Gudrun und Dieter Keese spendeten Säulensteine

von Dr. Heinz-Walter Knackmuß 4. November 2017 21:11
Gudrun und Dieter Keese aus Springe besuchten am 04.06.2016 die Sankt-Marien-Andreas-Kirche in Rathenow und waren von einer Kirchenführung so fasziniert, dass sie am 30.10.2017 erneut die Säulensteine Nr. 11504 -11533 (150,00 €) für den Wiederaufbau der Kreuzgewölbe im Chorraum spendeten. Der Förderkreis bedankt sich für die Spende.

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Kantorei Mittenwalde spendete Orgelpfeife

von Dr. Heinz-Walter Knackmuß 4. November 2017 18:11
Kantorin Christine Borleis mit ihrer Regionalkantorei Mittenwalde und Kantor Jörg Borleis mit den Kirchenchören aus Sperenberg und Teupitz besuchten am 04.11.2017 die Sankt-Marien-Andreas-Kirche in Rathenow. Die Sängerinnen und Sänger ließen sich etwas zur Geschichte der Stadt der Optik erzählen, beschauten das Triptychon der Ehrenbürgerin der Stadt Rathenow, Erika Guthjahr,  und bewunderten die Fenster im Chorraum. Das weltberühmte Rathenower Toleranzfenster mit Jesus Christus als Mittler zwischen Altem und Neuem Testament und offen für alle Religionen der Erde, war für alle faszinierend. Dann wurde der Gotische Marienaltar bestaunt und viel gelacht, denn es gab manche Anekdote, die zum Schmunzeln einlud. Der Wiederaufbau der Kreuzgewölbe im Mittelschiff wurde am Beispiel der Rippen- und Kappensteine demonstriert und die Mittenwalder wussten auch, dass man die Kappensteine wässern muss, damit das Gewölbe nicht zusammenbricht. Zum Schluss sangen die 43 Sängerinnen und Sänger unter dem Dirigat von Kantorin Christine Borleis noch ein Lied in der Kirche, die durch die neuen Kreuzgewölbe eine wunderbare Akustik erhalten hat . Sie wollten unbedingt eine Spende für die neue Orgel geben und überreichten dem Förderkreis 151,52 € für die Orgelpfeife Nr. 252 der geplanten Schukeorgel. Der Förderkreis bedankt sich für die Spende.




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Biografie von Felix Menzel

von Dr. Heinz-Walter Knackmuß 2. November 2017 21:11


Felix Menzel wurde am 03.11.1984 in Rathenow geboren. Sein Vater, Robert Menzel, geborener Düsterhöft, war Dachdecker und Industriekaufmann. Seine Mutter, Heidemarie Brigitte Menzel, war Zahntechnikerin und Gastronomin. Felix Menzel wuchs mit seinem am 14.02.1978 geborenen Bruder Oliver Menzel in Großwudicke und später in Kleinwudicke auf. Von 1991 - 1997 besuchte er die Grundschule in Großwudicke und von 1997 - 2001 die Realschule in der Altstadt in Rathenow. Nach der Schule absolvierte Felix Menzel von 2001 - 2005 erfolgreich die Ausbildung zum Kreissekretärsanwärter im Landkreis Havelland. Seinen Grundwehrdienst leistete er 2005 in Nienburg an der Weser. Von 2005 - 2011 arbeitete er in der Agentur für Arbeit als Sachbearbeiter im Jobcenter Rathenow. 2008 trat er als jüngster Kandidat der SPD bei den Kommunalwahlen für den Ortsbeirat Großwudicke, die Gemeindevertretung Milower Land und den Kreistag des Landkreises Havelland an. Im September 2008 wurde er Ortsvorsteher des Ortsteils Großwudicke und Gemeindevertreter sowie Vorsitzender der SPD-Fraktion der Gemeinde Milower Land.

clip_image006Felix Menzel, Dr. Frank-Walter Steinmeier, Pfarrer Andreas Buchholz
12.09.2007
in der Sankt-Marien-Andreas-Kirche in Rathenow



Im Superwahljahr 2009 unterstützte er als Leiter  des Jugendwahlkampfteams Dr. Frank-Walter Steinmeier und Martin Gorholt bei den Landtags- und Bundestagswahlen. Seit 2009 ist Felix Menzel Mitglied der Sozialdemokratischen Partei Deutschlands und Beisitzer der SPD im Ortsverein Premnitz-Milower Land, im Unterbezirksvorstand der SPD Havelland und im Landesvorstand der SPD Brandenburg.

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Dr. Frank-Walter Steinmeier und Felix Menzel
am 12.09.2007
in der Sankt-Marien-Andreas-Kirche in Rathenow


Seit dem 19.12.2011 ist Felix Menzel Bürgermeister der Gemeinde Milower Land. Am 02.06.2012 heiratete er  in der Salzkirche in Tangermünde die Angestellte beim Landkreis Havelland Annekatrin Spitta.


Annekatrin und Felix Menzel
02.06.2012

Dem Ehepaar wurden zwei Kinder geboren, Titus am 13.06.2013 und Iva am 06.12.2015. Als Bürgermeister der Gemeinde Milower Land bemüht er sich junge Familie in die Region zu locken, denn die Gemeinde Milower Land gehört zu den schönsten Regionen in Deutschland. Aber auch für die älteren Bewohner seiner Gemeinde setzt er sich für ein lebenswertes Umfeld ein und achtet besonders auf den barrierefreien Zugang in allen Bereichen. Die soziale Versorgung der Menschen in der Gemeinde haben für ihn Priorität. Sein Lebensmotto hängt in seinem Büro : "Hoffnung ist nicht die Überzeugung, dass etwas gut ausgeht, sondern die Gewissheit, dass etwas Sinn hat, egal wie es ausgeht" (Vaclav Havel). Seine Hobbys sind der Buckower Carnevals Verein e.V., wo er im Elferrat mitarbeitet. Er ist Mitglied der  Feiwilligen Feuerwehr Großwudicke und  des SV Großwudicke. Seit dem 14.08.2017 ist er Mitglied im Förderkreis zum Wiederaufbau der Sankt-Marien-Andreas-Kirche in Rathenow e.V. Er möchte mithelfen, dass die Kriegsschäden nach über 70 Jahren doch vollständig beseitigt werden und die Gotische Basilika wieder ein Kleinod norddeutscher Backsteinkunst wird. Weitere Angaben zu seiner Person findet man auf der Internetseite:

http://www.felix-menzel.de/felix-menzel/


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Astrid Kurth spendete Säulensteine

von Dr. Heinz-Walter Knackmuß 31. Oktober 2017 16:10

Astrid Kurth aus Klostermansfeld im Südharz feierte am 30.10.2017 ihren 75. Geburtstag. Sie ist schon sehr lange mit dem Wiederaufbau der Sankt-Marien-Andreas-Kirche in Rathenow verbunden und spendete an diesem Tag die Säulensteine Nr. 11488 -11491 für den Wiederaufbau der Kreuzgewölbe in der Gotischen Basilika. Die Sankt-Marien-Andras-Kirche war noch in den letzten Kriegstagen des Zweiten Weltkrieges von Brandgranaten getroffen worden und brannte völlig aus. Erst nach der Einheit Deutschlands war an einen geregelten Wiederaufbau des Kleinods norddeutscher Backsteinkunst zu denken. Seither sind der Chorraum,  die Kreuzgewölbe im Hauptschiff und der Turm wiederaufgebaut worden. Für den gesamten Wiederaufbau werden noch 4,8 Mio € benötigt. Der Förderkreis bedankt sich für die Spende.

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Biografie von Christel Stöckmann

von Dr. Heinz-Walter Knackmuß 28. Oktober 2017 22:10


Christel Luise Stöckmann wurde am 14.09.1938 in Rathenow geboren. Ihr Vater Theodor Bernhard Richard Stöckmann arbeitete als Buchhalter in der Bäuerlichen Handelsgenossenschaft (BHG) am Viertellandsweg in Rathenow und sang noch bis ins hohe Alter im Kirchenchor der Sankt-Marien-Andreas-Kirche, wo er einst auch im Knabenchor seine musikalischen Anfänge genommen hatte. Ihre Mutter, Luise Auguste Stöckmann, geborene Christel, war Kindergärtnerin im Lutherhaus und arbeitete später in der Kreissparkasse Rathenow. Christel Stöckmann wurde am 09.10.1938 durch Pfarrer Ernst Detert in der Sankt-Marien-Andreas-Kirche getauft. Sie wuchs mit ihrem jüngeren Bruder Günter Kurt Traugott Stöckmann (*10.11.1941) in Rathenow auf. Von 1945 -1953 besuchte sie die Friedrich-Engels-Schule in Rathenow und hätte gern ihr Abitur an der Erweiterten Oberschule "Karl Marx" abgelegt, denn sie wollte  Lehrerin werden. Der Zugang zum Gymnasium wurde ihr aber wegen kirchlicher Nähe verweigert. Von 1953 -1978 plante sie auch mit den jeweiligen Jugendpfarrern die wöchtenlichen Zusammenkünfte der "Jungen Gemeinde" und organisierte Rüstzeiten und Themenabende. Sie nahm eine Lehre bei der Kreissparkasse Rathenow auf  (1953 -1956) und arbeitete als Bankkauffrau von 1956 in der Kreisparkasse bis zu ihrem Ausscheiden aus dem Arbeitsleben 1993. Von 1958 - 1973 war sie Filialleiterin der Sparkasse in Rathenow-Süd und arbeitete danach in der Kreditabteilung der Bank und später als Finanzbuchhalterin. Seit frühster Jugend hatte sie ein ausgeprochen gutes Gedächtnis für Zahlen. Am 19.04.1953 wurde Sie durch Pfarrer Reichardt in der Sankt-Marien-Andreas-Kirche konfirmiert. Ihr Konfirmationsspruch lautete: "Ich bin darin guter Zuversicht, dass der in euch angefangen hat das gute Werk, der wird´s auch vollenden bis an den Tag Christi Jesu." Christel Stöckmann sang gern und war deshalb auch seit 1951 - 1956 im Kinder- und Jugendchor der Gemeinde und ab 1957 bis zu ihrer Erkrankung in der Sankt-Marien-Andreas-Kantorei.

Sie hat vier Kantoren erlebt: Ruth Lietze, Ursula Dette, Gerhard Kaufeldt und Hanna Seefeld. Von 1972 an leitete sie bis zu ihrer Erkrankung den "Oldtimer-Hauskreis", der den älteren Jugendlichen eine Gesprächsbasis gab. In der Gemeinde arbeitete sie seit 1976 auch als Lektor und und war seit 1986 im Lektorenkonvernt. Ab 1977 wurde Christel Stöckmann in den Gemeindekirchenrat gewählt und blieb dessen Mitglied bis zu ihrer schweren Alterserkrankung. Sie war  im Finanzausschuss, im Gemeindeausschuss und im Wahlausschuss des Gemeindekirchenrates und war auch Vorsitzende des Gremiums. 1984 wurde sie Mitglied des Kreiskirchenrates, der monatlich die Geschicke des Kirchenkreises lenkte. 1986 wurde sie ins Präsidium der Kreissynde gewählt und behielt dieses Amt bis 2002.


V

Von 1977 -1989 wurde sie als Gemeindevertreter  und Kreissynodale in die Landessynode der Berlin-Brandenburgischen-Schlesische-Oberlausitz-Landeskirche gewählt. Von 1986-2002 war sie Mitglied der Brunderschaftlichen Leitung des Kirchenkreises Rathenow, der die Aufgaben eines Superintendenten wahrnahm. Die Bruderschaftliche Leitung wurde nach der Kirchenkreisfusion  im Jahr 2003 mit den beiden Kirchenkreisen Rathenow und Nauen wieder durch das Superintendenteamt abgelöst. Von 1984 an verwaltete sie den Büchertisch der Gemeinde und verkaufte christliche Bücher, Karten , Kalender zu den Gottesdiensten und zu den Gemeindeveranstaltungen. Nach dem Ausscheiden aus dem Berufsleben 1993 arbeitete sie ehrenamtlich drei bis vier Tage im Gemeindebüro und kümmerte sich um die Finanzen, erstellte Statistiken, bereitete die Goldenen und Diamanten Konfirmationen vor und half in der Gemeinde, wo Not war.


Christel Stöckmann in der Lutherkirche

Seit 1996 betreute sie auch die Senioren der Mittelbrandenburgischen Sparkasse in Potsdam und war besonders für die Vorbereitung der Weihnachtsfeiern verantwortlich. 1997 fand sie ein neues Aufgabenfeld in der Betreuung von Aussiedlern, die sich einmal im Monat in der Diakonie trafen. Wegen ihres unermütlichen Einsatzes für die Kirche wurde sie am 13.01.2011 zum Neujahrsempfang beim Bundespräsidenten Christian Wulf eingeladen. Christel Stöckmann reiste gern und war auch in Israel. Sie war immer sehr besorgt um ihre Familie und hatte ein inniges Verhältnis zu ihrer Großnichte. Am 15.09.1996 trat sie dem Förderkreis zum Wiederaufbau der Sankt-Marien-Andreas-Kirche in Rathenow e. V. bei, weil sie überzeugt davon war, dass diese Kirche zum Lobe Gottes wieder aufgebaut werden sollte. Es war ihre Tauf- und Konfirmationskirche und die Kirche, die für ihre Eltern schon ein fester Bestandteil ihres Lebens war. Christel Stöckmann gehörte damit zu den Gründungsmitgliedern des Förderkreises. Sie starb an einem mit großer Geduld ertragenen Krebsleiden am 18.02.2015 im Alter von 76 Jahren. Die Kirchengemeinde gab ihr wegen ihres Engagementes für die Kirche ein Ehrengrab auf dem Weinbergfriedhof in Rathenow. Die Trauerfeier fand am  25.02.2015 in der Friedhofskapelle auf dem Weinberg (Auferstehungskirche) statt.


                            Ehrengrab von Christel Stöckmann


                              
Eltern von Christel Stöckmann

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Sieben Kinder spendeten Säulensteine

von Dr. Heinz-Walter Knackmuß 26. Oktober 2017 09:10


Am 23.10.2017 besuchten sieben Kinder, die bei der Ländlichen Erwachsenenbildung Prignitz-Havelland e.V. in Rathenow (LEB) betreut werden, ihre zwei Erzieherinnen, Birgit Finke und Antonia Brauer, und ein begleitender Vater die Sankt-Marien-Andreas-Kirche in Rathenow. Die zertifizierte Kirchenführerin Gabriele Scharein informierte die Gruppe zu Beginn über die Stadtentwicklung. Die Kinder hatten schon von den Slawen und von der Pest in Rathenow gehört und brachten ihr Wissen lebhaft mit ein. Auch der Bezug vom Pfarrer Johann Heinrich August Duncker zur Optik war den Kindern nicht neu. Sein Geburtshaus steht gegenüber der Kirche. Besonders interessant waren für die Kinder die Häuser am Kirchplatz, die aus dem 16. Jahrhundert stammen. Beim Betreten der Sankt-Marien-Andreas-Kirche fielen den Kindern sofort die drei Gemälde der einzigen Ehrenbürgerin der Stadt Rathenow, Erika Guthjahr (12.09.1916 - 23.02.2005) auf und sie fragten viel zum Brand und zur Zerstörung des Gotteshauses. Die Kinder ließen sich auch etwas über die Fenster im Chorraum erzählen und bestaunten den Marienaltar von 1380. Bei den Erläuterungen zum Rathenower Toleranzfenster wurde natürlich auch über Glaubensfragen und Glaubensfreiheit gesprochen. Der Raum der Stille (die Marienkapelle) wirkte auf die Kinder mit ihrem eigenen Zauber und machte sie nachdenklich. Das Epitaph (Totengedenktafel) für den Stadtschreiber Nesen gab für die Kinder viel Gesprächsstoff, denn am oberen Rand des Epitaphs ist die älteste Ansicht der Stadt Rathenow zu sehen. Den Abschluss bildete das Stadtmodell von 1800, wo es noch einmal zur Rathenower Geschichte ging. Vor dem Altar sangen die Kinder  mit Freude etliche Herbstlieder und waren fasziniert von der einmaligen Akustik, die mit dem Wiedereinbau der Kreuzgewölbe im Mittelschiff entstanden ist. Die zertifizierte Kirchenführerin Gabriele Scharein konnte nicht alle Fragen der Kinder beantworten. Die Kirchenführung war so interessant für die Kinder, dass sie sich erst nach zwei Stunden von der Kirche trennten. Sie spendeten die Säulensteine Nr. 11492-11493 für den Wiederaufbau der drei Kreuzgewölbe im Chorraum. Der Förderkreis bedankt sich bei der Gruppe.


© Copyright : Gabriele Scharein, zertifizierte Kirchenführerin, Rathenow, 23.10.2017

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Gästebuch des Förderkreises

von Dr. Heinz-Walter Knackmuß 24. Oktober 2017 08:10


Ministerpräsident Dr. Dietmar Woidke

Der Förderkreis zum Wiederaufbau der Sankt-Marien-Andreas-Kirche in Rathenow e. V. hat seit dem 13.07.1997 ein Gästebuch für besondere Besucher der Kirche angelegt.  Es umfasst 62 Einträge. Der erste Eintrag ist vom Ministerpräsidenten Dr. Manfred Stolpe datiert auf den 13.07.1997. Damals war noch kein Turm vorhanden, es fehlten noch die Kreuzgewölbe im Mittelschiff und in der Marienkapelle. Das Dach war nicht saniert und die Andreaskapelle hatte ein schadhaftes Dach ohne Templerkreuz. Es waren keine neuen Fenster im Mittelschiff vorhanden und es fehlten noch etliche Fenster im Chorraum. Der Ministerpräsident Dr. Manfred Stolpe hat dann die Kirche noch viermal besucht und sich in das Gästebuch eingetragen. Der Ministerpräsident Matthias Platzeck hat die Sankt-Marien-Andreas-Kirche viermal besucht. Aber auch der neue Ministerpräsident Dr. Dietmar Woidke hat sich anlässlich eines Besuches ins Gästebuch eingetragen. Natürlich finden sich im Gästebuch auch die Bundestagsabgeordnete Andrea Voßhoff und der Bundesaußenminister Dr. Frank-Walter Steinmeier mit einem Eintrag. Die Kulturmister des Landes Brandenburg Steffen Reiche und Dr. Martina Münch und der Staatssekretär Martin Gorholt  haben sich dort eingetragen sowie die beiden Bürgermeister der Stadt Rathenow Hans-Jürgen Lünser und Ronald Seeger. Auch die beiden Landräte Dr. Burkhard Schröder und Roger Lewandowski sind mit einem Eintrag vertreten. Der Vizepräsident des Landtages in Brandenburg, Dieter Dombrowski, und die Landtagspräsidentin von Nordrhein-Westfalen Regina van Dinther, haben einen Eintrag geschrieben. Der Bundestagspräsident Wolfgang Thierse kam 2006 zu einem Besuch in die Kirche. Daneben finden sich auch die Einträge der Geschäftsführenden Pfarrer der Sankt-Marien-Andreas-Gemeinde Jürgen Baruth und Andreas Buchholz sowie dem Katholischen Pfarrer von St. Georg in Rathenow Bernhard Scholz im Gästebuch. Der Superintendent Thomas Tutzschke und die Pfarrerinnen Charlotte Kopp und Christine Wolfram haben es sich nicht nehmen lassen, einen Eintrag in das Gästebuch zu schreiben. Die Bischöfin a.D. Rosemarie Köhn aus Hamar in Norwegen hat drei Eintragungen hinterlassen: „Es ist gut, dass das Zeichen der Hoffnung wieder zurück ist“ und „Gott segne die Stadt Rathenow!“ Der Bischof der Landeskirche Berlin-Brandenburg-Schlesische Oberlausitz, Wolfgang Huber, schrieb sich 2006 ins Gästebuch des Förderkreises ein. Natürlich sind alle drei neuzeitlichen Ehrenbürger der Stadt Rathenow, Erika Guthjahr, Günter Thonke und Klaus Eichler mit einem sehr schönen Eintrag vertreten. Als Künstler haben sich Gunther Emmerlich, Jochen Kowalski, Kirchenmusikdirektor Prof. Matthias Eisenberg, Matthias Glander (Solo-Oboist an der Staatsoper in Berlin) und Iee Eun (Kontrabass) sowie Nina Omilian eingetragen. Es gab aber auch andere hochkarätige Gäste wie Ihre Kaiserlich-Königliche Hoheit Prinzessin Marie Camilla von Habsburg-Lothringen (Erzherzogin von Österreich) und Fürst Ferdinand von Bismarck. Wen findet man noch im Gästebuch verewigt? Charlotte Bertling, Christine Klemke, Inge und Wolfgang Schröder aus Wetter an der Ruhr und Toes Pluijter-Hamminga aus Leek und Egbert de Poel aus Leek in den Niederlanden.  Die Kuratoriumsmitglieder Siegfried Mertin, Prof. Hans Müller, Dr. Achim Krekeler und Holger Schiebold haben sich auch eingetragen. Ein General der Bundeswehr Bruno Karsdorf ist dort zu finden. Die Direktorin des Diakonischen Werkes in Brandenburg, Barbara Eschen, und Propst Christian Stäblein haben sich ebenfalls im Gästebuch des Förderkreises eingetragen. Den Schluss bildete am 15.10.2017 KMD Prof. Matthias Eisenberg. Nach 20 Jahren wird das erste Gästebuch geschlossen und ein Neues angelegt. Wer die Eintragungen im Wortlaut nachlesen will, sei auf die Internetseiten des Förderkreises /Gästebuch verwiesen.


© Copyright : Dr. Heinz-Walter Knackmuß 20.10.2017

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Gästebucheintrag von KMD Prof. Matthias Eisenberg

von Dr. Heinz-Walter Knackmuß 19. Oktober 2017 16:10



Zum diesjährigen 500-jährigen Reformationsjubiläum dürfen natürlich Choräle des großen Martin Luther nicht fehlen. Michael Paetorius und Johann Sebastian Bach vertonten sie in genialer Weise. Ich fühle mich sehr geehrt, diese hier in der St. Marien-Andreas-Kirche spielen zu dürfen. Vielen Dank für die Einladung sowie die herzliche Gastfreundschaft.

Matthias Eisenberg mit Mutter und Schwester

15. Oktober 2017

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Orgelkonzert mit KMD Prof. Matthias Eisenberg

von Dr. Heinz-Walter Knackmuß 14. Oktober 2017 22:07



Kirchenmusikdirektor Prof. Matthias Eisenberg gab am 15.10.2017 ein Orgelkonzert in der Sankt-Marien-Andreas-Kirche in Rathenow. Es war ein Benefizorgelkonzert zum Lutherjahr für den Wiederaufbau der Sankt-Marien-Andreas-Kirche. "Martin Luthers Choräle" hatte der Orgelvirtuose das Konzert überschrieben, denn wir feierten 2017 das 500-jährige Jubiläum der Reformation in Deutschland durch Martin Luther. Es war das erste Konzert eines bedeutenden Organisten an der Elektronischen Orgel der Firma Hoffrichter GmbH aus Salzwedel mit dem klangvollen Namen "Capella-Sakral-Orgel Modell 220" mit 40 Registern. Pfarrer Andreas Buchholz und seine Frau Magdalena sowie Karl und Luise Freitag hatten die Orgel 2006 zu großen Teilen finanziert. Zu Beginn des Konzertes spielte Matthias Eisenberg den berühmten Lutherchoral " Ein feste Burg ist unser Gott" von Michael Praetorius. Die übrigen 13 Stücke waren von Johann Sebastian Bach und enthielten auch kleine Präludiums und Fugen. Der Hauptanteil waren aber bekannte Choräle von Martin Luther wie "Aus tiefer Not schrei ich zu Dir", die auch heute noch in den Gottesdiensten gesungen werden und wo Martin Luther Text und Melodie verfasst hat. Auch das Credo von Martin Luther, das er 1524 in Deutsch gedichtet hat, gehört bis heute zum Liedgut der Evangelischen Kirchen. Zu hören war auch der dritte Teil der Klavierübung aus "Die großen Choräle" von Johann Sebastian Bach. Die Schwester von Matthias Eisenberg, Andrea, war auch beim Konzert und assistierte ihm an der Orgel. In Rathenow war an diesem Sonntag herrliches Herbstwetter und dazu noch ein Weinfest in der Stadt angesagt. Es kamen aber doch genug Besucher, um den berühmten Eisenberg zu hören. Es waren als Eintritt 10,00 € verlangt worden mit der Maßgabe, dass nach oben gern aufgerundet werden könne, da es sich um ein Benefizkonzert handele. So gab den Mancher auch einen Fünfzigeuroschein als Eintritt. Insgesamt kamen 1.000,00 € bei dem Konzert zusammen, worüber sich der Förderkreis sehr freut und dem Prof. Mattias Eisenberg dankte, der auf eine Gage verzichtete. Er ist seit 2016 Mitglied im Förderkreis zum Wiederaufbau der Sankt-Marien-Andreas-Kirche in Rathenow e. V.  Die Kantorin Christiane Görlitz und Pfarrer Andreas Buchholz sprachen nach dem Konzert noch mit dem Künstler. Bei aller technischer Raffinesse, mit der die Choräle gespielt wurden, war eins doch ganz deutlich. Um solche Werke aufzuführen, braucht es doch eine richtige Orgel, wie sie die Gemeinde auch nach der Vollendung des Wiederaufbaus des Gotteshauses anstrebt. Ein elektronische Orgel kann die Klangfülle und die individuelle Note einer großen Orgel nicht ersetzen.


© Copyright : Dr. Heinz-Walter Knackmuß 15.10.2017


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Säulensteine im Gedenken an Elfriede Knake

von Dr. Heinz-Walter Knackmuß 9. Oktober 2017 20:10


(*28.05.1919 -  02.08.2107)

Elfriede Knake, geborene Jurke, wurde am 28.05.1919 in Leipzig-Gohlis geboren. Ihr Vater Richard Jurke war Justizwachtmeister in Leipzig und wirkte beim großen Prozess zum Reichstagsbrand mit. Ihre Mutter war Hausfrau. Sie lernte nach der Schule den Beruf einer Schneiderin. Am 16.04.1943 heiratete sie in der Kirche in Grütz den Oberleutnant Willi Fritz Paul Knake (03.02.1915 -29.05.1999). Dem Ehepaar wurden zwei Söhne, Fritz Knake am 21.09.1944 und Werner Knake 02.02.1947 geboren. 1951 eröffnete Willi Knake ein Elektrogeschäft in Rathenow-West, Seegersallee 5, wo auch Elfriede Knake als mithelfende Ehefrau mitarbeitete. Ihr Schwiegervater, Wilhelm Knake, war Kantor in der Kirche in Grütz und spielte jeden Sonntag zum Gottesdienst die Orgel. Sie ist immer viel gereist und hat auch gern gelesen. Einmal ist sie sogar mit der Transsibirischen Eisenbahn bis nach Wladiwostok gefahren. Im Alter hatte sie besonders ihre sechs Enkel ins Herz geschlossen. Aber die Krankheiten kamen auch mit zunehmenden Alter und beschwerten ihr Leben. Am 02.08.2017 nahm sie Gott der Herr, gelobt sei sein Name, mit 98 Jahren in seine ewige Herrlichkeit auf. Die Familie bat bei ihrer Trauerfeier statt Blumen und Kränze um eine Spende für den Wiederaufbau der Sankt-Marien-Andreas-Kirche. Dabei kamen 300,00 € zusammen. Der Förderkreis überreichte den Kindern die Stiftungsurkunde über die Säulensteine Nr. 11260 -11319 für den Wiederaufbau der Kreuzgewölbe im Chorraum der Kirche.

 

 © Copyright : Dr. Heinz-Walter Knackmuß 09.10.2017

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