Konzerte 2017

von Dr. Heinz-Walter Knackmuß 26. April 2017 15:04

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Klassen 7c und 7 d spendeten Säulensteine

von Dr. Heinz-Walter Knackmuß 25. April 2017 22:04
 
                       Klasse 7 c                                                    Klasse 7 d                

Projekttag in der Sankt-Marien-Andreas-Kirche

Am 25.04.2017 besuchten die Klassen 7c und 7d der Bruno-H.-Bürgel-Gesamtschule Rathenow im Rahmen eines Projekttages für die Fächer Lebensgestaltung, Ethik und Religionskunde (LER) und Geschichte die Sankt-Marien-Andreas-Kirche. Hier übermittelte ihnen die zertifizierte Kirchenführerin Dr. Margit Semmler-Grade wesentliche Fakten zum Bau der Kirche vor etwa 800 Jahren als romanische Backsteinkirche und zum späteren gotischen Umbau. Die Zerstörung der Kirche in den letzten Tagen des Zweiten Weltkrieges und ihr Wiederaufbau mit Hilfe des Förderkreises standen im Mittelpunkt der Kirchenführung. Bei der Vorstellung der Chorfenster, geschaffen vom Rathenower Künstler Gerhard Henschel, konnten einige Schüler ihr Wissen unter Beweis stellen. Das Mittelpunktfenster mit Jesus und den Symbolen für die Glaubensrichtungen Judentum, Islam und Buddhismus fand besondere Aufmerksamkeit. Auch der Wiederaufbau des Kirchturmes 2001, bei dem ein großer Militärhubschrauber zum Einsatz kam, interessierte die Schüler. Am Marienaltar von 1380 erkannten sie in den Spitzgiebeln über den Figuren ein typisches Merkmal der Gotik. Die Schülerinnen und Schüler zeigten sich trotz der Kälte aufmerksam und wissbegierig.  Sie spendeten die Säulensteine Nr. 10705 -10716 für den Wiederaufbau der Kreuzgewölbe im Chorraum. Der Förderkreis bedankt sich für die Spende.   

© Dr. Margit Semmler-Grade, Premnitz, im Auftrag des Förderkreises

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Klezmer-Konzert in Rathenow 23.04.2017

von Dr. Heinz-Walter Knackmuß 23. April 2017 20:04

Klezmer ist jiddische Musik, die von den Juden in Russland gepflegt wurde. Die Klarinette ersetzt bei dieser Musikform die Violine. Am 23.04.2017 kamen vier Klezmermusikanten zu einem Konzert in die Sankt-Marien-Andreas-Kirche. "Harry´s Freilach" heißt die Gruppe und spielt gern bei Jüdischen Hochzeiten, Geburtstagen und anderen jüdischen Festen sowie bei Firmenjubiläen. Natürlich gab es ein Musikstück für die Jiddishe Mamme, eins für die Schwiegermutter und eins für die kommenden Enkel "Yankele". Harry Timmermann spielte Klarinette und hat die Gruppe 1992 gegründet. Nikos Tsiachris aus Griechenland spielte die Gitarre, der in Kanada aufgewachsene Robin Draganic spielte Kontrabass und Alexandr Danko aus Rostow am Don spielt mit Hingabe Bajan. Bajan nennt man das russische Knopfakkordeon. Alexandr Danko hat Bajan an der Musikhochschule in Rostow am Don studiert und bringt eine überragende Virtuosität und einen Klangreichtum in die Klezmermusik, die einfach fasziniert. Der Name der Gruppe leitet sich vom jiddischen "freylekh" ab, was fröhlich heißt. Es fehlt in der Sankt-Marien-Andreas-Kirche in Rathenow eine Heizung. Die Künstler spielten sich warm, denn sie spielten mit vollem Körpereinsatz. Besonders bei Robin Draganic und Alexandr Danko ging die Musik mit intensiven Körperbewegungen einher. Wenn man Juden beim Gebet beobachtet, so bewegen sie ihre Körper immer hin und her, weil sie Gott den Herrn immer auch mit dem Körper anbeten. Daran musste ich denken, als die Musiker in der Kirche spielten. Es war auch der gesamte Körper an den Darbietungen beteiligt. Schön war, dass Harry Timmermann immer ein paar Erläuterungen zu den einzelnen Stücken machte. Bei den Hochzeitsmusiken gibt es ja feste Stücke für die Mutter, die Schwiegermutter und für andere Familienmitglieder. Die Melodien sind freudig, traurig und manchmal wild, wie die Musik der Ostjuden eben war und hat auch orientalische Rhythmen aufgenommen. Es war das erste Klezmerkonzert in den seit 2010 neu errichteten Kreuzgewölben und die Klangfülle, die damit in der Kirche offenbar wurde, ist einfach überwältigend. Die Zuhörer klatschen nach jedem Stück und erklatschten sich auch drei Zugaben. Die Fröhlichkeit, die die Klezmermusik verbreitet, ist einfach ansteckend und alle Besucher gingen nach dem Konzert gut gelaunt nach Hause.









   




  




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Gästebucheintrag von Bischöfin Rosemarie Köhn 20.04.2017

von Dr. Heinz-Walter Knackmuß 22. April 2017 14:04

Dr. Heinz-Walter Knackmuß (im Gewand des Bischofs Dr. Stephan Bodecker)
Bischöfin Rosemarie Köhn aus Hamar in Norwegen
Landrat des Landkreises Havelland Roger Lewandowski

Seid mutig und stark! Habt keine Angst, und lasst euch nicht von ihnen einschüchtern! Der Herr, euer Gott, geht mit euch. Er hält immer zu euch und lässt euch nicht im Stich. (5. Buch Mose 31,6)

Susanne Sonderbo, Hamar
Rosemarie Köhn

20. April 2017






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Bäckermeister Heiko Wernsdorf spendete Säulensteine

von Dr. Heinz-Walter Knackmuß 16. April 2017 20:00

Bäckermeister Heiko Wernsdorf von  der "Bäckerei und Konditorei Wernsdorf" in 14727 Premnitz, Alte Hauptstr, 45, Tel:03386-280626, besuchte am Ostersonntag 2017 (16.04.2017) die Sankt-Marien-Andreas-Kirche und spendete die Säulensteine Nr. 10703 -10704 für den Wiederaufbau der Kreuzgewölbe im Chorraum der Kirche. Der Förderkreis bedankt sich für die Spende.

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Farbe ist Leben

von Dr. Heinz-Walter Knackmuß 16. April 2017 19:03


Renate Assmann und Doris Schacht gehören zur Rathenower Künstlergruppe und eröffnen eine Verkaufs-Ausstellung mit dem Titel „Farbe ist Leben“ am Ostersonntag (16.04.2017) um 14:00 Uhr in der Sankt-Marien-Andreas-Kirche in Rathenow. Den Titel der Ausstellung hat Renate Assmann aus einem Buch über Hermann Hesse von Volker Michels entlehnt. Er passt so recht zu den beiden Künstlern und zum Heiligen Osterfest, an dem unser Herr Jesus Christus von den Toten auferstanden ist und in unseren Breiten die Welt wieder zum Leben erwacht und alles blüht und grünt. Zu Ostern feiern wir auch den Sieg des Lebens über den Tod und verbinden als Christen damit den festen Glauben, dass wir in der Gemeinschaft mit Gott am Ende der Zeiten auch selbst auferstehen werden. Diese Glaubensgewissheit teilen die Christen mit den Juden und den Moslems. Die Präsentation der Gemälde wird durch eine Andacht von Pfarrer Andreas Buchholz eingeleitet. Musikalisch wird die Ausstellungseröffnung von der Mezzosopranistin Magdalena Buchholz und der Kantorin Hanna Seefeld umrahmt. Doris Schacht ist ja allen Besuchern der Stadt Rathenow 2015 durch die geniale Bemalung von Bugakissen aufgefallen. Sie waren so schön und echt, dass manch Besucher sein müdes Haupt darauf austrecken wollte und da erst merkte, dass es sich um bemalte Steine handelte. Die Schöpfung hält Doris Schacht so viele Motive bereit, dass sie mit ihren Farben nur so durch Raum und Zeit zu gleiten scheint. Wenn sie die Landschaften des Havellandes darstellt, spürt man so etwas Warmes und Angenehmes in die Seele eindringen. Der Betrachter ist beeindruckt und fühlt sich geborgen in dieser Idylle. Es ist nur vergleichbar mit der Romantik, wobei die Maler der Romantik ihre Bilder komponiert haben, während man bei Doris Schacht auf die Darstellung der Welt in Wirklichkeit stößt, natürlich gesehen mit ihren Maleraugen. Sie kann je nach Lust und Laune mit ihren Motiven auch Stimmungen wie Freude oder Melancholie ausdrücken. Renate Assmann malt überwiegend in Acryl. Landschaften und Stillleben sind die bevorzugten Motive ihrer künstlerischen Arbeit. Sie ist Mitglied im Förderkreis zum Wiederaufbau der Sankt-Marien-Andreas-Kirche in Rathenow e. V. und engagiert sich auch als zertifizierte Kirchenführerin sowie als Aufsicht während der Öffnungszeiten an den Wochenenden in der Sankt-Marien-Andreas-Kirche. Die Ausstellung ist Montag bis Freitag von 10-16:00 Uhr geöffnet. Am Samstag und am Sonntag sowie an den Feiertagen von 14-16:00 Uhr. Der Eintritt ist frei. Sie wird bis zum 20.06.2017 gezeigt.













1. Gemälde von Renate Assmann



Nr. 1 Kerze 220,00 €



Nr. 2 unverkäuflich


Nr. 3 Farbzauber 120,00 €


Nr. 4 Herbst auf dem Weinberg 200,00 €


Nr. 5 Herbstbunt


Nr. 6 Nebel unverkäuflich




Nr. 7 Hinter dem Deich 80,00 €





Nr. 8 Gegenüber 220,00 €



Nr. 9 Seitenarm 120,00 €





Nr. 10 Skizze unverkäuflich


Nr. 11 Wintertag 220,00 €


Nr. 12 Skizze unverkäuflich


Nr. 13 Hohennauen 220,00 €



Nr. 14 An der Havel 220,00 €


Nr. 15 Kopie Stillleben mit Gefäßen 150,00 €


Nr. 16 Kopie Stillleben mit Gefäßen 150,00 €



Nr. 17 Kopie Stillleben mit Gefäßen 150,00 €



Nr. 18 Spargel 150,00 €
 


Nr. 19 Festtagsbraten 220,00 €



Nr. 20 Stillleben mit Flaschen 120,00 €



Nr. 21 Bugapark 120,00 €



Nr. 22 Tulpen in Vase



Nr. 23 Morgen am Karpfenteich 200,00 €



Nr. 24 Tierauge



Nr. 25 Tieraugen



Nr. 26 Tieraugen



Nr. 27 Stillleben mit Pflanze 120,00 €



Nr. 28 Landschaft 200,00 €



Nr. 29  Fliederstrauß 150,00 €





2. Gemälde von Doris Schacht




Nr. 1 Ostsee Sonnenuntergang 250,00 €


Nr. 2 Ostseeküste 400,00 €


Nr. 3  Sankt-Marien-Andreas Kirche 350,00 €


Nr. 4 Der Sonntagsspaziergang nach Carl Spitzweg 450,00 €


Nr. 5 Rittersporn 220,00 €


Nr. 6 Torhaus 300,00 €


Nr. 7 Wald 350,00 €


Nr. 8 Der Schmetterlingsfänger nach Carl Spitzweg 450,00 €


Nr. 9 BUGA Brücke Rathenow 480,00 €


Nr. 10  Seerosen 420,00 €



Nr. 11 Sonnenblumen 300,00 €



Nr. 12 Pusteblume 420,00 e


Nr. 13 Mohnwiese 380,00 €


Nr. 14 Semliner Kirche 320,00 €


Nr. 15 Semliner See 280,00 €


Nr. 16 Havelland 280,00 €


Nr. 17 Chef Strauß 200,00 e


Nr. 18 Hühnervolk 300,00 €

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Natascha und Brendan Bischof spendeten Säulensteine

von Dr. Heinz-Walter Knackmuß 15. April 2017 18:04

Natascha und Brendan Bischof aus Berlin schipperten zu Ostern die Havel herunter und besuchten am 15.04.2017 die Sankt-Marien-Andreas-Kirche in Rathenow. Das Ehepaar ließ sich den Aufbau der Kreuzgewölbe im Mittelschiff erläutern und bewunderte den Marienaltar im Chorraum, der 1380 von der Markgräfin Katharina von Luxemburg (*1342 in Prag und
† 26.04.1395 in Wien) gestiftet wurde. Sie war die Tochter Kaiser Karls IV. von Luxemburg und heiratete in zweiter Ehe 1366 den Wittelsbacher Otto V. und wurde dadurch Markgräfin von Brandenburg. Der Markgraf bestätigte ihr 1367 den umfangreichen Besitz von 18 Städten in der Mark Brandenburg. Auch Rathenow gehörte dazu. Die Abgaben dieser Städte sollten ihre Altersversorgung sein und sie bedankte sich bei allen Städten auf ihre Art. Der Rathenower Kirche schenkte sie den Gotischen Marienaltar, den wir nach einem wechselhaften Schicksal, das im Buch über die Sankt-Marien-Andreas-Kirche beschrieben ist, bis heute dort bewundern können. Das Buch ist für 14,00 € in der Kirche und in der Buchhandlung Tieke erhältlich. Die amüsanteste Geschichte über diesen Altar findet man auch in dem Buch auf Seite 172, wo ein kerniger Bayer 2001 vom "gottlosen Brandenburg" spricht. Natascha und Brendan Bischof ließen sich besonders die Akustik in den neuen Kreuzgewölben vorführen und waren überwältigt von diesem Klangerlebnis. Am Ende ihres Besuches spendeten sie die Säulensteine Nr. 10701-10702 für den Wiederaufbau der Kreuzgewölbe im Chorraum. Der Förderkreis bedankt sich für die Spende.



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Hannelore Schmidt spendete Säulensteine

von Dr. Heinz-Walter Knackmuß 15. April 2017 17:04

Von links: Kerstin und Hartmut Schmidt, Hannelore Schmidt,
Ines Schmidt, Tobias Schmidt und Jörg Schmidt

Hannelore Schmidt kam mit ihren zwei Söhnen Jörg und Hartmut und ihren Schwiegertöchtern Kerstin und Ines und  dem Enkelsohn Tobias am Samstag, den 15.04.2017 bei einem Osterspaziergang auch in die Sankt-Marien-Andreas-Kirche und ließ sich etwas über die Geschichte des Gotteshauses erzählen. Die Familie bewunderte die neuen Kreuzgewölbe im Kirchenschiff, die Chorfenster und den Marienaltar. Sie spendeten am Ende der kleinen Kirchenführung die Säulensteine Nr. 10697 -10700 zum Wiederaufbau der Kreuzgewölbe im Chorraum. Der Förderkreis bedankt sich für die Spende.


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Greifswalder Seesegler spendeten Säulensteine

von Dr. Heinz-Walter Knackmuß 8. April 2017 16:04

Am 12.04.2017 besuchten Seesegler aus Greifswald die Sankt-Marien-Andreas-Kirche in Rathenow. Drei Ehepaare vom Sozialwerk Vorpommern e. V. hatten für die Osterzeit eine Motoryacht gechartert und befuhren eine Woche lang die Brandenburger Gewässer. Da Peter Kurth aus Rathenow auch früher oft zum Seesegeln in Greifswald war und die Besucher um sein Engagement für den Wiederaufbau der Sankt-Marien-Andreas-Kirche wussten, baten sie ihn als zertifizierten Kirchenführer um Erläuterung der Sehenswürdigkeiten in der Kirche. Peter Kurth führte sie gern durch die wechselhafte Geschichte des Gotteshauses und zeigte ihnen den neuen Turm, die Kreuzgewölbe im Kirchenschiff von 2010 und erzählte ihnen viel über die neuen Fenster im Chorraum sowie den Marienaltar von 1380. Die kleine Gruppe war begeistert und trug sich auch  in das Besucherbuch ein. Zum Schluss spendeten die Seesegler  die Säulensteine Nr. 10681 - 10684  für den Wiederaufbau der Kreuzgewölbe im Chorraum und klebten auch etliche Mosaiksteine an das Glasbild  "Simeon mit dem Kinde". Der Förderkreis bedankt sich für die Spenden.

© Peter Kurth, Rathenow

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Sicherheitskoordinatoren spendeten Säulensteine

von Dr. Heinz-Walter Knackmuß 5. April 2017 22:04
Sicherheitskoordinatorinnen und Sicherheitskoordinatoren der DOMO-Chemicals-Gruppe aus Deutschland, Italien, China und den USA besuchten am 05.04.2017 die Sankt-Marien-Andreas-Kirche in Rathenow und ließen sich etwas in Englisch über die Geschichte des Gotteshauses erzählen. Sie bewunderten den Marienaltar, die Fenster im Chorraum und die neuen Kreuzgewölbe im Mittelschiff mit ihrer einzigartigen Akustik. Die Sicherheitskoordinatoren kamen gerade aus Leuna, wo sie einen Betriebsteil besichtigten und wollen am 06.04.2017 das Industriegebiet in Premnitz ansehen. Das Treffen der Sicherheitskoordinatoren soll neben den Besichtigungen von Betriebsteilen der DOMO-Chemicals auch dem Austausch und der Angleichung von betrieblichen Standards dienen. Die Standorte der DOMO Chemicals in Deutschland sind in Premnitz und in Leuna, in Italien in Arco und in Cesano Maderno, in den USA in Buford und in China in Jiaxing City. Die Domo Gruppe hat sich besonders auf Caprolactam und Nylon 6 spezialisiert und hat einen Jahresumsatz von 900 Mio €. Der Besucher aus den USA war besonders an so alten Gebäuden, wie die Sankt-Marien-Andreas-Kirche (Baubeginn ca. 1190) interessiert, weil solche Bauten in den Vereinigten Staaten nicht vorhanden sind. Der Böhmische Altar  kam 1380 in die Kirche, also genau 112 Jahre bevor Christoph Kolumbus 1492 Amerkia entdeckte. Die Gruppe unter Leitung von Danny Schmidt spendete die Säulensteine Nr. 10691 - 10696 für den Wiederaufbau der drei Kreuzgewölbe im Chorraum. Der Wiederaufbau der Kreuzgewölbe soll 1,3 Mio € kosten. Für den gesamten Wiederaufbau werden noch 4,8 Mio € benötigt. Der Förderkreis bedankt sich für die Spende.


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