Heike und Stefan Blüm spendeten Säulensteine

von Dr. Heinz-Walter Knackmuß 27. Dezember 2013 11:01


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Heike und Stefan Blüm aus Elchingen besuchten am 26.12.2013 die Sankt-Marien-Andreas-Kirche und ließen sich etwas über die Kunstschätze in der Kirche und den Wiederaufbau erzählen. Sie spendeten die Säulensteine Nr. 7545 -7546 für den Wiederaufbau der Kreuzgewölbe im Chorraum. Der Förderkreis bedankt sich für die Spende.

Carolin Hartmann aus Korbach spendete Säulensteine

von Dr. Heinz-Walter Knackmuß 24. Dezember 2013 01:52


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Carolin Hartmann ist in Rathenow aufgewachsen und ihrer Heimat sehr verbunden. Am 06.12.2013 hat sie im hessischen Korbach ihr 2. Staatsexamen für das Lehramt bestanden und spendete aus diesem Anlass die Säulensteine Nr. 7531 -7536 zum Wiederaufbau der Kreuzgewölbe im Chorraum des Sankt-Marien-Andreas-Kirche. Sie wird zukünftig Kinder in Hessen in Latein und Englisch unterrichten. Der Förderkreis bedankt sich für die Spende.

Klasse 7c der Bruno-H.-Bürgel-Schule spendete Säulensteine

von Dr. Heinz-Walter Knackmuß 22. Dezember 2013 19:55


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Die Klasse 7 c  der Gesamtschule “Bruno-H.-Bürgel” aus Rathenow hat am 5. Dezember 2013 die Sankt-Marien-Andreas-Kirche, das älteste, größte und ehrwürdigste Gebäude der Stadt Rathenow, besichtigt. Sie erfuhren schon vor der Kirche, dass bereits vor 2000 Jahren hier Menschen gesiedelt haben und dass  in den folgenden Jahrhunderten auf dem Kirchberg und in der Altstadt sich dramatische Ereignisse abgespielt haben, die unser Leben auch heute noch beeinflussen. Sie bewunderten die neuen Kreuzgewölbe, die Chorfenster und den alten Flügelaltar. Bemerkenswert waren das Interesse und die Aufmerksamkeit der Klasse. Als junge Rathenower konnten sie hier  die Erfahrung machen, dass Kirche  aktuell und lebensnah sein kann. Die Schulklasse spendete die Säulensteine Nr. 7543-7544 für den Wiederaufbau der Kreuzgewölbe im Chorraum.

Peter Kurth
Goethestr. 34
14712 Rathenow
Tel.:03385-516801

Helmut Torno spendete Säulensteine

von Dr. Heinz-Walter Knackmuß 22. Dezember 2013 00:01


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Helmut Torno feierte am 07.12.2013 seinen 73. Geburtstag. Aus diesem Anlass spendete er die Säulensteine Nr. 7497 – 7500 zum Wiederaufbau der Kreuzgewölbe im Chorraum der Sankt-Marien-Andreas-Kirche in Rathenow. Der Förderkreis bedankt sich bei Helmut Torno und wünscht ihm Glück und Segen für das neue Lebensjahr.

Hartmut Wengler spendete Säulensteine

von Dr. Heinz-Walter Knackmuß 17. Dezember 2013 23:22


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Hartmut Wengler aus Rathenow feierte am 11.12.2013 seinen 75. Geburtstag. Statt Blumen und Geschenke erbat er von seinen Gratulanten und Gästen eine Spende zum Wiederaufbau der Sankt-Marien-Andreas-Kirche. Dabei kamen 150,00 € zusammen. Der Förderkreis überreichte ihm dafür die Urkunde über die gespendeten Säulensteine Nr.7501-7530 zum Wiederaufbau der Kreuzgewölbe im Chorraum und bedankt sich bei dem Jubilar. Hartmut Wengler möchte allen Spendern ebenso für die geschenkten Säulensteine danken und hofft, dass der Bauabschnitt bald begonnen werden kann. Der Architekt Dr. Achim Krekeler und der Leiter des Kirchlichen Bauamtes im Konsistorium Matthias Hoffmann-Tauschwitz haben am 23.10.2013 nach anfänglicher zögerlicher Haltung bei einem Gespräch in der Sankt-Marien-Andreas-Kirche ihre Zustimmung signalisiert. Der Förderkreis hat dafür bisher fast 115.000,00 € an Spenden gesammelt.

Biografie von Med.-Rat Dr. med. Wilhelm Grundmann

von Dr. Heinz-Walter Knackmuß 14. Dezember 2013 14:14


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Wilhelm Waldemar Grundmann wurde am 05.07.1926 in Ternberg in der Steiermark (Österreich) geboren. Sein Vater Wilhelm Grundmann arbeitete als Verwalter eines großen Bauernhofes in Ternberg und seine Mutter Juliane Grundmann war Hausfrau. Wilhelm
Grundmann wuchs in einem baptistischen Elternhaus auf.

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1930 kam der Vater zurück nach Deutschland und kaufte sich ein Haus in Gersdorf in der Uckermark und arbeitete in der Landwirtschaft. In Gersdorf wurde Wilhelm Grundmann eingeschult. Später bewirtschaftete die Familie einen Bauernhof in Hohenbarnekow bei Franzburg. Wilhelm Grundmann besuchte die Grundschule in Wolfsburg und später die Aufbauschule in Franzburg. Mit 17 Jahren wurde er zum Kriegsdienst eingezogen. In Frankreich wurde er von einem Splitter im Knie getroffen. Lange wusste er nicht, ob er sein Bein behalten konnte. Die Wunde verheilte aber und Wilhelm Grundmann konnte 1948 sein Abitur in Franzburg nachholen.

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Von 1949-1954 studierte Wilhelm Grundmann Humanmedizin an der Universität Greifswald. Nach dem Staatsexamen arbeitete er am Hygieneinstitut der Universität Greifswald und promovierte zum Dr. med. Von 1956 -1957 arbeitete er als Arzt im Landambulatorium Loitz bei Demmin. Am 09.12.1956 (2. Advent) heiratete er auf Hiddensee die Säuglingsschwester Ilse Gertrud Martha Engelmann. Pastor Mühlenbeck, der die Trauung in der Kirche in Kloster auf Hiddensee vornahm, gab ihnen als Trauspruch Worte aus Jesiaja 40, 3 mit auf de Weg: “Bereitet dem Herrn den Weg, machet auf dem Gefilde eine ebene Bahn unserm Gott.“ Am 01.09.1957 zog er mit seiner Frau nach Rathenow, wo er eine Assistentenstelle in der Chirurgie am Paracelsus-Krankenhaus Rathenow bekam und zum Facharzt für Chirurgie ausgebildet wurde. Am 03.09.1957 wurde der Sohn Uwe und am 31.12.1958 der Sohn Jens in Rathenow geboren. Dr. med. Wilhelm Grundmann war ein leidenschaftlicher Chirurg. Mit dem Chefarzt Dr. med. Alfred Hinze stand er gern stundenlang am Operationstisch und half den Menschen durch seine Kunst. Als der Chefarzt Dr. med. Richard Hinze 1961 in den Westen ging, wurde Dr. med. Wilhelm Grundmann Oberarzt in der Chirurgie. Neben dieser Aufgabe war er viele Jahre mit Begeisterung Hygienebeauftragter Arzt des Paracelsus-Krankenhauses Rathenow. Wegen seiner großen Verdienste um die Gesundheit der Menschen im Kreis Rathenow wurde er 1981 mit dem Titel Medizinalrat geehrt. Am 31.12.1991 ging Med.-Rat Dr. med. Wilhelm Grundmann nach seinem 65. Geburtstag in den Ruhestand, nahm aber bis 2001 die Geschwulstberatung im Gesundheitsamt Rathenow und später im Landkreis Havelland wahr. Er hatte zwei Hobbys , die Jagd und die Modelfliegerei. Gern ging er mit seiner Frau in den märkischen Wäldern spazieren und fuhr auch mit ihr regelmäßig nach Bad Wilsnack in das Thermalbad, was beiden gut tat. Med.-Rat Dr. med. Grundmann war ein gläubiger Mensch und gehörte zur Baptisten-Gemeinde in Rathenow. Am 19.07.1997 trat er dem Förderkreis zum Wiederaufbau der Sankt-Marien-Andreas-Kirche in Rathenow e. V. bei und spendete zusätzlich zu seinem jährlichen Mitgliedsbeitrag die Bausteine Nr. 22, 53, 55, 75-77,79-80 zu je 100,00 €.

clip_image002[1]Med.-Rat Dr. med. Wilhelm Grundmann
mit Dachsteinurkunde
05.11.2008

Am 05.11.2008 spendete Med.-Rat Dr. med. Wilhelm Grundmann 10 Dachsteine (100,00 €) für den Wiederaufbau der Kreuzgewölbe im Kirchenschiff. Im Alter stellte sich eine schwere Herzerkrankung ein. Am 24.11.2013 nahm Gott ihn in seine ewige Herrlichkeit auf.

P.s. Dr. Wilhelm Grundmann hatte es zur Tradition werden lassen, zum Geburtstag vom Vorsitzenden des Förderkreises, Dr. Heinz-Walter Knackmuß, 100,00 € zusätzlich für den Wiederaufbau der Sankt-Marien-Andreas-Kirche zu spenden. Kurz vor seinem Tode schrieb er am 05.11.2013 in einem mich tief bewegenden Begleitbrief zur Spendenquittung.

Lieber Herr Kollege Knackmuß!
Sie schämen sich des Evangeliums nicht und Sie sind somit ein Mann Gottes, weil sonst Ihr Tun unmöglich wäre. Ich mag gar nicht darüber nachdenken, was wäre, wenn Ihr segensreiches Wirken bezüglich unserer Rathenower Kirche nicht hätte sein können! Es war Ihnen offenbar gegeben, Ihr Aufbauwerk zu beginnen und mit Gottes Hilfe werden Sie es, demütig bemüht, zu seinem Lobe fortsetzen können. Dazu müssen Sie uns bitte ausreichend gesund leben dürfen, um die nötige Kraft schöpfen zu können. Ich wünsche es Ihnen sehr und gratuliere Ihnen zu Ihrem Geburtstag herzlich. Freuen kann ich mich immer wieder, für Sie „stimmen“ zu dürfen. Auch freut es mich, dass Sie für Ihr segensreiches Aufbauwerk Ihre liebe Frau Viola als tüchtige Gefährtin finden konnten, wie schon bei Mose gewünscht wurde. Mein als Anlage beigefügter „Baustein“ und Geburtstagsbeitrag soll, solange vergönnt, insgeheim Ihrem Aufbauwerk dienen, zum Ruhm unseres lebendigen Gottes, der uns „kein Sekunde“ nur eine allegorische Figur ist. Herzlich grüße ich Sie, als Jubilar mit Ihrer lieben Gattin im Vereine

Ihr Wilhelm Grundmann

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