Frauenkreis Berlin-Prenzlauer Berg spendete Säulensteine

von Dr. Heinz-Walter Knackmuß 21. February 2016 21:02


 

Luise Fichte kam mit dem Frauenkreis der Adventgemeinde aus Berlin-Prenzlauer Berg  am 21.02.2016 in die Sankt-Marien-Andreas-Kirche und ließ sich vom Förderkreis durch die Kirche führen. Es war ein verregneter ungewöhnlich warmer Februarsonntag (+10 ° C) und die 14 Frauen waren froh, dass sie  ein Dach über den Kopf hatten. Auf ein Foto vor der Kirche musste wegen des argen Wetters verzichtet werden, nicht aber auf die Geschichte der optischen Industrie in Rathenow und ihres Begründers, Johann Heinrich August Duncker, dessen Geburtshaus ja gegenüber der Kirche steht. Er war Pfarrer an der Sankt-Marien-Andreas-Kirche in Rathenow. Die Gruppe ließ sich den Marienaltar und die Kreuzgewölbe im Mittelschiff erklären und das Altarbild „Simeon mit dem Kinde“, das der Hofmaler Friedrichs II. 1779 der Kirchengemeinde in Rathenow schenkte. Sie bewunderten auch das Epitaph des Stadtschreibers Nesen, das im Gleichnis vom Barmherzigen Samariter im Hintergrund die älteste Stadtansicht von Rathenow präsentiert. Nach einer akustischen Präsentation  im Mittelschiff, wo durch die neuen Kreuzgewölbe eine einmalige Wiedergabe von Musik entstanden ist,  machte sich die Gruppe wieder auf den Heimweg, nicht ohne die Säulensteine Nr. 9853- 9860 für den Wiederaufbau der Kreuzgewölbe im Chorraum der Kirche gespendet zu haben. Der Förderkreis bedankt beim Frauenkreis der Adventsgemeinde in Berlin-Prenzlauer Berg.

 

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Gabriela und Torsten Wendt spendeten Säulensteine

von Dr. Heinz-Walter Knackmuß 6. February 2016 21:02



Gabriela und Torsten Wendt kamen am 06.02.2015 auch in die Sankt-Marien-Andreas-Kirche. Das Wahrzeichen der Stadt Rathenow lockte an diesem sonnigen Februartag, der ja eigentlich der Heiligen Dorothea gewidmet ist, viele Besucher in die Kirche und auf den Turm. Die Wetterregel für den Namenstag der Heiligen Dorothea lautet: Dorothee bringt den meisten Schnee. Aber davon ist in Rathenow seit Jahren nichts mehr zu spüren. Die Klimaerwärmung hat uns auch erreicht und bescherte eher eine frühlingshaft warme Luft. Die Legende berichtet, dass die Heilige Dorothea unter dem Kaiser Diokletian (243-313) aufwuchs, der alle Christen grausam verfolgte. Als sie  6. Februar 304 zum Henker geführt wurde, rief ihr ein naseweiser Jurastudent namens Theophilus zu: “Dorothes, wenn Du in den schönen Garten Deines Bräutigams kommst, dann schicke mir doch Rosen und Äpfel!“  Kurz daruaf erschien ein kleiner Junge und brachte der Dorothea ein Körbchen mit Rosen und Äpfeln. Wegen dieses Wunders wurde Theophilus auch gläubig und man schlug ihm den Kopf gleich mit ab. Sie wird wie im Marienaltar in der Sankt-Marien-Andreas-Kirche immer mit einem Körbchen dargestellt. Gabriela und  Torsten Wendt ließen sich das alles und noch mehr über den Gotischen Altar in der Kirche erzählen. Sie bestaunten die Fenster im Chorraum und die Kreuzgewölbe im Mittelschiff und bestiegen auch den 79,80 m hohen Turm der Kirche, um in 51 m Höhe den grandiosen Anblick über das Havelland zu genießen. Zum Schluss spendeten sie die Säulensteine Nr. 9850 – 9852 für den Wiederaufbau der Kreuzgewölbe im Chorraum. Der Förderkreis bedankt sich für die Spende.

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