Besucher aus der Schweiz spendete Säulensteine

von Dr. Heinz-Walter Knackmuß 26. September 2016 15:09

Am 26.09.2016 kamen Besucher aus der Schweiz in die Sankt-Marien-Andreas-Kirche und ließen sich durch die Kirche führen. Es wurde der Wiederaufbau der 2010 neu errichtete Kreuzgewölbe im Mittelschiff erklärt und der Gotische Marienaltar sowie die Fenster im Chorraum erläutert. Die Besucher waren  begeistert vom Willen der Gemeinde die  im Zweiten Weltkrieg schwer zerstörte Kirche wieder zum Lobe Gottes aufzubauen. Sie spendeten die Säulensteine Nr. 10312 -10337 (133,35 €) für den Wiederaufbau der Kreuzgewölbe im Chorraum. Der Förderkreis bedankt sich für die Spende.

Tags:

Besuchergruppe aus der Schweiz spendete Säulensteine

von Dr. Heinz-Walter Knackmuß 26. September 2016 15:09

Am 26.09.2016 besuchten Touristen aus der Schweiz die Sankt-Marien-Andreas-Kirche in Rathenow und ließen sich etwas über die Geschichte des Gotteshauses und seine Kunstwerke erzählen. Die Kirche leidet immer noch unter der Zerstörung, die der Zweite Weltkrieg mit sich gebracht hat. Als Nächstes sollen die die Kreuzgewölbe im Chorraum wieder aufgebaut werden. Dafür spendete die Gruppe die Säulensteine Nr.10284-10311 (140,00 €).Der Förderderkreis bedankt sich für die Spende.

Tags:

Sylke Lange spendete Säulensteine

von Dr. Heinz-Walter Knackmuß 25. September 2016 20:09



Sylke Lange vor der Nikolai-Kirche im Stadtteil Fürstenberg in Eisenhüttenstadt
Sylke Lange ist ein aktives Mitglied in der Sankt-Marien-Andreas-Kantorei in Rathenow und entwirft für die vielen Konzerte meisterhaft Plakate und setzt auch sonst ihre organisatorischen Talente ein, um zum Beispiel eine Chorfahrt der Kantorei nach Eisenhüttenstadt und Neuzelle  zu starten. Nun traf es sich zufällig, dass sie bei dieser Chorfahrt  vom 24.-25.09.2016 auch ihren Geburtstag feierte und sie spendete neben einem Sektfrühstück für die Chormitglieder auch die Säulensteine Nr.10243 -10246 für den Wiederaufbau der Kreuzgewölbe im Chorraum der Sankt-Marien-Andreas-Kirche. Der Förderkreis bedankt sich für die Spende.

Tags:

Ella und Jos van der Heide spendeten Säulensteine

von Dr. Heinz-Walter Knackmuß 25. September 2016 19:09

Ella und Jos van der Heide aus Leek (Niederlande) besuchten im August 2016 das Land Brandenburg und machten eine ausgiebige Tandem-Tour um Berlin herum. Sie besuchten natürlich auch Rathenow mit seinem Wahrzeichen, die Sankt-Marien-Andreas-Kirche und spendeten für den Wiederaufbau der Kreuzgewölbe im Chorraum die Säulensteine Nr. 10204 -10209. Der Förderkreis bedankt sich für die Spende.

Tags:

Greizer Baufachschulabsolventen 1955 spendeten Säulensteine

von Dr. Heinz-Walter Knackmuß 23. September 2016 15:09

Absolventen der Fachschule für Bauwesen in Greiz 1955 besuchten am 23.09.2016 die Sankt-Marien-Andreas-Kirche in Rathenow und ließen sich in die Baugeschichte des Gotteshauses einführen. Sie hörten, dass die Kirche einst ein Kleinod norddeutscher Backsteinkunst war und am 28.04.1945 noch von Brandgranaten getroffen wurde und  völlig ausbrannte. Erst  mit Hilfe des Förderkreises zum Wiederaufbau der Sankt-Marien-Andreas-Kirche in Rathenow e. V. , der sich 1996 gegründet hat, war es möglich, die Farbfenster im Chor, den Turm, die Kreuzgewölbe im Schiff und in der Marienkapelle sowie die Fassade wieder aufzubauen und zu sanieren. Als nächster Bauabschnitt ist der Wiederaufbau der Kreuzgewölbe im Chorraum geplant, dessen Kosten sich auf 1,3 Millionen € belaufen. Dafür spendeten die Absolventen die Säulensteine Nr. 10247 -10283 (185,00 €). Der Förderkreis bedankt sich für die Spende. Übrigens bietet der Förderkreis jetzt auch historische Führungen mit dem Bischof Dr. Stephan Bodecker an. Die kosten allerdings 5,00 € pro Person, während bei den normalen Führungen nur um eine Spende gebeten wird.


Bischof Dr. Stephan Bodecker






Tags:

Renate Leverenz spendete einen Säulenstein

von Dr. Heinz-Walter Knackmuß 20. September 2016 21:09

Renate Leverenz aus Rathenow spendete am 19.09.2016 einen Säulenstein zum Wiederaufbau der Kreuzgewölbe im Chorraum der Sankt-Marien-Andreas-Kirche in Rathenow. Sie ist ein engagiertes Mitglied des Förderkreises und hofft, dass sie noch viele Wiederaufbauabschnitte der Kirche erleben darf. Der Förderkreis bedankt sich für die Spende.

Tags:

Andrea Voßhoff spendete Orgelpfeifen

von Dr. Heinz-Walter Knackmuß 20. September 2016 15:09


Die Bundesbeauftragte für den Datenschutz und die Informationsfreiheit (BfDI) wäre gern zum 20. Gründungstag des Förderkreises zum Wiederaufbau der Sankt-Marien-Andreas-Kirche in Rathenow e. V. am 15.09.2016 nach Rathenow gekommen. Lieder hatte sie zeitgleich einen anderen Termin in ihrem Amt wahrzunehmen. Sie unterstützt als engagiertes Mitglied des Förderkreises seit vielen Jahren den Wiederaufbau des Gotteshauses. Ganz besonders hat sie sich die neue Schuke-Orgel auf´s Panier geschrieben und hat zu jeder ordentlichen Mitgliederversammlung zwei Orgelpfeifen gespendet. Dieses Jahr hat sie nun aus dem besonderen Anlass vier Orgelpfeifen (400,00 €) gespendet. Der Förderkreis bedankt sich für die Spende und hofft, dass sie zur 21. ordentlichen Mitgliederversammlung 2017 vielleicht wieder nach Rathenow kommen kann. Sie hatte 2016 auch ein  herzliches Grußwort geschickt, das Christine Ermisch auf der ordentlichen Mitgliederversammlung verlas.

Andrea Voßhoff
Bonn, 15.09.2016
Grußwort
an die Mitglieder des Fördervereins der St. Marien-Andreas Kirche Rathenow
aus Anlass des 20 jährigen Bestehens
Liebe Mitglieder des Fördervereins, lieber Dr. Knackmuß,
zunächst meine herzlichsten Grüße an Sie alle auch ganz persönlich.
Sicherlich werden Sie auf der diesjährigen besonderen Mitgliederversammlung zu Recht
sehr viel Lob und Respekt für die geleistete 20 jährige Arbeit des Fördervereins hören. Es
ist ja auch wahrlich eine Erfolgsgeschichte, die das Zeug zum Bestseller hat.
So sehr ich mich nur zu gern in die Schar der Gratulanten einreihe, so sehr bedaure ich,
nicht dabei sein zu können.
Zwar bin ich an diesem Tag in Berlin und daher gar nicht so weit von Ihnen entfernt. Leider
kann ich gleichwohl an Ihrer Jubiläumsmitgliederversammlung nicht teilnehmen, da ich
zeitgleich eine eigene Veranstaltung durchführe und als Veranstalter nunmal nicht fehlen
kann.
So ist das eben mit den Doppelterminen im Berufsleben.
Dennoch, die Bande zwischen dem Förderverein und mir sind fest geknüpft. Etwas
anderes ließen Sie, Herr Dr. Knackmuß - dank Ihrer immer so freundlichen Briefe und
Informationen zur Arbeit des Fördervereins - ja auch gar nicht zu und das ist wunderbar.
Die "Hege und Pflege" der Mitglieder von nah und fern ist bei Ihnen in den besten Händen.
Vielen Dank dafür!
Welchen Beitrag kann ich nun aus der Ferne zu dem Jubiläum leisten? Wie immer im
Leben sind es drei Dinge:
1.
Ich will zunächst Dank sagen. Was jeder von Ihnen in den 20 Jahren für den Mittelpunkt
der Stadt Rathenow und für die Mitte Gottes geleistet hat, sucht seinesgleichen. Ihre
heutige Bilanz der Arbeit des Fördervereins wird es ganz gewiss eindrucksvoll belegen.
Wir sind uns sicher einig, schon lange ist die St. Marien Andreas Kirche der
"Dom der Herzen"
im Havelland und daran haben Sie einen entscheidenden Anteil.
2.
Ich komme ja gar nicht umhin, lieber Herr Krüger, auch in diesem Jahr meinen Dank wie
immer auch materiell zum Ausdruck zu bringen. Die Schuke Orgel, Sie alle wissen es, sie
geht mir nicht aus dem Sinn, in diesem Jubiläumsjahr erst recht nicht. Ich bin mir sicher,
Ihr Spendenkonto verkraftet noch ein paar Orgelpfeifen!
3.
Welche Wünsche kann ich Ihnen abschließend übermitteln? Gern und von Herzen für Sie
alle persönlich die besten Wünsche, vor allem Gesundheit und Gottes Segen. Für die
Arbeit des Fördervereins ebenfalls alle guten Wünsche und weiterhin viel Erfolg.
In diesem Sinne wie immer
Ihre Andrea Voßhoff

Tags:

Niederlender besuchten die Partnergemeinde in Rathenow

von Dr. Heinz-Walter Knackmuß 20. September 2016 10:09

Förderkreismitglieder aus den Niederlanden  mit ihren Ehepartnern am 18.09.2016
in der Sankt-Marien-Andreas-Kirche

 

 

Die Sankt-Marien-Andreas-Gemeinde in Rathenow hat seit 1990 eine feste Partnerschaft mit der  Protestantse Gemeente Leek-Oldebert (PLGO) in den Niederlanden. Dieses Jahr war eine Gruppe der Mitglieder  aus Leek in Rathenow. Im Vorfeld waren die Mitglieder des Förderkreises  Fija Klunder, Bert de Poel, Elze Elzes, Uke Osinga, Herman Lammert Smith mit ihren Ehepartnern angereist, um am 15.09.2016 an der ordentlichen Mitgliederversammlung des Förderkreises zum Wiederaufbau der Sankt-Marien-Andreas-Kirche in Rathenow e.V. teilzunehmen, denn es wurde das zwanzigjähriges Bestehen dieses Vereins gefeiert. Die niederländischen Mitglieder besuchten am Freitag, den 16.09.2016  mit ihren Gastgebern Berlin und fuhren auf den Fernsehturm, schauten sich den Neptunbrunnen an und machten auch einen Rundgang durch den Berliner Dom und die St. Hedwigs-Kathedrale. Die katholische St. Hedwigs-Kathedrale gefiel den Niederländern wegen ihrer Schlichtheit viel besser, als der protestantische Dom. Nach einer Kaffeepause am Gendarmenmarkt vor der Kulisse des Deutschen und des Französischen Doms und dem Schauspielhaus ging es per pedes zum Bahnhof Friedrichstraße und mit dem Zug zurück nach Rathenow. 28 Grad Celsius und strahlender Sonnenschein hatten einigen Gästen doch mehr zugesetzt als gedacht. Die kleine Gruppe fädelte sich dann in das offizielle Gemeindeprogramm ein, das am Samstag, den 17.09.2016 um 10:00 Uhr mit einer Andacht in der Sankt-Marien-Andreas-Kirche begann und mit einem Ausflug zum Kolonistenhof in Großderschau fortgesetzt wurde. Es wurde in Großderschau gezeigt, wie früher mit einem Butterfass Butter entstand und mit frisch gebackenem Brot auch gleich  eine Verkostung vorgenommen. Dann ging es nach Kampehl zum Ritter Kahlebutz. In der Lutherkirche in Rathenow wartete auf die Gäste inzwischen Pfarrer Felix Döppner, der einen Vortrag über die Choräle in der Lutherzeit quasi zur Einstimmung auf das Lutherjahr hielt. Am Sonntag besuchten die Niederländer den Gottesdienst in der Sankt-Marien-Andreas-Kirche und reisten nach einem Imbiss  wieder in ihre Heimat zurück. Uke Osinga, die Vorsitzende der Rathenow-Commissie in Leek, bedankte sich für die Gastfreundschaft und lud die Rathenower zu einem Gegenbesuch vom 22.09.-24.09.2017 nach Leek ein. Eigentlich fanden die wechselseitigen Besuche immer am dritten Wochenende im September statt, aber 2017 ist an diesem  Wochenende der Rommelmarkt in Leek, eine Art Trödelmarkt für die Gemeinde, wo dieses Jahr eine Einnahme von 22.500,00 € erzielt wurde und das hat bei dem ganz anderen Finanzmodell der Kirchen in den Niederlanden Vorrang. Am 18.09.2016 trat Ab Stempher aus Tolbert in den Niederlanden dem Förderkreis bei.

 


Ab Stempher

 

 Insgesamt hat der Förderkreis damit wieder 10 Mitglieder in den Niederlanden, ein Mitglied in der Schweiz, in Österreich und in Norwegen. In Norwegen ist das natürlich die in Rathenow geborene Bischöfin a. D. Rosemarie Köhn aus Hamar. Es freut den Förderkreis, dass er dieses Jahr bisher elf neue Mitglieder aufnehmen konnte.

1. Gerd Greven, Berlin
2. Freiherr Stefan von Massenbach, Berlin
3. Josef Rampf, Premnitz OT Döberitz
4. Prof. Dr. theol. Dr. phil. Dr. h.c. Rainer Lehmann, Rathenow
5. Dr. med. Rüdiger Croux, Friesack
6. Landrat Roger Lewandowski, Falkensee
7. Kirchenmusikdirektor Prof. Matthias Eisenberg, Straupitz
8. Jörg Schütz, Berlin
9. Dieter Bading, Milower Land
10.Christine Schneewind, Rathenow
11. Ab Stempher, Tolbert (Niederlande)
12. Med.-Rat Dr. med. Peter Hein, Potsdam





Tags:

Jahresbericht 2015

von Dr. Heinz-Walter Knackmuß 18. September 2016 18:09



Jahresbericht 2015
gehalten auf der ordentlichen Mitgliederversammlung des Förderkreises zum
Wiederaufbau der Sankt-Marien-Andreas-Kirche in Rathenow e. V.
am 15.09.2016
in der Sankt-Marien-Andreas-Kirche
1. Begrüßung
Meine sehr verehrten Mitglieder des Förderkreises, liebe Gäste. Ich begrüße Sie herzlich zur Mitgliederversammlung des Förderkreises im Jahr 2016.  Genau heute vor 20 Jahren ist der Förderkreis zum Wiederaufbau der Sankt-Marien-Andreas-Kirche in Rathenow e. V. hier in dieser Kirche gegründet worden. Natürlich war das damals nicht diese Kirche, denn es fehlten die Fenster im Chorraum, der Turm, die Kreuzgewölbe im Mittelschiff und in der Marienkapelle, das Templerkreuz auf der Andreaskapelle und die Fenster im Mittelschiff aus 5 mm dickem Goetheglas in Rautenform. Und damit habe ich schon die Aktivitäten des Förderkreises in den letzten 20 Jahren umrissen. Aber davon soll später noch die Rede sein. Ich begrüße:

- Martin Gorholt, Staatssekretär und Bevollmächtigter des Landes Brandenburg beim Bund in Berlin,

- Andreas Buchholz, Stellvertretender Superintendent des Kirchenkreises Nauen-Rathenow und geschäftsführender Pfarrer der Sankt-Marien-Andreas-Gemeinde und Mitglied im Kuratorium des Förderkreises,

- Ronald Seeger, Bürgermeister der Stadt Rathenow und Mitglied im Kuratorium des Förderkreises,


- Prof. Dipl.-Ing. Hans Müller, Mitglied im Kuratorium des Förderkreises,


- Holger Schiebold,  Mitglied des Kreistages und des Kuratoriums des Förderkreises.


Besonders herzlich begrüße ich Bert de Poel und seine Frau Gé, Elze Elzes und seine Frau Anna, Uke Osinga und ihren Mann Wim Moltmaker, Herman Lammert Smith und seine Frau Siety Douma aus den Niederlanden, die extra zu der Mitgliederversammlung  von unserer Partnergemeinde in Leek-Oldebert angereist sind.


Beste vrienden uit Nederland,

Fijn dat jullie hier vandaag, als leden van onze partner-gemeente Leek Oldebert en als donateurs, aanwezig zijn bij de ledenvergadering van het restauratiefonds van de kerk in Rathenow.

Vandaag vieren we het 20-jarig bestaan van ons fonds en het is fijn dat jullie de wederopbouw van de kerk, die in de 2e Wereldoorlog zo zwaar besachadigd is, op deze wijze ondersteunen.

Een van de eerste leden uit Leek-Oldebert was Toes Pluijter-Hamminga, die dit jaar door God tot zich genomen is. Warme herinneringen bewaar ik ook aan ds. Leo Krispijn en de contacten met Bert de Poel, Uke Osinga, Elze Elzes, Herman Lammert Smith, Anne Draijer, Rick Berkhof, Meindert Bouma, Fija Klunder en André de Jong.

We groeten echter ook onze leden uit Graz in Oostenrijk, dr. Hans-Christoph Stenzel en Asta Randoja uit Zwitserland en bisschop Rosemarie Köhn uit Hamar Noorwegen: zij zijn hier vandaag helaas niet in ons midden.

U allen helpt ons met de wederopbouw van de Sankt-Marien-Andreas-Kirche, tot eer van God. Dit project is echter nog lang niet ten einde. In 2002 is de toren vernieuwd en de restauratie van de kruisgewelven van het middenschip is in 2010 voltooid. In 2011 waren de kruisgewelven van de Marienkapelle aan de beurt.

Wat nog resteert zijn de drie kruisgewelven in het koor, de galerijen, het nieuwe Schuke orgel en de restauratie van de kansel uit de baroktijd.

Wij vragen over al deze werkzaamheden de onmisbare zegen van onze God. Met zijn steun gaan we verder.

Jullie allen, beste Nederlandse donateurs, van harte welkom en zeer bedankt voor jullie bijdrage.


(Liebe Mitglieder des Förderkreises aus den Niederlanden,

ich freue mich, dass Sie aus unserer niederländischen Partnergemeinde Leek- Oldebert heute bei der ordentlichen Mitgliederversammlung  des Förderkreises in Rathenow sein können. Wir feiern ja heute das  zwanzigjährige Bestehen des Förderkreises und es ist gut, dass Sie den Wiederaufbau der im Zweiten Weltkrieg schwer zerstörten Kirche mitgetragen haben. Die erste aus der Partnergemeinde Leek- Oldebert war  Toes Pluijter- Hamminga, die Gott  dieses Jahr zu sich nahm. Viele Geschichten sind mir gegenwärtig mit dem Pfarrer Leo Krispijn und  vor allen Dingen mit Bert de Poel und Uke  Osinga, aber auch mit Elze Elzes und Herman Lammert Smith. Wir grüßen aber auch unsere Mitglieder aus Graz in Österreich, Dr. Hans-Christoph Stenzel und   Asta Randoja aus der Schweiz sowie die Bischöfin Rosemarie Köhn aus Hamar in Norwegen, die heute nicht hier sein können. Alle helfen mit  die Sankt-Marien-Andreas-Kirche zum Lobe Gottes wieder aufzubauen. Der Wiederaufbau ist noch lange nicht abgeschlossen. Wir haben den Turm 2002 neu aufgebaut, die Kreuzgewölbe im Mittelschiff 2010 fertig gestellt und 2011 die Kreuzgewölbe in der Marienkapelle. Es fehlen aber noch die drei Kreuzgewölbe im Chorraum, die Emporen, die neue Schuke-Orgel und die Nachschnitzung der Barocken Kanzel. Wir bitten dabei, dass Gott uns bei allen Werken mit seinem Segen begleiten möge. Dann ist mir um den weitern Wiederaufbau nicht bange. Ihnen, liebe niederländische Mitglieder, ein herzliches Willkommen und vielen Dank für Ihre Unterstützung.)

 

2. BUGA 2015

Die Bundesgartenschau 2015 brachte ca. 70.000 Besucher in die Sankt-Marien-Andreas-Kirche und unzählige Führungen für die 2014 ausgebildeten zertifizierten Kirchenführer. Die Kirchenführer  Renate Assmann, Hans-Martin Ermisch, Doris Lehmann, Karin Lemme, Michael Neumann, Dr. Heinz- Walter Knackmuß, Peter Kurth, Gerd Ostermann, Gabriele Scharein, Dr. Margit Semmler und Barbara Zahn wechselten sich in wöchentlichem Rhythmus bei den Kirchenführungen ab, was sehr zur Entspannung des Besucheransturms beitrug. Es war alles gut vorbereitet worden, und wir hatten über den Bürgermeister Ronald Seeger und mit besonderer Unterstützung des stellvertretenden Bürgermeister Dr. Hans-Jürgen Lemle während der ganzen Zeit Aufsichtspersonal in der Kirche, sodass das Gotteshaus täglich von 8 -20:00 Uhr für Besucher geöffnet war. Es gibt ja immer Frühaufsteher und manchmal wurde auch die 20:00 Uhr Zeit deutlich überschritten. Auch an dieser Stelle ein  Danke an die Aufsichtsteams: Marlis Theißen und Norbert Rohrschneider, Doris Hilgenfeld und Klaus Neubauer, Ines Tominski und Michael Schulze sowie Erika Hufschläger von der Akademie Seehof. Mit Hilfe von Gabriele Scharein und Karin Lemme konnten wir ein Faltblatt über die Kirche in Niederländisch, Englisch, Französisch, Italienisch, Spanisch, Russisch, Tschechisch, Türkisch und Finnisch anbieten. Die Ausstellungen in der Kirche begannen mit Entwürfen über die Bebauung des Kirchbergs in Rathenow von Architekturstudenten aus Potsdam. Kinderzeichnungen von Schlössern und Burgen in Brandenburg folgten. Ebenso präsentierten Heidi Lasch  mit ihrer Malklasse und Helmut Neitzel mit seiner Rathenower Künstlergruppe ihre Gemälde in der Kirche. Den Schluss bildeten Dr. Tomas Möller mit abstrakter Malerei und die Krippenausstellung im Advent. Die Konzerte waren während der BUGA so zahlreich, dass ich nur die Irische Volksmusik der Musik- und Kunstschule tonart e. V. mit Gabriele Knoblauch und den Chor Intermezzo mit Beatrice von Kirn erwähnen möchte. Die  Bundesgartenschau war auch für die Sankt-Marien-Andreas-Kirche das dominierende Ereignis. Ich sage allen, die zum Gelingen des großen Ereignisses in dieser Kirche mitgewirkt haben ein herzliches Dankeschön.

3. 20 Jahre Förderkreis
Die erste Aktion des Förderkreises 1996 betraf die finanzielle Unterstützung des Einbaus der Fenster im Chorraum. Ich denke da an all die großen Spender, die als Stifter für die Fenster zu finden sind, wie Charlotte Nitschke, Josef Rampf, die Volksbank Rathenow und die Mittelbrandenburgische Sparkasse Potsdam. Die zweite Aktion betraf den Wiederaufbau des Turms. Mit der reparierten Türkenglocke war 2002 auch dieses Werk vollendet worden und das Wahrzeichen der Stadt Rathenow leuchtet seitdem wieder weit sichtbar über der Stadt und ihrem Umland. 2010 konnten dann die Kreuzgewölbe im Mittelschiff erneuert werden und gleichzeitig das Dach des Kirchenschiffes neu gedeckt werden und das Gebälk verstärkt werden. 2011 wurden die Gewölbe in der Marienkapelle neu aufgebaut und die neuen Fenster im Mittelschiff in Rautenform eingebaut sowie die Sanierung des Außenbereiches des Kirchenschiffes und des Dachs der Andreaskapelle vorgenommen, wobei das alte Templerkreuz wieder aufgesetzt werden konnte. 2011 erschien auch das Buch über die Sankt-Marien-Andreas-Kirche mit alten und neuen Geschichten vom Wiederaufbau, aber auch mit Kirchturmgeschichten zum Schmunzeln. Das war nach 54 Jahre das erste Mal, dass wieder ein umfängliches Buch über die Kirche erschienen war. Der Förderkreis hatte bis 2015  eine Million € für den Wiederaufbau an Spenden zusammengetragen und da der Wiederaufbau noch nicht abgeschlossen ist, geht diese Aufgabe immer weiter. Wir können auch feststellen, dass der Förderkreis, obwohl viele hoch betagte Mitglieder Jahr für Jahr starben, immer neue Unterstützer fand und der Förderkreis zurzeit 245 Mitglieder in ganz Deutschland, Österreich, der Schweiz, den Niederlanden und Norwegen hat. 2015 konnten wir neun Mitglieder und 2016 bisher sieben  Mitglieder in den Förderkreis aufnehmen.

4. Gottes Segen
Natürlich träumen die Menschen, wenn etwas verloren gegangen ist, vom Wiederaufbau. Die Menschen aus Rathenow und die, die mit Rathenow auf irgendeine Art verbunden sind, träumten, dass alles so wird, wie es einmal war. Diese Zielrichtung gab der Förderkreis vor und das war auch für viele Menschen der Grund, weshalb sie sich dem Förderkreis anschlossen. Wir brauchen dazu nur in die Bibel zu schauen. Der Tempel in Jerusalem wurde von Nebukadnezar 586 vor Christi zerstört und die Juden  nach Babylon verschleppt. Nach der Rückkehr aus dem babylonischen Exil begann Nehemia den Tempel wieder aufzubauen, was ihm auch gelang und 70 nach Christus zerstörten die Römer auch diesen Tempel. Hinter dem Gedanken des Wiederaufbaus steckt auch eine tiefe Sehnsucht der Menschen nach einer heilen Welt. Die Juden haben jetzt wieder das Land ihrer Träume, begnügen sich aber mit der alten Tempelmauer als dem einzigen Überrest des Tempels nach der Zerstörung. Hinter der Idee des Wiederaufbaus steht eine ganze Welt von Gedanken der Menschen nach Frieden einer ruhigen Zeit, wie man denkt, dass es einmal gewesen sein mag, obwohl wir wissen, dass die alten Zeiten nicht nur gut waren. Luther hat natürlich mal wieder ins Schwarze getroffen wenn er sagt: „Wir sind es doch nicht, die da könnten die Kirche erhalten. Unsere Vorfahren sind es auch nicht gewesen. Unsere Nachkommen werde s auch nicht sein, sondern der ist´s gewesen, ist´s noch und wird´s sein, der da spricht: Ich bin bei euch bis zu der Welt Ende“ (Matthäus, 28,20).

Lassen Sie mich hier einen Schlusspunkt setzten und besser als Worte es darlegen können,die Arbeit des Förderkreises in den letzten 20 Jahren anhand eine Power-Point-Präsentation zeigen.

Vielen Dank

Dr. Heinz-Walter Knackmuß



1. Moderation Kerstin Zink-Zimmermann
                              Video


2. Andacht Pfarrer Andreas Buchholz
                                Video



3. Grußwort Staatssekretär Martin Gorholt

                              Video




4. Grußwort Bürgermeister Ronald Seeger
                     Video


 
5. Grußwort Andrea Voßhoff

         VIdeo



6. Jahresbericht 2015 Dr. Heinz-Walter Knackmuß

               Video



7. Jahresbericht 2015 Schatzmeister Wolfgang Krüger

                            Video

   


8. Peter Kurth verliest den Bericht der Kassenprüfer

                           Video



9. Hartmut Rubach überreicht eine Spende

                             Video



Kerstin Zink-Zimmermann und Christine Ermisch überreichen als Symbol für die  20jährige gute Zusammenarbeit dem Vorsitzenden Dr. Heinz-Walter Knackmuß als Dankeschön einen Blumenstrauß.





Tags:

Hartmut Rubach spendete Orgelpfeifen

von Dr. Heinz-Walter Knackmuß 18. September 2016 16:09





Der Fraktionsvorsitzende der SPD/Bündnis90/Die Grünen in der Stadtverordnetenversammlung von Rathenow und der Vorsitzende des Ortsvereins der SPD Rathenow, Hartmut Rubach, feierte am 21.06.2016 seinen 60. Geburtstag. Statt Blumen und Geschenke erbat Hartmut Rubach von seinen Gästen eine Spende zum Wiederaufbau der neuen Schuke-Orgel in der Sankt-Marien-Andreas-Kirche. Dabei kamen 700,00 € zusammen, die er am 15.09.2016 bei der ordentlichen Mitgliederversammlung des Förderkreises zum Wiederaufbau der Sankt-Marien-Andreas-Kirche in Rathenow e. V. an den Schatzmeister, Wolfgang Krüger, übergab. Der Förderkreis bedankt sich für die Spende und  überreichte Hartmut Rubach den Stifterbrief über die Orgelpfeifen Nr. 217- 223. Vorsichtige Schätzungen für die neue Schuke-Orgel belaufen sich auf eine Million €.

Tags:

Tag cloud

Month List

AuthorList