Jahresbericht 2012

von Dr. Heinz-Walter Knackmuß 25. Mai 2013 18:52


Jahresbericht 2012 des Vorsitzenden des Förderkreises zum Wiederaufbau der Sankt-Marien-Andreas-Kirche in Rathenow e. V., Dr. Heinz-Walter Knackmuß, gehalten auf der ordentlichen Mitgliederversammlung des Förderkreises am Samstag, den 25.05.2013 um 11:00 Uhr in der Sankt-Marien-Andreas-Kirche

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1. Reihe von untern von links nach rechts
Ehrenbürger von Rathenow Bäckermeister Günter Thonke, Pfarrer Andreas Buchholz, Christine Ermisch, Apothekerin Gertrud Scheele, Gisela Pagel, Marianne Nonnenmacher, Staatssekretär Martin Gorholt, Marcella Rubach mit Enkel, Hartmut Rubach, Eve-Maria Ganzer, Ursula Beer, Viola Knackmuß, Dr. Heinz-Walter Knackmuß

2. Reihe von unten von links nach rechts
Ehrenbürger von Rathenow Klaus Eichler, Gerd Ostermann, Pastorin Christine Wolfram, Luise Freitag, Gisela Rosenberg, Christiane Heise, Bundestagsabgeordnete Andrea Voßhoff, Jörg Rowe, Professorin Dr. Karin Heinrich, Christel Stöckmann, Michael Schönberg

3. Reihe von unten von links nach rechts
Dr. Gerhard Semmler, Ehegatte Ribitzki, Waldtraut Ribitzki, Peter Kurth, Jürgen Guthan, Marianne Kempf, Wolfgang Krüger, Direktorin der musikschule Anke Heinsdorff, Christa Eißer

4. Reihe von unten von links nach rechts
Wiltrud Weber, Rosemarie Uhlich, Sylvio Jörn, Hartmut Wengler, Augenoptikermeister Hermann Fischer, Stellv. Bürgermeister Dr. Hans-Jürgen Lemle, Amtsrichter Axel Teckemeyer, Sabine Wernicke, Gisela Richter, Wolfgang Schaaf, Detlef Zirbel, Ehegattin Zirbel

1. Begrüßung
Sehr verehrte Frau Bundestagsabgeordnete Andrea Voßhoff,
sehr geehrter Herr Staatssekretär Martin Gorholt
sehr geehrter Herr Stellv. Bürgermeister Dr. Hans-Jürgen Lemle,
sehr geehrte Herr Pfarrer Buchholz,
liebe Ehrenbürger der Stadt Rathenow Günter Thonke und Klaus Eichler,
liebe Mitglieder des Vorstandes, des Kuratoriums und liebe Mitglieder des Förderkreises,
ich begrüße ganz herzlich die Mitglieder aus den Niederlanden.

Dir Sankt-Marien-Andreas-Kirche ist das Wahrzeichen und der Mittelpunkt der Stadt Rathenow. Diese Kirche war früher neben dem Rathaus und dem Markt gelegen und liegt immer noch direkt an der Havel und wird auch von denjenigen als „ unsere Kirche“ bezeichnet, die nicht den christlichen Glauben haben. Die Sankt-Marien-Andreas-Kirche ist in ihrer Schönheit auch für die Identifikation der Menschen mit ihrer Heimat wichtig, auch wenn sie durch die Zerstörung im Zweiten Weltkrieg sehr gelitten hat, so ist die Wiederherstellung und der Wiederaufbau eine gefühlsmäßige Sache aller Bewohner. Die Wahrzeichen der Städte wie die Dresdner Frauenkirche, der Kölner Dom, der Michel in Hamburg und viele andere Kirchen werden von den Menschen immer wieder erneuert oder nach Zerstörungen aufgebaut. Wo die Kirche verfällt, verwahrlost auch bald die ganze Stadt.

clip_image004Sankt-Marien-Andreas-Kirche mit neuem Dach

Und deshalb ist es der Mühe wert, sie zu erhalten und etwas in ihr zu machen, was ihrem Geist entspricht. Eine Orgel muss sie haben und Glocken dürfen nicht fehlen. Die Menschen sollen sich in der Kirche zuhause fühlen, sie soll ein Ort des Feierns, des Klagens, der Orientierung, der Meditation, der Gemeinschaft, der Stille und der Musik sein. Als solche Räume werden die Kirchen aufgesucht und sind dann erfüllt und durchwirkt von dem, was in ihnen geschieht. In der Sankt-Marien-Andreas-Kirche gibt es Nahrung für die Seele. Man braucht als Mensch neben dem täglichen Brot auch dieses Brot für die Seele.

2. Begrüßung der Mitglieder aus den Niederlanden

Beste vrienden uit Nederland.
Ik zal het op prijs stellen, wanneer u deelneemt aan de Algemene Vergadering van donateurs van de Sint Marien-Andreas kerk en dat u de lange afstand geen bezwaar zult vinden. Het is voor ons een hele grote eer, dat u de wederopbouw van de kerk ondersteund. Ook willen wij u van harte feliciteren met uw nieuwe Koning Willem-Alexander en Koningin Maxima en hopen dat de twee Monarchen het land succesvol lijven regeren zoals Koningin Beatrix-nu Prinses van Nederland genoemd- het heeft gedaan. Hartelijk welkom in de kerk van Rathenow de Sint Marien-Andreas kerk.

Liebe Freunde aus den Niederlanden,
ich freue mich, dass Sie den weiten Weg nicht gescheut haben, um an der Mitgliederversammlung des Förderkreises teilzunehmen. Es ist für uns in Rathenow eine ganz große Ehre, dass Sie den Wiederaufbau des Gotteshauses unterstützen. Wir gratulieren Ihnen auch herzlich zum neuen König Willem-Alexander und der Königin Máxima und hoffen, dass die beiden Monarchen das Land weiter so erfolgreich regieren wie die Königin Beatrix, die ja jetzt Prinzessin der Niederlande genannt wird, wie wir von Ihnen gelernt haben. Herzlich willkommen in Rathenow in der Sankt-Marien-Andreas-Kirche.

3. Säulensteine zum Wiederaufbau der Kreuzgewölbe im Chorraum

clip_image006Schulklasse aus Nennhausen spendete Säulensteine

Das Jahr 2012 war vom stetigen Bemühen des Förderkreises gekennzeichnet, Geld für den Wiederaufbau der Kreuzgewölbe im Chorraum der Kirche zu sammeln. Wir habe jetzt über 6000 Säulensteine dafür symbolisch vergeben können. Das entspricht einer Summe von 30.000,00 €. Überrascht wurden wir 2012 durch ein Vermächtnis von Werner Vogel aus Bonn, der am 21.01.2012 im Alter von 93 Jahren gestorben war und uns 50.000,00 € hinterließ. Obwohl ich sehr oft mit ihm telefonierte, denn er war als gebürtiger Rathenower ein profunder Kenner der Stadt vor ihrer Zerstörung und hatte ein fast fotografisches Gedächtnis, hatte er nie so etwas erwähnt. So schmerzlich sein Tod für alle seine Freunde war, konnten wir dadurch dem Ziel des Wiederaufbaus der Kreuzgewölbe im Chorraum ein Stück näher kommen.

4. Einladung in den Bundestag

clip_image008Informationen im Bundesministerium des Inneren

Am 24.05.2012 konnten etliche Mitglieder des Förderkreises auf Einladung des SPD-Fraktionsvorsitzenden des Bundestages, Dr. Frank-Walter Steinmeier, nach Berlin fahren und den Bundestag besuchen. Wir wurden auch über die Arbeit des Bundesinnenministeriums informiert und besuchten die Gedenkstätte-Hohenschönhausen. Auf der Fahrt ging meine Schwiegermutter verloren, die wir aber zum Glück wieder gefunden haben und eine Spreefahrt beschloss den informativen Tag.
5. Bischöfin Rosemarie Köhn besuchte ihre Geburtsstadt

clip_image010Bischöfin Rosamarie Köhn
in der Röntgenstr. 13 in Rathenow

Am 07.04.2012 besuchte die Bischöfin a. D. Rosemarie Köhn aus Hamar in Norwegen ihre Heimatstadt und natürlich kam sie auch in die Sankt-Marien-Andreas-Kirche. „Gott segne die Stadt Rathenow“, schrieb sie in das Gästebuch des Förderkreises. Wir fühlen uns immer sehr geehrt, wenn diese weltberühmte Frau, die ja mit ihrem Wirken protestantische Kirchengeschichte geschrieben hat, Rathenow einen Besuch abstattet.

6. Ausstellungen 2012
Die Rathenower Fotofreunde mit Ulrich Nickel präsentierten vom 09.04. - 31.05.2012 im Chorraum die Ausstellung „Rathenow im Wandel der Zeiten“, die sehr gut angenommen wurde. Ich habe selbst erlebt, dass sich die Rathenower über Details so in den Haaren hatten, dass ich schon dachte, dass ein Schlichter kommen müsste.

clip_image012Sankt-Marien-Andreas-Kirche (Fotomontage)

Eine Ausstellung unter dem Titel Kinder-Kirche-Kirchturmspitze wurde von Ingrid Bargel vom Förderverein Mark Brandenburg e. V. vom 01.07.2012 -30.08.2012 mit Kinderzeichnungen von Kirchen im Chorraum gezeigt. Die Kinder sollten dabei auch selbst Stifte in die Hand nehmen und ihre Kirchen malen. Es war erstaunlich, welche Vielfalt dabei zutage kam. Überrascht wurden Ingrid Bargel und ihrer Mitarbeiter von dem internationalen Besucherstrom in der Sankt-Marien-Andreas-Kirche. Besonders erstaunt war man über eine Zeichnung eines Kindes aus Florida, die eine Familie aus den USA bei ihrem Ausstellungsbesuch zurückließ.

clip_image014Kirche gemalt von Jonas

Im Advent gab es dann die Krippenausstellung, die inzwischen über 70 Weihnachtskrippen aus aller Welt vorstellt.

clip_image016Erzgebirgische Weihnachtskrippe aus der Krippenausstellung

7. Konzerte 2012

Bei den Konzerten können nicht alle genannt werden. Das Potsdamer Hornquartett gastierte mit einem anspruchsvollen Programm am 02.09.2012 in der Kirche.

clip_image018Hornquartett in der Sankt-Marien-Andreas-Kirche

Am 15.09.2012 gab es ein Festkonzert in der Sankt-Marien-Andreas-Kirche, weil Hermann Tressel mit dem Frauenchor Rathenow sein 60jährige Chorleiterjubiläum feierte. Neben dem Frauenchor Rathenow, sang aus diesem Anlass auch der Burger Volkschor und ein Gesangsensemble aus Schönebeck. Ein wunderschönes Weihnachtskonzert gab der Frauenchor Rathenow unter dem Dirigat von Hermann Tressel am 01.12.2012 in der Sankt-Marien-Andreas-Kirche.

clip_image020Frauenchor Rathenow beim Weihnachtskonzert 2012

Der Gospelchor Intermezzo unter der Leitung von Beatrice von Kirn gab am 15.12.2012 ein turbulentes Weihnachtskonzert und spendete von den Einnahmen 466 € für den Wiederaufbau der Kreuzgewölbe im Chorraum.

clip_image022Gospelchor Intermezzo
beim Weihnachtskonzert in der Sankt-Marien-Andreas-Kirche

Im Dezember 2012 war es doch empfindlich kalt und wir hoffen, dass Pfarrer Andreas Buchholz recht bald die Pläne für eine Heizung realisieren kann, denn gerade in der Adventszeit ist die Sankt-Marien-Andreas-Kirche von vielen Chören als Plattform begehrt und vielleicht ist es dann auch einmal möglich, das Weihnachtsoratorium hier aufzuführen.

8. Dank

Dank zu sagen ist wie immer meinen Mitstreitern im Vorstand und im Kuratorium, wobei ich Wolfgang Krüger als Schatzmeister besonders loben will, denn er hat die Hauptlast der Arbeit hinter den Kulissen zu tragen. Die Verwaltung der Gelder, das Ausdrucken der Urkunden, die Kommunikation mit den Mitgliedern und den Behörden. Alles läuft über ihn. Es ist gut, dass er jetzt zu Hause ist und seine Computerkenntnisse vielen schon aus der Patsche geholfen haben. Ohne Computer, das muss man auch sagen, wäre das nicht zu schaffen. Ich möchte mich auch bei Wolfgang Gegusch aus Berlin bedanken, mit dessen Hilfe wir jetzt kleine Filmsequenzen ins Internet stellen können, was die Internetseite des Förderkreises sehr belebt hat. Pfarrer Buchholz hat durch sein Engagement für den Wiederaufbau des Gotteshauses den geistlichen Hut auf. Die Menschen zu bewegen, in die Kirche zu kommen und auch hier ein Stück “Zu Hause” und “Heimat” zu erleben, ist sein Verdienst. Ich denke da nur an den Biker-Gottesdienst.

Dank sagen möchte ich auch allen großen und kleinen Spendern. Wir können über das Spendenaufkommen nicht klagen. Viele Menschen arbeiten daran, dass die Sankt-Marien-Andreas-Kirche zum Lobe Gottes wiederaufgebaut werden kann.

 

 

Andacht 

Pfarrer Andreas Buchholz


Pfarrer Andreas Buchholz stellte seine Andacht unter das Bibelwort: „Die auf den Herrn harren, kriegen neue Kraft.“ (Jesaja 40) und meinte, die Kirchen seien Orte der Erfrischung.

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Grußwortder Bundestagsabgeordneten

Andrea Voßhoff (CDU)

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Grußwort des

Staatssekretärs für Wissenschaft, Forschung und

Kultur im Land Brandenburg

Martin Gorholt (SPD)


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Grußwort des Stellvertretenden Bürgermeisters

der Stadt Rathenow

Dr. Hans-Jürgen Lemle


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Michael Schönberg spendete Säulensteine

von Dr. Heinz-Walter Knackmuß 23. Mai 2013 23:32


clip_image002Michael Schönberg mit Toes Pluijter-Hamminga
in der Sankt-Marien-Andreas-Kirche

Michael Schönberg begleitete am 23.05.2013 neun Mitarbeiter der K.F. Brodbeck GmbH aus Hechingen beim Besuch in der Sankt-Marien-Andreas-Kirche in Rathenow. Er ließ sich auch von Toes Pluijter-Hamminga aus Leek in den Niederlanden das Buch über die Sankt-Marien-Andreas-Kirche signieren. Die Niederländerin war schon zu ordentlichen Mitgliederversammlung des Förderkreises zum Wiederaufbau der Sankt-Marien-Andreas-Kirche in Rathenow e. V. angereist, die am Samstag, den 25.05.2013 um 11:00 Uhr stattfindet. Anschließend spendete er die Säulensteine Nr. 6303-6316 (72,00 €) für den Wiederaufbau der Kreuzgewölbe im Chorraum. Der Förderkreis bedankt sich für die Spende.

Brodbeck GmbH Hechingen spendete Säulensteine

von Dr. Heinz-Walter Knackmuß 23. Mai 2013 23:23


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Geschäftspartner von Michael Schönberg
in der Sankt-Marien-Andreas-Kirche

Geschäftspartner von Michael Schönberg besuchten am 23.05.2013 die Sankt-Marien-Andreas-Kirche in Rathenow. Toes Pluijter-Hamminga aus Leek in den Niederlanden war schon zur kommenden Mitgliederversammlung des Förderkreises am 25.05.2013 angereist und wurde von der Gruppe herzlich begrüßt. Neun Mitarbeiter der K.F. Brodbeck GmbH aus Hechingen ließen sich den Wiederaufbau der Kreuzgewölbe im Kirchenschiff und den Böhmischen Marienaltar erklären. Anschließend spendeten sie die Säulensteine Nr. 6286-6302 (80,00 €) für den Wiederaufbau der Kreuzgewölbe im Chorraum. Der Förderkreis bedankt sich für die Spende.

Christel Roberts-Kulisch u. Wolfgang Kulisch in der Kirche

von Dr. Heinz-Walter Knackmuß 23. Mai 2013 22:22


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Die Britin Christel Roberts-Kulisch und ihr Mann Wolfgang Kulisch wohnen in Berlin und besuchten am 23.05.2013 die Sankt-Marien-Andreas-Kirche in Rathenow. Sie spendeten den Säulenstein Nr. 6285 für den Wiederaufbau der Kreuzgewölbe im Chorraum. Der Förderkreis bdankt sich für die Spende.

Uwe Schlee spendete Säulenstein

von Dr. Heinz-Walter Knackmuß 20. Mai 2013 20:26


clip_image002Uwe Schlee am Pfingstmontag 2013 in Rathenow

Die Evangelische Kirchengemeinde Milow hatte am Pfingstmontag eine Dampferfahrt nach Rathenow gemacht und feierte am Nachmittag in der festlich geschmückten Sankt-Marien-Andreas-Kirche eine Andacht. Der Posaunenchor begleitete die Gemeinde beim Gesang. Über dem Altar hing Weidenkorb an einem langen Seil von dem ersten Sterngewölbe herab. Natürlich erregte das die Aufmerksamkeit der Besucher. Am Pfingstsonntag feierte die Sankt-Marien-Andreas-Gemeinde die Konfirmation in der Kirche. Während der Predigt meinte Pfarrer Buchholz, er hätte ein Geschenk für jeden Konfirmanden, und da alles Gute von oben käme, schwebte der Korb mit den Geschenken bis vor den Altar, was natürlich eine große Gaudi für die ganze Gemeinde war. Daniel Teckemeyer zog den leeren Korb dann wieder nach oben. Nach der Andacht eilte die Milower Gemeinde wieder zum Dampfer und fuhr nach Hause. Uwe Schlee aus Vieritz ließ es sich aber nicht nehmen, den Säulenstein Nr. 6284 für den Wiederaufbau der Kreuzgewölbe im Chorraum zu spenden, ehe die Fahrt wieder nach Milow ging. Der Förderkreis bedankt sich für die Spende

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Evangelische Kirchengemeinde Milow bei der Andacht
in der Sankt-Marien-Andreas-Kirche in Rathenow
Pfingstmontag, den 20.05.2013
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Radwandergruppe aus Bremen spendete Säulensteine

von Dr. Heinz-Walter Knackmuß 20. Mai 2013 20:14


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zwölfköpfige Radwandergruppe aus Bremen

Am Pfingstmontag 2013 besuchte eine zwölfköpfige Radwandergruppe auf ihrem Weg durch das  Land Brandenburg die Sankt-Marien-Andreas-Kirche und ließ sich von dem wieder in neuem Glanz erstrahlendem Gotteshaus verzaubern. Sie bewunderten die Kreuzgewölbe im Kirchenschiff und die Chorfenster und spendeten die Säulensteine Nr. 6282 – 6283 für den Wiederaufbau der Kreuzgewölbe im Chorraum. Der Förderkreis bedankt sich für die Spende.

Mechthild Nomicos u. Franz Görner spendeten Säulensteine

von Dr. Heinz-Walter Knackmuß 20. Mai 2013 20:09


clip_image002Mechthild Nomicos und Franz Görner
am Pfingstmontag 2013 in Rathenow

Mechthild Nomicos und Franz Görner aus Berlin besuchten am Pfingstmontag 2013 die Sankt-Marien-Andreas-Kirche in Rathenow. Sie waren beeindruckt von Willen der Menschen in der Kreisstadt des Havellandes ihr Wahrzeichen, die Sankt-Marien-Andreas-Kirchen, zum Lobe Gottes wieder aufzubauen. Sie ließen sich den mühsamen Weg des Wiederaufbaus der Kreuzgewölbe im Kirchenschiff erklären und folgten aufmerksam den Erläuterungen zum Marienaltar im Chorraum, der auf die Tochter Kaiser Karls IV., Katharina, zurückgehen soll. Sie spendeten die Säulensteine Nr, 6280 – 6281 für den Wiederaufbau der Kreuzgewölbe im Chor. Der Förderkreis bedankt sich für die Spende.

Diskussion über Religionsfreiheit

von Dr. Heinz-Walter Knackmuß 15. Mai 2013 00:06


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Volker Kauder und Andrea Voßhoff
im Rittersaal in Brandenburg an der Havel am 14.05.2013

Die Bundestagsabgeordnete Andrea Voßhoff ist Vorsitzende der Arbeitsgruppe Recht der CDU/CSU-Fraktion im Deutschen Bundestag und hatte den Vorsitzenden der CDU/CSU-Fraktion im Deutschen Bundestag, Volker Kauder, am 14.05.2013 in den Rittersaal der Fachhochschule Brandenburg an der Havel zu einer Diskussion unter dem Titel
„Religionsfreiheit verteidigen“ eingeladen. Die Zuhörer des voll besetzten Raums erlebten eine fundierte Darstellung der Probleme der Religionsfreiheit in der Welt. Volker Kauder spannte dabei einen weiten Bogen, der von Deutschland über die UNO nach Saudi-Arabien, Ägypten, Iran, China und zur Türkei reichte. Das Recht seine Religion in jedem Land zu praktizieren ist für Volker Kauder ein Menschenrecht. In der UNO-Menschenrechts-Charter ist das ein verbrieftes Recht. Saudi Arabien hat diese Konvention nicht unterschrieben und verbietet alle Religionen, die sich nicht zum Islam bekennen. Volker Kauder vertrat die Auffassung, dass der Islam einen anderen Gott habe, der so entrückt ist, dass alles gegen ihn als Lästerung aufgefasst wird. Christen können mit Gott rechten. Für ihn ist das Schlüsselwort des Christentums: „Niemand kommt zum Vater, denn durch mich“ (Johannes 14,6). Wir Christen kommen durch Jesus Christus zum Vater, zu Gott. So wie Moslime bei uns Moscheen bauen dürfen, verlangt er auch in islamischen Staaten, dass Christen Kirchen bauen dürfen und ihre Priester ausbilden können. Die Religionsfreiheit in der Türkei muss vor dem Anschluss an die Europäische Union geklärt werden und nicht hinterher. In der Türkei ist die Priesterausbildung verboten. Es darf aber niemand das Priesteramt ausüben, der nicht die türkische Staatsbürgerschaft hat. Europa ist für ihn mehr als nur der Euro. Europa verkörpert für Volker Kauder einen Wertekanon der jüdisch-christlichen Tradition. Ganz pragmatisch empfiehlt er nach Beantwortung vieler Fragen. Christen sollen Schulen und Krankenhäuser in den Ländern unterhalten dürfen. Das können sie und das wird auch von anderen Religionen geschätzt. Aber dennoch ist der Kampf für Religionsfreiheit der Menschen eine Lebensaufgabe für ihn und für nachfolgende Generationen.

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Biografien

Klasse 7 b spendete Säulensteine

von Dr. Heinz-Walter Knackmuß 3. Mai 2013 23:50


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Die Klasse 7 b der Bruno-H.-Bürgel-Gesamtschule aus Rathenow
mit ihrer Lehrerin Bärbel Lisdau und dem LER-Lehrer Thomas Otto

Die Schüler der Klasse 7 b der Bruno-H.-Bürgel-Gesamtschule in Rathenow erkundeten am 03.05.2013 die Altstadt und hatten verschiedene Aufgaben zu erfüllen. Drei Fragebögen hatte der LER-Lehrer Thomas Otto für die Schüler vorbereitet, die sie mit richtigen Antworten versehen mussten. Bei einer Führung durch die Kirche erfuhr die Klasse 7 b etwas über den Begründer der optischen Industrie in Rathenow, denn sein Geburtshaus steht gleich neben der Sankt-Marien-Andreas-Kirche. Auch erfuhren sie, dass die weltberühmte Bischöfin Rosemarie Köhn in Rathenow geboren ist und als zweite Frau in der evangelischen Kirche als Bischöfin berufen wurde. Sie hat damit Kirchengeschichte geschrieben. Die Schüler mussten nach der Führung durch die Kirche beantworten, wann das Gotteshaus gebaut wurde, wo man noch Spuren der Romanik entdecken kann und wie der gotische Baustil aussieht. Thomas Otto war es wichtig, den Kindern wie Lessing in der Ringparabel in „Nathan der Weise“ die Achtung vor den drei großen Weltreligionen Judentum, Islam und Christentum nahe zu bringen. Wenn die Religionen sich gegenseitig respektieren, kann es auch keine kriegerischen Auseinandersetzungen zwischen ihnen geben. Die Reformation von Martin Luther wollte eigentlich Missstände in der katholischen Kirche beheben, führte aber zur Spaltung des Christentums. Luther wandte sich gegen den Ablasshandel und meinte, dass die Menschen durch das unschuldige Opfer von Jesus Christus am Kreuz von ihrer Schuld befreit worden sind. Er wandte sich auch gegen das Zölibat. In der Lutherischen Kirche dürfen alle Priester heiraten. Die Ehelosigkeit steht im Kontrast zu Gottes Aufforderung an alle Menschen, nicht allein zu leben und Kinder zu haben. Auch wird nach Luther die Heiligenverehrung deutlich eingeschränkt und die Unfehlbarkeit einer von Menschen geleiteten Kirche bezweifelt. Es war ein schöner Frühlingstag, als die Klasse 7 b mit ihren Lehrern in die Kirche kam. Am meisten gefallen hat den Schülern der Aufstieg auf den Turm und die herrliche Sicht über das Havelland. Das war der Lohn der Mühen mit dem Fragebogen in der Kirche. Die Klasse 7 b spendete die Säulensteine Nr. 6258 -6259 für den Wiederaufbau der Kreuzgewölbe im Chorraum. Der Förderkreis bedankt sich für die Spende.

Kirsten und Jost-Guideo Thorau spendeten Säulenstein

von Dr. Heinz-Walter Knackmuß 3. Mai 2013 23:15


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Kirsten und Jost-Guido Thorau aus Augsburg besuchten am 03.05.2013 die Sankt-Marien-Andreas-Kirche. Sie ließen sich durch das Gotteshaus führen und bestaunten die Fenster im Chorraum und die Kreuzgewölbe. Dann bestiegen sie den Kirchturm und beschauten sich in aller Ruhe das maiengeschmückte Havelland. Sie spendeten den Säulenstein Nr. 6257 für den Wiederaufbau der Kreuzgewölbe im Chorraum. Der Förderkreis bedankt sich für die Spende.