Klasse 7 c der Bruno-H.-Bürgel-Schule spendete Säulensteine

von Dr. Heinz-Walter Knackmuß 30. April 2015 10:54

clip_image001Die Klasse 7 c der Bruno-H.-Bürgel-Gesamtschule aus Rathenow
mit Klassenlehrer Thomas Otto

Um den Unterrichtsstoff im Fach Lebensgestaltung-Ethik-Religionskunde (LER) recht anschaulich zu gestalten, greift Thomas Otto von der Bruno-H.-Bürgel-Gesamtschule in Rathenow gern zu einer praktischen Übung. Am 28.04.2015 kam die Klasse 7 c der Bruno-H.-Bürgel-Gesamtschule in die Sankt-Marien-Andreas-Kirche und ließ sich von der BUGA-Kirchenführerin Barbara Zahn durch das Gotteshaus führen. Die romanische Kreuzbasilika war von 1503-1562 zu einer Gotischen Hallenkirche umgebaut worden. Im Querhaus findet man noch die Rundbögen aus der Romanik. An den Außenseiten befindet sich ein romanisches Rundbogenfries im Süden und Norden Zusätzlich befindet sich an der Außenseite des nördlichen Querhauses ein romanisches Sägezahnprofil. In der Nacht vom 28. zum 29. 04.1945 wurde die Kirche von Brandgranaten getroffen und brannte völlig aus. Die Kirchengemeinde hat unter schwierigsten Bedingungen das Kirchenschiff nach der Enttrümmerung 1959 mit einem Dach versehen und genutzt. Der Chorraum blieb als Ruine bis 1990 stehen. Der Turm war 1990 nur noch ein Torso. 1995 wurde der Chorraum mit einem Dach versehen und die Mauer zum Schiff wieder geöffnet. 2002 wurde der Kirchturm wieder aufgebaut, 2010 die Kreuzgewölbe im Mittelschiff, 2011 die Kreuzgewölbe in der Marienkapelle und 2011 wurde auch das Dach der Andreaskapelle saniert und mit einem Templerkreuz versehen. Ebenso wurden 2011 die Fassaden des Kirchenschiffs saniert und neue Fenster mit 5 mm dickem Goetheglas in Rautenform im Kirchenschiff eingesetzt. Die Planung sieht noch die Kreuzgewölbe im Chorraum vor, den Wiederaufbau der Emporen und eine neue Schuke-Orgel und eventuell die Nachschnitzung der Barocken Kanzel. Nachdem alle Fragenbögen ausgefüllt und zur Benotung abgegeben waren, spendete die Klasse 7 c die Säulensteine Nr. 9065-9066 zum Wiederaufbau der drei Kreuzgewölbe im Chorraum, die Gott-Vater- Gott Sohn und den Heiligen Geist verkörpern. Der Förderkreis bedankt sich für die Spende. Die Sankt-Marien-Andreas-Kirche ist während der BUGA 2015 täglich von 08:00 – 20:00 Uhr geöffnet, und es werden täglich um 11:00 Uhr und um 14:00 Uhr kostenlose Kirchenführungen ohne Anmeldung angeboten. Außerhalb dieser Zeiten sind Führungen nach telefonischer Anmeldung:03385-5200224 möglich

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Klasse 7 b der Bruno-H.-Bürgel-Schule spendete Säulensteine

von Dr. Heinz-Walter Knackmuß 30. April 2015 10:29

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Die Klasse 7 b der Bruno-H.-Bürgel-Gesamtschule aus Rathenow
mit Klassenlehrer Sebastian Woye

Um den Unterrichtsstoff im Fach Lebensgestaltung-Ethik-Religionskunde (LER) recht anschaulich zu gestalten, greift Thomas Otto von der Bruno-H.-Bürgel-Gesamtschule in Rathenow gern zu einer praktischen Übung. Am 28.04.2015 kam die Klasse 7 b der Bruno-H.-Bürgel-Gesamtschule in die Sankt-Marien-Andreas-Kirche und ließ sich von der BUGA-Kirchenführerin Barbara Zahn durch das Gotteshaus führen. Das weltweit einmalige mittlere Fenster im Chorraum nach den Entwürfen des Malers Gerhard Henschel heißt „Das geöffnete Kreuz“ und zeigt Jesus Christus mit einer angedeuteten Krone. Das Fenster fasziniert alle Besucher. Unten befindet sich in Blau der Davidsstern und links sieht man den Grünen Halbmond für Islam und rechts das Zeichen Ying-Yang für Buddhismus. Die Bedeutung dieses Fensters ist: Jesus Christus ist offen für alle Menschen. Natürlich denkt man bei diesem Fenster gleich an Gotthold Ephraim Lessings Ringparabel aus „Nathan der Weise“. Der Sultan Saladin fragt den Juden Nathan, welche von den drei Weltreligionen die wahre ist? Er hofft, dass der Jude Nathan sich bei dieser Frage in Widersprüche verstricken würde und er so an das Geld des Juden kommen könnte. Allein Nathan erzählt ihm eine Geschichte von einem Mann der einen Ring mit einem Opal von unschätzbarem Wert besaß. Dieser Ring wurde nach einem Gesetz immer an den liebsten Sohn vom Vater weitervererbt, denn er hatte die Eigenschaft vor Gott und Menschen angenehm zu machen. Als aber einmal ein Vater drei Söhne hatte, die er in gleicher Weise liebte, ließ er zwei Kopien machen und übergab jedem einzelnen den Ring separat. Als der Vater starb und jeder der drei Söhne auf die Erbschaft pochte, kam der Streit vor Gericht. Der Richter fragte, wer von den drei Söhnen einen mehr liebte, aber alle drei schwiegen. Da gab der Richter den drei Söhnen den Rat, die Kraft des Steins an den Tag zu bringen mit Sanftmut, Verträglichkeit, Wohltun und innigster Ergebenheit in Gott. Das war eine so kluge Antwort, dass der Sultan Saladin wohl verstand, dass keiner von den drei Weltreligionen die Vorherrschaft gebührt, sondern jede für sich das Gute im Menschen befördert, wenn er denn die anderen Religionen gleich achtet und sich nicht überhebt, den Alleinvertretungsanspruch zu haben. Nachdem alle Fragenbögen ausgefüllt und zur Benotung abgegeben waren, spendete die Klasse 7 b die Säulensteine Nr. 8583-8584 zum Wiederaufbau der drei Kreuzgewölbe im Chorraum, die Gott-Vater- Gott Sohn und den Heiligen Geist verkörpern. Der Förderkreis bedankt sich für die Spende. Die Sankt-Marien-Andreas-Kirche ist während der BUGA 2015 täglich von 08:00 – 20:00 Uhr geöffnet, und es werden täglich um 11:00 Uhr und um 14:00 Uhr kostenlose Kirchenführungen ohne Anmeldung angeboten. Außerhalb dieser Zeiten sind Führungen nach telefonischer Anmeldung:03385-5200224 möglich.

Klasse 7a der Bruno-H.-Bürgel-Schule spendete Säulensteine

von Dr. Heinz-Walter Knackmuß 29. April 2015 13:59

clip_image002Die Klasse 7 a der Bruno-H.-Bürgel-Gesamtschule aus Rathenow

Um den Unterrichtsstoff im Fach Lebensgestaltung-Ethik-Religionskunde (LER) recht anschaulich zu gestalten, greift Thomas Otto von der Bruno-H.-Bürgel-Gesamtschule in Rathenow gern zu einer praktischen Übung. Am 28.04.2015 kam die Klasse 7 a der Bruno-H.-Bürgel-Gesamtschule in die Sankt-Marien-Andreas-Kirche und ließ sich von der BUGA-Kirchenführerin Barbara Zahn durch das Gotteshaus führen. Thomas Otto hatte für die Schüler Fragebögen vorbereitet, und sie mussten verschiedene Fragen zum Baustil, zur Geschichte und zu den Kunstwerken der Kirche beantworten. Die Schüler waren ganz interessiert bei der Sache. Man merkte ihnen an, dass sie von dieser Art des Unterrichts angetan waren. Ein dritter Fragebogen befasste sich mit dem Kirchplatz und der Altstadt. Am Interessantesten fanden die Schüler die Erklärung für das Zeichen „Unendlich“. Nach der Theologie der Juden, der Christen und des Islam hat Gott in sechs Tagen die Welt erschaffen und am siebenten Tag geruht und den Menschen geboten, auch am siebenten Tag zu ruhen. Von dieser biblischen Geschichte leitet sich unsere Arbeitswoche mit dem arbeitsfreien Sonntag ab, bei den Juden ist es der Samstag, der Sabbat. Da Gott von Ewigkeit zu Ewigkeit regiert, ist die Zeit der Gegensatz zur Ewigkeit und laut Bibel sind diese sieben Tage die Zeit und nach dem Ruhetag kommt wieder die Ewigkeit. Als Ziffer folgt ja nach der Sieben die Acht und da legte man die Acht einfach quer und hatte somit das Zeichen für die Unendlichkeit (∞).  Nachdem alle Fragenbögen ausgefüllt und zur Benotung abgegeben waren, spendete die Klasse 7 a die Säulensteine Nr.8581-8582 zum Wiederaufbau der drei Kreuzgewölbe im Chorraum, die Gott-Vater- Gott Sohn und den Heiligen Geist verkörpern. Der Förderkreis bedankt sich für die Spende.

Peter Kurth überreicht eine kleines Kirchnmodell

von Dr. Heinz-Walter Knackmuß 9. April 2015 14:57

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Peter Kurth ist handwerklich sehr begabt und hat schon ein Kirchenmodell von der Sankt-Marien-Andreas-Kirche zu seinem 60. Geburtstag am 14.06.2000 gebaut, weil er eine passende Sparbüchse für seine Gäste haben wollte, denn als Geburtstagsgeschenk hatte er sich Geld für den Wiederaufbau der Kirche gewünscht. Damals war der Turm der Kirche noch als Torso vorhanden. Nachdem der Kirchturm wieder aufgebaut worden war, bat der Förderkreis doch dieses Modell auch wieder mit einer Spitze zu versehen, was Peter Kurth auch tat. Diese Kirchenmodell hat schon bei vielen Geburtstagen, Hochzeiten und anderen Jubiläen als Sparbüchse für den Wiederaufbau gedient. Sie ist aber doch recht unhandlich für den  Transport gewesen. Deshalb hat  Peter Kurth jetzt  ein kleineres Model gebaut, das bequem in eine Tragetasche passt. Die Tragetasche hat er natürlich gleich mitgeliefert. Am 09.04.2015 weihte er das Modell mit einem Zehneuroschein ein und schenkte es dem Förderkreis als Leihkirche für die Jubiläen der Rathenower. Der Förderkreis bedankt sich für die Spende und das Kirchenmodell.

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Jutta und Udo Schaller spendeten Säulensteine

von Dr. Heinz-Walter Knackmuß 4. April 2015 19:39

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Jutta und Udo Schaller aus Rathenow besuchten am 04.04.2015 die Sankt-Marien-Andreas-Kirche. Sie kauften auch das Buch über die Sankt-Marien-Andreas-Kirche und spendeten die Säulensteine Nr. 8579 – 8580 für den Wiederaufbau der Kreuzgewölbe im Chorraum. Der Förderkreis bedankt sich für die Spende.