Radwandergruppe spendete Säulensteine

von Dr. Heinz-Walter Knackmuß 29. Juli 2017 16:07

Eine Radwandergruppe aus Berlin hatte sich in der "Pension zum Alten Hafen" einquartiert und Michael Schönberg kam mit seinen Gästen zur Kirche und fragte, ob eine Führung auch außerhalb der Öffnungszeiten möglich wäre. Es passte gerade und so ließen sich die Touristen vom Dunckerhaus in die Kirche mitnehmen in die Geschichte der Stadt Rathenow und ihres Wahrzeichens, der Sankt-Marien-Andreas-Kirche. In der Kirche war es an diesem schwülen Tag angenehm temperiert und die Gäste erfreuten sich an dem Gotischen Marienaltar, an den Kreuzgewölben und an der Akustik in der Kirche. Es gab viel zu lachen, denn alle Fangfragen führten ins Leere, weil sich unter den Radwanderern ein Theologe verbarg, der natürlich alles wusste. Aber auch ein alter Seefahrer konnte sofort die Gezeiten der Abbildung des Mondes bei der Wassertaufe zuordnen. Am Schluss spendete die Gruppe die Säulensteine Nr. 11142 -11172 (155,00 €) für den Wiederaufbau der Kreuzgewölbe im Chorraum. Der Förderkreis bedankt sich bei der Gruppe und bei Michael Schönberg für die Spende.

Tags:

Konzert auf historischen Instrumenten

von Dr. Heinz-Walter Knackmuß 23. Juli 2017 21:07
Am 22.07.2017 gab es Instrumentalmusik des Barock auf historischen Instrumenten der Musica Affettuosa (Potsdam) unter Leitung von Daniel Trumbull in der Sankt-Marien-Andreas-Kirche in Rathenow. Claudia Mende und Erika Takano-Forck spielten Barockvioline, Alex Nicholls spielte Barock-Cello und Hannes Immelmann Traversflöte und Daniel Trumbull spielte Cembalo.
1. Den Auftakt bildete das Quadro G-Dur für Traversflöte, zwei Violinen und Basso continuo von Johann Gottlieb Janitsch (1708 -1763). Hannes Immelmann brillierte dabei auf der Traversflöte und man fühlte sich in das berühmte Musikzimmer im Schloss Sanssouci zurückversetzt und meinte König Friedrich II. spielte heute selber.




2. Es folgte die Triosonate F-Dur für zwei Violinen und Basso continuo von Georg Philipp Telemann (1681 -1767). Die Geigerinnen Erika Takano-Forck und Claudia Mende zeigten dabei ihre künstlerische Breite auf diesen alten Instrumenten.


3. Das Italienische Konzert F-Dur für Cembalo (BWV 971) von Johann Sebastian Bach (1685 - 1750) bildet den Höhepunkt des Konzertes. Daniel Trumbull, den wir in der Rathenower Sankt-Marien-Andreas-Kirche schon früher als exzellenten Cembalisten erleben konnten, ließ mit seiner Virtuosität und seiner Interpretation von Bach keine Wünsche offen. Die Zuhörer waren einfach begeistert.
4.  Das Pariser Quartett Nr. 2 (Concerto II) D-Dur für Traversflöte, Violoncello obligato und Basso continuo von Georg Philipp Telemann war das vorletzte Stück in dem Konzert und gehört zu den Quartetten, die in Hamburg komponiert wurden. Es ist ein eine sehr konzertante Musik mit einem solistischen Part für das Cello. Das Barockcello hatte noch keinen Stachel und wird deshalb vom Cellisten zwischen den Knien gehalten. Vielleicht hat Johann Sebastian Bach seinem Freund Georg Philipp Telemann sein Italienisches Konzert mal vorgespielt. Dafür hat Telemann ihm vielleicht eines seiner Quartette geschenkt. Wir wissen zumindest, dass Bach diese Quartette, die schon zu seinen Lebzeiten sehr berühmt waren, bei Telemann bestellt hat, denn er wollte sie gern in Leipzig aufführen. Die Pariser Quartette sind ursprünglich in Hamburg komponiert worden. Telemann nahm sie auf eine Konzertreise nach Paris mit und dort fanden sie so großen Anklang, dass er dort eine zweite Reihe von Quartetten komponierte.



5. Und um den Kreis zu den "Pariser Quartetten" zu schließen, gab es zum glanzvollen Abschluss das Konzert a-Moll für Traversflöte, zwei Violinen und Basso continuo von dem französischen Komponisten Michel Blavet (1700 - 1768). Blavet hat mir von allen Stücken an diesem Abend am besten gefallen. Die Brücke nach Frankreich ist gelungen. Es war in ein großartigen Konzert.

 




Tags:

Nicole Müller spendete Säulensteine

von Dr. Heinz-Walter Knackmuß 23. Juli 2017 21:07

Nicole Müller machte  eine Paddel- und Radtour mit Freunden durch´s  Havelland und besuchte am 22.07.2017 die Sankt-Marien-Andreas-Kirche und ließ sich etwas über den Wiederaufbau erzählen und die Kunstschätze der Kirche zeigen. Sie spendeten die Säulensteine Nr. 11116 - 11119 für den Wiederaufbau der Kreuzgewölbe im Chorraum der Kirche. DerFörderkreis bedankt sich für die Spende.

Tags:

Vom Aushalten der Zeit

von Dr. Heinz-Walter Knackmuß 19. Juli 2017 22:08


IMG_Thonke-1


Vom Aushalten der Zeit

Selten tat man es ertragen, daher lasst euch eines sagen.
Zeiten sind schwer auszuhalten.
Schon als Kind sind es Kita , Schule, Studium!
Wer nur was lernte, blieb nicht dumm,
bis man in allen Ehren, Frau und Kinder kann  ernähren
und so es eine Seite dicke hat, findet zu oft das Scheiden statt.
So läuft es nicht nur im kleinen Kreis
Was wird erhört auf der Lebensreise?
Man kann sich nicht einander riechen
keiner will zu Kreuze kriechen
und meint durch Hass, da könnt man siegen!
Denkt nur  nicht, bei Staaten wär`s famos,-
die machen lieber auf Klein statt auf Groß!
Mancher Braten ward zwar gerochen,
ehe man ohne Federn lassen zu Kreuz gekrochen!
Das ohne es zu machen wie viele Wesen,
tun es im Fernen Osten die Chinesen
Beim  Bau der Pyramiden eins am Nil,
fehlte vor tausenden von Jahren auch nicht viel!
Andere neueren Gebilde, haben weniger Zeit im Schilde,
selten sind es mehr als zehn Generationen,
die sich liebend,  gern zusammen wohnen,
wie es im alten Rom geschah.
Das Heilige Römische Reich Deutscher Nation,
schaffte es damals tausend Jahre schon!
Was unter Napoleon geschah dauerte kaum dreißig Jahr
und bei den Preußen ohnegleichen,
mussten fünfzig Annos reichen!
Weimar schaffte `nen gutes Dutzend,
 danach hieß es nach zwölf die Platte zu putzen!
Geteilt in Untergangsruinen
war über vierzig Jahre mit engen Riemen
den Siegern gehorchend zu dienen.
Doch es kam dann zum Jobeljahr,
wo nach sieben mal sieben Jahren,
Sünde und Schuld sind abgeschrieben
und man sich näher kam, um zu lieben.
Doch langsam, ohne jede Eile
leset bedächtig diese Zeile!
Man erntet erst wenn Früchte reifen,
solle das Naschen sich verkneifen!
Vergesst auch nicht das Volk zu fragen,
das fast nur beim Wählen hat das Sagen,
versucht es niemals  auszutrixen,
dann sind für Dummverkaufte die Fixten!
Dann sagen die: „Das schaffen wir!“
Noch immer Hörner hat der Stier,
als auf ihm Europa ritt!
Und Brexit zeigt, wenn man ist Quitt!
Auch ging der Weltrevolution,
nach siebzig Jahren die Puste aus schon!
Aber atomares Gleichgewicht blieb im deren Haus.
Die Vereinigten Staaten sind tief gespalten,
unklar dort, wer hat wie lang das Walten?
Korea Nord lernte von anderer Zerfallen
und  droht nun der Welt mit  Raketen zu knallen!.
Auch Sunniten und Schiiten
sich Böses und die Stirne bieten!
Diktaturen aller Farben -
verjagen, töten, schlagen Narben,
Vereinter Nationen Haufe,
am liebsten gerne davon weit laufe!
Und alle  – ismen und  - ionen,
die sich bemühten beim bewohnen,
der Menschheit auf dem Erdenball,
kamen oder sind im freien Fall!.
Viel geriet schon aus den Fugen,
unaufrichtig wurde betrogen,
satanisch nun bis es mal kracht!
Dem ist kaum erkannt auf ihrer Spur,
das ist und bleibt nur die Natur!
Die regelt stets auf ihre Art,
was man einst Geachteten erspart!
Den Asen und Wanen, es ist lange her,
Denen fiel Entsagung schwer,
doch in Walhallas schönsten Himmel,
ist es ruhig, kein Gebimmel, 
trifft sich da mit Abgedankten
und hier kennt man keine Schranken,
trennt sich nicht von Anderstickern,
die nur ihr Recht wollten durchdrückten!
Alle haben das gleiche Manna,
und denselben sauren Wein
und Extrawurst gibt es für keinen!
Was auf Erden niemals möglich war,
Rentnergöttern nun todeslang geschah!
Das alles hält man, oh pardauz,

als Altgottrentner bestens aus!
Keine Kriege, kein Gezanke,
gibt es hier auf ewig – Gott sei Danke!
Gereimt vom alten Zausel am 18.8.2017  -Günter Thonke

Tags:

Max Neumann spendete Säulensteine

von Dr. Heinz-Walter Knackmuß 19. Juli 2017 08:08

Max Neumann aus Görlitz plant jedes Jahr Velovent-Radreisen durch schöne Landschaften in Deutschland. Dieses Jahr besuchte er das Havelland mit seiner Radwandergruppe und ließ sich mitnehmen in die Geschichte der Stadt der Optik, denn das Geburtshaus des Begründers der optischen Industrie in Rathenow, Pfarrer Johann Heinrich August Duncker, steht direkt gegenüber der Sankt-Marien-Andreas-Kirche. Amüsiert hörten sie auch die Geschichte der zweiten Bischöfin weltweit in der evanglischen Kirche, Rosemarie Köhn, aus dem norwegischen Hamar, die in Rathenow geboren ist. Dann ging es in das Innere der Sankt-Marien-Andreas-Kirche, wo sie den schlimmen Zustand der Kirche nach dem notdürftigen Aufbau in den 1950iger Jahren auf einem Foto von 1990 ansehen konnten, Die Radfahrer waren fasziniert vom Willen der Sankt-Marien-Andreas-Gemeinde, ihre Kirche zum Lobe Gottes wiederaufzubauen. Die einmalige Akustik in den wiederaufgebauten Kreuzgewölbe im Mittelschiff wurde demonstriert, der Gotische Marienaltar erklärt und die Fenster im Chorraum erläutert. Die Besucher spendeten zum Abschluss die Säulensteine Nr. 11207 -112016 für den Wiederaufbau der Kreuzgewölbe im Chor, der als nächster Bauabschnitt geplant ist. Der Förderkreis bedankt sich für dieSpende.

Tags:

Grundschule Rathenow-West spendete Säulensteine

von Dr. Heinz-Walter Knackmuß 10. Juli 2017 16:07

Klassen 5a und 5b Grundschule Rathenow-West

Die Schüler der Otto-Seeger-Grundschule in Rathenow-West hatten eine Projektwoche unter dem Motto "800 Jahre Rathenow +1". Dabei besuchten sie das Optikmuseum, das Barchymedialfernrohr und die Sankt-Marien-Andreas-Kirche. Am Dienstag, den 11.07.2017, am Mittwoch, den 12.07.2017 und am Freitag ,den 14.07.2017 kamen sie in das Wahrzeichen der Stadt Rathenow, die Sankt-Marien-Andreas-Kirche. Die Führungen begannen am Geburtshaus von Johann-Heinrich-August-Duncker, wo sie auch erfuhren, dass in der Stadt der Optik vor dem Zweiten Weltkrieg über 200 Betriebe existierten, die mit der Herstellung optischer Produkte oder deren Vertrieb zu tun hatten. Sie waren erschüttert über die Zerstörung der Stadt und der Kirche in den letzten Kriegstagen. Die Kirchenführer Dr. Margit Semmler-Grade und Dr. Heinz-Walter Knackmuß berichteten vom Wiederaufbau der Kirche nach 1990. Die bis zum Jahre 2000 entstandenen Kirchenfenster vom Künstler Gerhard Henschel fanden großes Gefallen bei den Kindern. Die Schüler betrachteten den gotischen Marienaltar von 1380 mit Interesse und Ehrfurcht. Begeistert sangen oder musizierten sie im Kirchenschiff und erlebten so die tolle Akustik, die durch die im Jahre 2010 errichteten Kreuzgewölbe entstanden ist. Einige Gruppen bestiegen auch den Turm. Die Klasse 1 und 2 spendete je zwei Säulensteine (Nr. 11089 -11092), die Klasse 3 (Nr. 11093) einen, die beiden vierten Klassen spendeten fünf Säulensteine (Nr. 11094 -11098) und die Klassen 5 und 6 je einen Säulenstein (Nr. 11099 -11100) zum Wiederaufbau der Kreuzgewölbe im Chorraum. Der Förderkreis zum Wiederaufbau der Sankt-Marien-Andreas-Kirche in Rathenow e. V. bedankte sich für die Spende.



Klasse 1 Grundschule Rathenow -West


Klasse 2 Grundschule Rathenow-West


Klasse 3 Grundschule Rathenow-West

Klasse 4 Grundschule Rathenow-West



Klasse 6 mit Kassenlehrerin Simone Kuckel der Grundschule Rathenow-West

Zertifizierte Kirchenführerin Dr. Margit Semmler-Grade 14.07.2017 im Auftrag des Förderkreises



Tags:

Kerstin Brandes spendete Säulensteine

von Dr. Heinz-Walter Knackmuß 7. Juli 2017 22:07

Kerstin Brandes aus Burgdorf spendete am 07.07.2017 die Säulensteine Nr. 11101-11105 für den Wiederaufbau der Kreuzgewölbe im Chorraum der Sankt-Marien-Andreas-Kirche. Kerstin Brandes wa am 17.06.2017 das erste Mal zur Mitgliederversammlung des Förderkreises. Eine Biografie von ihr ist  im Internet veröffentlicht. Der Förderkreis bedankt sich für die Unterstützung des Wiederaufbaus.

Tags:

Biografie von Günter Schmah

von Dr. Heinz-Walter Knackmuß 7. Juli 2017 21:07
Günter Kurt Hermann Schmah wurde am 27.04.1938 in Rathenow in der Curlandstr. 34 geboren. Sein Vater Kurt Georg Schmah  (*03.04.1909 in Rathenow -  01.08.1944 vermisst in Rumänien) war Kaufmann. Seine Mutter, Else Auguste Berta Schmah, geborene Jackzentis, (*08.11.1911 in Rathenow - 15.01.2003 in Rathenow) war Lohnbuchhalterin. Am 18.11.1938 wurde Günter Schmah von Superintendent Georg Heimerdinger in der Sankt-Marien-Andreas-Kirche in Rathenow getauft.


Chorraum mit Taufschale
Sankt-Marien-Andreas-Kirche
1944 wurde er noch in der Schleusenschule eingeschult und nach den Kriegswirren am 01.10.1945 erneut in die Friedrich- Engels-Schule Rathenow (Jahnschule) eingeschult. Am 19.04.1953 wurde er in der Lutherkirche in Rathenow  von Pfarrer Reichardt konfirmiert. Sein Konfirmationsspruch lautete: "Und ist in keinem Andern Heil, ist auch kein anderer Name unterdem Himmel den Menschen gegeben, darinnen wir sollen selig werden." (Apg. 4, V. 12) Nach der 8. Klasse nahm er eine Lehre am 01.09.1953 im Kunstseidenwerk Premnitz auf und begann nach dem erfolgreichen Abschluss am 01.09.1956  ein Studium zum Textilingenieur in Karl-Marx-Stadt auf. Dort wurde er  im Mai 1958 exmatrikuliert wegen enger Kontakte zu Westberlin und Aufsässigkeit bei der vormilitärischen Ausbildung und erhielt als Bewährungsauflage ein Jahr Arbeit bei der Böhme-Fettchemie. Er floh über Westberlin nach Krefeld und schrieb sich am 01.10.1958 als Student an der Fachhochschule Niederrhein in Krefeld ein und erwarb am 15.02.1961 hier das Diplom als Ingenieur für Chemie. Am 15.04.1961 nahm er eine Tätigkeit bei der Firma Kalle (Farbwerke Hoechst, Werk Wiesbaden) in der Forschung auf und wurde 1962 Assistent in der Qualitätssicherung  für Cellulosehydrate (Cellophan) und 1986 Leiter der Qualitätssicherung in der Folienverarbeitung. Seit dem 01.10.1998 ist er Pensionär. Am 25.05.1974 heiratete er die Sekretärin Babetta Birner in Mainz-Gonzenheim. Die Trauuung wurde durch Pfarrer Dr. Schott durchgeführt. Der Trauspruch lautete:"Siehe ich habe dir geboten, daß du gestrost und freudig seist."  Er hat zwei Kinder und fünf Enkelkinder.
Seine Leidenschaft galt seit fühster Kindheit dem Schwimmsport. Er war Mitglied im Schwimmverein "Chemie Premnitz" und wurde 1956 Übungsleiter für Schwimmen im Bezirk Potsdam. 1957 wurde Günter Schmah Mitglied der Fachschulsportgemeinschaft "Fortschritt" an der der Ingenieursschule Karl-Marx-Stadt. Nach der Flucht in die Bundesrepublik Deutschland (Westdeutschland) trat er 1958 dem "Schwimmverein Leverkusen 1921" bei und 1959 dem "Krefelder Schwimm-Klub 09." Ab 1961 war er Mitglied im "Mainzer Schwimmverein 1901" und wurde 1965 Übungsleiter mit Trainerlizenz für das Schwimmen beim Landessportbund Rheinland-Pfalz. 1970 erhielt er die Kampfrichterlizenz des Deutschen Schwimmvereins. 1986 war er Seniorenwart im Fachausschuss Schwimmen des Südwestdeutschen Schwimmverbandes und 1995 Fachwart. Gleichzeitig wurde er 1995 in den DSV-Fachausschuss Schwimmen berufen. Ab 2002 war er Referent für Disziplinaranglegenheiten im DSV-Fachsparte Schwimmen und ab 2007 Referent für Sonderaufgaben und Statistiken. Seit 2012 ist er Refernet für Rekode und Bestenlisten beim DSV-Fachsparte Schwimmen. Erselbst ist auch heute noch erfolgreicher Mastersschwimmer (Seniorenschwimmen). Neben den Aktivitäten im Schwimmsport ist er auch Katamaransegler und surft gern. In seiner Freizeit liest er viel und besucht auch Kochkurse bei Meisterköchen der Region. Er ist auch ein guter Weinkenner. Da seine Frau selbst malt, hat er die Kunst  für sich entdeckt.  Natürlich ist er auch seiner Geburtsstadt Rathenow immer eng verbunden geblieben und trat daher am 05.07.2017  dem Förderkreis zu m Wiederaufbau der Sankt-Marien-Andreas-Kirche in Rathenow e. V. bei. Der seit 1996 gegründete Förderkreis hat sich zum Ziel gesetzt, die Kirche, die vor der Zerstörung im Zweiten Weltkrieg ein Kleinod norddeutscher Backsteinkunst war, zum Lobe Gottes wieder aufzubauen. Es fehlen dafür noch ca. 4,8 Mio €.

© Dr. Heinz-Walter Knackmuß 17.07.2017

Tags:

Wunderbares - Foto-Verkaufssaustellung

von Dr. Heinz-Walter Knackmuß 5. Juli 2017 23:07

 

Dr. Margit Semmler-Grade hat mit 15 Jahren angefangen zu fotografieren. Ihr Vater, Dr. Heinz Schaefer, war ein sein ganzes Leben lang ein Fotograf mit Leidenschaft und so etwas prägt schon eine Kindheit. Sie fotografierte alles, was ihr unter die Hände oder besser unter die Augen kam. Sie fotografierte die Familie, die Kinder, jetzt die Enkelkinder, aber im auch im Urlaub immer wieder Landschaften. Seit ein paar Jahren ist sie im Ruhestand und nun hat die Natur und die Landschaft einen neuen Stellenwert bei der Motivsuche erhalten, wobei sie immer wieder anmerkt, dass sie eine Hobbyfotografin ist und ihre Fotos nicht perfekt sind. Aber die Zeitungen drucken ihre Fotos doch gern, weil sie eine ganz spezifische Sicht auf die Dinge des Alltags in unserer Umgebung vermitteln. „Wunderbares“ nennt sie ihre Verkaufs-Fotoausstellung, weil durch das Auge der Kamera etwas von uns bemerkt wird, woran wir sonst achtlos vorübergehen. Sie holt die Details ihrer Umgebung mit ihrer besonderen Sichtweise hervor und präsentiert sie unseren Augen als etwas Einmaliges, Schönes und Kostbares, was Gott mit seiner Schöpfung der Erde gegeben hat. Der Betrachter steht staunend davor und ist ergriffen von so viel natürlicher Schönheit. Landschaften, Blätter und Blumen sind ihre Motive und sie hat eine eigene Art die Fotos zu zeigen, die den Betrachter begeistert. Die Ausstellung wurde am Samstag, den 08. Juli 2017  in der Sankt-Marien-Andreas-Kirche mit einer Andacht von Pfarrer Andreas Buchholz eröffnet werden. Die musikalische Umrahmung der Ausstellungseröffnung hatte die Sopranistin Annett Neumann übernommen, die von ihrem Mann Uwe Neumann begleitet wurde. Die Ausstellung ist Montag bis Freitag von 10-16:00 Uhr und am Samstag und Sonntag von 14-16:00 Uhr geöffnet. Die Verkaufs-Fotoausstellung „Wunderbares“ wird bis zum 30.09.2017 präsentiert. Der Eintritt ist frei.



Annett Neumann
Sah ein Knab´ein Röslein stehn

Video




Uwe Neumann

Video



Dr. Margit Semmler-Grade

Video



Annett Neumann
Irischer Reisesegen

Video

Impressionen von der Ausstellungseröffnung


Gabriele und Jürgen Scharein



Besucher bei der Ausstellungseröffnung




Dr. Margit Semmler-Grade mit ihrem Ehemann Norbert Grade


Fotos der Ausstellung


 Heupferd auf Dahlie




Lotoseffekt








Mohnblume





Wolzensee Herbst



Graben




Erle



Tagpfauenauge


Seerosen



Mohnfeld


Herbstweg


Krokusse


Pritzerbe


Rheindeich


Kopfweiden


Sonnenblumen


Weg bei Waren


Winterbaum


Sonnenuntergang aufder Insel Poel



Möwe am Ostseestrand



Sonnenuntergang durch eine Distel



Vogelbeeren


Traubenhyazinthen


Blattkäfer



Papstdorf

Tags:

Werner Blume spendete Säulensteine

von Dr. Heinz-Walter Knackmuß 2. Juli 2017 19:08

Werner Heinz Karl Blume ist mit 97 Jahren das älteste Mitglied des Förderkreises zum Wiederaufbau der Sankt-Marien-Andreas-Kirche in Rathenow e. V. Er ist noch sehr aktiv. Mit seinem Elektromobil fährt er durch die Stadt und regt sich darüber auf, dass seine Hausbank keine 500,00 €-Scheine hat, sodass er zur Volksbank fahren musste. "Wo gibt es denn so was?" Ja, die Volksbank ist eben  die einzige Bank, die ihren Sitz in Rathenow hat. Die anderen Banken betreiben nur noch Filialen in Rathenow. Da kann das eben mal passieren. Wenn am Nachmittag die Frauen draußen in der Seniorenresidenz der Diakonie sitzen und erzählen, gesellt er sich zu ihnen und fragt: " Spieglein, Spieglein an der Wand, wer von Euch ist die Schönste im ganzen Land?" Dann wird natürlich viel gelacht und weiter erzählt von früher, wie man sich verliebt in die Augen schaute. Er würde ja gern noch Reisen machen und hat sich einen großen Weltatlas zugelegt. In dem blättert er oft stundenlang, um sein Fernweh zu stillen, aber der Körper will nicht mehr. Schmerzende Knie und Atemnot setzen seinen Reiseplänen enge Grenzen. Aber er ist eine Frohnatur und hat ein Weihnachtslied erst kürzlich umgedichtet und möchte unbedingt, dass das mal gesungen wird. Ich habe ihm versprochen die Sopranistin Annett Neumann zu fragen. Für den Wiederaufbau der Kreuzgewölbe im Chorraum spendete er im  Juli die  Säulensteine Nr. 11173 -11192 (100,00 €).  Der Förderkreis bedankt sich für die Spende und überreichte ihm am 02.08.2017 die entsprechende Urkunde.

Tags:

Tag cloud

Month List

AuthorList