Dorothea Hinze und Holger Knoche spendeten Säulensteine

von Dr. Heinz-Walter Knackmuß 4. März 2017 21:03

Das Ehepaar Dorothea Hinze und Holger Knoche aus Berlin besuchte am 04.03.2017 die Sankt-Marien-Andreas-Kirche in Rathenow. Die neue Fenster im Chorraum, der Böhmische Marienaltar und die 2010 neu errichteten Kreuzgewölbe im Mittelschiff und ihre wunderbare Akustik faszinierten die Besucher aus Berlin. Natürlich unterstützten sie  den weiteren Wiederaufbau der Kirche zum Lobe Gottes. Das Ehepaar spendete die Säulensteine Nr. 10667 -10670 für den Wiederaufbau der Kreuzgewölbe im Chorraum. Der Förderkreis bedankt sich für die Spende.

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Detlef Zirbel spendete Säulensteine

von Dr. Heinz-Walter Knackmuß 4. März 2017 21:03

Detlef Zirbel aus Wolfsburg besucht oft seine Geburtsstadt Rathenow. Am 18.05.1947 ist er in Rathenow von Superintendent Georg Heimerdinger getauft worden. Als er in der Märkischen Allgemeinen Zeitung las, dass eine Ausstellung in der Kirche die Neubebauung des Kirchbergs darstellte, machte er sich sofort nach Rathenow auf und besuchte am 04.03.2017 die Kirche. Er ist Mitglied im Föderkreis und spendete am 3.11.2016 die Säulensteine Nr. 10417 -10426 (50,00 €) für den Wiederaufbau der Kreuzgewölbe im Chorraum der Sankt-Marien-Andreas-Kirche. Der Förderkreis bedanktsich für die Spende.

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Spenden im Gedenken an Hans-Günter Görke

von Dr. Heinz-Walter Knackmuß 2. März 2017 07:03
http://www.rathenow-fks.org/image.axd?picture=2014/01/IMG_0001_6.jpg
Hans-Günter Gustav Paul Görke ist am 18.02.2017 nach schwerer Krankheit im gesegneten Alter von 83 Jahren gestorben. Er wurde am 26.01.1934 in Rathenow geboren und hat vielen Kindern als Mathematik- und Physiklehrer das Rüstzeug für ihr Leben gegeben. Sein Konfirmationsspruch lautete: "Schenke mein Sohn mir dein Herz und lass deine Augen meine Wege wohlgefallen" (Sprüche Salomos 23,26). Getreu diesem Leitwort trat er 1962 in die CDU ein, der er sein Leben lang dienend zur Verfügung stand. Nach der Wiedervereinigung Deutschlands war er von 1990 - 1994 Dezernent für Bildung, Gesundheit und Kultur im Landkreis Rathenow. Am 11.01.2009 trat er dem Förderkreis zum Wiederaufbau der Sankt-Marien-Andreas-Kirche in Rathenow e. V. bei. Deshalb ist es auch nicht verwunderlich, dass auf Wunsch von Hans-Günter Görke statt Blumen bei der Trauerfeier um eine Spende für den Förderkreis gebeten wurde:
Am 28.02.2017 fand die Trauerfeier in der Auferstehungskirche (Evangelische Friedhofskapelle auf dem Weinberg) in Rathenow statt. Gisela Prange hat ihn mit ihrer Liebe und Fürsorge in den letzten Jahren umsorgt und so wollen wir Gott, gelobt sei sein Name, danken für alles Schöne und Gute, was ihm im Leben geschenkt wurde. Bei der Gedenkspendenaktion kam durch Aufstockung von Gisela Prange die runde Summe von  1.400,00 € zusammen, die für den Wiederaufbau der  Sankt-Marien-Andreas-Kirche verwendet werden soll. Der Förderkreis bedankt sich abei allen Spenderen und bei Gisela Prange für die Unterstützung der Aktion.

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Mitgliederversammlung am 17. Juni 2017 um 11:00 Uhr

von Dr. Heinz-Walter Knackmuß 14. Februar 2017 15:00


Liebe Mitglieder des Förderkreises,
am Samstag, den 17. Juni 2017 findet um 11:00 Uhr in der Sankt-Marien-Andreas-Kirche in Rathenow die ordentliche Mitgliederversammlung des Förderkreises zum Wiederaufbau der Sankt-Marien-Andreas-Kirche in Rathenow e. V. statt, zu der ich Sie jetzt schon herzlich einlade. Im Anschluss an die Mitgliederversammlung soll ein Fototermin stattfinden. Der Vorstand und  die Mitglieder des Kuratoriums werden neu gewählt:
Vorstand
1. Dr. Heinz-Walter Knackmuß
2. Kerstin Zink-Zimmermann
3. Axel Teckemeyer
4. Wolfgang Krüger
5. Erika Baatz
Kuratorium
1. Landrat Roger Lewandowski (laut Satzung)
2. Bürgermeister Ronald Seeger (laut Satzung)
3. Stellv. Superintendent Pfarrer Andreas Buchholz (laut Satzung)
4. Mitglied des Kreistages Holger Schiebold (gewählt)
5. Vorstandsvorsitzender der Volksbank Rathenow e G Bernd  Knust (gewählt)
6. Prof. Dipl.-Ing Hans Müller (gewählt)

 

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Spenden zum Gedenken an Marianne Kempf

von Dr. Heinz-Walter Knackmuß 14. Februar 2017 14:02

Maranne Kempf war am 31.01.2017 im Alter von 86 Jahren gestorben. Bei der Trauerfeier am 03.02.2017 bat die Tochter  ganz im Sinne ihrer  Mutter um eine Spende für den Wiederaufbau der Sankt-Marien-Andreas-Kirche in Rathenow. Marianne Kempf war selbst Mitglied im Förderkreis zum Wiederaufbau der Sankt-Marien-Andreas-Kirche in Rathenow e. V. und hat viele Stunden in der Kirche gesessen und Besucher empfangen oder die sommerlichen Gottesdienste besucht. Bei der Trauerfeier kamen 1540,00 € zusammen. Das Geld soll zum Wiederaufbau der Kreuzgewölbe im Chorraum verwendet werden. Möge Gott der Herr, gelobt sei sein Name, ihr die ewige Seligkeit schenken.

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Besuchergruppe aus Berlin spendete Säulensteine

von Dr. Heinz-Walter Knackmuß 11. Februar 2017 18:02


Am 11.02.2017 kam eine Besuchergruppe aus Berlin in die Sankt-Marien-Andreas-Kirche und ließ sich den Marienaltar und die Kreuzgewölbe im Kirchenschiff erklären. Sie sahen auch das Mosaikbild "Simeon mit dem Kinde" an und waren beeindruckt von der großartigen Akustik in der Kirche. Die Guppe spendete die Säulensteine Nr. 10665 - 10666 für den Wiederaufbau der Kreuzgewölbe im Chorraum. Der Fördekreis bedankt sich für die Spende. 

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Wiederbebauung des Kirchbergs in Rathenow

von Dr. Heinz-Walter Knackmuß 8. Februar 2017 23:02


Am Samstag, den 25.02.2017, wurde im Chorraum der Sankt-Marien-Andreas-Kirche in Rathenow die Ausstellung „Neues Leben in der Altstadt – Wiederbebauung des Kirchberges“ eröffnet. Jens Hubald stellte die Ergebnisse des Interessenbekundungsverfahren für den Verkauf der Flächen am Kirchberg vor. Anknüpfend an die Ausstellung der  Architekturstudenten der Fachhochschule Potsdam, die am 12.02.2015 in der Sankt-Marien-Andreas-Kirche unter der Leitung von Prof. Klaus Theo Brenner erste Entwürfe zur Bebauung des Kirchberges lieferten, setzt Jens Hubald diese Reihe nun mit realem Hintergrund fort. Fünf Bewerber hatten beim Interessenbekundungsverfahren ihre Entwürfe eingereicht und eine Jury bewertete die anonymisierten Zeichnungen und gab ihr Votum an die Stadtverordnetenversammlung, die am 07.12.2016 dem Entwurf der Kommunalen Wohnungsverwaltung Rathenow (KWR) den Zuschlag gab. Die Jury bestand aus der oberen und unteren Denkmalschutzbehörde, mit einer Stimme, zwei Mitarbeitern der Stadtverwaltung Rathenow, die auch eine Stimme hatten und dem Planungsbüro mit einer Stimme. Das Votum für den KWR-Entwurf war eindeutig.
Die musikalische Umrahmung der Ausstellungseröffnung wurde durch die  Musik- und Kunstschule Havelland übernommen. Anke Heinsdorff von der Musik- und Kunstschule Havelland spielte mit zwei Musikschülern.



Anke Heinsdorff
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Pfarrer Andreas Buchholz begann seine Andacht mit der Festtellung, dass das Wort Bauen ganz oft in der Bibel vorkommt. Dann erzählte  er das Gleichnis von Jesus aus dem Evangelium nach Lukas (19,11-27) über das anvertraute Geld. Ein vornehmer Mann reiste in ein fremdes Land, um die Königstitel zu erhalten und vertraute sein Geld den Mitarbeitern an und gab jedem ein Goldstück. Weil seine Landsleute ihn nicht leiden konnten, schickten sie im Boten nach und ließen ihm sagen, dass sie ihn als König nicht haben wollten. Der Mann kam aber als König zurück und rief seine Mitarbeiter sofort zu sich. Der Erste hatte aus dem einen Goldstück zehn gemacht und der König gab ihm zehn Städte unter seine Obhut, der Zweite hatte fünf Goldstücke erhandelt und der König gab ihm fünf Städte unterseine Verwaltung, der Dritte hatte das Goldstück in ein Taschentuch eingewickelt und gab es dem König zurück.  Der König fragte ihn: "Warum hast Du das Goldstück nicht zur Bank gebracht, da hätte es vielleicht ein paar Zinsen erwirtschaftet?" Er ließ ihm das Goldstück wegnehmen und gab es dem, der zehn Goldstücke hatte. Da sagten die Menschen zum König:  "Aber der hat doch schon so viel."  Und der König antwortete: " Wer viel hat, soll noch mehr bekommen. Und wer wenig hat, dem wird auch noch das Letzte weggenommen werden." Die Feinde des Königs wurden aber alle umgebracht. Unsere Gaben, das was wir von unseren Vorfahren haben, das sollen wir nutzen, um etwas daraus zu machen. Das ist der tiefere Sinn dieser Geschichte.

Pfarrer Andreas Buchholz
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Anke Heinsdorff von der Musik- und Kunstschule Havelland spielte  mit zwei Musikschülern bei der Eröffnung der Ausstellung. Es war sehr kalt. Trotzdem verzauberten die kleinen Künstelr mit ihrer Lehrerin die Menschen in der Kirche durch ihr brillantes Spiel.



Anke Heinsdorff
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Jens Hubald begann mit einem Scherz, dass er jetzt ein zwanzig Seiten langes Manuskript verlesen wolle, was die frierenden Ausstellungsbesucher in helle Freude versetzte. Dann berichtete er etwas zum Verfahren bei der Bebauung des Kircheberges und dass man die Lücken, die durch die Zertörung im Zweiten Weltkrieg entstanden sind, doch nun endlich nach 72 Jahren schließen möchte. Der Kirchberg liegt im Zentrum der Stadt und hat dabei Priorität. 





Jens Hubald
Video


Nach der Eröffnung können die Zeichnungen Di – Fr von 10-16 Uhr und Sa und So sowie an Feiertagen von 14-15 Uhr bis zum 09.04.2017 besichtigt werden. Der Eintritt ist frei.



Vorschläge zur Wohnbebauung am Kirchberg in Rathenow







Vorschlag für die Erdgeschossbebauung






Vorschlag für die Obergeschossbebauung


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Bernd Geske spendete Säulensteine

von Dr. Heinz-Walter Knackmuß 8. Februar 2017 17:02

Bernd Geske besuchte am 08.02.2017 die Sankt-Marien-Andreas-Kirche und fotografierte den Innenraum für einen geplanten Artikel in der Märkischen Allgemeinen Zeitung - Westhavelländer. Der Wiederaufbau der Kreuzgewölbe im Chorraum soll 1,3 Mio € kosten. Daran wollte er sich natürlich auch beteiligen und spendete die Säulensteine Nr. 10661- 10664. Der Förderkreis bedankt sich für die Spende.

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Biografie von Dieter Anger

von Dr. Heinz-Walter Knackmuß 25. Januar 2017 15:01

Ernst Dieter Anger wurde am 03.11.1937 in Eydtkuhnen (Rußland, vormals Ostpreußen) geboren. Sein Vater, Adolf Ernst Anger, war Verkäufer im Eisenwarengeschäft " August Wiesemann" in Stallupönen, das  10 km westlich von Eydtkuhnen liegt. Seine  Mutter, Helene Gertrud Anger, geborene Katemeier, war Hausfrau und arbeitete später als Verkäuferin in einer Drogerie in Plaue (Ortsteil von Brandenburg an der Havel). Seine Kindheit in Ostpreußen war für ihn glücklich, denn als Kind nahm er die drohende Kriegsgefahr kaum wahr.
 


Eydtkuhnen an der Litauischen Grenze
(Russland, vormals Ostpreußen)
Am 25.12.1937 wurde Dieter Anger in der Evangelischen Kirche in  Stallupönen getauft. Stallupönen wurde 1938 in Ebenrode umbenannt. Dorothea Kewersun war eine Spielgefährtin aus Kindestagen, die er jetzt im Alter wieder gefunden hat und mit ihr guten Kontakt hält.

        
  Dorothea Kewersun und Dieter Anger   Ev. Kirche Stallupönen  Geburts- und Taufurkunde

1943 wurde er noch in Ebenrode in die erste Klasse eingeschult, musste aber ab 1944 mit seiner Mutter und Urgroßmutter fliehen. Man kam zuerst nach Bischofstein in die Nähe der Masurischen Seenplatte und zog dann weiter nach Berlin, weil dort die Schwester des Großvaters wohnte.


Einschulung in Ebenrode

Wegen der Luftangriffe auf Berlin zog die Familie zu einer anderen Schwester des Großvaters nach Kirchmöser bei Brandenburg an der Havel. Von 1944 -1951 besuchte  Dieter Anger die Grundschule in Kirchmöser.



Klasse 6 W 1948/49
in Kirchmöser (Klassenlehrerin Ilse Meyer)


Am 11.03.1951 wurde Dieter Anger in Kirchmöser-Ost von Pfarrer Westphahl konfirmiert. Sein Konfirmationsspruch lautete: Dein Leben lang habe Gott vor Augen und im Herzen und hüte dich, dass du in keine Sünde willigst u. tust wider Gottes Gebote (Tobias 4,6).


Dieter Anger als Konfirmand


  

 

Von 1951 - 1953 lernte er bei der Bauunion Brandenburg Maurer und ging auch in Brandenburg an der Havel zur Berufsschule. Die meiste Zeit seiner praktischen Lehrausbildung war er  in Premnitz auf der Baustelle "Kinderstadt" zwischen Tor 2 und Tor 1 tätig. Er freut sich, dass zwei von seinen errichteten Gebäuden (2016/17) wieder saniert  werden und für eine Chirurgische Praxis des Medizinischen Versorgungszentrums Brandenburg, eine Apotheke, eine Psychologische Praxis und eine Podologin ausgebaut werden. Im Juni 1953 erhielt er den Gesellenbrief als Maurer. Er hat immer gern Fußball gespielt. Mit 10 Jahren hat er als Straßenfußballer begonnen. Von 1952- 1954 war Dieter Anger  beim Sportverein "Lok Kirchmöser" sowohl in der B- als auch in der A-Jugend als Torwart eingesetzt.

 
Lehrlingsbrigade mit dem Ausbilder Bernhard Hampe
vor der Kinderstadt in Premnitz (1952)
(Dieter Anger 2.Reihe links)


Maurerlehrlinge Dieter Anger und Gerhard Dallmann auf der
Baustelle "Kulturpalast" in Premnitz 1953

Als Maurer arbeitete Dieter Anger von 1953 - 1954 auf der Baustelle Wohnungsbau Kirchmöser. Vom 01.09.1954 - 30.06.1957 besuchte er die Ingenieurschule für Bauwesen in Zittau und erhielt den Abschluss als Bauingenieur. Während des Studiums stand er für "Lok Zittau" und "Aufbau Zittau" wieder im Fußballtor. Am 01.08.1957  nahm er eine Tätigkeit als Bauingenieur bei der Bauunion Potsdam auf und arbeitete in der Abteilung Technologie in der Zentrale. Ab 1958 war er Bauleiter auf folgenden Baustellen:
- Chemiewerk und Poliklinik Oranienburg
- Brandenburger Arbeitswohnungsbaugenossenschaft (BRAWOG) Jacobstraße/Ecke Große Gartenstraße
- Chemische Werke BUNA in Schkopau
- Chemiefaserwerk Premnitz (ab 1960)
- Getriebewerke Brandenburg und Strafvollzug Brandenburg-Görden (1963-1967)

Ab 15.07.1967 war er dann 23 Jahre in der Bauabteilung des Chemiefaserwerkes Premnitz für die Instandhaltung und Instandsetzung von bestimmten Produktionsgebäuden wie Kunstseide II verantwortlich. Die interessante Baustelle war für ihn die Erneuerung des Daches der Spinnerei (Gebäude 405) bei laufender Produktion. 1972 und 1973 waren drei Hubschraubereinsätze notwendig, um die 26 Stahlbinder für die Montage einzufliegen.Dieter Anger hatte 1960 geheiratet und wohnte 30 Jahre von 1960 -1990 in Premnitz. Es kam aber 1979 zur Trennung von seiner Ehefrau. Dieter Anger hat eine Tochter und eine Enkelin. Die Enkelin wurde leider mit 25 Jahren in Leipzig ermordet. Ehrenamtlich hat er für die Staatliche Bauaufsicht gearbeitet und war auch viele Jahre  im Bauaktiv beim Rat der Stadt Premnitz tätig. 1990 zog er mit seiner Lebensgefährtin und ihrem jüngeren Sohn nach Wiesbaden und arbeitete dort für die Hartmann GmbH als Bauleiter.



Dieter  Anger im Büro der Hartmann GmbH
in Niedernhausen (17 km von Wiesbaden)

Im Jahr 2000 kehrte er mit seiner Lebensgefährtin nach Rathenow zurück und wohnte mit deren zwei Söhnen in einem Haus in der Anton-Saefkow-Straße in Rathenow. Als seine  Lebensgefährtin 2002 starb, gab es doch Spannungen zwischen ihren Söhnen. 2010 zog er daher mit dem jüngeren Sohn nach Borkheide. Nach einer Gallenoperation 2016 reifte aber in ihm der Entschluss, in eine altersgerechte Wohnung umzuziehen. Seit  2016 wohnt er daher in der RIVA-Residenz auf den Havelauen in Werder an der Havel. Am 30.11.2016 trat Dieter Anger dem Förderkreis zum Wiederaufbau der Sankt-Marien-Andreas-Kirche in Rathenow e. V. bei und spendete den Stifterbriefe in Platin Nr. 7 und 8 . Der Förderkreis bedankt sich für die Spende.

© Copyright : Dr. Heinz-Walter Knackmuß 25.01.2017

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Rathenower Bürgermeister Ronald Seeger 60. Geburtstag

von Dr. Heinz-Walter Knackmuß 16. Januar 2017 10:00


Der  Bürgermeister der Stadt Rathenow, Ronald Seeger, feierte am 23.12.2016 seinen 60. Geburtstag und erbat von seinen Gästen statt Blumen und Geschenke eine Spende für den Wiederaufbau der Sankt-Marien-Andreas-Kirche. Die Sankt-Marien-Andreas-Kirche ist nicht nur ein Wahrzeichen der Stadt Rathenow, sie ist auch auf das Vielfältigste mit der Geschichte der Stadt verwoben und dazu war sie vor ihrer Zerstörung im Zweiten Weltkrieg ein Kleinod norddeutscher Backsteinkunst. Ronald Seeger trat am 01.03.1997 dem Förderkreis zum Wiederaufbau der Sankt-Marien-Andreas-Kirche in Rathenow e. V. bei und engagierte sich für alle bisherigen Phasen des Wiederaufbaus des Gotteshauses. 2002 wurde er von den Menschen der Stadt zum Bürgermeister gewählt. Seither hat seine Arbeit für den Wiederaufbau der Kirche eine neue Qualität bekommen. Bei den Anträge auf finanzielle Unterstützung des Wiederaufbaus der Sankt-Marien-Andreas-Kirche an die Kulturministerin des Landes Brandenburg, Dr. Martina Münch, den Wirtschaftsminister Albrecht Gerber, an die Kulturministerin Prof. Monika Grütters und an den Vorstandsvorsitzenden der Deutschen Stiftung Denkmalschutz, Prof. Dr. Dipl.-Ing. Jörg Haspel, verfasste er ein Begleitschreiben, dass die Bitten um Finanzen bekräftigte. Er ist im Kuratorium des Förderkreises und spricht fast zu jeder Mitgliederversammlung ein Grußwort. Auch als die Erzherzogin von Österreich, Ihre Kaiserlich-Königliche Hoheit Prinzessin Camilla von Habsburg-Lothringen am 10.09.2016 zu einem Ökumenischen Gottesdienst in der Kirche einige Fürbittengebete und ein Grußwort sprach,  war er zugegen, denn es war das erste Mal seit 103 Jahren, dass eine Prinzessin die Kirche besuchte. Als nächste Bauabschnitte stehen die Kreuzgewölbe im Chorraum an. Dieses Projekt wird ca. 1,3 Mio € kosten. Die Menschen in der Stadt Rathenow haben dafür bisher über 52.000,00 € gespendet. Dann sollen die Emporen teilweise wieder aufgebaut werden und danach die Schuke-Orgel für 1 Mio €. Dringlich wäre auch eine Heizung für die Kirche, damit die Zuhörer in der Adventszeit bei den Konzerten nicht so fürchterlich frieren müssen. Wenn das Geld reicht, ist auch die Nachschnitzung der barocken Kanzel geplant. Eine Spezialtischlerei in Wiesenburg/Mark im Landkreis Potsdam-Mittelmark kann diese Arbeiten ausführen und hat das Projekt auf 520.000,00 € veranschlagt. Es werden noch ca. 5 Mio € benötigt, um den Wiederaufbau des Gotteshauses zu vollenden. Beim 60. Geburstag des Bürgermeisters Ronald Seeger am 23.12.2016 kamen 1.430,00 € zusammen. Der Förderkreis bedankt sich für die Spende und überreichte dem Bürgermeister den Stifterbrief in Silber Nr. 60 (1000,00 €), die Orgelpfeife Nr. 240-243 (400,00 €) und die Säulensteine Nr.10605-10610 für den Wiederaufbau der Kreuzgewölbe im Chorraum der Kirche.


© Copyright : Dr. Heinz-Walter Knackmuß 23.01.2017


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