Dr. Margit Semmler bei der Probeführung 26.02.2015

von Dr. Heinz-Walter Knackmuß 26. Februar 2015 23:51

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Dr. Margit Semmler hat 2014 die Ausbildung für die BUGA-Kirchenführer in der Sankt-Marien-Andreas-Kirche absolviert und war nun am 26.02.2015 mit ihrer Probeführung dran.
Sie begrüßte die Besucher vor der Sankt-Marien-Andreas-Kirche und erzählte ihnen interessante Details über die Geschichte der Stadt und den Gründer der optischen Industrie in Rathenow, den Pfarrer Johann Heinrich August Duncker, der ja in dem Haus Kirchplatz 12 gegenüber der Sankt-Marien-Andreas-Kirch geboren wurde.

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Dann erläuterte sie das Triptychon der Ehrenbürgerin und Malerin Erika Guthjahr im Turm der Kirche und welcher tiefer emotionaler Verlust die zerstörte Sankt-Marien-Andreas-Kirche für viele Menschen der Stadt Rathenow bedeutete. Die Vision von Erika Guthjahr, die sie mit der angedeuteten Turmspitze 1980 kaum vorstellbar, aber doch malte, hat sich 2002 mit dem Wiederaufbau des Turms erfüllt und sie konnte das, wie viele Rathenower selbst miterleben.

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Im Kirchenschiff führte sie die kleine Gruppe zielstrebig zum Modell der Stadt um 1800 und zeigte, welch strategisch wichtige Funktion die Altstadtinsel im Mittelalter besaß. Dann erläuterte sie den Wiederaufbau der Kreuzgewölbe im Kirchenschiff und wies darauf hin, dass man im Augenblick die wiederaufgebauten Kreuzgewölbe im Mittelschiff und die im Krieg zerstörten Kreuzgewölbe im Chorraum sehen kann. Daneben die unzerstörten Gewölbe in den Seitenschiffen – eine einmalige Ansicht in der Kirche.

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Danach erläuterte Dr. Margit Semmler die Fenster im Chorraum, den Gotischen Marienaltar und das Altargemälde „Simeon mit dem Kinde“ sowie das Epitaph (Totengedenktafel) für den Stadtschreiber Nesen. Die Gruppe der Zuhörer war von so einer engagierten BUGA-Kirchenführerin begeistert. Die nächste Probeführung wird am Donnerstag den 05.03.2015 um 10:00 Uhr sein.

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Peter Kurth überreichte am 09.04.2015 an Dr. Margit Semmler das Zertifikat zur Berechtigung als BUGA-Kirchenführerin in der Sankt-Marien-Andreas-Kirche.

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Sigrid u. Holger Schiebold spendeten Emporenstifterbriefe

von Dr. Heinz-Walter Knackmuß 26. Februar 2015 16:04

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Sigrid und Holger Schiebold aus Milow bemühen sich seit Jahren um den Wiederaufbau der Sankt-Marien-Andreas-Kirche in Rathenow. Beide sind Mitglieder des Förderkreises zum Wiederaufbau der Sankt-Marien-Andreas-Kirche in Rathenow e. V. und Holger Schiebold ist auch im Kuratorium des Förderkreises. Das Wahrzeichen der Stadt Rathenow soll wieder zum Lobe Gottes aufgebaut werden. Das nächste Ziel ist die Rekonstruktion der drei Kreuzgewölbe im Chorraum, die Gott-Vater, Gott-Sohn und den Heiligen Geist verkörpern.
Der Chorraum einer christlichen Kirche ist das Zentrum des Glaubens, denn hier steht in der Regel der Altar, wo das Heilige Abendmahl gefeiert wird. Und der Chorraum ist im Osten der Kirche, also nach Sonnenaufgang ausgerichtet. Ex oriente lux (aus dem Osten kommt das Licht) heißt es in einem alten lateinischen Spruch und das Licht verkörpert Jesus Christus, der das Heil zu den Menschen bringt und an dem wir uns orientieren sollen. Aber der Förderkreis hat seine Spendenaktionen immer sehr langfristig angelegt. Als in der Emporenstifterbriefandacht am 24.01.2015 der Auftakt für eine neue Spendenaktion für den Wiederaufbau der Emporen gegeben wurde, wollten Sigrid und Holger Schiebold natürlich auch sofort zwei Emporenstifterbriefe spenden. Am 26.02.2015 überreichte ihnen deshalb der Förderkreis die Emporenstifterbriefe Nr. 114 und 115 und bedankte sich für die Unterstützung des Wiederaufbaus.

Dr. med. Rüdiger Croux spendete Emporenstifterbrief

von Dr. Heinz-Walter Knackmuß 24. Februar 2015 16:43

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Dr. med. Rüdiger Croux war viele Jahre Kreishygienearzt in Nauen und nach der Einheit Deutschlands im Jahr 1990 war er der erste Amtsarzt im Landkreis Nauen. Viele Menschen werden ihn aus dieser Zeit kennen. Später arbeitete er als Stellvertretender Amtsarzt in Rathenow und baute das Gesundheitsamt, nach der Fusion der beiden Landkreise Rathenow und Nauen zum Havellandkreis, auf. Am 19.02.2015 feierte es seinen 69. Geburtstag und ließ es sich nicht nehmen, den Emporenstifterbrief Nr. 69 für den Wiederaufbau der Emporen in der Sankt-Marien-Andreas-Kirche zu spenden. Der Förderkreis bedankt sich für die Unterstützung des Aufbauwerkes des Wahrzeichens der Stadt Rathenow. Durch die Landesgartenschau im Jahr 2006 und durch die Bundesgartenschau 2015 lockte die Sankt-Marien-Andreas-Kirche als einzigartiges Kunstwerk viele Besucher an, auch wenn sie nicht direkt in den BUGA-Publikationen benannt wurde. Viele Besucher aus der ganzen Welt haben in den letzten Jahren dieses Kleinod norddeutscher Backsteinkunst bewundert, auch wenn der Wiederaufbau noch lange nicht abgeschlossen ist. Der Förderkreis bemüht sich zurzeit um den Wiederaufbau der Kreuzgewölbe im Chorraum, damit das Kernstück des Glaubens zum Lobe Gottes wieder hergestellt werden kann. Bist Du des Lebens nicht mehr froh – so komm geschwind nach Rathenow! (© Dr. Heinz-Walter Knackmuß). Mit diesem Slogan hoffen die Kirchengemeinde Sankt-Marien-Andreas und der Förderkreis auf recht viele Gäste in diesem Jahr.

Dr. Heinz-Walter knackmuß bei der Probeführung 19.02.2015

von Dr. Heinz-Walter Knackmuß 20. Februar 2015 23:04

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Dr. Heinz-Walter Knackmuß hatte am 19.02.2015 die Probeführung durch die Sankt-Marien-Andreas-Kirche zu gestalten. Er führte die kleine Gruppe vom Geburtshaus des Begründers der Optischen Industrie in Rathenow, den Pfarrer Johann Heinrich August Duncker, gegenüber der Kirche in den Turm und erklärte die drei Gemälde der Ehrenbürgerin der Stadt Rathenow, Erika Guthjahr, die 1980 die Kirche vor der Zerstörung, nach dem Angriff mit Brandgranaten und eine Vision vom Wiederaufbau des Turms darstellte. Dann ging es in das Kirchenschiff, wo er den Wiederaufbau der vier Kreuzgewölbe erklärte und dann ging es in den Chorraum, wo er die Fenster, den Marienaltar und das „Epitaph des Stadtschreibers Nesen“ und das Gemälde „Simeon mit dem Kinde.“

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Irmgard Schwertfeger spendete Säulensteine

von Dr. Heinz-Walter Knackmuß 20. Februar 2015 21:58

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Irmgard Schwertfeger ist 94 Jahre alt und ein Rathenower Urgestein. Sie wurde in der Sankt-Marien-Andreas-Kirche von Pfarrer Ernst Detert getauft und konfirmiert. Sie hat auch als Kind oft bei ihren Verwandten gespielt, die um den Kirchberg wohnten. Sie wollte für den Wiederaufbau der Kirche auch etwas tun und spendete die Säulensteine Nr. 8371 – 8390 (100,00 €) für die drei Kreuzgewölbe im Chorraum. Der Förderkreis bedankt sich für die Spende.

Kantor Winfried Kuntz aus Bad Belzig in Rathenow

von Dr. Heinz-Walter Knackmuß 20. Februar 2015 18:52

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Der Orgelsachverständiger der Evangelischen Landeskirche Berlin-Brandenburg-Schlesische Oberlausitz, Winfried Kuntz, aus Bad Belzig besuchte am 20.02.2015 mit seinem Hund „Mütze“ die Sankt-Marien-Andreas-Kirche und ließ sich durch die Kirche führen. Natürlich spielte der Kantor von Bad Belzig auch auf der Capella-Sakral-Orgel der Firma Hofrichter aus Salzwedel, die als elektronische Übergangsorgel seit der Landesgartenschau 2006 in der Kirche installiert wurde. Begeistert war er von der kleinen elektronischen Orgel nicht, denn für richtige Orgeln, wie von der Firma Schuke werden die Töne durch Orgelpfeifen erzeugt und haben ihren unverwechselbaren Klang. Da die Schuke-Orgel erst eingebaut werden kann, wenn die drei Kreuzgewölbe im Chorraum und die Emporen fertig gestellt worden sind, wird es noch eine geraume Zeit dauern, bis eine neue richtige Orgel eingebaut werden kann. Winfried Kuntz meinte, er hoffe, dass es keine 20 Jahre dauern werde, bis die neue Schuke-Orgel in dieser Kirche erklingen wird. Möge sein Wunsch in Erfüllung gehen! Winfried Kuntz kaufte das Buch über die Kirche und bestieg den Kirchturm, denn ein Hobby von ihm sind die Glocken, wo er viele Geschichten im Kopf hat. Alle Töne der Glocken der Sankt-Marien-Andreas-Kirche, die in f, d und g gestimmt sind, hat er bei seinem absoluten Gehör sofort erkannt. Das ist der Dreiklang der nach dem „Gloria“ im liturgischen Gesang nachempfunden ist, wobei er anmerkte, dass im Mittelalter immer nur eine Glocke geläutet wurde und zwar hatte jede Glocke ihre Aufgabe. Es gab eine Betglocke, eine Vaterunser-Glocke, eine Taufglocke, eine Trauglocke, eine Sonntagsglocke und eine Sterbeglocke. Erst im Barock setzte sich die Mode durch, alle Glocken gleichzeitig zu läuten. Das führte aber bei sehr alten Läutewerken dazu, dass eine Disharmonie entstand, die den Ohren nicht wohltat. Das Rathenower Glockenwerk orientierte sich an der Türkenglocke, die als einzige alte Glocke der Zerstörung durch die Nazis entgangen war, und die in g gestimmt ist. Auf dem Turm genoss Winfried Kuntz den wunderschönen Ausblick über das sonnige Havelland mit dem vielen Wasser der Havel und dem Grün der Wiesen, denn Schnee hatten wir in diesem Winter wenig.

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Hans-Jürgen Cichos spendete Säulensteine

von Dr. Heinz-Walter Knackmuß 18. Februar 2015 22:25

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Hans-Jürgen Cichos aus Brandenburg besuchte mit zwei Freunden am 18.02.2015 die Sankt-Marien-Andreas-Kirche in Rathenow und ließ sich den Gotischen Marienaltar erklären. Die Besucher waren vom Willen der Menschen in Rathenow die Kirche wieder zum Lobe Gottes aufzubauen so angetan, dass sie die Säulensteine Nr. 8444 – 8446 für den Wiederaufbau der Kreuzgewölbe im Chorraum spendeten. Der Förderkreis bedankt sich für die Spende.

Dorothea Langner spendete Emporenstifterbrief

von Dr. Heinz-Walter Knackmuß 17. Februar 2015 22:22

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Dorothea Langner aus Berlin feierte am 17.02.2015 ihren 72. Geburtstag und spendete den Emporenstifterbrief aus ihrem Geburtsjahr Nr. 43 für den Wiederaufbau der Emporen in der Kirche. Dorothea Langner und ihr Mann Manfred Langner sind seit dem 17.07.1999 Mitglieder des Förderkreises zum Wiederaufbau der Sankt-Marien-Andreas-Kirche in Rathenow e.V.  und unterstützten den Aufbau der Kirche, so gut sie können. Zu ihrem 70. Geburtstag hatte Dorothea Langner 900,00 € für die neue Schuke-Orgel gespendet. Bei guter Gesundheit und als Mitglied des Gospelchores ihrer Matthias-Claudius-Gemeinde in Berlin-Heiligensee feierte sie ein fröhliches Fest an ihrem Geburtstag im Jahr 2015. Der Förderkreis bedankt sich für die Spende und wünscht der Jubilarin weiterhin Glück und Gottes Segen.

Ausstellungen 2015

von Dr. Heinz-Walter Knackmuß 15. Februar 2015 19:29

 

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1. 
Kirchblick – Entwürfe der Studenten aus Potsdam für den Kirchbergaufbau
     (12.02.2015 –31.03.2015)


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2. Zwischen Himmel und Erde
Ausstellung von Schülerinnen der Malklasse um Heidi Lasch
05.4.2015 -31.05.2015

 

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3. Schlösser und Herrenhäuser in Land Brandenburg
Kinderzeichnungen im Auftrag des Kulturfördervereins Mark Brandenburg e. V.
auf Anregung von Ingrid Bargel

07.06.2015 – 31.07.2015


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4. Farben des Havellandes
02.08.2015 -30.09.2015

 

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5. Erschaffung der Welt
Abstrakte Malerei von Dr. Tomas Möller
04.10.2015 -11.11.2015

 


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6. Weihnachtskrippenausstellung 2015
28.11.2015 – 31.01.2016

Ausstellung “Kirchblick” 12.02.2015–31.03.2015

von Dr. Heinz-Walter Knackmuß 15. Februar 2015 00:25

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1. Reihe unten von links: Dorothea Langner
2. Reihe von unten von links: Manfred Langner, Dilara Aktug, Deleen Jung, Lucie Trefflich, Lara Pietschmann, Jan Pausewang, Prof. Klaus Theo Brenner
3. Reihe von unten von links: Frauke Loeper, Gülay Dogau, Ilka Seidler, Marc Born, Suzan Omar, Long Le
4. Reihe von unten von links: Maialen Aldabaldetreku Ostalaza, Jorge Perez Domiguez, Kay Müller

Architekturstudenten der Fachhochschule Potsdam waren mit Professor Klaus Theo Brenner am 12.02.2015 nach Rathenow gekommen, um im Chorraum der Sankt-Marien-Andreas-Kirche ihre Entwürfe für die Bebauung des Kirchberges vorzustellen. Die ersten Besucher Dorothea und Manfred Langner aus Berlin führten sofort eine spannende Diskussion mit den Studenten über ihre Entwürfe. Vor der Zerstörung im Zweiten Weltkrieg (1939 -1945) war die Häuserzeile mit niedrigen kleinen Häuschen fast geschlossen um die Kirche gelaufen. Die Studenten hatten nur das östliche Areal als Aufgabe erhalten und haben es ziemlich dicht in Zweierreihen bebaut, um möglichst viel Wohnfläche auf engstem Raum zu schaffen. Ob die zum Teil sehr hohen Häuser in das Ambiente um den Kirchplatz passen, mag dahingestellt bleiben. Die Kirche war und ist die städtebauliche Dominate der Stadt und es wäre gut, wenn auch die angehenden Architekten dies so zu sehen lernten, aber die Vorgaben waren wohl etwas anders. Die Entwürfe der Studenten unter dem Titel “Kirchblick“ können noch bis zum 31.03.2015 im Chorraum der Sankt-Marien-Andreas-Kirche betrachtet werden. Die Kirche ist von Dienstag bis Freitag über den EineWeltLaden von 10-16 Uhr und Samstag und Sonntag von 14-15 Uhr geöffnet. Der Eintritt ist frei.

clip_image004Von links: Lucas Pohl, Filia Bähr, Georgios Stefanakos
Architekturstudenten , die ihre Entwürfe ebenfalls ausstellten

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