind zu viele, das Gott erbarm –

und mehr noch als aus Autos pufft,

am Schwanze bei den Tieren ruft !

So wird man sie in bald`gen Tagen,

im Wald und auf den Wiesen jagen.

Weniger Menschen werden sinnen, - einsam am Lagerfeuer spinnen,

verschwunden ist so viel Natur -

und fragen sich, - woran lag`s nur?

War es die Gier ? War es das Sehnen,

dass wir hör`n der Menschen stöhnen?

Rafft auf man sich zu neuem Schwung,

vonwegen der Erinnerung?

GTh. - 1.2.2013

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Biografien

Uns reichte es immer von Günter Thonke

von Dr. Heinz-Walter Knackmuß 2. Februar 2013 08:26


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Uns reichte es immer…

 

Ich weiß, ich bin ein alter Mann,

der Leuten auf den Wecker gehen kann.

Pariere daher nur meiner Frau;

so die scharf schaut, weiß ich genau,

nun bin ich an den heißen Grenzen,

wo man sie zieht, die Konsequenzen.

Doch bleibe ìch ein humorig Haus,

kenne jeden Steg herein und raus

und deute mir stets meinen Teil,

halt` dennoch meine Meinung feil,

die selten in die Landschaft passt,

wodurch man sich auch macht verhasst.

Zu Wahlen wird man oft befragt,

zumeist wird oft schnell ja gesagt

und seine Stimme abgegeben –

danach muss man daohne leben, weil selten Gewünschtes wird erfüllt,

da Oben man ein anderes Bild

zum globalen Weltgefüge,

vergisst man gern und macht auf Lüge.

Als man in ferne Lande zog, wo Völkerwahn die Leute betrog.

Doch hatten wir dort nichts zu suchen,

aus Helfern wurden die Verruchten.

Heute macht sich jeder seinen Reim,

was wäre wenn, was kann nicht sein ?

Wäre man doch daheim geblieben und täte dort die Seinen lieben!

Daheim geht es auch kaum friedlich zu,

seit jeder herkam, der es wollte.

Dem Rechtsstaat raubten sie die Ruh`,

weil man Gesetzen keine Achtung zollte.

Ein Paradies, das gab es nie

im langen Dasein hier im Lande;

zwar hatte jedes System `nen Traum,

dem folgen sollt` wir Rasselbande! Als wir Alten jung einst waren,

rauften die Altvordere sich in den Haaren!

Nun gehen uns dieselben aus –

der Welten Lauf ist wie ein Haus,

das seine Zeit vollendet hat.

Vieles verschwand schon in der Stadt,

den Fenstern wurd` der Durchblick leid,

es fühlen frei sich Katz und Maus.

Wir hatten lange hier unsere Zeit,

nun gehen bald die Lichter aus !

GTh im Jänner 2013

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Biografien

Kein Kreuz mit dem Kreuz von Günter Thonke

von Dr. Heinz-Walter Knackmuß 2. Februar 2013 08:21


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Kein Kreuz mit dem Kreuz

 

Als die Völker aufeinander schlugen,

war trotz alledem der Acker zu bestellen,

dass für die Menschen sie Früchte trugen;

dazu will diese Mär ich nun erzählen.

Andres, beim Feinde kriegsgefangen,

er kam als Bauer zum Bauern auf den Hof

und hatte dort nun vieles in der Hand.

Des Hofes Chef rief man in Kriegesnot,

sich selber einzusetzen für sein Land:

Es kam dann seines Hauptmanns Brief,

er sei für Kaiser, Volk und Vaterland gefallen.

In der Familie viele Tränen flossen.

Die Zukunft schien allen verdrossen.

Zum Weihnachtsfest gab es keinen Baum,

Kindern ein Trauma im Leben, man glaubt es kaum.

Es schuf der Andres in des Stalles Stille

ein Kunstwerk von Kreuz aus Holz, ungeleimt.

Es war eines Feindes Trost als Gotteswille,

damit sich Kreuz, Friede und Hoffnung reimt.

Es prägte die Sippe, jung und alt,

geschmückt mit dem Grabesbild und Schleierkraut

und gab allen des Vaters Gestalt

in des Daseins finsterster Kriegeshaut.

Das Leben ging weiter bis zum Untergang.

Der war total und es folgte ein Wandel im Land.

Auch auf dem Hof kamen nach der Witwe Tod,

die Nachgewachsene Jugend zum Zuge.

Die bauten um und auf, da verging die Zeit im Fluge.

Unter dem Dache, da fand das Kreuz nun Asyl

und zum Verlorengehen, da fehlte nicht viel,

bis es dämmerte dieses Wertes der Mahnung.

In der Nische im Kirchturm

mahnt es nun schon jahrzehntelang:

„Bewahrt den Frieden hier und in der Welt!

Ziehet alle dafür an dem gleichen Strang! Meidet jeglichen Zwist um Gut,
Boden und Geld!“ Ob Heide, Orthodox, Protestant oder Katholik,

denn allen das Kreuz als Zeichen blieb!

Nicht ein Kreuz mit dem Kreuze solle wallen,

sondern „kein Kreuz mit dem Kreuz“ und ein Wohlgefallen!

Auf Wunsch beim Cousinen und Cousintreffens am 26.Juli 2012

am Buckower See von Günter Thonke am Morgen danach zu Papier gebracht.

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Biografien

Jahre und Zeiten von Günter Thonke

von Dr. Heinz-Walter Knackmuß 2. Februar 2013 08:07


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Jahre und Zeiten.

Mit den Jahren geht`s bergab, -
schneller, wenn man sich erregt!
Redet lieber miteinander,
öffnet euch, so es bewegt.
Frische Luft und Sonnenschein,
könnten da behilflich sein.
Auf Balkonien, - Datsche, Garten,
solltet ihr die Blumen warten!
Da ist stets was zu entdecken,
Mehltau, Läuse und auch Schnecken!
Es wird nichts mit dem Auszuruhen,
es gibt dort immer was zu tun !
Seiet stets wachsam, - nie wartet länger, -
denn es gibt auch Rattenfänger,
die ihre Ordnung wollen im Land, -
wie es mal war, - mit starker Hand.
Das soll nicht noch einmal geschehen! -
Sind wir aus Erfahrung schlauer? -
Ist es recht uns so auf Dauer? -
Gott sei Dank - wir sind im Alter –
denken uns, - ach mein Gott Walter, -
hatten einst, als wir gefreit,
doch die Zukunft nicht gescheut !
Jegliches hat seine Zeit, -
gehabt schon seit der Ewigkeit!
Neues wird es weiter geben, -
Technik, Macken, Unverstand – so ist Leben.
War Ordnung oft nur von kurzer Dauer,
gab es Wirrwarr, Chaos und Verdruss -
alles zwischendurch bis es mal Schluss!
Doch ohn` die Leut` auf Friedenshofe, -
wären wir heut auf keinem Schwofe,
wo das wahre Leben ist, - nicht echt, -
nur bleibt man meist sein eigner Knecht!
Weil die Sonne im Westen untergeht,
erhebt man sich hier am Morgen spät.
Die innere Uhr, sie tickt konstant, -
anders als das Pendel an der Wand !
Denn Zeit gibt es im Überfluss, -
besonders, wenn man nicht mehr muss.

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Biografien

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