10. Klasse aus Straßburg besuchte die Sankt-Marien-Andreas-Kirche

von Dr. Heinz-Walter Knackmuß 25. April 2016 11:04


Die 10. Klasse des Gymnasiums "La Doctrine Chretienne" aus Straßburg besuchte am 25.04.2016 die Sankt-Marien-Andreas-Kirche in Rathenow. Die Jugendlichen waren als Austauschhüler mit drei Lehrern zum Jahngymnasium nach Rathenow gekommen und wollten in Rathenow ihre Deutschkenntnisse erweitern und vertiefen. Zunächst besichtigten sie die Kirche und ließen sich etwas über die 816-jährige Geschichte der Kirche berichten. Es wurde an einer Ausstellung im Seitenschiff der Kirche  auf die Zerstörung im Zweiten Weltkrieg hingewiesen und den Willen zum Wiederaufbau des Gotteshauses nach der Einheit in Deutschland 1990. Der Wiederaufbau ist noch lange nicht abgeschlossen. Die Schüler sprachen zum Teil sehr gut Deutsch und konnten auch ihre Fragen sehr gut formulieren. Sie ließen sich vom Wiederaufbau des Chorraums, vom Marienaltar und von den Kreuzgewölben im Mittelschiff erzählen und überzeugten sich auch von der exzellenten Akustik im Mittelschiff der Kirche.

Tags:

10 B des Jahngymnasiums in Rathenow besuchte die Kirche

von Dr. Heinz-Walter Knackmuß 25. April 2016 11:04

Die Klasse 10 B des Jahngymnasiums in Rathenow besuchte am 24.04.2016 mit ihrem Klassenlehrer Jens Petzold die Sankt-Marien-Andreas-Kirche in Rathenow und bestieg zunächst den Turm der Kirche, um bei strahlendem Sonnenschein den herrlichen Ausblick über das Havelland im Frühling zu genießen. Dann ließen sie sich etwas über die Geschichte der Kirche erzählen und bewunderen die Kreuzgewölbe im Mittellschiff und den Marienaltar. Sie waren zusammen mit einer Austauschkklasse des Gymnasiums "La Doctrine Chretienne" aus Straßburg in die Kirche gekommen, denn auch sie lernen Französisch, was ja im persönlichen Gespräch viel besser haften bleibt.

Tags:

Biografie von MR Dr. med. Rüdiger Croux

von Dr. Heinz-Walter Knackmuß 3. April 2016 12:04

 
MR Dr. med. Rüdiger Francois Croux wurde am 19.02.1946 in Plauen im Vogtland geboren. Sein Urgroßvater mütterlicherseits und sein Großvater, beide mit Namen Arthur Möckel, waren Zahnärzte in Plauen.



http://geoportal.vogtlandkreis.de/VOGTL/Images/overview_map_new.png

           Vogtland


Sein Vater François Jean Croux kam 1944 als Fremdarbeiter  aus Belgien nach Plauen und arbeitete als Zahnarzt in der großväterlichen Praxis. Seine Mutter, Lotti Croux, geborene Möckel, war Sprechstundenhilfe in der Zahnarztpraxis des Großvaters und später des Vaters. Die Eltern heirateten am 04.06.1945 in Plauen. Am 01.09.1952 wurde Dr. Rüdiger Croux in Plauen in die Grundschule „Ernst-Thälmann" eingeschult.



Einschulung von Rüdiger Croux


Er wechselte nach dem Umzug der Eltern 1956 an die Goetheschule in Auerbach im Vogtland.


POS Goetheschule (Auerbach im Vogtland)


Ab 01.09.1960 besuchte er die Erweiterte Oberschule "Geschwister Scholl " in Auerbach im Vogtland.

Nach Umzug der Eltern nach Friesack kam er an die Goetheschule in Nauen, wo er 1964 das Abitur ablegte.


Goethe-Gymnasium in Nauen


Von 1964 – 1965 arbeitete er als Hilfspfleger auf der neurologischen Station des Städtischen Krankenhauses Herzberge in Berlin.

Von 1965 bis1971 studierte er Humanmedizin an der Humboldt-Universität zu Berlin (Charité) und erhielt am 07.07.1971 seine Approbation als Arzt. Nach dem Studium begann er eine Ausbildung zum Facharzt für Sozialhygiene an der Funktionseinheit Krankenhaus/Poliklinik Nauen. Im Rahmen seiner Facharztausbildung arbeitete er u. a. im Städtischen Klinikum Berlin-Buch, an der Akademie für Ärztliche Fortbildung der DDR, in der Poliklinik Nauen und in der Arbeitshygieneinspektion Nauen. 1975 wurde Dr. Rüdiger Croux Kreishygienearzt im Kreis Nauen. Von 1971 bis 1974 arbeitete er an seine Diplomarbeit und erhielt nach erfolgreicher Verteidigung am 11.10.1974 den  Titel Diplom-Mediziner. 1976 wurde er nach bestandener Facharztprüfung zum Leiter der Kreishygieneinspektion im Kreis Nauen berufen. Am 11.12.1985 wurde ihm der Titel Medizinalrat verliehen. Am 22.10.1987 promovierte er mit der Arbeit: „Die Gewährleistung der Desinfektion in Gemeindeschwesternstationen“  an der Akademie für Ärztliche Fortbildung der DDR zum Dr. med. Von 1976 -1990 war Dr. Rüdiger Croux Leiter der Kreishygieneinspektion in Nauen und von 1991 -1994 Amtsarzt im Landkreis Nauen und nach der Gebietsreform von 1994 -2010 im Landkreis Havelland stellvertretender Amtsarzt. 1992 erhielt er die Zusatzbezeichnung Sozialmedizin und 1993 nach bestandenen Prüfungen den Facharzt für Hygiene und Umweltmedizin und den Facharzt für Öffentliches Gesundheitswesen sowie die Befähigung für die höhere nichttechnische Beamtenlaufbahn. Von 1992 -2008 war er gewähltes Mitglied der Landesärztekammer Brandenburg..




Dr. Rüdiger Croux an seinem Arbeitsplatz im
Gesundheitsamt in Rathenow

Am 01.11.1969 heiratete er in Strausberg bei Berlin Heidrun Gerda Lang, die als Krankenschwester im Krankenhaus Nauen arbeitete.


Hochzeit


Dem Ehepaar Croux wurden zwei Töchter geboren, Nicole Françoise am 11.03.1970 und Nadine Alexandra am 25.07.1977.


Die Familie


Dr. Rüdiger Croux hat drei Enkelkinder, die er sehr liebt. Seine Hobbies sind das Reisen. Seit 1990 hat er 31 Länder in Europa bereist und war auch in Asien und Afrika. Ein weiteres Hobby ist das Fotografieren.  Er hört auch gern Folk- und Countrymusik. In seiner Freizeit arbeitet er gern im Garten.

Seit seiner Kindheit sammelt er Pilze und ist seit 1977 Pilzsachverständiger.


Der Pilzsachverständige


Er ist Mitglied im Brandenburgischen Landesverband der Pilzsachverständigen e. V. und im Heimatverein Friesack e. V. Am 29.02.2016 trat er dem Förderkreis zum Wiederaufbau der Sankt-Marien-Andreas-Kirche in Rathenow e. V. bei. Für den Wiederaufbau hatten er und seine Familie schon über viele Jahre immer wieder Spenden überwiesen.





Enkel Elias Croux
spendete am 27.12.2007
einen Dachstein für
den Wiederaufbau der Kirche




Heidrun und Dr. Rüdiger Croux spendeten am 27.12.2007
die Dachsteine Nr. 1311-1315
für den Wiederaufbau der Sankt-Marien-Andreas-Kirche



Dr. Rüdiger Croux spendete am 19.02.2014
die Säulensteine Nr. 7661-7668
für den Wiederaufbau der Kreuzgewölbe
im Chorraum