Biografie von Thomas Weisner

von Dr. Heinz-Walter Knackmuß 29. Januar 2014 12:38

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Thomas Axel Harald Weisner wurde am 01.06.1957 in Rathenow geboren. Der Vater, Harald Weisner, war Betriebsparteisekretär der Sozialistischen Einheitspartei Deutschlands in der Rathenower Hafermühle, in den Rathenower Optischen Werken und später im Maschinenbau Mögelin. Seine Mutter, Margot Weisner, geborene Güldner, war zunächst Verkäuferin und arbeitete später unter anderem als Sekretärin im Kohlehandel an der Rathenower Gasanstalt. 1957 wurde Thomas Weisner in der Lutherkirche durch Pfarrer Siegfried Wegener getauft. Von 1963 – 1973 besuchte er die Polytechnische Oberschule (POS) „ Friedrich Engels“ in Rathenow (Jahnschule). Dort wurde er von der Klasse zuerst in den Freundschaftsrat der Thälmannpioniere und anschließend in die FDJ-Leitung der Schule als Hauptkassierer delegiert. 1979 trat er aus der FDJ aus. Nach Abschluss der 10. Klasse begann Thomas Weisner 1973 eine Lehre zum Facharbeiter für Fertigungsmittel (Werkzeugmacher), die er 1976 erfolgreich abschloss und vom Volkseigenen Betrieb (VEB) Duncker sofort übernommen wurde. Die praktische Berufsausbildung fand im VEB Duncker und die theoretische Ausbildung in der Berufsschule der Rathenower Optischen Werke (ROW) in der Bergstraße statt. Von 1976 – 1978 leistet Thomas Weisner den Grundwehrdienst in der Nationalen Volksarmee (NVA) in Brück ab. Brück diente aber nur als Winterquartier, denn die meiste Zeit baute er mit seinen damaligen Kameraden Flugplätze für die NVA. Nach dem Armeedienst kehrte er als Werkzeugmacher in seinen Ausbildungsbetrieb VEB Duncker nach Rathenow zurück. 1978 begann er ein fünfjähriges Fernstudium für Maschinenbau an der Fachhochschule für Maschinenbau und Elektrotechnik in Magdeburg und arbeitete seit Beginn des Fernstudiums als Technologe in dem Betrieb. Während seines Fernstudiums wurde der Betrieb VEB Duncker in die Rathenower Optischen Werke eingegliedert und Thomas Weisner arbeitete seit 1980 als Fertigungsmittelkonstrukteur in den ROW. 1983 schloss er das Fernstudium erfolgreich ab und war nun Maschinenbauingenieur (Konstrukteur). Als 1990 mit der Einheit Deutschlands die Reprivatisierung des VEB Duncker erfolgte, blieb er praktisch im gleichen Betrieb, dem Tochterunternehmen „Werkzeugfabrik Rathenow GmbH“ und arbeitete bis zur Insolvenz der Firma im Jahr 1997 in der Jahnstraße in Rathenow. Mit der Insolvenz des Betriebes kam Thomas Weisner zur Havelländischen Zinkdruckguss GmbH und arbeitete dort in seinem Beruf bis 2009, wo er aus wirtschaftlichen Gründen entlassen wurde. Ab 2010 fand Thomas Weisner als Fertigungsingenieur eine neue Aufgabe bei der Rathenower Feinwerktechnik GmbH, die als Tochterunternehmen für die Ohst Medizintechnik AG in Rathenow Hüft- und Kniegelenke im Feingussverfahren herstellt. Am 27.03.1981 heiratete er die Sekretärin Renate Magdalena Pehta in Rathenow standesamtlich. Am 28.03.1981 traute Pfarrer Dietrich Hallmann das Paar im Gemeindehaus Süd. Der Trauspruch lautete: „ Wohl dem, dessen Hilfe der Gott Jakobs ist, der seine Hoffnung setzt auf den Herrn, seinen Gott, der Himmel und Erde gemacht hat, das Meer und alles, was drinnen ist; der Treue hält ewiglich.“ (Psalm 146, 5-6). Am 30.08.1982 wurde dem Ehepaar Weisner der Sohn Johannes und am 04.07.1984 der Sohn Daniel und am 19.07.1989 die Tochter Damaris geschenkt. Thomas Weisner besuchte ab 1974 wöchentlich die von Werner Schmidt aus Rathenow geleiteten Jugendstunden der Landeskirchlichen Gemeinschaft in der Bergstraße 6 und erwarb sich dadurch umfangreiche Kenntnisse in der Heiligen Schrift. Am 15.07.1979 erhielt er von Frau Pastorin Christine Wolfram die Zulassung zum Abendmahl in der Sankt-Marien-Andreas-Gemeinde.

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Thomas Weisner besuchte mit Freude die mittwöchlichen Bibelstunden und die sonntäglichen Gemeinschaftsstunden in der Landeskirchlichen Gemeinschaft in Rathenow, Bergstraße 6. Außerdem ist er fast jeden Sonntag Vormittag in den Gottesdiensten der Sankt-Marien-Andreas-Gemeinde im Gemeindehaus Süd oder in der Lutherkirche oder in der Sankt-Marien-Andreas-Kirche zu finden, denn er möchte für Menschen da sein, um ihnen zu zeigen, dass sich ein Leben mit Gott lohnt. Ab 1980 leitete er auch Bibelstunden in der Landeskirchlichen Gemeinschaft und predigte in den Evangelisationsstunden am Sonntag. Diese Aufgaben nahm er auch in Schönholz, Nennhausen, Premnitz und Liepe wahr. Von 1988 – 2000 war Thomas Weisner Jugendleiter in der Landeskirchlichen Gemeinschaft. Von 1989 bis 2005 war er im Vorstand der Landeskirchlichen Gemeinschaft in Rathenow und von 2000 – 2003 im Gesamtvorstand des Gemeinschaftswerkes Berlin-Brandenburg tätig. Seit 1995 ist er Kassierer im Vorstand der Stiftung „ Vereinshaus evangelischer Männer und Jünglinge zu Rathenow.“ Thomas Weisner wurde 2001 in den Gemeindekirchenrat der Sankt-Marien-Andreas-Gemeinde in Rathenow gewählt und ist seit 2013 der Vorsitzende des Gemeindekirchenrates. Nach massiver Behinderung seiner Recherchen in der Evangelischen Kindertagesstätte " Regenbogen", die auch vor anonymen Verleumdungsbriefen nicht zurückschreckte, gab er das Amt als Vorsitzender des Gemeindekirchenrates und sein Mandat als gewählter Kirchenältester am 09.11.2014 auf. In seiner Freizeit spielt er Gitarre im Saitenspielchor der Landeskirchlichen Gemeinschaft, den seine Frau leitet. Unter dem Dirigat von Helmut Hartmut singt er auch im gemischten Chor der Landeskirchlichen Gemeinschaft als Tenor. Er fährt gern Fahrrad und arbeitet mit seiner Frau im Garten und hält Kaninchen. In jüngeren Jahren hat er Modellflugzeuge gebaut sowie Uhren und Radios repariert. Er hatte in der Küche auch ein kleines Fotolabor, wo er seine Filme entwickelt hat. Heute fehlt ihm dafür die Zeit. Am 10.11.2013 trat er dem Förderkreis zum Wiederaufbau der Sankt-Marien-Andreas-Kirche in Rathenow e. V., um den Wiederaufbau des Gotteshauses zu unterstützen.

© Dr. Heinz-Walter Knackmuß 09.01.2014

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Biografien

Das Wunderblut von Wilsnack in der Prignitz

von Dr. Heinz-Walter Knackmuß 23. Januar 2014 00:34

 

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Eingang zur Kristalltherme in Bad Wilsnack

Die Prignitz ist ja nicht weit von Rathenow entfernt und viele Rathenower fahren regelmäßig in die Kristalltherme nach Bad Wilsnack. Es wird berichtete, dass die Bauern in dem kleinen Dorf in der Prignitz im Mittelalter ihrer Arbeit nachgingen. Sie bestellten die Felder und betreuten ihr Vieh und gingen sonntags in die kleine St. Nikolaikirche des Dorfes bis am 16.08.1383 Heinrich von Bülow, ein mecklenburgischer Raubritter, der auch als Feldhauptmann dem schwedischen König und mecklenburgischen Herzog Albrecht III. diente wegen eines Streits mit dem Bischof von Havelberg das kleine Dorf Wilsnack niederbrannte.
Die Bauern und der Priester hatten sich in den Wäldern um das Dörfchen versteckt, um nicht ihr Leben einzubüßen, denn die kriegerischen Auseinandersetzungen war dem Raubritter vorausgeeilt. Aus Furcht den brandschatzenden Kriegern in die Hände zu fallen, traute sich keiner in das Dorf zurück. Als aber am fünften Tag Kuno von Quitzow mit seinen Leuten zu seiner Burg zurückgekehrt war, machten sich einige Leute aus dem Dorf Wilsnack auch auf den Weg, um zu sehen, was die Plünderer übrig gelassen hatten. Welch ein jammervoller Anblick bot sich der kleinen Schar. Alles war niedergebrannt worden. Die Nikolaikirche des Dorfes Wilsnack lag in Schutt und Asche. Es fanden sich noch überall Glutnester und Schwelbrände. Was sie bei ihrer Rückkehr den anderen zu berichten hatten, war nicht sehr erfreulich. Einige Bauern gingen aber sofort in ihr Dorf und suchten in den Brandstätten, ob noch irgendetwas zu retten wäre. An St. Bartholomäus (24.08.1383) wagte sich auch der Priester Johannes Cabbuz zurück ins Dorf und fand seine Kirche nur noch als Ruine vor. Hier und da rauchte es noch in dem Gemäuer. Ein Bauer und der Sakristan hatten sich daran gemacht, die geschmolzene Glocke aus dem Turmschutt heraus zu buddeln. Der Priester weinte, als er den über und über mit Schutt bedeckten Hochaltar sah. Der steinerne Altar war das Einzige, was von der Kirche übrig geblieben war. Aller Zierrat und das Bild der Muttergottes war mit dem einstürzenden Dach zerstört worden. Als aber der Priester Johannes Cabbuz, der Sakristan und der Bauer den Schutt etwas entfernt hatten, fanden sie die kostbare Altardecke fast vollkommen unversehrt vor. Der Stein hatte die Hitze wohl etwas gemildert. Unter dem Schutt fanden sie auch die Leuchter, die wie durch ein Wunder unversehrt waren. Hinter dem Altar fand sich in einer Mauer ein Behältnis, wo in einer Wandvertiefung eine Büchse hinter einer verschlossenen Eisentür aufbewahrt wurde. In dieser Büchse waren drei geweihte Hostien drin, für den Fall, dass ein Kranker das Viatikum (Sterbesakrament) begehrte. Auch lagen in der Wandvertiefung zwei große Wachslichte, die für das letzte Abendmahl eines Sterbenden benötigt wurden. Als der Sakristan die Sachen unversehrt fand, nahm er die Kerzen und zündete sie an einem glimmenden Balken an und stellte sie auf den Altar, den der Priester Johannes Cabbuz wieder hergerichtet hatte und mit der Altardecke versehen hatte. Die beiden brennenden Kerzen in den wiedergefundenen Leuchtern auf dem Altar gaben dem Priester Johann Cabbuz wieder etwas Hoffnung. Als er die Büchse, die in eine kleine Altardecke eingewickelt war, untersuchte, fand er darin die drei unversehrten Hostien, die wie von Blut gerötet waren. In diesem Moment kamen einige Gemeindemitglieder in die Kirche und riefen: „ Ein Mirakel! Ein Mirakel!“ Bald füllte sich die Kirche mit Menschen, die alle über das Wunder erschrocken waren, bis der Priester Johannes Cabbuz in bewegten Worten dem Schutzpatron des Kirchleins, dem Heiligen Nikolaus, dankte für die Errettung aus dieser Not und für das Wunder, was sich an den geweihten Hostien vollzogen hatte. Der Priester Johannes schrieb sofort an den Bischof von Havelberg, um von diesem Wunder zu berichten. Der Bischof von Havelberg, Dietrich II., nahm den Dompropst und den zufällig anwesenden Pfarrer von Alt-Ruppin mit und machte sich sofort auf den Weg nach Wilsnack, um das gemeldete Wunder zu untersuchen. Auch einige Mönche begleiteten den Bischof. Auf dem Weg nach Bad Wilsnack fand der Bischof und seine Begleitung viele Menschen, die nach Wilsnack wollten, denn das Wunder hatte sich wie ein Lauffeuer in den Nachbardörfern herumgesprochen. In Wilsnack gab es einen richtigen Jahrmarkt. Man hatte Laubhütten errichtet und fahrende Händler boten ihre Waren an. Das Getümmel wurde von einem großen Kreuz überragt, das als Zeichen des allgemeinen Friedehaltens früher auf Jahrmärkten aufgestellt wurde. Als Dietrich II. mit seiner Prozession sich der Kirche näherte, machten ihm alle Platz und Pfarrer Johannes stimmte in der Kirchenruine einen Hymnus an, in den alle einfielen. Als der Bischof die Büchse mit den Hostien untersuchen wollte, drängten sich die Menschen so dicht an den Altar, dass zwei wachhabene Bauern sie kaum zurückhalten konnten. Ein altes Mütterchen auf Krücken wurde immer wieder von den anderen abgedrängt. Da warf sie aus Ärger ihre Krücken weg und rannte so nach vorn, wo der Bischof gerade die Hostien herausnahm. Die Umstehenden riefen: „ Ein Wunder!“ und hoben die Krücken der alten Frau in die Höhe. Der Bischof und die Geistlichen bestätigten, dass die drei Hostien frische Blutflecke hatten und bestätigten das Wunder. Die alte Frau wurde vor den Altar gesetzt und berichtete, wie sie die Hostien gesehen habe, sei es wie ein Ruck durch ihren Körper gegangen und seither könne sie wieder gehen. Auch ein andere Mann mit einem lahmen Arm erklärte, als er die Hostien sah, konnte er seinen Arm wieder bewegen. Andere Personen kamen ebenso und bezeugten Heilungen von kleineren Gebrechen. Alles wurde zu Protokoll genommen und der Bischof Dietrich II. von Havelberg ging in der festen Überzeugung fort, dass sich hier ein Wunder ereignet hätte. Der Bischof informierte seinen Vorgesetzten den Erzbischof von Magdeburg sowie die Bischöfe von Lebus und Brandenburg. Und nun war der Pilgerstrom kaum mehr zu bremsen. Die Menschen kamen aus halb Europa, um das Wunderblut in Wilsnack zu sehen. Die Bauern gaben bald ihre herkömmliche Betätigung auf und wurden zu Herbergswirten, denn der Andrang war groß. Papst Urbban VI. gab Wilsnack 1384 einen Ablassbrief, um die Kirche wieder aufzubauen. Die Bauern ließen sich größere und schönere Häuser bauen und mit dem Neubau einer Kirche für die Pilger wurde begonnen. Der Bischof von Havelberg schenkte der Kirche in Wilsnack eine schöne Monstranz, wo in einem herrlichen Kristallbehälter die drei Wunderbluthostien gesetzt wurden. Die Bischöfe empfahlen ihren Gemeinden eine Wallfahrt nach Wilsnack und gaben ihnen je Meile des Weges nach Wilsnack 1 Tag Ablass und wer die Kirche einmal umrundete, erhielt 42 Tage Ablass dafür. Das Wunder sprach sich überall herum und vermehrte den Zulauf der Pilger nach Wilsnack in einem ungeahnten Maße. Der Bischof Dietrich II. von Havelberg verlieh dem Dorf Wilsnack das Stadtrecht. Auch im Winter hatten die Herbergen in Wilsnack Zulauf, weil etliche Personen, die verfolgt oder verbannt wurden, den Heiligen Ort als Asyl ansahen und die Kirche ihnen auch Asyl gewährte. Eine päpstliche Kommission hatte begonnen, das Wunder zu untersuchen und 1403 hatte Johannes Hus, der zur Prüfung des Mirakels eingesetzt worden war, festgestellt, dass sich der lahme Fuß eines Knaben nicht gebessert, sondern verschlechtert habe, dass zwei Frauen, die angeblich ihr Augenlicht in der Wunderkirche wiedererlangt hätten, nie blind gewesen seien usw. Der Havelberger Bischof Konrad von Linthoff setzte sich mit Unterstützung des Kurfürsten von Brandenburg erfolgreich gegen ein von Magdeburg angestrebtes päpstliches Verbot der Wallfahrten nach Wilsnack ein. Aber die Menschen, die nie etwas auf offizielle Mitteilungen gaben, ließen sich nicht beirren und kamen nach wie vor in Scharen nach Wilsnack. Die Sage berichtet, dass ein unterirdischer Gang von Havelberg nach Bad Wilsnack führte und wenn die Pilger in Havelberg, dem vorletzten Ort ihrer Fahrt anlangten, und über ihre Krankheiten und ihre Herkunft sprachen, wurden schnell ein Bote nach Wilsnack geschickt und als die Gläubigen am nächsten Tag dort ankamen, wurden sie mit Namen angeredet und die Priester wussten schon von ihren Gebrechen, was den Menschen wie ein erstes Wunder erschien. Der Stadt Wilsnack brachte das Wunderblut gewaltige Einnahmen, sodass auch eine riesenhafte Wunderblutkathedrale gebaut werden konnte. 1446 wurde mit Zustimmung von Papst Eugen IV. mit der Erweiterung der Wunderblutkirche begonnen. Die Einnahmen sprudelten weiter und machten die Stadt Wilsnack in der Prignitz reich. 1539 kam die Reformation in die Mark Brandenburg und 1552 verbrannte der evangelische Pfarrer Joachim Ellefeld die Hostien. Damit endet das Wunder von Wilsnack und der Pilgerstrom. Wilsnack sank wieder in den Schlaf der Vergessenheit, wenn auch mit einer überdimensionierten Wunderblutkathedrale. Die moderne Wissenschaft meint, es handele sich bei den rot gefärbten Hostien um das rote Pigment Prodigiosin der Bakterien Serratia marcescens, die gern auch Hostien befallen. Aber wie solche Geschichten eben so gehen, sie sind nie zu Ende. Um 1920 fand man in der Umgebung von Wilsnack heilkräftige Erde und richtete ein Moorbad ein. Der Kurbetrieb dümpelte so vor sich hin. Aber nach der Einheit Deutschlands im Jahr 1990 fand man in über 1000 m Tiefe eine 39 Grad warme Sole mit Mineralsalzen und Jod, die heilkräftig für Bronchial- und Atemwegserkrankungen war. Und nun wurde ein großes Thermalbad mit Sauna gebaut und als Edelsteintherme oder Kristalltherme am 01.12.2000 in Betrieb genommen.

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Die Menschen strömen wieder von Berlin, Brandenburg, Sachsen und Sachsen-Anhalt nach Bad Wilsnack, um die heilkräftige Sole am Körper zu spüren und ein Gradierwerk, wo die Sole über Tannenreisig abtropft und eine mineralsalzreiche Luft erzeugt, bringt den Kranken Heilung oder Besserung ihrer Leiden.

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Am Himmelfahrtstag 2011 wurde in dem Bad ein Salzsee mit einem Salzgehalt von 24% hinzugefügt. In der Mitte des Salzsees ist ein kleines rundes Gradierwerk errichtet worden, wo die Menschen die Salzluft ganz hautnah einatmen können. Man schwimmt in dem Salzsee nackt, denn die Badesachen werden durch den hohen Salzgehalt schnell zerfressen. Eines spart der Salzsee ganz gewiss.

IMG_0006Außenbereich mit Blick auf die Kuppel des Salzsees

Man braucht nicht mehr nach Israel ans Tote Meer zu reisen, denn in Bad Wilsnack hat man nun auch bei gleich hoher Salzkonzentration die Möglichkeit im Wasser liegend die Zeitung zu lesen. Der Auftrieb ist immens. Die drei Wunderbluthostien des Mittelalters haben wohl doch eine Bedeutung gehabt, denn sie gaben einen diskreten Hinweis auf ein Wunder, das erst nach über 600 Jahren sichtbar zu Tage gefördert wurde.

© Dr. Heinz-Walter Knackmuß
Röntgenstr. 13
14712 Rathenow
Tel.:03385-5200224
E-Mail:drknack@gmx.de
www.fewo-rathenow.eu

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Geschichte

Konzert in der Sankt-Marien-Andreas-Kirche 25.05.2014

von Dr. Heinz-Walter Knackmuß 20. Januar 2014 16:35


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1. Video

2. Video

Kartenvorverkauf hat bereits begonnen:
1. Kirchenbüro, 14712 Rathenow, Kirchplatz 10, Tel:03385-512390
2. Buchhandlung Tieke, 14712 Rathenow, Berliner Str. 4, Tel:03385-510232
3. Altstädtische Apotheke, 14712 Rathenow, Steinstr. 1, Tel:03385-57360
4. Apotheke am Philosophenweg, 14712 Rathenow, Friedrich-Ebert-Ring 57,
Tel.:03385-4948970

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Konzert in der Sankt-Marien-Andreas-Kirche 25.05.2014

von Dr. Heinz-Walter Knackmuß 19. Januar 2014 21:49


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1. Video

2. Video

Kartenvorverkauf hat bereits begonnen:
1. Kirchenbüro, 14712 Rathenow, Kirchplatz 10, Tel:03385-512390
2. Buchhandlung Tieke, 14712 Rathenow, Berliner Str. 4, Tel:03385-510232
3. Altstädtische Apotheke, 14712 Rathenow, Steinstr. 1, Tel:03385-57360
4. Apotheke am Philosophenweg, 14712 Rathenow, Friedrich-Ebert-Ring 57,
Tel.:03385-4948970

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Andreas Niemann spendete Säulensteine

von Dr. Heinz-Walter Knackmuß 19. Januar 2014 15:51


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Andreas Winfried Niemann aus Rathenow feierte am 31.12.2013 seinen 40. Geburtstag. Statt Blumen oder Geschenken erbat er von seinen Gästen eine Spende zum Wiederaufbau der Kreuzgewölbe im Chorraum der Sankt-Marien-Andreas-Kirche. Dabei kamen 250,00 € zusammen. Der Förderkreis überreicht ihm am 19.01.2014 die Urkunde über die gespendeten Säulensteine Nr. 7588 – 7637 und bedankte sich bei dem Stifter und seinen Geburtstagsgästen.

Fotos von Andreas Niemann

 

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1. Sankt-Marien-Andreas-Kirche
    in der Herbstsonne

 

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2. Das Kreuz auf der Turmspitze
    der Sankt-Marien-Andreas-Kirche

 

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3. Der Turm der Sankt-Marien-
   Andreas-Kirche von der
   Weinbergbrücke gesehen

 

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4. Das neue Templerkreuz von
   Rolf Eißer auf der Andreaskapelle
   mit Steinkrone (2011)

 

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5. Die Turmspitze aus einer
   ungewöhnlichen Perspektive

 

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6. Die Andreaskapelle mit
    Templerkreuz und Turm-
    spitze im Hintergrund

 

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7. Die Sankt-Marien-Andreas-Kirche bei Nacht. Die Kirche ist
   nicht nur das Wahrzeichen der Stadt Rathenow, sondern auch
   ihre städtebauliche Dominante.

Biografie von Christiane Heise

von Dr. Heinz-Walter Knackmuß 14. Januar 2014 22:48


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Christiane Elisabeth Heise, geborene Scheele, wurde am 27.04.1955 in Rathenow geboren. Ihr Vater, Ernst Christfried Ferdinand Konrad Scheele, war Kreisapotheker im Kreis Rathenow. Ihre Mutter Gertrud Scheele war Apothekerin. Christiane Heise wurde in der Dorfkirche Milow getauft. Am 01.09.1961 erfolgte die Einschulung in die Geschwister-Scholl-Schule in Rathenow, die sie bis zur 8. Klasse besuchte. Am 19.04.1970 wurde sie von Frau Pastorin Irmela Winde in der Lutherkirche Rathenow konfirmiert. Ihr Konfirmationsspruch lautete: „Kämpfe den guten Kampf des Glaubens, ergreife das ewige Leben, dazu du berufen bist. (1.Timotheus 6,12)“

clip_image003Konfirmationsurkunde von Christiane Scheele

Vom 01.09.1969 – 1973 ging sie zur Erweiterten Oberschule „ Karl-Marx“ in Rathenow und legte dort ihr Abitur ab. Vom 01.09.1973 bis 01.09.1977 studierte sie an der Technischen Universität in Dresden Verfahrenstechnik und erhielt den Abschluss als Dipl.-Ing. für Verfahrenstechnik. Nach dem Studium kehrte sie nach Rathenow zurück und arbeitete vom 01.09.1977 – 31.12.1983 als Technologin im Volkseigenen Betrieb (VEB) Betonwerk Rathenow. Sie wechselte dann zu den Rathenower Optischen Werken (ROW) und arbeitete vom 01.01.1984 – 1991 als Leiterin für wissenschaftlich-technische Informationen in den ROW. Von 1991 – 1993 absolvierte sie eine Ausbildung zum Industriefachwirt und arbeitete von 1993 – 2013 als Technische Mitarbeiterin bei der Firma Schröder-Stahlbau in Rathenow.
Am 29.05.1976 heiratete sie in der Lutherkirche Rathenow den Dipl.-Ing. Norbert Walter Heise. Frau Pastorin Irmela Winde traute das junge Paar und gab ihnen den Trauspruch „Seid niemand nichts schuldig, als dass ihr einander liebet (Römer 13,8)“ mit auf den gemeinsamen Lebensweg.

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Am 06.07.1980 wurde dem Ehepaar der Sohn Erik und am 18.07.1983 der Sohn Jörg geboren. Christiane Heise liest und wandert gern und interessiert sich für die deutsche Geschichte. Am 15.08.1998 trat sie dem Förderkreis zum Wiederaufbau der Sankt-Marien-Andreas-Kirche in Rathenow e. V. bei, weil sie den Wiederaufbau des Wahrzeichens ihrer Geburtsstadt unterstützen wollte.

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Biografien

Anja Brunow spendete Säulensteine

von Dr. Heinz-Walter Knackmuß 12. Januar 2014 15:31


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Anja Brunow hat in der Sankt-Marien-Andreas-Kirche am 04.05.2012 geheiratet. Sie arbeitet in Berlin beim Cornelsen-Schulbuch-Verlag, wohnt aber in Rathenow und versucht für ihre Heimatstadt Rathenow, wo auch immer, zu werben. Sie spendete die Säulensteine Nr.7557 -7566 (50,00 €) für den Wiederaufbau der Kreuzgewölbe im Chorraum. Der Förderkreis bedankt sich für die Spende.

Luise Freitag spendete Säulensteine

von Dr. Heinz-Walter Knackmuß 12. Januar 2014 15:18


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Luise Freitag aus Rathenow wollte das Jahr 2013 nicht ausklingen lassen, ohne für den Wiederaufbau der Sankt-Marien-Andreas-Kirche noch einmal etwas zu spenden. Am 31.12.2013 spendete sie deshalb die Säulensteine Nr. 7547 -7556 (50,00 €) für die Wiedererrichtung der Kreuzgewölbe im Chorraum. Der Förderkreis bedankt sich bei Luise Freitag und wünscht ihr ein segensreiches neues Jahr.

Erntedankfest 2013

von Dr. Heinz-Walter Knackmuß 7. Januar 2014 23:30


 

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Am Sonntag, den 29.09.2013 feierte die Sankt-Marien-Andreas-Gemeinde in der
Kirche das Erntedankfest und verabschiedete sich mit diesem
festlichen Gottesdienst von der Sankt-Marien-Andreas-Kirche.
Ab Sonntag, den 06.10.1013 werden die Gottesdienste in der Winterkirche im
Lutherhaus um 10:00 Uhr stattfinden.
Eigentlich feiert man das Erntedankfest am ersten Sonntag im Oktober. Wegen der Wahlen zum Gemeindekirchenrat am 06.10.2013 hatte der Gemeindekirchenrat das Erntedankfest auf den 29.09.2013 vorverlegt

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Archiv

Neuer Gemeindekirchenrat (GKR) in Rathenow 2013

von Dr. Heinz-Walter Knackmuß 7. Januar 2014 23:24

Ergebnis der Wahl zum Gemeindekirchenrat am  06.10.2013

Platz

Vorname

Name

Stimmen

1.

Rolf

Eißer

279

2.

Dr. Heinz-Walter

Knackmuß

271

3.

Thomas gab sein Mandat am 09.11.2014 zurück

Weisner

258

4.

Olaf

Enders

196

5.

Dorothea

Krüger

196

6.

Ronald

Seeger

196

7.

Werner

Schmidt

196

8.

Janine

Fürstenberg

192

9.

Sandra

Zich

179

10.

Evelin

Hübscher

173

11.

Beate

Bierschenk

159

12.

Sabine

Teckemeyer

159

13.

Anja

Köpp

142

14.

Eva-Maria

Urban

129

15.

Sabine  nahm die Wahl wegen der  sehr geringen Stimmenzahl nicht an

Pohland

98

16.

Siegfried

Günther

94

Verjüngter Gemeindekirchenrat der Sankt-Marien-Andreas-Gemeinde in Rathenow

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von links: Pfarrer Andreas Buchholz, Rolf Eißer, Dr. Heinz-Walter Knackmuß,
Thomas Weisner, Werner Schmidt, Dorothea Krüger, Sandra Zich, Janine Fürstenberg, Evelin Hübscher, Bürgermeister Ronald Seeger, Olaf Enders, Sabine Teckemeyer, Eva-Maria Urban, Siegfried Günther, Anja Köpp

Die Evangelische Kirchengemeinde Sankt-Marien-Andreas in Rathenow hat einen neuen verjüngten Gemeindekirchenrat. Am 06.10.2013 konnten alle Gemeindemitglieder in geheimer Wahl über 16 Kandidaten entscheiden. 10 Kandidaten durften auf dem Wahlvorschlag maximal angekreuzt werden und diese 10 Kandidaten bilden mit den beiden Pfarrern Andreas Buchholz und Wolf Schöne den neuen Gemeindekirchenrat. Von der Gemeinde wurde Rolf Eißer (42), Dr. Heinz-Walter Knackmuß (68), Thomas Weisner (56), Werner Schmidt (71), Olaf Enders (46), Ronald Seeger (56), Dorothea Krüger (61), Janine Fürstenberg (37), Sandra Zich (39) und Evelin Hübscher (60) gewählt und am Sonntag, den 27.10.2013 in ihr Amt eingeführt. Am 04.11.2013 war die konstituierende Gemeindekirchenratssitzung, bei der auch Thomas Weisner zum Vorsitzende gewählt wurde. Die Gemeindekirchenratssitzungen finden einmal im Monat statt. Der Gemeindekirchenrat trifft alle Entscheidungen über das Gemeindeleben, den Haushalt, die Bauvorhaben und die Einstellung von Mitarbeitern in der Gemeinde. Nach dem theologischen Verständnis ist Gott selbst als oberster Bauherr in Kirchen und Gemeinden tätig. Menschen werden von Gott beauftragt, in seiner Gemeinde zu arbeiten und das Evangelium weiter zu tragen. Natürlich weiß jeder, dass Menschen Fehler und Schwächen haben. Trotzdem bedient sich Gott dieser Menschen. In der Bibel ist nachzulesen, wie Petrus, als er in Bedrängnis gebracht wird, dreimal Jesus Christus verleugnet und trotzdem beauftragt ihn Jesus:“ Du bist Petrus, und auf diesen Felsen will ich meine Gemeinde bauen.“ Auch heute braucht die Gemeindeleitung göttliche Autorität. In unserer Zeit werden die Mitglieder des Leitungsgremiums, nachdem sie demokratisch gewählt wurden, in einem Gottesdienst (27.10.2013) beauftragt und gesegnet. Die Kirchenältesten müssen nicht perfekt sein. Sie sollten aber schon in der Gemeinde eine Vorbildwirkung anstreben. Wenn möglich, sollten sie auch die sonntäglichen Gottesdienste regelmäßig besuchen, um für die Gemeindemitglieder als Ansprechpartner zur Verfügung zu stehen. Die Basis für die Tätigkeit der Kirchenältesten im Gemeindekirchenrat ist heute genauso wie in biblischer Zeit das stetige Hören auf Gottes Wort und das beständige Gebet.

clip_image002von links: Janine Fürstenberg, Evelin Hübscher, Bürgermeister Ronald Seeger


Auf der konstituierenden Sitzung des Gemeindekirchenrates am 04.11.2013 wurde Thomas Weisner zum Vorsitzenden und Pfarrer Andreas Buchholz zum Stellv. Vorsitzenden und zum Geschäftsführenden Pfarrer gewählt.

clip_image003Thomas Weisner
GKR-Vorsitzender (04.11.2013 - 09.11.2014)
in Rathenow

Am 09.11.2014 gab Thomas Weisner sein  Mandat als Vorsitzender und als GKR-Mitglied auf. Zu seinem  Nachfolger wurde

Olaf Enders gewählt.




Mitglieder des  Gemeindekirchenrates  aktuell 2016

1. Olaf Enders, Vorsitzender  (ordentliches Mitglied)

2. Pfarrer Andreas Buchholz, stellv. Vorsitzender (geborenes Mitglied)

3. Sandra Zich, Schriftführerin (ordentliches Mitglied)

4. Rolf Eißer (ordentliches Mitglied)

5. Dr. Heinz-Walter Knackmuß (ordentliches Mitglied)

6. Dorothea Krüger (ordentliches Mitglied)

7. Bürgermeister Ronald Seeger (ordentliches Mitglied)

8. Werner Schmidt (ordentliches Mitglied)

9 Janine Fürstenberg (ordentliches Mitglied)

10. Evelin Hübscher (ordentliches Mitglied)

11.

2. Neuer Bauausschuss des GKR am 22.01.2014 konstituiert

    Mitglieder des Bauausschusses

   1. Eva-Maria Urban, Vorsitzende

   2. Pfarrer Andreas Buchholz, stellv. Vorsitzender

   3. Sylke Lange

   4. Michael Filip

   5. Hans-Martin Ermisch

   6. Dr. Heinz-Walter Knackmuß



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Pfarrer Andreas Buchholz und Eva-Maria Urban bei der
konstituierenden Sitzung des Bauausschusses
am 22.01.2014

Nach der Gemeindekirchenratswahl am  06.10.2013 hat sich am 22.01.2014 der Bauausschuss der Sankt-Marien-Andreas-Gemeinde neu konstituiert. Dem Bauausschuss gehören Pfarrer Andreas Buchholz,  Rudolf Eißer , Hans-Martin Ermisch, Michael Filip, Dr. Heinz-Walter Knackmuß und Eva-Maria Urban an. Auf der konstituierenden Sitzung  wurde Eva-Maria Urban zur Vorsitzenden und Pfarrer Andreas Buchholz zum Stellvertretenden Vorsitzenden des Bauausschusses gewählt. Im Bauausschuss werden alle bedeutsamen Bauvorhaben der Sankt-Marien-Andreas-Gemeinde vorbereitet, um sie im Gemeindekirchenrat zur Abstimmung zu bringen. Dieser Fachausschuss hat in den letzten Jahren große Bauvorhaben wie den Wiederaufbau der Sankt-Marien-Andreas-Kirche begleitet und ist zurzeit mit dem  Wiederaufbau des Turms der Auferstehungskirche auf dem Weinberg  beschäftigt und arbeitete an viele andere Bauvorhaben wie in der "KITA Regenbogen" oder die Sanierung der des "Gemeindebüros Kirchplatz 10" mit, um nur einige zu nennen.

Dr. Heinz-Walter Knackmuß


3. Finanzausschuss
Mitglieder des Finanzausschusses

1. Pfarrer Andreas Buchholz
2. Olaf Enders
3. Sandra Zich
4. Ute Filip



4. Kitaausschuss aktuell seit 27.01.2016

Mitglieder des Kitaausschusses

1. Sandra Zich, Vorsitzende

2. Andrea Schmeier

3. Pfarrer Andreas Buchholz

4. Janine Fürstenberg

5. Enikö Rennmann

6. Jeniffer Kretzschmar

7. Katja Poschmann

8.

9. Marion Greifert

10. Beate Bierschenk

11. Antja Nölte


5. Gemeindeausschuss

Mitglieder des Gemeindeausschusses

1. Pfarrer Wolf Schöne
2. Pfarrer Andreas Buchholz

3. Kantorin Christiane Görlitz

4. Luise Freitag

5. Hannelore Scharnbeck

6. Werner Schmidt

7. Eva-Maria Urban

8. Sylke Lange

9. Dr. Heinz-Walter Knackmuß

10. Beate Albrecht

11. Dorothea Krüger

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