Grevenarchiv Rathenow

von Dr. Heinz-Walter Knackmuß 27. Januar 2016 22:44

 Rathenower Stadtansichten

© by Gerd Greven

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Nr. 1 Café Smolinsky 1917

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Nr. 2 Konditorei und Kaffee Smolinsky Rathenow
(1921)

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Nr. 3 Café Schilling in Rathenow
(1909)

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Nr. 4 Kaffeehaus Rheingold Rathenow
        Inhaber Paul Lokay
        Täglich Künstlerkonzerte

 

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Nr. 5 Knütter`s Weinstuben in Rathenow
(1922)


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Nr. 6  Restaurant Capitol-Klause
         Besitzer: Richard Kreutzig

 

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Nr. 7  Parkrestaurant Vogelgesang

 


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Nr. 8 Café Walter Rathenow (1927)
        Inhaber: Paul Lokay

 

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Nr. 9 Konditorei und Café Paul Schilling Rathenow , Dunckerstr. 3 a (1917)
        

 

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10. Gaststätte “Zur Post” in Rathenow, Mittelstr. 36 (1940)
      Inhaber: Alfred Milz


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11. Grußkarte aus Rathenow,  (1900)
      Links: Restaurant von August Rochna
      Rechts: Mittelstraße

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12. Etablissement “Wilhelmshöhe”  Rathenow,  Am Bismarckdenkmal (1915)

      Inhaber : Carl Gebhardt

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13. Restaurant “Wilhelmshöhe” Rathenow    (1924)
     

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14. Café “Rheingold” Rathenow mit Anlagen

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15. Café Rheingold, Rathenow

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16. Hotel- Restaurant Fürstenhof in Rathenow (1922)

 

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17. Gasthaus “Tivoli” Karl Gebhardt in Rathenow-Neufriedrichsdorf (1906)

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18. Neue Welt in Rathenow-Neuriedrichsdorf  F. Gilies


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19. Neue Welt in Rathenow-Neufriedrichsdorf  (1917)


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20. Heidegrab in Rathenow


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21. Annapromenade in Rathenow  1905   (als Annapromenade wurde der Weg durch
     den Sumpf von Rathenow links hinter dem Bahnübergang der alten Bahnverbindung nach
     Neustadt an der Dosse zum Vogelgesang bezeichnet - für viele Bewohner von Rathenow
     war das ein beliebter Spaziergang am Sonntagnachmittag)

 

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22. Rathenow – Waldweg nach Ferchesar am Wasserwerk

 

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23. Rathenow – Der Wolzensee – Blick zum Strandbad  (1942)

 

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24. Rathenow – Naherholungsgebiet Wolzensee (1977)


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25. Rathenow Strandbad Wolzensee (1940)

 

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26. Rathenow – Strandbad Wolzensee (1941)

 

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27. Rathenow – Strandbad Wolzensee (1976)

 

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28. Rathenow – Strandbad Wolzensee (1940)

 

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29. Rathenow – Strandbad Wolzensee -Fliegeraufnahme

 

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30. Rathenow – Strand und Badeleben am Wolzensee (1939)

 

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31. Rathenow – Strandbad Wolzensee (1944)
      Eigentum des ersten Rathenower Schwimmvereins

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32. Strandbad - Terrassen am Wolzensee Rathenow (1941)
      Inhaber: Max Novatschek
      "Hat Dich ein schönes Bad erfrischt,
      wird Stärkung Dir schnell aufgetischt
      in den Strandbad-Terrassen am Wolzensee in Rathenow"


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33. Vereins-Bade-Anstalt von 1929
des 1. Rathenower Schwimm-Vereins e. V. 1920

 

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34. Sportplatz "Freies Turnerheim" Turnverein Freiheit Rathenow

 

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35. Rathenow- Am Stadion (1928)

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Archiv

Biografie von Dr. Peter Niemann

von Dr. Heinz-Walter Knackmuß 22. Januar 2016 21:26

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Dr. Peter Alexander Niemann wurde am 12.08.1946 in Rathenow geboren. Seine Mutter, Irmgard Alwine Margarethe Walther, geborene Niemann, arbeitete beim Fernmeldeamt Rathenow als Telefonistin und später als Hauptsekretärin. Der Wiederaufbau der Sankt-Marien-Andreas-Kirche lag der Mutter sehr am Herzen und sie meinte immer scherzhaft:
„Wenn sie im Lotto gewinnen würde, wollte sie auch gern etwas dafür spenden.“ Dr. Peter Niemann wurde am 17.11.1946 in der Lutherkirche in Rathenow getauft.

clip_image004Taufbescheinigung von Dr. Peter Niemann

1953 wurde er in die Bruno-H.-Bürgel-Schule in Rathenow (Jahnschule) eingeschult und durchlief dort die Klassen 1-3. In den ersten Jahren fand der Unterricht wegen der großen Anzahl von Kindern immer eine Woche vormittags und eine Woche nachmittags statt, weil der Flügel der Schule noch von der Friedrich-Engels-Schule benutzt werden musste. Die 4. – 8. Klasse absolvierte er an der Neuen Schule (Weinbergschule), die gerade fertig gestellt war.
Von der 4. Klasse bis zur 11. Klasse hatte er Klavierunterricht bei Johanna Findert in der Schleusenstraße in Rathenow.
Nach der Grundschule wechselte er zur Erweiterten Oberschule „Karl-Marx“ (ein Flügel der Jahnschule) und konnte hier die 9. – 11. Klasse mit seinem Klassenlehrer Lothar Seeger noch in der Jahnschule durchlaufen, zog aber mit der Schule dann in die Schleusenstraße um und legte nach der 12. Klasse 1965 dort sein Abitur mit Auszeichnung ab. Es war ein Abitur mit Beruf ermöglicht worden und so konnte er im Vorpraktikum zum Studium auslernen und 1966 seine Prüfung zum Facharbeiter für Betriebs-, Mess-, Steuer- und Regelungstechnik im Chemiefaserwerk „Friedrich Engels“ in Premnitz ablegen.

Am 19.11.1961 wurde er von Pfarrer Reichardt in der Sankt-Marien-Andreas-Kirche konfirmiert. Sein Konfirmationsspruch lautete: “Das Wort vom Kreuz ist eine Torheit denen die verloren werden; uns aber, die wir selig werden, ist es eine Gotteskraft.“

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Von 1965 -1970 studierte Dr. Peter Niemann an der Technischen Universität Dresden Elektrotechnik/Regelungstechnik und erhielt den Abschluss als Diplomingenieur. Von 1970 – 1975 arbeitete er als Wissenschaftlicher Mitarbeiter an der Technischen Universität Dresden und fertigte seine Dissertation an 1975 nahm er eine Tätigkeit in der Abteilung Prozessautomatisierung im VEB Chemiefaserwerk „ Friedrich Engels“ in Premnitz auf. 1977 promovierte er zum Dr.-Ing. an der Technischen Universität Dresden über das Thema „Zur Vereinfachung eines theoretisch gewonnenen Prozessmodells eines kontinuierlich arbeitenden chemischen Rührkesselreaktors“ mit cum laude. Mit der Einheit Deutschlands im Jahr 1990 nahm er eine Arbeit beim Ingenieurbetrieb für Automatisierungstechnik (IAT) GmbH in Premnitz auf. 1996 zog die Firma nach Brandenburg um. Als diese GmbH im Jahr 2000 mit der Honeywell AG fusioniert wurde, arbeitete er bei dieser Firma weiter in Brandenburg an der Havel bis 2006 und ging dann in die Rente. Die Honeywell AG befasste sich mit Prozesssteuerungen von Kraftwerken, Chemieanlagen und Raffinerien in Norddeutschland, was viel Reisetätigkeit mit sich brachte.

Am 06.05.1972 heiratete er in der Lutherkirche in Rathenow die Diplomlehrerin für Geschichte und Russisch Regina Schaarschmidt. Seine Frau unterrichtete zunächst an der Polytechnischen Oberschule in Nennhausen und ging später an die Betriebsberufsschule nach Premnitz. Die Trauung wurde von der Pastorin Irmela Winde vollzogen. Der Trauspruch lautete: „Nun aber bleibt Glaube, Hoffnung, Liebe, diese drei, aber die Liebe ist die größte unter ihnen“

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Dem Ehepaar Niemann wurde am 30.09.1972 der Sohn Gunnar Michael und am 31.12.1973 der Sohn Andreas Winfried geboren.

In seiner Freizeit spielt Dr. Peter Niemann gern Gitarre und Klavier. Seit 1970 gehörte er der Betriebssportgemeinschaft Motor Rathenow, Sektion Segeln an, die 1990 als Rathenower Segler-Club e. V. ein selbständiger Verein wurde. Seit 2005 ist Dr .Peter Niemann Vorsitzender des Rathenower Segler-Clubs e. V. Der Semliner See mit seiner romantischen Umgebung fasziniert ihn bis heute. Daneben rudert er seit 2005 auch im Rathenower Ruderclub Wiking und tanzt auch gern.

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2011 konnte er in der Sankt-Marien-Andreas-Kirche seine Goldene Konfirmation feiern. Seit dem 31.01.2015 ist er Mitglied im Förderkreis zum Wiederaufbau der Sankt-Marien-Andreas-Kirche in Rathenow e. V., denn der Wiederaufbau des Wahrzeichens seiner Heimatstadt liegt auch ihm am Herzen.

© Dr. Heinz-Walter Knackmuß 14.01.2016

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Biografien

Erika Guthjahr–Ausstellung zum Gedenken 2007

von Dr. Heinz-Walter Knackmuß 10. Januar 2016 22:47

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Erika Guthjahr (*12.09.1916 – 23.02.2005)

Am Samstag, den 14. April 2007 wurde im Chorraum der Sankt-Marien-Andreas-Kirche in Rathenow die Eröffnung der Verkaufsausstellung von Aquarellen und Grafiken der Ehrenbürgerin der Stadt Rathenow, Erika Guthjahr, eröffnet. Die Tochter  der Ehrenbürgerin Ulrike-Marie Wetz aus Hamburg hatte aus dem umfangreichen Schaffen ihrer Mutter diese Werke ausgewählt, um sie einer breiten Öffentlichkeit zugänglich zu machen. Erika Guthjahr war bis zu ihrem Tode eine engagierte Streiterin für den Wiederaufbau der Sankt-Marien-Andreas-Kirche. Wochen für Woche stand sie, als es ihre Gesundheit noch erlaubte, mit dem Vorsitzenden des Förderkreises in der Kirche und erklärte den Besuchern die baulichen Besonderheiten des Gotteshauses. Wie stolz war sie, als der Turm wieder über der Stadt zu sehen war. Unzählige Werke ihres künstlerischen Schaffens befassten sich mit der Sankt-Marien-Andreas-Kirche. Zahlreiche Ausstellungen eigener Werke und anderer Künstler sollten die Kirche in den Mittelpunkt des künstlerischen Lebens der Stadt bringen. Das Wohl der Stadt hatte für sie immer oberste Priorität. Sie war am Fuße des Weinbergs aufgewachsen und fühlte sich ihr Leben lang mit der Kirche und ihrem Umfeld verbunden. Schon in frühester Kindheit hatte sie angefangen zu malen. Jeder Papierschnipsel musste herhalten für ihre künstlerische Ader und wenn kein Papier da war, wurde der märkische Sand ihrer Heimat als künstlerische Grundlage benutzt. Sie war glücklich, dass sie ihre Leidenschaft später als Beruf und Berufung, nämlich als Kunsterzieherin an der Bruno-H.-Bürgel-Schule in Rathenow fortführen konnte. Viele Generationen von Schülerinnen und Schüler gingen durch ihre Hände und manche Bindungen blieben dabei ein Leben lang erhalten. Sie erteilte darüber hinaus aber auch Malunterricht an der Volkshochschule, denn es war ihr ein inneres Bedürfnis, kunstbegabten Menschen das Rüstzeug zu vermitteln. Aber auch ihre Bücher über das Handwerk in der Stadt Rathenow, über Sagen, Bräuche und Geschichten im Havelland sowie ihre jährlich erscheinenden Kunstkalender machten sie zu einer gefragten Heimatforscherin, die sich manchmal vor den vielen Anfragen zur Rathenower Historie nicht erwehren konnte. Ihre wöchentlich erscheinenden Zeitungsartikel befassten sich ebenso mit heimatkundlichen Themen. Für die Stadt wurde ihr nichts zu viel. Sie brannte für die Interessen der Stadt und engagierte sich bei Stadtthemen bis zum Äußerten. Diese Ausstellung zeigt einen Querschnitt durch das künstlerische Schaffen ihres Lebens. Groß war die Spannbreite ihrer künstlerischen Themen. Neben der Kirche und den Rathenower Bauwerken hatten es ihr die Sonnenblumen angetan, die sie ihr ganzes Leben lang immer wieder darstellte. Die Tochter der Ehrenbürgerin, Ulrike-Marie Wetz, eröffnete mit dem Bürgermeister der Stadt Rathenow, Ronald Seeger, die Ausstellung. Die Werke der Malerin Erika Guthjahr wurden bis zum 31.05.2007  präsentiert.

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14. Lehrer Heinz Mede

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Nr. 27 Alt- Werder

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31. Gelbe Schwertlilien

 

 

 

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4. Rathenow, Blick durch die Notpforte der Stadtmauer

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2. Rathenow, Laterne am Heim Stadtforst

 

7. Schuhmacher

 

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51. Brandlinde in Ferchesar

 

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39. Rathenow, Gehöft am Weinberg im Winter

 

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24. Urlaub auf Sylt

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26. Sonnenblumen

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70. Rathenow im Winter

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10. Alpenveilchen

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38. Alpenveilchen

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23. Mohnblumen

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52. Alpenveilchen 1930

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53. Passionsblume 2003

 

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29. Feuerstrahldahlie

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Alpenveilchen

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28. Schwertlilie

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30. Roseneibisch 1997

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Sonnenblumen

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68. Rittersporn 1997

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33. Schwertlilien 1950

 

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35. Rosenstudie

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32. Schwertlilie

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34. Mein altes Gartenhaus

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61. Rathenow im Winter

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62. Idylle 1964

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18. Meine Hühner

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69. Abend am Meer 2000

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Sylt

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Sylt

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40. Porträtstudie Sophia 1981

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42. Porträtstudie Johannes R. Becher

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46. Maler Ernst Hoffmann

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47. Ehemann Dr. Rudolph Wilhelm Guthjahr

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60. Großmutter von Erika Guthjahr
Marianne Hinneburg

 

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6. Former bei der Arbeit

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56. Männerakt 1950

 

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57. Frauenakt 1950

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58. Fraenakt 1952

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44. Goldtöchterchen

 

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20. Märchenhahn

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45. Fröhliches Strandleben

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17. Traumhaus im Mondschein

 

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9. Geigenklänge

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48. Holländermichel 1972

Eine Sicht aus Lehrjahre der Zeiten

von Dr. Heinz-Walter Knackmuß 4. Januar 2016 20:55

von Günter Thonke

Eine Sicht aus Lehrjahre der Zeiten

Gereimte Gedanken am Winteranfangstag A D 2015
von mir, dem alten Günter Thonke
.

Wo immer man auch zugehört,
im Dasein wird man oft betört!
Aus welcher Wiege man auch kam,
selten man genau es nahm.
So war es schon zu allen Zeiten
beim in das Leben schreiten,
bis der Kindheit man entwachsen,
blieb es so mit vielen Faxen!-

Ging man aus dem Elternhaus,
lernte was, fand eine Maus,
welche dann den Weg recht wies,
es aber ihn nicht merken lies!
Die Frauen sind ja klug darin,
haben ihren Lebenssinn
mit den Kindern auf dem Schoß,
ziehen sie die von klein auf Gross!

Doch bei alle dem Theater,
besser ist es mit dem Vater,
wie es in alten Zeiten war,
erinnert man sich dann Jahr für Jahr!
Als man noch mit Fug und Kraft,
kaum wusste, wie man es geschafft!
Den Staffelstab gab man dann weiter,
Sprosse ab ging es auf der Lebensleiter,-
manches wurde angefragt:
„Was man denkt und was man sagt!“

Hörte dabei stets auf die Frau,
als Oma wusste die genau,
sachlich im Gespräch vertieft,
wie die Sache ist und wie sie lief!-
Nun nahet sich das letzte Alter,
wird man senil, bleibt man ein Falter?

Der schillert, - was zu sagen hat-
es nun darf: „Das ist doch watt!“
Man gehorcht, hört aber schlechter
und wird daher auch viel gerechter!
Als Altersnarr, fast schon ein Weiser,
sieht man noch klar, bleibt lieber leiser.
Ob`s gut, ob`s bös`, ob `s ehrlich war
und ohne Ängsten in der Hose,
erkennt man schnell des Schicksals Chose,
sieht Vergangenes so fern

und liebt der Lieben Nähe gern!
Und wird nach „Früher“ man gefragt,
was anders oder schlecht man drüber sagt:
„Es hat nur alles seine Zeit,
am Ende auch die Ewigkeit!“
Wie man es einmal richtig macht,
hat selten wer zu sagen gewagt.
Der kam auf keinen grünen Zweig,
weil der zu Neid und Missgunst neigt!
Menschen sind wie sie sind,
zwar ihm zum Bilde, auch zum wandeln,
tun es mal gut, sind hart im handeln.
Drum lebet, aber lasset leben,
aber keine Spinnennetze weben!

Mit offenem Visier und ohne Hinterhalt,
Glück und Unglück zu ertragen,
gehört es zu des Daseins Fragen!
„Hochhinaus“ macht Langeweile,
merkt besonders diese Zeile.
Mein Opaahn gab diesen letzten Rat,
Erfolg nur die Arbeit hat,
wer damit froh und auch belesen,
ist geistig Ärmeren distanziert gewesen.

Doch hilfreich sein,
nicht nur zum Schein.
Habet einen eignen Willen,
vergleicht euch nie,
auch nicht im Stillen.
Wer vergleicht, der irrt sich und verliert,
hat sich selber angeschmiert!
Lebenskünstler sind selten glücklich,
wer sich selber schmückt ist tückisch!
In der weiten Welt Gewirre,
fehlt oft Vernunft, gib`s viele Irre,
die oben auf der Suppe schwimmen,
doch unten, dort da liegt die Kraft,
die Erfolg im Dasein schafft!
Nehmt nichts zu ernst!
Belächelt euch!

Das ist leichter gesagt als getan!
Denkt an Gutes- und tut es!

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Biografien

Ein alter Mann

von Dr. Heinz-Walter Knackmuß 4. Januar 2016 20:31

Ein alter Mann

von Günter Thonke(25.10.2015)


Ein alter Mann ist stets ein fremder Mann,
der spricht von längst vergangenen Zeiten,
von Toten und verschollenen Begebenheiten!
Wir denken: „Was geht uns das an!“-

Der war einst zugereist aus anderen Landen,
sang anders oft, als es wir schön empfanden.
Sein Geist tickte anders, als alle Säfte rannen,-
denkt nun an die Geliebten noch,
wenn die schon längst von dannen!

Fürwahr, er war kein Held, der alte Mann, -
so alt, dass uns schon Welten trennen, -
Erfahrungen nutzen dann und wann,
aber uns verjährt erscheinen dann. -
Wir starteten in ein eignes Rennen
und fingen gern von vorne an!

Der alte Mann von irgendwo,
dem Heimat fehlte, wo die Seinen waren, -
hatte mit dem Sprechen ein fremd` Gebaren, -
doch wenn wir alt und hoch bei Jahren, -
dann sind wir fremd und ebenso!

So kam auch jeder einst vom Adebar,
bis er die Mutter froh erkannte.
Ein Vater war oft selten da,
dass man sich Freunde suchte im Lande.
Mit denen quatscht und klönt man rum,
als Schüler stellte sich sogar dumm,
dass Lehrer sagten feierlich:
„ Kurzum, mein Kind, du weißt es nicht!“

Gelernt daraus und im Berufe,
wusste man mehr zu dem Behufe, -
rauchte nach Feierabend gern Zigarre, -
denkt an wieso und an wie ferne -
und wie sie läuft, die Karre!

Mal wählt man schwarz, mal gelb, mal rot -
und ist oft am nächsten Tag schon tot!
Ich aber nicht, so denkt da jeder!
Immerhin hat man noch einiges im Sinn!
Ich bin, ich werde, war gewesen, -
so hatte man sich es erlesen!

In vielen Büchern auf der Kommode,
zum erfahren, was kommt nach dem Tode?
Vom Glauben und den Philosophen,
verwirrt, gefestigt und geirrt, -
gelesen habe ich es schier -
und nun aber hinter mir!

Zentnerweise Altpapier von alten Weisen,
legt man nun zum alten Eisen
und denkt im Stillen innerlich:
Nun weißt du es,- dass du es nicht weißt!
“ Machtlos wird von dir erkannt, -
gleich wo du gewandelt im Erdenland!

So war es bei den sieben Schwaben,
deren Karre auch im Graben,
die aber „Bahnhof“ gut verstehen,
wie Berliner es am „Fluchplatz“ sehen!
Hamburgs Oper Irrenhaus, -
oft will man rein und dann bald raus!

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Biografien

Prof. Dr. Lehmann spendete Emporenstifterbrief

von Dr. Heinz-Walter Knackmuß 3. Januar 2016 20:05

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Prof. i. R. Dr. Rainer Lehmann aus Rathenow spendete am vierten Advent (20.12.2015) die Emporenstifterbriefe Nr. 142 -143 (50,00 €) für den Wiederaufbau der Emporen in der Sankt-Marien-Andreas-Kirche. Er hatte erst kürzlich den Baustein Nr. 84 (100,00 €) für den Wiederaufbau des Gotteshauses gespendet. Die Emporen sollen wieder eingebaut werden, weil die Platzkapazität des Gotteshauses für große Orchester und Chöre nicht ausreicht. Internationale Chöre und Orchester kommen erst, wenn mindestens 650 Plätze angeboten werden. Mit dem Wiedereinbau der Emporen wird die Sankt-Marien-Andreas-Kirche 1000 Menschen Platz bieten. Sie machen das Kirchenschiff und den Chorraum auch etwas wärmer und angenehmer. Zurzeit ist das Kirchenschiff sehr streng und kühl. Mit den Emporen wäre die Sankt-Marien-Andras-Kirche der kulturelle Mittelpunkt der Stadt, wo Ausstellungen Konzerte und Gottesdienste ihren Platz finden könnten. Der Förderkreis bedankt sich bei Prof. Dr. Lehmann für die Spende.

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Evmarie Backes spendete Emporenstifterbrief

von Dr. Heinz-Walter Knackmuß 3. Januar 2016 19:48

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Evmarie Backes aus Heusweiler im Saarland besuchte mit ihrem Mann Erich zwischen Weihnachten und Neujahr 2015/2016 Rathenow und kam auch in die Sankt-Marien-Andreas-Kirche. Es war schon der dritte Aufenthalt in der Kreisstadt des Havellandes. Natürlich waren beide in der Silvesternacht auf dem Kirchturm in Rathenow. Mit 79,80 m ist er der höchste Kirchturm im Land Brandenburg. Der Anblick vom Kirchturm war um Mitternacht ein farbenprächtiges Furioso und nach leichtem Nebel ließ sich auch die gelbe Sichel des Halbmondes im Osten am Himmel erkennen. Es war ein überaus romantisches Bild. Nach einem Jahr anstrengende Arbeit als Podologin in eigener Praxis suchte Evmarie Backes etwas Entspannung zwischen den Festtagen und spazierte auch über die neue Weinbergbrücke und zum Bismarckturm. Sie hatte 2015 schon einmal Säulensteine für den Wiederaufbau der Kreuzgewölbe im Chor gespendet und erwarb am 03.01.2016 den Emporstifterbrief Nr.19 für den Wiederaufbau der Emporen im Kirchenschiff. Der Förderkreis bedankt sich für die Spende.

 

Podologische Praxis

Evmarie Backes

Am Bahnhof 6

66822 Lebach

Tel.: 06881-9624044

 

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