Pfarrerin Barbara Eschen spendete Säulensteine

von Dr. Heinz-Walter Knackmuß 26. September 2014 23:21

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Die Direktorin des Diakonischen Werkes Berlin-Brandenburg-schlesische Oberlausitz e.V., Pfarrerin Barbara Eschen, besuchte am Diakoniesonntag, den 14.09.2014 die Sankt-Marien-Andreas-Kirche und hielt auch die Predigt in dem Gottesdienst. Vor Beginn des Gottesdienstes hatte sie der Stellvertretende Superintendent Pfarrer Andreas Buchholz durch das Gotteshaus geführt und ihr die wichtigsten Teile der wiederaufgebauten Kirche vorgestellt. Die Sankt-Marien-Andreas-Kirche war noch in den letzten Kriegstagen des Zweiten Weltkrieg (1939 -1945) schwer zerstört worden und erst nach 1990 richtig aufgebaut worden. Die Gemeinde bemüht sich im Moment die drei Kreuzgewölbe im Chorraum, die Gott-Vater, Gott-Sohn und den Heiligen Geist symbolisieren, wieder aufzubauen. Mit den vier 2010 errichteten Kreuzgewölben im Mittelschiff, die den Menschen darstellen, ergeben die sieben Kreuzgewölbe die gesamte Schöpfung nach der Schöpfungsgeschichte der Bibel. Weil nur diese sieben Tage eine Zeitspanne umfassen, legte man die 8 quer und hat nun das Zeichen für unendlich, ∞ . Und damit schließt sich der Kreis der Schöpfungsgeschichte, denn vor und nach den sieben Tagen der Schöpfung herrscht Gott von Ewigkeit zu Ewigkeit. Barbara Eschen spendete die Säulensteine Nr. 8240 – 8247 für den Wiederaufbau der Kreuzgewölbe im Chorraum. Der Förderkreis bedankt sich für die Spende.

Gästebucheintrag vom 14.09.2014

von Dr. Heinz-Walter Knackmuß 26. September 2014 22:58

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Demokratie gewinnt – Ein Auftrag für Diakonie und Kirche

Am 14. September 2014 feierten wir zusammen den Gottesdienst zum Diakoniesonntag im Bereich des Diakonischen Werkes Berlin-Brandenburg-schlesische Oberlausitz in Ihrer schönen St. Marien-Andreas Kirche. Es war für mich bereichernd, Mitglieder der Kirchengemeinden, des regionalen diakonischen Werkes u. a. kennenzulernen und sich im Glauben und Gottesdienstfeier verbunden zu wissen, wie auch in der gesellschaftlichen Verantwortung.

Gottes Segen auf dem weiteren Weg wünscht

Barbara Eschen

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Gästebuch

Gospelchor “Intermezzo” in d. Sankt-Marien-Andreas-Kirche

von Dr. Heinz-Walter Knackmuß 24. September 2014 17:32

 

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Beatrice von Kirn und ihr Gospelchor „Intermezzo“ gaben am 20.09.2014 in der festlich geschmückten Sankt-Marien-Andreas-Kirche ein Benefizkonzert für den Aufenthalt von 17 Kinder aus dem rumänischen Kinderheim in Zsobok, die vom 28.09.2014 - 04.10.2014 auf dem Luckehof in Premnitz auf Initiative von Manuela Neubüser Urlaub machen können. Manuela Neubüser benötigt Geld für die Passgebühren, die ca. 60,00 € / Kind betragen. Der Gospelchor „Intermezzo“ konnte ihr nach dem Konzert 500,00 € dafür zur Verfügung stellen. Am 03.10.2014 ist es möglich, die Kinder selbst in der Zeit von 10:00 – 19:00 Uhr auf dem Luckehof, Alte Hauptstr. 35, in 14727 Premnitz kennenzulernen. Das Konzert, das auch von 21 Gästen aus der Partnergemeinde der Sankt-Marien-Andreas-Gemeinde aus dem niederländischen Leek-Oldebert besucht wurde, hat das Publikum begeistert. Insbesondere die Niederländer waren fasziniert von der Akustik in der Kirche und von den Gesang des Gospelchores. Beatrice von Kirn ließ es sich nicht nehmen, selbst als Solistin aufzutreten, was das Konzert noch lebendiger machte. Der erste Teil des Konzertes bestand aus Spirituals, der zweite Teil aus Liebesliedern, die zum Teil von den Männer- oder Frauenstimmen allein gesungen wurden, der dritte Teil bestand aus Songs der Beatles und der vierte Teil waren Gospels. Der Applaus wollte nach dem Konzert nicht enden und natürlich gab es eine Zugabe.

1. Kumbayah – Video

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2. Let the heaven light shine on me (Lass das Licht des Himmels auf mich scheinen) Video

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3. Oh freedom (Oh Freiheit) Video

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4. When Israel was in Egypt´s Land (Als Israel in Ägypten war) Video

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5. Come into the house (Komm in das Haus) Video

6. The Rose  Video

7. Say a little prayer  Video

8. How deep is your love  Video

9. For the longest time
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10. Hey jude Video

11. Eleanor Rigby Video

12. A little help Video

13. Let it be Video

14. Wade in the water Video

15. Put your hand Video

16. Over my head Video

17. There is sunshine Video

18. Siyahamba Video

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Konzerte

Besuch aus der Partnergemeinde Leek-Oldebert

von Dr. Heinz-Walter Knackmuß 21. September 2014 18:16

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Am Freitag, den 19.09.2014 kamen 21 Niederländer von der Protestants Gemeente Leek-Oldebert nach Rathenow, um mit ihrer Partnergemeinde das Wochenende zu verbringen. Seit 24 Jahren besteht diese Partnerschaft zwischen den beiden Gemeinden. Nach der Anreise begann das Treffen mit einer kurzen Andacht, ehe die Gastgeber die Niederländer in ihre Obhut nahmen. Am Samstag den 20.09.2014 machten die Gastgeber mit ihren Gästen einen Ausflug nach Havelberg, wo eine Kirchenführerin die Gruppe in Niederländisch durch den Dom führte und die altehrwürdige Geschichte dieses Hauses erzählte. Am Nachmittag gab es nach einer Kaffeepause bei Heidi Maria Binder ein Benefizkonzert des Gospelchors „Intermezzo“ mit Beatrice von Kirn in der Sankt-Marien-Andreas-Kirche, was die Niederländer begeisterte. Am Sonntag, den 21.09.2014 feierte die Rathenower mit ihren niederländischen Gästen in Anwesenheit des Bürgermeisters Ronald Seeger einen Gottesdienst in der Sankt-Marien-Andreas-Kirche. Uke Osinga, die Vorsitzende der Rathenow Cmmissie in Leek, brachte in ihrem Grußwort die Freude zum Ausdruck, dass diese Partnerschaft nun schon so viele Jahre besteht und erinnerte an ihren 2014 verstorbenen Pfarrer Leo Krispijn, der auch als Mitglied des Förderkreises zum Wiederaufbau der Sankt-Marien-Andreas-Kirche in Rathenow e. V. den Aufbau der Kirche unterstützt hat.

clip_image002[1]Kerze von der
Protestants Gemeente Leek-Oldebert

Nach einer Gedenkminute brachte sie ein kleines Geschenk aus Leek mit und überreichte eine Kerze, die Pfarrer Andreas Buchholz sofort anzündete, und die mit einer Kerze aus Rathenow, die in der Leeker Kiche zur gleichen Zeit angezündet wurde, die Verbundenheit zwischen den den beiden Gemeinden verdeutlichen sollte.

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Das Evangelium las Els Kuipers für die Niederländer aus einer niederländischen Bibel und Pfarrer Buchholz las die Geschichte von der Heilung der zehn Aussätzigen in Jerusalem durch Jesus Christus in Deutsch, obwohl das nicht nötig wäre, wie er meinte, denn es war alles auch für deutsche Ohren gut zu verstehen. Der Gottesdienst wurde von der Vikarin Sophie Blanckenfeldt geleitet und schloss mit dem Fürbittengebet, dass die Vikarin mit Uke Osinga und Pfarrer Andreas Buchholz gemeinsam vorbereitet hatten.

 

Fürbittengebet
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Nach dem Gottesdienst fuhren die Niederländern mit ihre Gastgebern ins Lutherhaus, wo eine kleiner Imbiss vorbereitet war. Uke Osinger lud die Rathenower herzlich für das Wochenende vom 18.09.-20.09.2015 nach Leek ein, wo das 25jährige Bestehen der Partnerschaft gefeiert werden soll. Nach dem Essen verabschiedete Axel Teckemeyer die niederländischen Gäste in ihrer Muttersprache, was großen Jubel hervorrief. Es ist für die Menschen in beiden Ländern immer wieder faszinierend, wenn bei den Begegnungen trotz der recht unterschiedliche Strukturen die Einheit der Christlichen Botschaft deutlich wird.

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Anne-Kathrin und Stefan Ballhause spendeten Säulensteine

von Dr. Heinz-Walter Knackmuß 21. September 2014 17:41

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Stefan Ballhause ließ sich mit Anne-Kathrin Ballhause, geb. Hennig, am Samstag, den 02.08.2014, in der Sankt-Marien-Andreas-Kirche in Rathenow trauen. Die drei Glocken der Kirche läuteten beim Einzug der Hochzeitsgesellschaft in die Kirche. Es war ein grandioses Erlebnis. Pfarrer Andreas Buchholz gab dem jungen Paar den Trauspruch „Meine Kinder lasst uns nicht lieben mit Worten noch mit der Zunge, sondern mit der Tat und mit der Wahrheit“, (1. Johannes 3,18), mit auf den Weg. Luise Freitag aus Rathenow schenkte den Eheleuten die Urkunde über die Säulensteine Nr. 8109 - 8112 zum Wiederaufbau der Kreuzgewölbe im Chorraum des Gotteshauses. Die Kirche war festlich geschmückt, die Sonne schien warm und mild. Stefan Ballhause und seine Frau Anne-Kathrin saßen auf schön geschnitzten Stühlen vor dem Altar. Das Gotteshaus soll ja ein schwacher Abglanz des Paradieses sein und ich glaube, das neu vermählte Paar hat diesen Tag auch wie im Paradies verlebt. Der Förderkreis bedankt sich für die Spende und wünscht dem neu gebackenen Ehepaar Glück und Segen für dem gemeinsamen Lebensweg.

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Biografie von Hans-Jürgen Bock

von Dr. Heinz-Walter Knackmuß 17. September 2014 09:54

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Hans-Jürgen Bock wurde am 23.05.1937 in Rathenow in der Straße der SA Nr. 35 geboren. Die Straße hieß vorher Jägerstraße und wurde von den Nazis in Straße der Sturmabteilung (SA) umbenannt. Die SA war eine paramilitärische Kampforganisation der Nazis. Nach dem Ende des Zweiten Weltkrieges wurde die Straße in Jägerstraße und später in Goethestraße umbenannt. Er wurde in der Sankt-Marien-Andreas-Kirche getauft.

clip_image004Wohnhaus Rathenow, Goethestr. 35
(Aufnahme 2014)

Seine Kindheit verlebte er vormittags in der Obhut von „Tante Lotte“ (Schwester Charlotte Schulz) im Kindergarten des Lutherhauses und nachmittags bei seinen Großeltern. Seine Eltern hatten sich am 30.05.1936 in der Sankt-Marien-Andreas-Kirche trauen lassen. Der Vater, Erwin Bock, war bereits 1939 zur Wehrmacht eingezogen worden. Die Mutter, Erna Bock, geborenen Looff, wurde gleichzeitig dienstverpflichtet. 1942 wurde seine Schwester Hannelore geboren. Seiner Schulpflicht genügte er in der Jahnschule in Rathenow in dem südlichen Trakt. 1952 wurde er in der Lutherkirche konfirmiert. Es war der letzte Konfirmandenjahrgang, der vom Superintendenten Georg Heimerdinger konfirmiert wurde.

clip_image005Hans-Jürgen Bock
als Konfirmand

2003 fand in der Sankt-Marien-Andreas-Kirche die Goldene Konfirmation statt. Hans-Jürgen Bock hatte den Berufswunsch, Bauingenieur zu werden und erlernte ab 01.09.1952 beim VEB Bau (K) den Beruf des Maurers. In seine Ausbildungszeit wirkte er am Bau der Kindertagesstätte am Weinberg und in der Forststraße sowie in Premnitz am See, wo auch Wohnblocks erstellt wurden, mit. Nach bestandener Facharbeiterprüfung wurde er seitens des Kreis-Baubetriebes zur Paten-LPG Spaatz als Betriebsmaurer abgeordnet. Der Besuch der einzigen infrage kommenden Baufachschule in Magdeburg wurde ihm trotz bestandener Aufnahmeprüfung verwehrt, weil sein Vater weder Arbeiter noch Bauer war. Die Baufachschule gab ihm und den anderen abgelehnten Bewerbern den Rat, sich ein Jahr lang in der Arbeit zu bewähren. Danach wäre eine erneute Bewerbung möglich. Er würde dann unabhängig von der Aufnahmeprüfung zum Studium zugelassen werden. Die Familie verlegte darauf 1955 ihren Wohnsitz nach Mainz.

clip_image007Mainz

Mainz wurde der künftige Lebensmittelpunkt für 45 Jahre. An eine Aufnahme des Studiums war in den ersten Jahren nicht zu denken. Er ließ deshalb seinen ursprünglichen Wunsch, Bauingenieur zu werden, fallen. Hans-Jürgen Bock arbeitete neun Jahre lang bei einem Autohersteller Mercedes und Ford. Er wechselte 1968 in den Öffentlichen Dienst der Stadt Mainz. In einem Zeitraum von zehn Jahren qualifizierte er sich in der Stadt Mainz und erhielt auch die Ausbildung zum Programmierer für Großrechenanlagen.1990 wurde er zum Verbandsbürgermeister der Verbandsgemeinde Heidesheim am Rhein gewählt und ließ sich als Beamter des höheren Dienstes in die 10.000 Einwohner große Gemeinde versetzen. Er war auch Standesbeamter. Hans-Jürgen Bock hat dafür gesorgt, dass ein neues Zentrales Verwaltungsgebäude für die Verbandsgemeinde ca.1996 errichtet wurde.

clip_image002[1]Zentrales Verwaltungsgebäude
der Verbandsgemeinde Heidesheim am Rhein

clip_image004[1]Ratssaal im
Zentralen Verwaltungsgebäude
der Verbandsgemeinde Heidesheim am Rhein

 

Nach Ablauf der zehnjährigen Wahlzeit wurde er 2000 in den Ruhestand versetzt und nahm seinen Wohnsitz in Bad Kissingen (Unterfranken). 2014 zog er in das benachbarte Bad Brückenau im Landkreis Bad Kissingen um. Hans-Jürgen Bock heiratete am 28.08.1959 in Ginsheim, Kreis Groß-Gerau Erika Wolf. 1960 wurde dem Ehepaar der Sohn Michael und 1963 der Sohn Thomas geboren. Seinem Geburtsort Rathenow blieb Hans-Jürgen Bock sein Leben lang verbunden. Er spendete die Dachsteine Nr. 2734 -2743 (100,00 €) für den Wiederaufbau des Kirchenschiffdachs, das 2010 mit den Kreuzgewölben vollendet werden konnte. Am 04.08.2007 besuchte er mit seiner Cousine Helga Schmidt und seinem Cousin Jürgen Schmidt die Sankt-Marien-Andreas-Kirche in Rathenow.

clip_image009Von links: Jürgen Schmidt, Helga Schmidt, Hans-Jürgen Bock

Am 10.07.2007 trat er dem Förderkreis zum Wiederaufbau der Sankt-Marien-Andreas-Kirche in Rathenow e. V. bei. Er ist auch Mitglied des Vereins „Memento“, der sich um den Wiederaufbau der Auferstehungskirche (Friedhofskapelle) auf dem Weinberg bemüht.

Hans-Jürgen Bock besuchte am 01.07.2016 die Sankt-Marien-Andreas-Kirche in Rathenow. Bei seinem Besuch spendete er die Säulensteine Nr. 10103 -10112 (50,00 €) für den Wiederaufbau der Kreuzgewölbe im Chorraum. Der Förderkreis bedankt sich für die Spende.

© Dr. Heinz-Walter Knackmuß 02.01.2015 und 13.07.2016

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Biografien

Gisela Krone spendete Säulensteine

von Dr. Heinz-Walter Knackmuß 15. September 2014 16:30

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Gisela Krone besuchte am 15.09.2014 die Sankt-Marien-Andreas-Kirche und spendete die Säulensteine Nr. 8238 – 8239 für den Wiederaufbau der Kreuzgewölbe im Chorraum der Kirche. Der Förderkreis bedankt sich für die Spende.

Elke und Hinnirk Bahrs spendeten Säulensteine

von Dr. Heinz-Walter Knackmuß 15. September 2014 16:28

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Elke und Hinnirk Bahrs aus Berlin waren mit ihrem Wohnmobil im Havelland unterwegs und wollten sich am 15.09.2014 das Wahrzeichen der Stadt Rathenow, die Sankt-Marien-Andreas-Kirche, anschauen. Sie ließen sich etwas über die Bedeutung der Kreuzgewölbe im Kirchenschiff erzählen und über den Gotischen Marienaltar und seine vermutliche Herkunft. Dann bestiegen sie den Turm der Kirche und genossen in 51 m Höhe die grandiose Aussicht über das Havelland. Natürlich schauten sie sich auch den Film über den Wiederaufbau der Kreuzgewölbe, der im Turm läuft, an. Zum Schluss spendeten sie die Säulensteine Nr. 8236 – 8237 für den Wiederaufbau der Kreuzgewölbe im Chorraum. Der Förderkreis bedankt sich für die Spende.

Barbara Eschen besuchte die Sankt-Marien-Andreas-Kirche

von Dr. Heinz-Walter Knackmuß 14. September 2014 15:08

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Am Wahlsonntag, den 14.09.2014, hatte sich die Direktorin des Diakonischen Werkes Berlin-Brandenburg-schlesische Oberlausitz e.V., Pfarrerin Barbara Eschen, in Rathenow in der Sankt-Marien-Andreas-Kirche angesagt. Barbara Eschen wurde am 28.05.1956 in Frankfurt am Main geboren und studierte nach dem Abitur Theologie in Münster. Nach ihrer Ordination arbeitete sie als Pfarrerin in der Luthergemeinde Hagen, wo sie bald das Diakoniepfarramt übernahm. Danach arbeitete sie als Theologische Direktorin des Hessischen Diakoniezentrums Hephata e. V. und seit Januar 2014 ist sie Direktorin des Diakonischen Werkes Berlin-Brandenburg-schlesische Oberlausitz e. V.. In einer kurzen Vorstellung im Gottesdienst berichtete sie, dass sie in ihrer Freizeit mit ihrem Mann und den Kindern noch dabei ist, Berlin und das Land Brandenburg zu erkunden. Außerdem spiele sie gern Trompete.
Sie hielt die Predigt im Gottesdienst. Der vorgeschriebene Predigttext für den 13. Sonntag nach Trinitatis (14.09.2014) befasste sich mit der Bestellung von sieben Almosenpflegern in der ersten christlichen Gemeinde in Jerusalem (Apostelgeschichte 6,1-7). Es war bei den Gottesdiensten damals üblich, dass man zusammen eine Essen einnahm und den armen Witwen auch etwas zusteckte, denn es gab ja noch kein Rentensystem. Dabei war folgendes passiert. Die griechischen Witwen wurden regelmäßig bei der Verteilung der Gaben übersehen und es war ein Streit zwischen jüdischen und griechischen Christen entstanden. Daraufhin sagten die zwölf Apostel, es sollten sieben Männer mit gutem Leumund, mit Weisheit und Glauben gesucht werden, die dann mit der Verteilung der Gaben an die armen Witwen betraut werden könnten. Diese sieben Männer wurden auch gefunden und von den zwölf Aposteln gesegnet. Die Arbeit der sieben Männer war so erfolgreich, dass die kleine christliche Gemeinde großen Zulauf erhielt, sogar Priester wurden Christen. Barbara Eschen ging in ihrer Predigt auf das Epitaph des Stadtschreibers Nesen von 1571 in der Sankt-Marien-Andreas-Kirche ein. Hier wird das Gleichnis vom Barmherzigen Samariter dargestellt. Der von den Juden verachtete Samariter hilft einem verletzten, ausgeraubten Menschen, verbindet seine Wunden und bringt ihn in eine Herberge, die er auch noch bezahlt, während ein Pfarrer und ein Tempeldiener die Hilferufe des Verletzten überhören und vorbeigehen. Gerade heute am Wahlsonntag in Brandenburg, so meinte Barbara Eschen, müssen die Kandidaten darauf achten, dass keine Gruppen ausgegrenzt werden. Die Kandidaten sollen vertrauenswürdig sein und ein hohes Ansehen unter den Menschen haben. Rechtspopulistische Kandidaten hätten keinen Platz in einer christlichen Gemeinschaft. Die Jünger in der ersten christlichen Gemeinde in Jerusalem haben gegen eine Ausgrenzung der griechischen Witwen gehandelt und ihre Gemeinde stark gemacht. Auch die Einrichtungen der Diakonie spüren die Kraft des Glaubens und die Überwindung von schwierigen Situationen. Zum Abschluss wünschte sie diese Kraft der ersten christlichen Gemeinde auch für alle diakonischen Einrichtungen in Rathenow und im Umkreis.

 

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Pfarrerin Barbara Eschen bei der
Predigt

 

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Pfarrerin Barbara Eschen und
Pfarrer Andreas Buchholz vor
der Sankt-Marien-Andreas-Kirche

 

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Guido Panschuk, Pfarrerin Barbara Eschen
und Pfarrer Andreas Buchholz
vor der Sankt-Marien-Andreas- Kirche

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Gästebuch

Gisela Krone und ihre Cousinen spendeten Säulensteine

von Dr. Heinz-Walter Knackmuß 13. September 2014 20:38

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Gisela Krone hatte am 13.09.2014 eine Cousinentreffen in Rathenow vorbereitet. Die Familie stammt aus der Altmark. Gisela Krone wohnt aber schon seit 1979 in Rathenow. Die 13 Cousins und Cousinen starteten mit einem Mittagessen im Alten Hafen und machten anschließend eine Dampferfahrt. Dann ließen sie sich das Wahrzeichen der Stadt Rathenow, die Sankt-Marien-Andreas-Kirche, zeigen und bewunderten die neu errichten Kreuzgewölbe im Kirchenschiff und in der Marienkapelle sowie den Böhmischen Altar im Chorraum. Ehe die Cousins und Cousinen die Kirche verließen spendeten sie die Säulensteine Nr. 8226 - 8235 für den Wiederaufbau der Kreuzgewölbe im Chorraum. Der Förderkreis bedankt sich für die Spende.