Musikgruppe Fat Caps Rathenow spendete Säulenstein

von Dr. Heinz-Walter Knackmuß 31. Oktober 2013 19:27


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Am Reformationstag (31.10.2013) besuchten drei Mitglieder der Musikgruppe „Fat Caps Rathenow“ die Sankt-Marien-Andreas-Kirche und bestiegen den Kirchturm. Der Reformationstag ist in Mecklenburg-Vorpommern, Brandenburg, Sachsen-Anhalt, Sachsen und Thüringen ein gesetzlicher Feiertag und so kamen viele Besucher aus diesen Bundesländern und genossen bei strahlendem Sonnenschein die herrliche Aussicht über das Havelland vom Turm der Kirche. Die Musikgruppe „Fat Caps Rathenow“ spendete den Säulenstein Nr. 7329 für den Wiederaufbau der Kreuzgewölbe im Chorraum. Der Förderkreis bedankt sich für die Spende.

85. Geburtstag

von Dr. Heinz-Walter Knackmuß 29. Oktober 2013 23:22


von Günter Thonke

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Liebe Geburtstagsgäste!

Nach 85 Lebensjahren will ich nicht viele Worte machen über mein Dabeisein im Weltenlauf, welches mich gnädig alle Klippen der Zeit umschiffen ließ. Fakt ist, noch da zu sein und von euch allen im Auge behalten worden zu sein, was uns weiterhin beschieden sei !

Zielgenau fiel ich einst in den Schornstein eines Bäckers , - den meiner nun Eltern, die mich liebevoll empfingen und großzogen. Einen Bruder bekam ich, als von mir in Potsdam das Backen erlernt wurde im 16 Lebensjahr, kurzum ich nicht zu Hause war. Nachdem ich auch noch den Krieg beenden half und gesund das heile Heimathaus erreichte, wurde versucht Jugend zu leben mit Sport und Spiel.

Nach der Arbeit war am Sonntag Schutt wegzuräumen auf dem Grundstück in der Berlinerstrasse. Die große Liebe musste noch warten, meinen kleinen Bruder nahm ich auf der RT oft mit, die Prüfungen im Beruf waren zu schaffen, bei Freunden onkelte ich schon, doch dann machte es klick, eine Geschichte für sich. Es wurde geheiratet, um zwei Jahre danach in die Fußstapfen der Eltern zu treten, die uns helfend immer beistanden. Auf Detlef und Olaf hatten sie stets ein, - nein zwei Augenpaare und halfen, sie zu aufrichtigen Menschen zu prägen, die durch bewegte Zeiten ihren Weg gingen.

Als zweite, meine Generation trugen wir als Ehepaar 28 Jahre

den Staffelstab der Firma, 34 Jahre schafften es die Eltern zuvor und nun ist Olaf im 25. Jahr, summa sumarum sind es 87 Firmenjahre. Davon erlebte ich schon 85, kann etwas mitreden, bin dankbar dafür und hoffe auf eine gnädige Restlaufzeit, in welcher der Geist noch mitspielt, auch Vorder- und Hintergründiges in, um und um uns herum zu beschreiben und mit meiner Meinung nicht allein dazu stehen, aber nicht nur Recht haben zu wollen, sondern Nägel auf den Kopf zu treffen, ohne den Daumen zu schädigen. Die Anzahl alter Zausel vermehrt sich ungeschlechtlich hemmungslos, doch wird dies von einem Anderen geregelt werden, so diese Last unerträglich wird.

Alles und Jegliches hat seine Zeit; erst ewig währt am längsten !

Heute danke ich mich für euer Kommen, erfreut euch des Begegnen und bleibt auch in der Zukunft in Gesprächen miteinander.

Es werden nicht immer heitere Anlässe sein. Das hat das Altwerden so an sich.

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Von Vorzeiten

von Dr. Heinz-Walter Knackmuß 29. Oktober 2013 23:17


von Günter Thonke

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Von Vorzeiten

Damals gab es unsere Sorte noch nicht, den Menschen.

Aber Götter wandelten schon zu Haufe. Die hatten über viele Ressorts der Schöpfung zu wachen, was nur keinen Sinn machte, da höhere Wesen noch fehlten auf Erden und niederen, wie den Bakterien noch alle Anlaufpunkte fehlten, den alle damaligen Götter waren immun, wussten auch nicht mehr, von welchem Stern sie einst auf Erden gelandet waren. Eines aber war in ihren Genen gewesen, - der Zank und Streit unter ihnen. Da benahmen sie sich wie alles was ihnen einfiel und wenn nicht genug los ist, fällt immer viel ein.

Der Gott der Winde hatte die meiste Puste unter ihnen und wunderte sich, dass seine Kollegen allmählich verkümmerten, bis er alleine das Pusten hatte. Als Chef von Daoben hatte er den Einfall eine Figur nach seinem Bilde aus dem Lehm von Daunten zu kneten und in der Sonne zu trocknen. Die bekam also einen Sonnenbrand, bis er ihr mit seinem Odem ihn diesen auch einblies. Danach schrie und lief gar mit der Zeit im sogenannten Paradies herum und fürchtete sich vor nichts. Die Bakterien hatten ihn noch nicht mitgekriegt, vom anderen Geschlecht war noch keine Rede und über den Sinn seines Zipfels machte er sich noch keine Gedanken. Er war in totaler Unschuld, denn die und ihr Gegenteil gab es auch noch nicht, es war eben paradiesisch bis dem Schöpfer irgendeine Muse geküsst haben muss. Er hatte die Idee mit einem Gegenstück für seinen Adam. Wie allerdings auf die Rippe kam bleibt schleierhaft und den Schleier wehte man bei der Trauung, zu der er als Gottvater die Idee und das Paar das Machen hatte. Im Paradies blieben sie allerdings kinderlos, - fast wie heute hier bei uns. Sind es Parallelen ?

Dann hätten wir noch einiges vor uns !

Adam und Eva, zuvor hatte es der Übersie mit einer Lulu versucht gehabt, doch das wurde ein Selbsttor und so geistert die in anderen Zonen fremd. Die hatte in der Scheinehe auch Probleme mit der Erkenntnis gehabt und diese neuen zwei wurden auf die Früchte vom Baume eben dieser Erkenntnis zu essen gewarnt und auf die Folgen hingewiesen. Von seinen Basteleien aus Lehm schlang sich durch das Dickicht des Paradieses ein erster großer Versuch noch ohne Glieder die Schlange als Versuch der des „Versuchers“ eingeben worden war. So kam es wie es kommen musste. Der zweite Mensch, die aus der Rippe und ohne Zipfel konnte nicht der Erkenntnis und der Schlange widerstehen. Ihr Schöpfer hatte seine Güte vergessen und beide aus dem Paradies vertrieben. - Auf Erden begriffen sie den Sinn des Mondes und der Sonne, aus deren Wandel sie sich einen Kalender zu schaffen versuchten. Tiere versuchten wahrscheinlich um eine Chance zum Überleben zu haben als sie auch das Paradies verließen, konnten oder mussten und dachten über Nachwuchs und Methoden nach, den zu zeugen. So wurden Adam und Eva Zeugen dieser Praxis und feilten weiter daran. Gottvater ließ sie gewähren. Er war gewissermaßen ihr Alleinerzieher, doch nur verwandt geblieben. Sie hatten auch seine Gene in sich, doch das wusste man einst noch nicht, weil Gene fast noch Ausgeklügelteres sind als Bakterien. Die Gene geben das Gute und das Böse weiter, halten das Wesen selten in einem Gleichgewicht und als das bemerkt wurde, wurde umgehend die Lebenszeiterwartung auf siebzig Jahre gekürzt, nach Adam Riese um mehr als neunzig Prozent. Damit rechnete zwar keiner, stellte es mit den Jahren aber fest. Als Folge lief die Reproduktion auf vollen Touren und die Anzahl der Danebengeratenen nahm zu.

Was tun sprach schon Zeuss als Gott einer Zeit von davor.

Doch der liebe Gott tickte ja mal so und mal anders. Da dachte er an das viele Wasser in den Wolken und im Meer und den Möglichkeiten über Ursache und Wirkung nach und das man damit allen außer einigen den Garaus machen kann.

Zu einen gewissen Noah und die Seinen hatte er einen guten Draht, fast wie zu einem gütigen Nachbarn, wohnhaft im ersten Haus hinter dem Himmel. Von einem Einsturz desselben hatte schon eine frühere Konkurrenz gefaselt gehabt. So dachte er nun zweimal nach, riet dem Noah sich eine große Arche zu bauen für alles Paarige wegen der Fortpflanzung nach einem Neubeginn und deren Futter, alles möglichst stabil wegen eines zu erwartenden Seegangs.

Erhört – getan. Es wurde ein großer Kasten. Wasserbehälter waren nicht nötig weil es regnete. Auch Rettungsboote wären sinnlos gewesen. Es gäbe kein Lampedusa. Wie man am Ende auf dem Ararat landete, - das bleibt ein göttliches Geheimnis. Auch die Erkenntnis, das war ja sein Pfund, nach einem Neuanfang den richtigen Weg zu weisen. Da hoffte er klüger geworden zusein.

An die Gene hatte er zwar nicht gedacht gehabt und das die sich potenzieren in der Zukunft zu neuem Leid und Freuden. Doch da gab es ja noch seine himmlischen Scharen, die Engel und ihre Anführer , Erzengel Gabriel, Michael und Satan, welche die Fähnlein führten. An diesen wurde keine weiblichen Schönheiten gelassen. Die waren damals immer nur Escorte. Selbst die sogenannten Fähnleinführer hatten als Ziele vor ihren Augen, die Treppe herauffallen zu wollen bei un- oder passender Gelegenheit. Zu diesem Zweck hatten sie sogenannte-„ismen“ im Auge, wie Religionen genannt wurden bevor es sie gab. Satan dachte mehr an Diktaturen mit alleinigem Sagerecht und an einen rechtzeitigen Absprung. Mit der Hilfe seiner Großmutter schaffte er diesen. Über seinen Vater war er sich wie viele Wesen, im wesentlichen nicht im Klaren. War es ein „Auf und Davon“ wegen einer ewigen Treue oder der Alimente, wegen der es viele „Alis“ anderswo und nun auch hier gibt.

Der Gottvater blieb unsichtbar. Wir sollen zwar nach seinem Bilde sein, doch bei all und jedem kommen mir da Zweifel. Es sind nicht alle schön, die so aussehen. Das ist und bleibt Ansichtssache. Maler trauen sich manches zu malen, mit und ohne was an. An der Decke irgendwo in Italien gibt ein Bild, wo sich ein Mensch mit Fingerzeigen sich einem Unsichtbarseinwollenden nähert.

Von zwei Möglichkeiten blieb „Gott sei dank“diese Dritte.

Als erstes folgte schnell der Absprung des Erzengels Satan.

Der hatte den himmlischen Kanal voll gehabt, diente sich den immer Probleme habenden Religionen mit deren Richtungskämpfen an, schlug die Schaffung einer Hölle vor zur Stärkung jeder Macht vor und als Ventil den Beichtstuhl mit Sündenvergebung. Es sollte von denen ohne Sünde ein erster Stein geworfen werden, damals kurz nach der Steinzeit, als man auf die Menschenliebe schwor, die zu einem ewigen Frieden führe. - Von der im Bett war keine Rede. Es konnte aber geträumt werden. Mord und Totschlag wie das Bier von Kyritz hieß, gab es überall. Als man noch sich duellierte, wurde es verboten. Es kam zu einer Nummer größer diverser Sorten von Kriegen.

Den Bürgerkriegen, Kleinkriegen, Religionskriegen, zwei Weltkriegen und einem kalten Krieg. Zur Zeit sind es asymmetrische und elektronische Kriege. Was die Zukunft beträfe, wäre es ein weites Feld.

Der Erzengel Gabriel versucht sich in der großen Politik, sein Kleinvieh machte auch nur Mist. Vor welchen Wagen er nun gespannt werden wird, ist abzuwarten und : „ wie es seine „Englischen Heerscharen akzeptieren werden“.

Beim Erzengel Michael weiß keiner wer dahinter in der Küche wirkt.

Es soll ein Joachim sein. Vielleicht hat der einen zweiten Vornamen Micha? Der Name Angela deutet ja auch in eine himmlische Richtung.

Im politischen Räderwerk scheint ohnehin nichts unmöglich zu sein.

Beim Gottesbegriff kommen seit der Aufklärung vielen Zweifel. Vorm eigenem Toresschluss legen sich diese, - wenn von guter Seele die Rede ist.

Der liebe Gott als Vater widmet sich der Natur.

Diese hat täglich ein neues Gesicht, lässt Sonne, Mond und Sterne ihren Lauf, verschiebt die Kontinente, bebt in wechselnden Stärken, lässt über Vulkane ihren Dampf ab und bedroht die Erde und ihre Kollegen aus dem Weltraum mit Kometen und Geschossen. Alles habe einen Sinn, wird sich eingeredet. Da ohne gäbe es nicht das Heute!

Keiner kennt das letzte Tor der Gold- oder Pechmarie !

Auch diese Zeilen brachte ein winziger Erdling zu Papier.

Was der sich dabei dachte, wurde dem selber nicht klar.

Er hatte wohl in der Vergangenheit und Gegenwart Glück gehabt.

Doch Garantiescheine für die Zukunft gibt es nicht !

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Biografie von Gisela Fritze

von Dr. Heinz-Walter Knackmuß 28. Oktober 2013 22:28

 

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Else Ida Gisela Fritze, geborene Krüger, wurde am 10.06.1928 in Semlin geboren. Ihr Vater, August Ernst Ewald Krüger war Landwirt und ihre Mutter Else Anneliese Krüger, geborenen Pankow, war ebenfalls als Bäuerin auf dem eignen Hof in Semlin tätig. Das Elternhaus von Gisela Fritze steht noch als erstes Haus östlich der kleinen Dorfkirche.

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Geburtshaus von Gisela Fritze

Die Familie bewirtschaftet einen ca. 28 ha großen Bauernhof in Semlin. Es gab auf dem Hof sechs Kühe, Schweine, Hühner und Enten. Gisela Krüger wuchs mit ihrem Bruder August Hermann Ewald (*03.11.1931 - †10.07.2012) und ihrer Schwester Gertrud-Luise (*23.10.1941 – †12.01.1994) auf. Gisela Fritze besuchte die achtklassige Dorfschule in Semlin, die vom Lehrer Saß geleitet wurde. Später ging sie dann auf eine Haushaltsschule und arbeitet im Hotel Fürstenhof, wo sie die Kochkunst erlernen sollte. Sie war zeit ihres Lebens eine ausgezeichnete Köchin und konnte sehr gute Kuchen und Torten backen. Als den Eltern beim Schlachten eines Schweins das Salz ausging, wurde ihr jüngere Bruder zum Kaufmann Helmut Thiedecke geschickt, der eines der wenigen Telefone im Dorf hatte. Er rief seine Schwester im Fürstenhof an und sagte: „ In Semlin gibt es kein Salz.“ Gisela Fritze fragte: „ Mit wem spreche ich denn?“, aber der des Telefonieren unkundige Ewald wiederholte nur den einen Satz: „ In Semlin gibt es kein Salz. In Semlin gibt es kein Salz.“ Die Schwester dachte sich bald, dass das nur ihr Bruder Ewald sein könnte und dass den Eltern wohl beim Schlachten das Salz ausgegangen war und brachte ausreichend Salz von Rathenow mit. Der Satz, “In Semlin gibt es kein Salz“, wurde noch lange Jahre als geflügeltes Wort in der Familie benutzt. Am 04.01 1952 heiratete sie den Semliner Landwirt Walter Ernst Wilhelm Fritze. Walter Fritze bewirtschaftete mit seinen Eltern Anna Minna Emma Fritze, geborenen Barnewitz und Wilhelm Gustav Julius Fritze einen ca 25 ha großen Bauernhof in Semlin.

clip_image004Die Schwiegereltern
Anna und Wilhelm Fritze

Walter Fritze hatte eine landwirtschaftliche Schule besucht und führte einen mustergültigen Bauernhof mit seinen Eltern in Semlin. Die Bauern mussten einen Anteil der Ernte und einen bestimmte Anzahl des Viehs als so genanntes „ Soll“ zu einem geringen Preis an den Staat verkaufen. Wenn sie das Soll erfüllt hatten, konnten sie den Rest der Ernte und des Viehs als so genannte „ Freie Spitzen“ zu einem höheren Preis an den Staat verkaufen. Die Hochzeit erfolgte zunächst im Standesamt in Hohennauen und nach dem Standesamt fuhr das Brautpaar in die Semliner Dorfkirche, wo das Ehepaar von Pfarrer Rolf Stubbe kirchlich getraut wurde.

clip_image006Der Brautzug auf dem Weg zur Kirche

 

clip_image008Dorfkirche Semlin

 

clip_image009Gisela und Walter Fritze
am Hochzeitstag

 

Anschließend wurde in dem Lindengasthaus „Paul Schmid“ in Semlin ein rauschendes Fest mit über 100 Gästen gefeiert.

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Das Hochzeitsfoto mit über 100 Gästen
vor dem Lindengasthaus Paul Schmid in Semlin

1. Reihe von oben von links: 1. Otto Schröder jun.,2. Hannelore Bethke (später verehelichte Lenzen), 3. Hans-Joachim Hoppe, 4. Elsa Osterburg, 5. Ewald Krüger, jun., 6. Brunhilde Kurth (später verehelichte Strieker) ,7. Hans Strieker, 8. Ursula Jäkel (später verehelichte Marquardt) ,9. Otto Marquardt

2. Reihe von oben von links:1.Manfred Hoppe, 2. Christa Schröder (später verehelicht Kattner) ,3. Malcher Thiedecke, geborene Ruf, 4. Paul Thiedecke, 5. Hilde Fürll, 6. Herbert Fürll, 7. Irmgard Bading, geb. Rüter, 8. Rolf Bading, 9. Elisabeth Jarnert, geborene Knackmuß, 10. Willi Jarnert, 11. Sonja Freckmann, geborene Thiedecke, 12. Rudi Freckmann,

3. Reihe von oben von links: 1.Annemarie Stude (später verehelichte Pahl), 2. Hildegard Hoppe, geborene Rüter, 3. Hans-Werner Wernsdorf, 4. Wichert Hoppe, 5. Anni Dorst, geborene Bettge, 6. Albin Dorst, 7. Edith Harms, geborene Selbach, 8. Klaus Harms, 9.???,10.???,11.???,12.???,13. Eleonore Bogusch, geborene Fank, 14. Werner Bogusch, 15. Grethe Braunschweig, geborene Quadfasel, 16. Hildchen Fuchs, geborene Otte, verwitwete Runau 17. Irmgard Rumland, geborene Soost, verwitwete Ewald, 18. Else Gäde, geborene Koch, 19. Alfred Gäde, 20. Käthe Braunschweig, geborene Wetzel, 21. Horst Braunschweig

4. Reihe von oben von links: 1.Helga Knackmuß, 2.Otto Knackmuß, 3. Otto Bettge, 4.???,5.??? 6. Emma Bettge, geborene Kühne, 7. Elli Könicke, geborenen Hut, 8. Reinhold Könicke, 9. Frieda Wetzel, geborenen Günther, 10. Otto Wetzel, 11.Ottilie Guthan, geborene Theel, 12. Willi Guthan, 13. Frieda Osterburg, 14. Hasso Osterburg, 15. Anna Schlameuß, geborene Fritze 16. Richard Schlameuß, 17. Elfriede Knackmuß, geborene Hirsch, 18. Walter Knackmuß, 19. Hedwig Knackmuß, geborene Pohl, 20. Otto Knackmuß (Kind) 21. Fritz Knackmuß, 22. Edith Schwentesius, geborene Marquardt, 23. Werner Braunschweig, 24. Lotte Dahms, geborene Henning, 25. Heinz Henning, 26. Christel Bohm (später verehelichte Fester) 27. Erna Bruhn , 28.Friedel Fuchs, 29 Georg Bruhn, 30.Otto Bohm, 31. Otto Rumland, 32. Emmi Segeletz, 33. Erich Segeletz, 34. Wilhelm Braunschweig

5. Reihe von oben von links: 1.Hans-Joachim Fuchs (Kind) 2. ???  3. Emma Henning, geborene Mahnicke, verwitwete Last, 4. Wilfried Rüter (Kind) 5.???, 6. ??? (Kind), 7.???, 8. Wilhelm Fritze, 9. Anna Fritze, geborene Barnewitz, 10. Gisela Fritze, geborene Krüger, 11. Walter Fritze, 12. Else Krüger, geborene Pankow, 13. Ewald Krüger, sen. 14. Meta Pankow, 15. Minna Barnewitz, geborene Guthan, 16. ???, 17. Selma Braunschweig, 18. Rüdiger Schwentesius (Kind), 20. Walter Runau (Kind), 21. Manfred Bohm (Kind), 22. Peter Dahms (Kind)

6. Reihe von oben von links: 1. Annemarie Knackmuß, (später verehelichte Schütz), 2. Günter Rumland, 3.Heike Dorst, 4. Edelgard Gäde, (später verehelichte Böss) 5.Margrit Ewald, 6. Sigrid Jarnert, (später verehelichte Wichmann) 8. Gertrud-Luise Krüger, (später verehelichte Nielebock) 9. Heinz-Walter Knackmuß

 

 

 

clip_image013Brautpaar mit Eltern und Großmüttern
( von links: Anna und Wilhelm Fritze, Gisela Fritze, Minna Barnewitz, Walter Fritze, Meta Pankow, Else Krüger, Ewald Krüger)

Am 26.10.1954 wurde dem Ehepaar ihr erste Sohn Gert Walter Ewald und am 15.09.1958 ihr zweiter Sohn Horst Erich Franz geboren. Gisela Fritze half auf dem großen Bauernhof der Familie mit, den ihr Mann und sie mit den Schwiegereltern Wilhelm und Anna Fritze bewirtschafteten.

clip_image015Gisela Fritze
vor ihrem Bauernhaus

Nach dem Eintritt in die Landwirtschaftliche Produktionsgenossenschaft (LPG) im Jahre 1960 gehörte die Familie zuerst dem Typ I der LPG an, bei dem die Bauern und Bäuerinnen nur die Felder als genossenschaftliches Eigentum gemeinsam bearbeiteten. Später gehörten Gisela und Walter Fritze der LPG „Märker Land Semlin“ an, die zum Typ III gehörte und bei der alles Eigentum genossenschaftlich genutzt wurde. Gisela Fritze arbeitete auf dem häuslichen Bauernhof als Rinderzüchterin und war überwiegend mit der Aufzucht der Rinder beschäftigt. Sie qualifizierte sich in Lehrgängen zur Facharbeiterin für Rinderzucht und legte nach entsprechenden Schulbesuch auch 1968 die Prüfung zum Meister für Rinderzucht ab. Die Arbeit auf dem Bauernhof war sehr schwer, denn es fehlten zu der Zeit noch viele Maschinen, die die Arbeit der Landwirte heutzutage erleichtern. Da sie die älteste Tochter war, nahm sie nach dem Tode ihrer Schwester Luise ihre Mutter zu sich und pflegte sie bis diese mit 90 Jahre verstarb. Auch um ihre Schwiegermutter Anna Fritze kümmerte sie sich liebevoll bis zu deren Tode im 103. Lebensjahr. Sie war immer kirchlich engagiert und Mitglied des Gemeindekirchenrates von Semlin.

clip_image017Gisela Fritze spendete
für den Wiederaufbau der
Sankt-Marien-Andreas-Kirche
in Rathenow

Gisela Fritze spendete 2008 den Dachstein Nr. 1978 für den Wiederaufbau der Sankt-Marien-Andreas-Kirche in Rathenow. Sie liebte ihre Arbeit in der Landwirtschaft und hoffte, dass ihre Söhne einmal auch in die Fußstapfen der Eltern treten würden, aber die beiden Söhne studierten Zahnmedizin und praktizieren als Zahnärzte. Gert Fritze in Briesen/Mark und Horst Fritze in Rathenow. Als junge Frau hat sie neben der vielen Arbeit auf dem Bauernhof gern gestrickt. Sie hat zwei Enkel Thomas und Florian und einen Urenkel Noam, der ihr Sonnenschein war.

clip_image019Säulensteine für den Wiederaufbau
der Sankt-Marien-Andreas-Kirche
in Rathenow

Am 10.06.2011 spendete Gisela Fritze die Säulensteine Nr. 1313-1314 für den Wiederaufbau der Kreuzgewölbe im Chorraum der Sankt-Marien-Andreas-Kirche in Rathenow. Sie arbeitete auch gern in ihrem Garten am Haus, wo sie sich ein kleines Paradies schuf. Am 25.10.2013 trat sie dem Förderkreis zum Wiederaufbau der Sankt-Marien-Andreas-Kirche bei, weil sie den Wiederaufbau des Wahrzeichens der Stadt Rathenow unterstützen wollte. Am 04.10.2014 nahm sie Gott, gelobt sei sein Name, zu sich in seine ewige Herrlichkeit und erlöste sie von all ihren Leiden, die sie im Alter betroffen hatten.

© Dr. Heinz-Walter Knackmuß

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Biografien

Dr. Manfred Klare aus Dorf Zechlin spendete Säulensteine

von Dr. Heinz-Walter Knackmuß 27. Oktober 2013 22:33


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Dr. med. Manfred Klare aus Dorf Zechlin besuchte am 27.10.2013 die Sankt-Marien-Andreas-Kirche in Rathenow und ließ sich etwas über den Wiederaufbau der Kirche und ihre Kunstschätze berichten. Er kaufte auch das Buch über die Kirche und spendete die Säulensteine Nr. 7327 -7328 für den Wiederaufbau der Kreuzgewölbe im Chorraum. Der Förderkreis bedankt sich für die Spende

Bikergottesdienst am 26.10.2013

von Dr. Heinz-Walter Knackmuß 27. Oktober 2013 01:00


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Am 26.10.2013 fand nach einem Motorradkorso durch die Stadt Rathenow um 16:00 Uhr ein Bikergottesdienst in der Sankt-Marien-Andreas-Kirche statt. Die Kantorin Hanna Seefeld und Mitglieder der Städtischen Musikschule Rathenow umrahmten den von Pfarrer Andreas Buchholz geleiteten Gottesdienst. Ach der Bürgermeister der Stadt Rathenow, Ronald Seeger, war dabei, denn er ist ein begeisterter Motorradfahrer.

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Aktuelles

Konfirmanden aus dem Elb-Havel-Winkel spendeten Säulensteine

von Dr. Heinz-Walter Knackmuß 26. Oktober 2013 23:06


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Zur Evangelischen Hoffnungskirchengemeinde im Elb-Havel-Winkel gehören die Orte Göttlin, Rathenow-West, Grütz, Großwudicke, Buckow und Steckelsdorf. Pfarrerin Katrin Brandt praktiziert seit Jahren einen erlebnisorientierten Konfirmandenunterricht in ihrer Gemeinde. Am 26.10.2013 kam sie deshalb mit einer Gruppe von Konfirmanden in die Sankt-Marien-Andreas-Kirche und sang mit ihnen wohl schon zur Einstimmung auf den Reformationstag das bekannte von Luther 1529 gedichtete und komponierte Lied „Ein feste Burg ist unser Gott.“ Dann bestieg die kleine Gruppe den Kirchturm und ließ Luftballons mit Sprüchen von Martin Luther in den Himmel steigen. Die Konfirmanden spendeten die Säulensteine Nr. 7325-7326 für den Wiederaufbau der Kreuzgewölbe im Chorraum der Kirche. Der Förderkreis bedankt sich für die Spende.

Eberhard Rabe spendete Säulensteine

von Dr. Heinz-Walter Knackmuß 26. Oktober 2013 22:46


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Eberhard Rabe aus Rathenow ist vielen Menschen in der Stadt bekannt, denn er filmt und fotografiert die Stadt und ihre Menschen und wer Lust hat, kann über www.youtube.com/rabevideo die Filme und Fotos ansehen. Am 26.10.2013 besuchte er die Sankt-Marien-Andreas-Kirche in Rathenow und ließ sich etwas über die Geschichte der Kirche und ihren Wiederaufbau erzählen. Zum Schluss bestieg er den Kirchturm und das Wetter hatte ein Einsehn, denn oben auf der Kirchturmpattform war gerdae die Sonne nach einem verregneten Vormittag erschienen und überstrahlte die herbstlich bunte Stadt. Er spendete die Säulensteine Nr. 7323-7324 für den Wiederaufbau der Kreuzgewölbe im Chorraum der Kirche. Der Förderkreis bedankt sich für die Spende.

Karl Freitag–zum Gedenken Säulensteine für den Chorraum

von Dr. Heinz-Walter Knackmuß 15. Oktober 2013 17:22


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Karl Anton Theodor Freitag (29.10.1928 – 04.03.2013) aus Rathenow wäre am 29.10.2013 85 Jahre alt geworden. Seine Frau Luise stiftete aus diesem Anlass zu seinem Gedenken 10 Säulensteine (Nr. 7312 – 7321) zum Wiederaufbau der Kreuzgewölbe im Chorraum der Sankt-Marien-Andreas-Kirche. Gern hätte Karl Freitag noch den Beginn der Bauarbeiten erlebt, aber Gott der Herr nahm ihn am 04.03.2013 in seine ewige Herrlichkeit auf. Luise und Karl Freitag sind engagierte Förderer des Wiederaufbau der Sankt-Marien-Andreas-Kirche. Zu ihrer Goldenen Hochzeit erbaten sie von ihren Gästen eine Spende für die elektronische Übergangsorgel und übergaben am 03.09.2005 900,00 € dafür an Pfarrer Buchholz.  Zu seinem  80. Geburtstag er bat er von seinen Gästen eine Spende für die Sanierung der Lutherkirche.

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Luise und Karl Freitag übergeben an Pfarrer
Andreas Buchholz das Geld für die neue Orgel

Karl Freitag trug für die Sankt-Marien-Andreas-Gemeinde Briefe aus und versah oft mit seiner Frau den Küsterdienst in der Lutherkirche oder der Sankt-Marien-Andreas-Kirche. Er brachte sich entsprechend seinen Kräften in die Kirchenarbeit ein und durch seine ruhige bescheidene Art gewann er schnell das Vertrauen der Menschen

clip_image005Luise und Karl Freitag bei der Feier zum 80. Geburtstag von Karl Freitag
am 01.11.2008
in der Gaststätte Schwedendamm in Rathenow

Biografie van André de Jong

von Dr. Heinz-Walter Knackmuß 14. Oktober 2013 23:21


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Deutsch

André de Jong werd op 14 mei 1965 geboren in Groningen (Bedum). Zijn vader, Freerk de Jong, was een bedrijfsleider in het distributiecentrum van ‘De Boer’ supermarkten. Zijn moeder, Hennie de Jong, geboren als Blaauw, was een huisvrouw. André de Jong is in Groningen gedoopt en deed zijn belijdenis bij Dominee Sybren Bakker in Leek. André de Jong ging naar de basisschool in Leek. Daarna ging hij naar middelbare school ‘De Waezenburg’ in leek waar hij zijn eindexamen deed. Na zijn eindexamen studeerde Andre de Jong bij de Laboratorium School in Groningen en wilde hij Chemielaborant worden. Na een jaar onderbrak hij de studie en nam hij een baan aan bij zijn vader. Hij deed een cursussen voor boekhouder en werkt nu op de salarisadministratie bij supermarktketen ‘Jumbo’.
Op 28 oktober 1993 trouwde André de Jong met Theologiestudente Imola Kinga Kovacs. Hun trouwspreuk luidde: “Waar u gaat, zal ik gaan, waar u slaapt, zal ik slapen; uw volk is mijn volk en uw God is mijn God. Waar u sterft, zal ook ik sterven, en daar zal ik begraven worden. De HEER is mijn getuige: alleen de dood zal mij van u scheiden!,, (Ruth 1:16-17). Op 9 oktober 1994 werd hun zoon Tomas Abel in Groningen geboren en op 9 juli 1997 hun zoon Aron Nimrod in Tolbert.

clip_image003Op de foto van links naar rechts:Imola de Jong, Tomas de Jong, Aron de Jong und André de Jong

André de Jong houdt van Bluegrass- en Countrymuziek en werkt in zijn vrije tijd graag voor de Roemeniëgroep in de gemeente Leek-Oldebert. Op 25 september 2011 trad hij toe tot de groep van sponsors voor de wederopbouw van de ‘Sankt-Marien-Andreas-Kirche’ in Rathenow VZW.

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Op de foto van links naar rechts: Tünde Cisbi-Kovacs (zus van Imola),
haar man Attila Csibi en Imola de Jong
bij een uitstapje op 21 september 2013 naar een struisvogelboerderij met de bezoekersgroep uit Rathenow

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Biografien