Wiltrud Weber spendete Säulensteine

von Dr. Heinz-Walter Knackmuß 26. Juli 2014 23:15

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Wiltrud Weber feierte mit ihren Kindern und Enkelkindern am 26.07.2014 ihren 80. Geburtstag in Rathenow. Sie hatte sich von ihren Gästen die 8. Strophe des Sommerliedes „Geh aus mein Herz und suche Freud in dieser lieben Sommerzeit an deines Gottes Gaben“ des Liederdichters Paul Gerhardt gewünscht. Es war auch ein wunderschöner Sommertag und der parkartige große Garten um das Haus von Wiltrud Weber lud die Gratulanten geradezu ein, dieses Lied zu singen.

Ich selber kann und mag nicht ruhn,
des großen Gottes großes Tun
erweckt mir alle Sinnen;
ich singe mit, wenn alles singt,
und lasse, was dem Höchsten klingt,
aus meinem Herzen rinnen,
aus meinem Herzen rinnen.

Wiltrud Weber und ihr 2008 verstorbener Mann Prof. Dietrich Weber haben zufällig am 26.07. gemeinsam Geburtstag. So war es für Wiltrud Weber und ihre Familie auch eine Feier im Gedenken an ihren Ehemann. Wiltrud Weber und ihr Mann, der Germanist Prof. Dietrich Weber, waren Gründungsmitglieder des Förderkreises zum Wiederaufbau der Sankt-Marien-Andreas-Kirche in Rathenow e. V. So verwundert es nicht, dass Wiltrud Weber an ihrem 80. Geburtstag die Säulensteine Nr. 8085 – 8088 und Nr. 8179 - 8194 für den Wiederaufbau der Kreuzgewölbe im Chorraum spendete. Der Förderkreis bedankt sich für die Spende und wünscht der Jubilarin weiterhin gute Gesundheit und viel Freude.

Martin und Dr. Sabine Schorr spendeten Stifterbrief Nr. 42

von Dr. Heinz-Walter Knackmuß 24. Juli 2014 10:20

clip_image001Martin Schorr mit seiner Mutter Dr. med. Sabine Schorr
nach der Konfirmation in der Steckelsdorfer Dorfkirche

Martin Schorr wurde am 08.06.2014 in der Dorfkirche in Steckelsdorf durch Pfarrerin Katrin Brandt konfirmiert. Sein Konfirmationsspruch lautete: "Befiehl dem Herrn deine Wege und hoffe auf ihn, er wird´s wohl machen", (Psalm 37, 5). Seine Mutter, Dr. med. Sabine Schorr, wurde am 03.06.1984 von Pfarrer Albrecht Rademacher in der Sankt-Marien-Andreas-Kirche in Rathenow konfirmiert. Ihr Konfirmationsspruch lautete : "Den Herrn stets ernst zu nehmen, damit fängt alle Weisheit an. Wer es tut, beweist Verstand", (Psalm 111,10).
Weil die Konfirmation ihres Sohns genau 30 Jahre nach ihrer eigenen Konfirmation stattfand und Dr. med. Sabine Schorr als Förderkreismitglied den Wiederaufbau der Sankt-Marien-Andreas-Kirche unterstützen möchte, spendete sie den Stifterbrief in Bronze Nr. 42. Der Förderkreis bedankt sich für die Spende und wünscht Martin und Dr. med. Sabine Schorr Glück und Segen auf dem weiteren Lebensweg.

Kinder- und Jugendtreff Freizeithaus Mühle–Säulensteine

von Dr. Heinz-Walter Knackmuß 22. Juli 2014 23:19

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Ein Gluthauch von 32 Grad Celsius lag  am 22.07.2014 über der Kreisstadt des Havellandes Rathenow, als 10 Kinder vom Kinder- und Jugendtreff „Freizeithaus Mühle“ mit Simone Müller das Wahrzeichen der Stadt, die Sankt-Marien-Andreas-Kirche, besuchten. Vor dem Geburtshaus des Pfarrers Johann Heinrich August Duncker begann der Rundgang, denn die Kirche ist eng verwoben mit ihrer Stadt, die sich ja auch gern „Stadt der Optik“ nennt. Der Pfarrer Johann Heinrich August Duncker hat dafür das Fundament gelegt. Dann ging es zur alten Eisenglocke auf dem Kirchplatz und endlich in die Kirche, wo es durch die tagelange Hitze aber auch nicht so angenehm kühl war wie sonst im Sommer. Der Gotische Marienaltar und die Kreuzgewölbe im Schiff und in der Marienkapelle wurden bestaunt und natürlich ein Lied gesungen, damit die einmalige Akustik erlebt werden konnte. Dann ging es auf den Turm, wo der sommerliche Ostwind in 35 m Höhe die ersehnte Abkühlung brachte. Durch die trockene Luft war eine selten klare Sicht über das Havelland möglich. Zum Schluss spendete die Gruppe die Säulensteine Nr. 8113 – 8117 für den Wiederaufbau der Kreuzgewölbe im Chorraum. Der Förderkreis bedankt sich für die Spende.

Biografie von Hartmut Rubach

von Dr. Heinz-Walter Knackmuß 16. Juli 2014 23:42

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Hartmut Werner Martin Rubach wurde am 21.06.1956 in Rathenow geboren. Der Vater, Herbert Rubach, war Fernmeldemeister bei der Post. Die Mutter, Johanna Frida Marie Rubach, geborene Bange, war Hauptbuchhalterin bei der Gemeinnützigen Wohnungsbaugenossenschaft (GWG) in Rathenow. Hartmut Rubach wuchs mit seinem Bruder Jürgen, geboren am 05.05.1951, auf. Hartmut Rubach wurde am 01.09.1963 in die Friedrich-Engels-Schule in Rathenow eingeschult und beendete die Schule 1973 mit der 10. Klasse. Nach der Schule nahm er ein Lehre zum Elektroinstallateur vom 01.09.1973 -28.02.1976 bei der Produktionsgenossenschaft des Handwerks (PGH) Elektro Rathenow.

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Er arbeitete dann als Kundendienstmonteur bei der PGH Elektro Rathenow und wechselte 1980 als Elektriker zum Staatlichen Forstwirtschaftsbetrieb Rathenow. Berufsbegleitend absolvierte er eine Ausbildung zum Meister für Elektrische Energieanlagen und erhielt am 16.05.1989 nach bestandener Prüfung die Meisterurkunde.

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Am 01.09.1990 begann er als Elektromonteur bei der Firma Etec-Kähne in Hohennauen und baute 1991 für die Firma Kähne den Elektrogroßhandel auf und leitet diese Abteilung in Rathenow. Hartmut Rubach wurde in der Lutherkirche in Rathenow getauft und wurde 1970 in der Sankt-Marien-Andreas-Kirche in Rathenow konfirmiert. Am 18.08.1978 heiratete er Marcella Hertel. Am 21.08.1980 wurde die Tochter Manuela und am 09.03.1984 die Tochter Simone. Von 1981 bis 1982 absolvierte Norbert Rubach seinen Dienst bei der Nationalen Volksarmee (NVA) in Pudagla auf Usedom. Er war dort als Elektromonteur bei einer Radareinheit eingesetzt. 1990 trat er der Sozialdemokratischen Partei Deutschlands bei und wurde im gleichen Jahr in die Stadtverordnetenversammlung der Stadt Rathenow gewählt, der er mit einer kleinen Unterbrechung ununterbrochen angehört. Meist arbeitete er in der Stadtverordnetenversammlung im Finanzausschuss. Er wurde stellvertretender Vorsitzender des SPD-Ortsvereins Rathenow und  am 22.06.2005 zum Vorsitzenden des SPD-Ortsvereins Rathenow gewählt. Zu seinen politischen Zielen, für die er sich einsetzt, gehören: 1. Die optische Industrie in Rathenow am Leben zu halten und dafür die besten Bedingungen für die Beschäftigten mit Kitas und Schulen zu schaffen.
2. Schaffung eines ausgeglichen Haushalts in der Stadt Rathenow.
In seiner Freizeit segelt er gern und ist seit 1964 Mitglied im Segelsportverein „Einheit Rathenow“. Er ist handwerklich begabt und baute 1978 -1980 mit seiner Ehefrau Marcella ein Eigenheim in Rathenow. Am 27.06.2010 trat Hartmut Rubach dem Förderkreis zum Wiederaufbau der Sankt-Marien-Andreas-Kirche in Rathenow e. V. bei, weil ihm der Wiederaufbau der Kirche mit ihrem Turm am Herzen liegt.

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Biografien

Biografie von Mareclla Rubach

von Dr. Heinz-Walter Knackmuß 16. Juli 2014 22:51

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Marcella Rubach, geb. Hertel, wurde am 08.11.1958 in Jena geboren. Der Vater, Wolfgang Siegesmund Hertel, war Feinmechaniker und später Patentingenieur im Wärmetechnischen Institut in Jena. Die Mutter Ursula Hertel, geb. Schild, war Hausfrau und arbeitete als Zustellerin bei der Post und war später Abteilungsleiterin. Marcella Rubach wuchs mit ihrer Schwester Gabriele, geboren am 23.12.1954, auf. Sie durchlief von 1965 -1975 die Polytechnische Oberschule „ Erich Weinert“ in Jena mit dem Abschluss „sehr gut“.

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Nach der 10. Klasse nahm sie an der Medizinischen Fachschule in Jena von 1975 -1978 ein Studium zur Krippenerzieherin auf und erhielt am 31.08.1978 ihre Staatliche Anerkennung.

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1978 begann sie ihre Tätigkeit als Krippenerzieherin in der Kinderkombination (Kiko) III in Rathenow-Ost (heutiger Standort von Lidl) in den Vereinigten Gesundheitseinrichtungen Rathenow.

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1988 wechselte sie zu den Möbelwerken Neuzera Rathenow (Neuruppin, Zehdenick, Rathenow) und arbeitete dort als Sachbearbeiterin für Grundfondwirtschaft (Investitionen). 1992 arbeitete sie als Sachbearbeiterin beim Transportunternehmen Netra Rathenow. Nach einer Fortbildung von 1992 -1993 in Sozialpflege und Sozialberatung nahm Marcella Rubach 1993 eine Tätigkeit bei Horizont e. V. auf und arbeitet seither als Sozialarbeiterin in einem Projekt zur Begleitung von Jugendlichen bei Gerichtsverfahren. Berufsbegleitend absolvierte Mareclla Rubach die Anpassungsfortbildung für die Staatliche Anerkennung als Erzieherin.

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Am 18.08.1978 heiratete sie Hartmut Rubach. Dem Ehepaar wurde am 21.08.1980 die Tochter Manuela und am 09.03.1984 die Tochter Simone geboren. Seit 2009 ist sie Mitglied der Sozialdemokratischen Partei Deutschlands und arbeitet ehrenamtlich im Rathenower Büro des Unterbezirksvorsitzenden der SPD Martin Gorholt. Sie liest und fotografiert gern und kümmert sich um ihre Familie. Am 27.06.2010 trat Marcella Rubach dem Förderkreis zum Wiederaufbau der Sankt-Marien-Andreas-Kirche in Rathenow e. V. bei, weil Rathenow inzwischen ihre Heimatstadt geworden ist und sie es spannend findet, den Wiederaufbau zu unterstützen.

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Biografien

Jugendfeuerwehr aus Parchowa spendete Säulensteine

von Dr. Heinz-Walter Knackmuß 16. Juli 2014 14:11

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Foto von Siegfried Günther

Das Kreisausbildungslager für die Jugendfeuerwehr fand drei Tage lang in Paaren Glien statt. Anschließend verbrachten die jungen Feuerwehrmitglieder aus Parchowo in Polen noch drei Tage zur Erholung in ihrer Partnergemeinde in Friesack. Der Amtsdirektor von Friesack, Christian Pust, ließ es sich nicht nehmen, die jungen Leute im Alter zwischen 12 -17 Jahre auch das Wahrzeichen der Kreisstadt des Havellandes, die Sankt-Marien-Andreas-Kirche in Rathenow, zu präsentieren. Natürlich bestieg die Gruppe auch den Turm und ließ sich den frischen Wind um die Nase wehen. Der Blick über das Havelland ist einzigartig. Die Havel schlängelt sich durch Felder und Wiesen, der Weinberg ist eine riesige grüne Oase in der Stadt und man sieht, dass die Kirche auf einer Insel steht. Nach dem Besuch spendete der Amtsdirektor Christian Pust für die Gruppe die Säulensteine Nr. 8080 - 8084 für den Wiederaufbau der Kreuzgewölbe im Chorraum. Der Förderkreis bedankt sich für die Spende.

Edelgard Köhne spendete Säulensteine

von Dr. Heinz-Walter Knackmuß 13. Juli 2014 23:31

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Edelgard Köhne wurde am 27.03.1927 in Schollene geboren, wo sie bis heute wohnt. Am 08.03.1942 wurde sie durch Pfarrer Ernst Detert in der Sankt-Marien-Andreas-Kirche in Rathenow konfirmiert. Ihr Konfirmationsspruch lautetet: „Der Herr ist gerecht in allen seinen Wegen und heilig in allen seinen Werken“ (Psalm145,17). Nach der Schule übte sie den Beruf einer Schneiderin aus und war ein begnadete Hobby-Malerin. Mit 87 Jahren wollte sie auch den Wiederaufbau des Gotteshauses ihrer Jugend unterstützen und spendete die Säulensteine Nr. 7800 -7819 (100,00 €) für den Wiederaufbau der Kreuzgewölbe im Chorraum der Kirche. Der Förderkreis bedankt sich für die Spende und überreichte Edelgard Köhne die Urkunde und einen Kreuzgewölbegrundrissstein.

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                                       Konfirmationsurkunde von 1942

 

 

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Zwei  Stillleben von Edelgard Köhne

Drei Brautpaare spendeten Säulensteine

von Dr. Heinz-Walter Knackmuß 13. Juli 2014 22:49

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Am Sonnabend, den 28.06.2014, gab es einen besonderen Festgottesdienst in der Sankt-Marien-Andreas-Kirche. Pfarrer Andreas Buchholz hatte drei Hochzeitspaare in der Kirche. Peggy und Lutz Reinhold aus Ferchesar feierten ihre Silberhochzeit und Pfarrer Andreas Buchholz gab ihnen den Trauspruch: „ Lege mich, wie ein Siegel auf dein Herz, wie ein Siegel auf deinen Arm“. Die Tochter Andrea Wirth und ihr Mann Marius Wirth aus Rostock feierte ihre Grüne Hochzeit am 28.06.2014 in der Sankt-Marien-Andreas-Kirche. Ihr Trauspruch lautete: „Ihre Glut ist feurig und eine Flamme des Herren, so dass auch viele Wasser die Liebe nicht auslöschen und Ströme sie nicht ertränken können.“ Und Sohn Christopher Dick mit seiner Frau Cindy aus Wahrenholz in Niedersachsen waren das dritte Paar, was in diesem Hochzeitsgottesdienst von Pfarrer Andreas Buchholz getraut wurde. Der Trauspruch lautete: „Denn Liebe ist stark wie der Tod und Leidenschaft unwiderstehlich wie das Totenreich.“ Nach der Trauung feierten die drei Hochzeitspaare in der Pension Paasche mit Verwandten und Freunden ein rauschendes Fest. Peggy und Lutz Reinhold spendeten die Säulensteine Nr. 7971-7972, Cindy und Christopher Dick Nr. 7973-7974 und Andrea und Marius Wirth Nr. 7975-7976 für den Wiederaufbau der Kreuzgewölbe im Chorraum der Sankt-Marien-Andreas-Kirche in Rathenow. Der Förderkreis bedankt sich für die Spenden und wünscht den drei Paaren Glück und Segen für den weiteren gemeinsamen Lebensweg.

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von links: Prija, Braut Andrea Wirth und Bräutigam Marius Wirth mit Tochter Alyssa,
Silberbraut Peggy Reinhold und Silberbräutigam Lutz Reinhold mit Enkelin Julie Wirth,
Braut Cindy Dick und Bräutigam Christopher Dick mit Sohn Niclas Dick, Michelle Dick, Dominik Chalupka und Joel Dick

Dr. med. Karin Gebert spendete Säulensteine

von Dr. Heinz-Walter Knackmuß 9. Juli 2014 22:35

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Dr. med. Karin Gebert praktizierte als Fachärztin für Neurologie und Psychiatrie seit dem 02.11.1992 in Rathenow. Sie kam aus dem ehemaligen Bezirkskrankenhaus für Neurologie und Psychiatrie Brandenburg-Görden, wo sie als stellvertretende Chefärztin in der neurologische Abteilung tätig war. Am 09.07.2014 hat sie ihre Praxis aufgegeben und sie in jüngere Hände gelegt. Für die Psychiatrie ist Dr. med. Christine Gabriel zuständig und für die Neurologie Alexander Radilovsky. Mit der Einheit Deutschlands gab es nur noch getrennt die Fachrichtungen für Neurologie oder Psychiatrie, was auch Sinn macht, weil der wissenschaftliche Fortschritt so rasant verläuft, dass beide Gebiete sich sehr ausgeweitet haben. Für die Patienten, die Dr. med. Karin Gebert in der Steinstraße 1 in Rathenow betreute, war das natürlich bequem, weil sowohl neurologische wie auch psychische Erkrankungen von ihr behandelt werden durften. Viele dankbare Patienten kamen zum Empfang anlässlich der Praxisaufgabe und natürlich auch viele ärztliche Kollegen, mit denen sie in den letzten 22 Jahren zusammengearbeitet hatte. Ein Blumenmeer war in den Praxisräumen entstanden und die Nachfolger Dr. med. Christine Gabriel und Alexander Radilovsky präsentierten sich natürlich auch. Dr. med. Karin Gebert spendete zu ihrem Ausscheiden aus dem Berufsleben die Säulensteine Nr. 8007 – 8010 für den Wiederaufbau der Kreuzgewölbe im Chorraum der Sankt-Marien-Andreas-Kirche in Rathenow. Der Förderkreis zum Wiederaufbau der Sankt-Marien-Andreas-Kirche in Rathenow e. V., dessen Mitglied sie seit dem 22.03.1998 ist, bedankt sich für die Spende und wünscht der Ärztin Glück, Gesundheit und Segen für den Ruhestand.

clip_image004Ehemaliges Praxisteam von Dr. med. Karin Gebert
von links: Ines Kleinod, Doreen Jaggi, Dr. med. Karin Gebert, Juliane Meyer

Biografie von Erika Baatz

von Dr. Heinz-Walter Knackmuß 7. Juli 2014 21:55

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Erika Ilse Baatz, geborene Boohs, wurde am 20.11.1946 in Rustenbeck in der Altmark geboren. Ihr Vater, Joachim Hans Thilo Boohs war Landwirt und bewirtschaftete mit seiner Frau Hermine Emma Marianne Ilse Boohs, geborene Schinke, einen großen Bauernhof. Erika Baatz wuchs mit ihrer Schwester Doris Meta, geb. am 28.04.1945 und ihrem Bruder Fritz, geb. am 17.05.1937 auf. Da die Eltern in der DDR 1952 als Großbauern galten und das Dorf Rustenbeck im 7 km Sperrgürtel der damaligen innerdeutschen Grenze lag, wurde die Familie bei Nacht und Nebel nach Eilenburg zwangsumgesiedelt. Der Vater hatte eine schwere Lungenerkrankung.  Wegen der schweren Erkrankung des Vaters zog die Familie später nach Zielitz zu den Großeltern. Erika Baatz besuchte ab1954 an die Polytechnische Oberschule in Zielitz, wo sie 1963 die 10. Klasse absolvierte. Nach der Schule lernte sie an der Technischen Hochschule „Otto von Guericke“ in Magdeburg von 1963 -1965 den Beruf der Chemielaborantin. 1966 nahm sie die Tätigkeit als Stenotypistin beim Industriebaukombinat (IKB) in Magdeburg auf und arbeitete in Zielitz auf der Großbaustelle für das Kali-Bergwerk. Berufsbegleitend nahm sie an der Volkshochschule die Ausbildung zur Stenotypistin in Wolmirstedt auf. Am 22.03.1967 wurde ihr Sohn Michael in Magdeburg geboren. Es war eines ihrer schönsten Ereignisse in ihrem Leben. Am 29.05.1971 heiratete sie den Bauingenieur Günter Hermann Baatz in Rathenow und zog nach Rathenow. 1972 nahm Erika Baatz eine Arbeit als Stenotypistin in der Stadtverwaltung Rathenow auf und arbeitete ab 1977 als Sekretärin bis zu ihrem Eintreten in den Ruhestand im Jahr 2006. Als am 26.09.2007 ihr Ehemann starb, engagierte sie sich im Bereich der Kirche und bereitete zusammen mit Sabine Wernecke die Weihnachtsfeiern und Osterfeiern für Senioren vor. Am 12.08.2008 trat sie dem Förderkreis zum Wiederaufbau der Sankt-Marien-Andreas-Kirche in Rathenow e. V. bei und wurde am 21.06.2014 zur Schriftführerin in den Vorstand gewählt.  Erika Baatz wurde am 13.12.1947 in Salzwedel getauft. Es war wohl eine Nottaufe im Krankenhaus, wo sie an Diphtherie erkrankt war und nur durch einen Luftröhrenschnitt gerettet werden konnte. Erika Baatz liest gern und liebt Handarbeiten. Sie betätigt sich aber auch sportlich, macht Nordic Walking und fährt viel Fahrrad.

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